Kritik an Polizeikontrollen - Die innere Sicherheit der Simone Peter

Für die Grünen-Chefin sind nicht nordafrikanische Migranten, die auf die Kölner Domplatte zumarschieren, ein Risiko, sondern eine Polizei, die diese Männer vorsorglich kontrolliert. Immerhin hat Simone Peter es offen ausgesprochen

Polizisten umringen am 31.12.2016 vor dem Hauptbahnhof in Köln (Nordrhein-Westfalen) eine Gruppe südländisch aussehender Männer
Simone Peter nennt es „Racial Pofiling“ – Polizeieinsatz in Köln während der Silvesternacht / picture alliance

Autoreninfo

Wolfgang Bok war Chefredakteur und Ressortleiter in Stuttgart und Heilbronn sowie Direktor bei der Berliner Agentur Scholz & Friends. Der promovierte Politologe lehrt an der Hochschule Heilbronn Strategische Kommunikation. Regelmäßig schreibt er für verschiedene Medien Kolumnen zu gesellschaftspolitischen Themen und ist Buchautor.

So erreichen Sie Wolfgang Bok:

Simone Peter hat ein aufrichtiges Dankeschön verdient. Dafür, dass sie sich nicht weggeduckt hat wie andere Führungsfiguren der Grünen, von denen jedes Mal ein ohrenbetäubendes Schweigen zu vernehmen ist, wenn die dunklen Seiten der „Willkommenskultur” – Gewalt und Terror – ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Nein, die Grünen-Chefin hat in einem Interview mit der Rheinischen Post offen ausgesprochen, was zumindest der linke Flügel ihrer Partei zu den neuerlichen Vorkommnissen in Köln offenbar denkt: Nicht nordafrikanische Migranten, die sich als Flüchtlinge ausgeben und in großer Zahl auf die Domplatte zumarschierten, sind ein Risiko für die innere Sicherheit, sondern eine Polizei, die „racial profiling” betreibt und diese große Ansammlung junger Männer vorsorglich kontrolliert und absondert. Der Begriff „Nafri” für nordafrikanische Intensivtäter sei eine „herabwürdigende Gruppenbezeichnung” und „völlig indiskutabel”, lässt uns Peter wissen.

Behinderung der Sicherheitsbehörden

Jetzt ist es also raus. Peter und ihre Anhänger möchten lieber über ein polizeiinternes Wortkürzel diskutieren, das angeblich rassistisches Denken in Uniform verrät – und nicht darüber, warum sich afrikanische und arabische Migranten in mehreren Städten in der Silvesternacht erneut in großer Zahl zusammengerottet haben. Kein Thema auch, dass es sich dabei großteils um die gleiche Klientel gehandelt haben soll, das ein Jahr zuvor massenhaft Gewalt- und Sexualdelikte begangen hat (und bis heute kaum geahndet wurde). Das ist kein Ausrutscher, sondern eine klassisch grüne Position: Man misstraut vor allem der Polizei und den Sicherheitsbehörden. Die Kennzeichnung der Beamten ist ihnen wichtiger als die Durchsetzung des Vermummungsverbotes.

Wo immer Grüne mitregieren, stemmen sie sich gegen Bodycams, mit denen sich Angriffe und Beleidigungen gegen Polizisten dokumentieren lassen. Es war der grüne Hamburger Justizsenator Till Steffen, der zwölf Stunden lang verhindert hat, dass die Polizei auf Facebook nach dem dringendst Terror-Verdächtigen des Anschlags Berliner Breitscheidplatz, Anis Amri, fahnden durfte. Es sind die Grünen, die im Bundesrat verhindern, dass Tunesien, Algerien oder Marokko zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden, um Abschiebungen dorthin zu erleichtern. Erinnert sei auch an Renate Künast, die der Polizei im Sommer 2016 vorwarf, den Zug-Attentäter von Würzburg, der mit einer Axt auf Reisende einschlug, leichtfertig erschossen zu haben.

Mängel im Fall Amri führen stets zu den Grünen

Inzwischen weiß man, dass der Tunesier Anis Amri bereits als Krimineller unbehelligt nach Deutschland reisen und sich hier unter mehreren Identitäten Sozialleistungen ergaunern konnte. Der Attentäter von Berlin machte aus seinen Anschlagsplänen nicht einmal ein Hehl. Er war sogar im Visier von Landes- und Bundesbehörden, die den hochgefährlichen Salafisten dennoch nicht stoppten. Zu fragen wäre also mit Untersuchungsausschüssen: Wer ist für dieses Staatsversagen verantwortlich? Konkretes Beispiel: Wer erließ die Vorschrift, dass ein abgelehnter Asylbewerber aus der Abschiebehaft entlassen werden muss, wenn Personaldokumente fehlen – obwohl man doch weiß, dass viele Migranten eben deshalb ihre Papiere vernichten?

Bei all den Mängeln und Fahndungsversagen, die der Fall Amri zutage fördert, führt eine Spur stets zu den Grünen: Länder, in denen sie mitregieren, blockieren den Datenaustausch unter den Polizeibehörden und erschweren Abschiebungen. Rot-Rot-Grün im maroden Berlin hat diese jetzt sogar regelrecht ausgeschlossen. Längst ist auch bekannt, dass eine Fluchtursache die hohen sozialen Leistungen sind, die Deutschland wie kein anderer Staat Migranten gewährt. Kost und Logis sowie medizinische Versorgung gibt es nur hier zum Nulltarif - und Taschengeld obendrauf. Nicht nur für Araber und Afrikaner sind das paradiesische Verlockungen. Doch an wem sind Bemühungen, diese Anreize zu reduzieren, gescheitert? Wieder an den Grünen, die in elf von 16 Bundesländern mitregieren.

Peter keine Einzelstimme 

Simone Peter ist keine Einzelstimme, die sich nur missverständlich ausgedrückt hat. Die Grünen-Chefin repräsentiert jenen Teil ihrer Partei, der realpolitische Politiker wie den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann auf Bundesparteitagen regelmäßig niederstimmt. Doch merkwürdig: Selbst dort wo sie mitregieren, werden die Grünen von den Medien kaum in die Verantwortung genommen. Und wo sind die Interviews mit Claudia Roth, Katrin Göring-Eckart, Anton Hofreiter und so weiter, wenn Flüchtlinge Gewalttaten und Terroranschläge begehen?

2017 soll das Wahljahr der inneren Sicherheit werden. Selbst die Gabriel-SPD hat dies mittlerweile erkannt und will sich neuerdings als Ordnungsmacht profilieren. Gut so. Das Thema bewegt viele Menschen und gehört ganz oben auf die politische Agenda. Auch um zu klären, wer in diesem Land eine Gefahr für den inneren Frieden ist und wer unsere Liberalität durch Ignoranz gefährdet.   

Übrigens: Als die Kölner Polizeibehörde eine Demonstration der AfD untersagte, hat niemand von den Grünen eine „gruppenspezifische Diskriminierung” gerügt. Wie es eben passt. 

Bettina Sonnenschein | Mo, 2. Januar 2017 - 17:00

Wir hatten in 2015 ja zu Silvester auch Probleme in Düsseldorf. Nicht im Ausmaß von Köln, aber für uns in Düsseldorf angsteinflössend unbekannt.
In diesem Jahr haben wir nach dem Theaterbesuch wieder den Weg zum Rathausufer gesucht und es hat uns gefreut, dass dieses Jahr vielmehr Polizei präsent war. Und die waren sehr nett!!
Was uns gewundert hat, dass wieder direkt viele viele Maghrebs in Gruppen von 7 bis 10 Männern durch die Altstadt zogen - insgesamt so sagte die Bundespolizei - waren es an die 800.
Nun kann man Zahlen und Fakten sehen wie man will - Angst interessiert das nicht. Und wir hatten Angst - Trauma lässt grüßen.
Ja Frau Peter so geht es fast allen Frauen, die Silvester die Maghrebs in Aktion erlebten. Das ist Ihnen ja erspart geblieben.
Es hat sich eine Menge verändert und Frau Peter - meine Sicherheit ist für mich nicht verhandelbar.
Schönen Gruß aus Düsseldorf.

Peter Müller | Mo, 2. Januar 2017 - 17:13

Ausdrücklichen Dank für diesen Kommentar, der nüchtern zusammenfasst, wie die Grünen einen vermünftigen Umgang mit Asyl und Einwanderung in Deutschland blockieren. Und wenn die Polizei zur Prävention tatsächlich "racial profiling" betreiben müsste: Ich würde dies ausdrücklich begrüßen. Wegsehen, falsche Toleranz und schon seit Jahren völlig überzogene "political correctness" verstellen den Blick auf Lösungen.

Sie stand einmal für die Hoffnung auf unserer Erde zu überleben.

Heute ist das Signal für politische Dummheit und Staatsversagen.

Leider.

Konrad J. Dallmayr | Di, 3. Januar 2017 - 15:16

In reply to by Engelbert Dechant

Sehr geehrter Herr Dechant,
man kann von meiner Seite Ihren Ausführungen nur zu hundert Prozent zustimmen!
Hoffentlich zieht die deutsche Bevölkerung die richtigen Konsequenzen in diesem Wahl-Jahr und entzieht diesen selbsternannt-intellektuellen Tonangebern auf allen politischen Ebenen den Zugang zu Macht und Bevormundung unserer Bevölkerung!

Anja Grothe | Mi, 4. Januar 2017 - 15:37

In reply to by Engelbert Dechant

Lieber Engelbert, du sprichst mir aus der Seele. Grün ist leider auch unwählbar geworden. Mir wird richtig Angst vor der nächsten Wahl .. 😬

Gudrun Philipp | Mo, 2. Januar 2017 - 17:20

sollte sich besser mit Themen wie Sicherheit von Atomkraftwerken (s. Belgien) befassen als damit, ob die Bezeichnung "Nafri", die lediglich eine Abkürzung für "Nordafrikaner" darstellt, eventuell diskriminierend ist. Das ist derartig am eigentlichen Thema, nämlich der Sicherheit für Frauen in der Sylvesternacht in Köln, vorbei, daß, käme ein solch unsachlicher Vorwurf nicht gerade von der Vorsitzenden der Grünen, jeder, der ihn hört, mit einem Schulterzucken darüber hinweggehen könnte. Gut, daß es noch ein paar "realos" bei den Grünen gibt. Es wird höchste Zeit, daß deren Ansichten sich mehr und mehr in der Partei durchsetzen, damit die richtige Gewichtung von Recht und Unrecht in diese Partei wieder Einzug hält.

Das "i" in "Nafri" steht für "Intensivtäter". Und der Begriff wurde in der Veröffentlichung leider falsch verwendet. Da die Polizei hier in meiner Stadt allerdings keine PR-Agentur ist, sei es ihr verziehen, denn ansonsten hat sie sich m.E. tadellos verhalten. (Das "i" in Silvester steht übrigens dort, um den Tag nicht mit Herrn Stallone zu verwechseln.) Frohes Neues.

Sehr guter Artikel! Folgendes bitte als Ironie interpretieren: Das mit dem "i" in "Nafri" könnte man auch anders interpretieren: Als "Verniedlichungs-i" wie zum Beispiel auch in "Ossi", "Wessi", "Aussi", "Selfie", "Smoothie". Den Witz mit "Silvester" finde ich übrigens gut!

Nein, das ist überhaupt nicht gut. Bei Grünen, Linken und Sozis ist es doch so:
Vor der Wahl gehen die linksextremen Kräfte auf Tauchstation, die "Realos" gewinnen die Stimmen der "Normalos" und anschließend machen die "Fundis" in der Partei Politik für die "Irrealos", die auf Kosten der "Normalos" leben.

Da lobe ich mir doch die CDU - dort sagt die Chefin doch schon heute, dass sie ihre Träume weiter ausleben will - also für mich unwählbar ist. Und Menschen wie Kretschmann u.a. sollten die Partei wechseln, damit sie vom linken Ballast befreit vernünftige Politik machen können.

herrlich beschrieben von Ihnen! Ich musste echt lachen, trotz des Ernstes der Lage. Für mich haben Sie mit Ihrer Beschreibung der genannten Klientel sowas von recht! Ich würde mir sehr wünschen, dass vor allem die Grünen und ganz speziell deren "Frontfrauen" (paar Männer natürlich auch) ganz schnell von der Bildfläche verschwinden, und damit hoffentlich so gar nix mehr zu sagen hätten. Besser wär's für unser Land.

Peter ist doch auch eine von der Sorte Menschen, die sich bei den Grünen leider überdurchschnittlich häufig tummeln. Diese Leute raufen sich die eigenen Haare so lange über der Suppe, bis sie dann endlich das vielzitierte Haar in der Suppe finden.

Diese Leute leben nach dem Motto: .....und im Übrigen bin ich dafür, daß ich dagegen bin. Ich weiß zwar eigentlich nicht wogegen ich bin, aber ich bin auf jeden Fall dagegen.

Hans Herzberger | Mo, 2. Januar 2017 - 17:28

Danke Herr Boke für diesen einzigen Artikel in der deutschen Medienlandschaft, der nicht aus einer realitätsfernen Auffassungen geschrieben wurde. Auch im Feld und Umfeld der Grünen sollte der Verfassungsschutz überwachen und ermitteln.

Michaela Diederichs | Mo, 2. Januar 2017 - 17:29

Danke für diesen Artikel. Die Grünen sind mehrheitlich verantwortungslos wie Kleinstkinder, dabei arrogant und sich selbst dramatisch überschätzend. Diese Partei sollte schleunigst von der politischen Bühne verschwinden. Wer mit Verantwortung nicht umgehen kann, dem muss man sie entziehen.

Jürgen Möller | So, 8. Januar 2017 - 19:20

In reply to by Michaela Diederichs

Man hat zunehmend das Gefühl, die "grüne Elite" ist direkt aus dem antiautoritäten Kinderladen der 68-er an die politischen Tröge gewechselt, ohne jemals irgendwas produktives geleistet zu haben.

Katharina Müller | Sa, 14. Januar 2017 - 16:08

In reply to by Michaela Diederichs

Vielleicht sollte man diese lieben Mitmenschen ermuntern,sich mit Frau Roth (übrigens: Schon lange nichts mehr von dieser Knalltüte gehört) für immer in die Türkei zu begeben, um gemeinsam Sonne, Mond und Sterne zu genießen.

Isabel d'Aguerre | Mo, 2. Januar 2017 - 17:33

Immer wenn man denkt, dass ungeheuerliche Aussagen nicht mehr zu toppen sind, vor allem bezüglich der Abwehr und Verfolgung von Delikten, kommt es noch unvorstellbar schlimmer. Vielen herzlichen Dank Herr Bok, ausgezeichnete Anlayse! Dass diese Männer sich wieder auf dem Weg gemacht haben trotz der enorm verstärkten Polizeipräsenz ist zwar ungeheuerlich, aber anbetrachts der Tatsache, dass es kaum Verurteilungen und Bestrafung der Täter am Silvesterabend 2015 gegeben hat und die "Fachkräfte" zum größten Teil auch nach einem Jahr kaum die Landessprache erlernt haben sollten, nicht wirklich erstaunlich. Skandalöser ist, dass man den tausenden von Polizisten nicht den verdienten Dank ausspricht, sondern sie noch beschimpft! Wenn "ethnic profiling" Delikte an unschuldigen Opfern verhindert, dann ist die Maßnahme einfach 100% RICHTIG! Herrn Bok alles Gute zum Neuen Jahr.

Ferdinand Weuste | Mo, 2. Januar 2017 - 17:34

Danke für den Artikel. Angesichts der Tatsache was die Partei der Grünen in diesem Lande schon angerichtet haben undi mit ihrer Naivität noch anrichten werden, wundere ich mich über ihre Wahlergebnisse. Wer grün wählt der gefährdet den sozialen Frieden!

Pedro Weiland | Mi, 4. Januar 2017 - 11:06

In reply to by Ferdinand Weuste

Wer Grün wählt? Das sollte doch mal empirisch untersucht werden. Sind es tatsächlich linke, antiautoritär erzogene Spinner, oder sind es dieselben, die inzwischen im Wohlstand leben und trotzdem auf Kosten der Allgemeinheit ihren Wahn ausleben wollen? Jeder sägt so den Ast ab, auf dem er sitzt. Schlimm ist aber das Apeasement der bürgerlichen Parteien, die mit dem C am Anfang. Alle wollen diese Spinner noch übertreffen. Wo ist nun die tatsächliche Mehrheit im Land? Man hat den Eindruck, dass sich die genannten Parteien an ihre Herkunft resp. ihre Wähler nicht mehr erinnern.

Georg Meier | Mo, 2. Januar 2017 - 17:34

Danke, Herr Bok, für diese messerscharfe Analyse und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen. Die Grünen leben parteiintern im Widerspruch: es gibt Leute wie Cem Özdemir, Palmer, Kretschmann, die "Realos", die sich staatstragend geben und in gewisser Weise wie richtige Leute in der falschen Partei wirken. Und dann gibt es da die linke Basis. Wer in der Partei den Ton angibt, kann man auf Parteitagen beobachten. Anders als die CDU verleugnen die Grünen nicht ihre Wurzeln. Es ist tyypisch für die Grünen, Scheingefechte auf kleinen Nebenkriegsschauplätzen aufzumachen, selbst wenn einem die Hauptkriegsschauplätze direkt anschreien. Auch ich danke Frau Peter für die klaren Worte, denn nun weiß ich, wer garantiert nicht von mir unterstützt wird.

Da kann ich Ihnen nur recht geben. Erstens kann man so wunderbar von anderen und zwar den wirklich relevanten Problemen (für die die Grünen übrigens ebenso die Verantwortung tragen wie die Regierungsparteien) ablenken. Und zweitens bietet sich so die Gelegenheit, dass dann andere Grüne eine entgegengesetzte Meinung äußern können (macht sich in Wahlkampfzeiten sehr gut).

Isabel d'Aguerre | Mo, 2. Januar 2017 - 17:45

Dieser Beitrag ist nicht nur hervorragend, er zeigt auch, dass in Punkto Migrantenangriffe nichts aber auch gar nichts besser wird. Im Gegenteil, da solche potenzielle oder tatsächliche Verbrecher von den Grünen nicht nur lauthals in Schutz genommen und, schlimmer noch, Maßnahmen gegen sie verhindern, wird die Häufigkeit der Delikte nicht nur steigen, sondern zum Alltag gehören. Folglich sollten wir alle nicht nur klagen, sondern diesen Parteien den Boden entziehen. Da sie eine Minderheit sind, sollte so etwas möglich sein, anstatt zu resignieren.

Michaela Diederichs | Di, 3. Januar 2017 - 12:32

In reply to by Wilhelm Maier

Lieber Herr Maier, vielen Dank für den Link. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam ist nicht erlaubt. Grenzen werden dieser Religion nicht gesetzt, obwohl dies dringend erforderlich wäre. Politik und Kirche macht einen Kotau vor dem Islam, der zunehmend als unerträglich empfunden wird. Die Rechten in ganz Europa sind auch deshalb auf dem Vor- und ggf. sogar auf dem Durchmarsch. Das Politikversagen der Etablierten wird täglich deutlicher. 1500 Polizisten, wo sonst 150 ausreichten, das sagt alles über die neue Welt, die uns diese Politik aufgezwungen hat. VG MD

Hans Schiessl | Mo, 2. Januar 2017 - 17:54

For 2017 I would suggest to bring in a detail of Cops from Israel to police Sylvester activities and then let the greens complain to Bibi, he will have the right answer for them.
Besides, it is totally incomprehensible how a party like the greens remains part of a Government.
But then again, nothing about Germany surprise me anymore.

Jürgen Himburg | Mo, 2. Januar 2017 - 17:54

Obiger Artikel-hervorragend geschrieben, Die grüne Partei(bis auf wenige Ausnahmen-z.B.u.a. Boris Palmer) ist nicht mehr wählbar.Leute ,wie Roth, Göring-Eckart,Hoffreiter und bes. Peters müssen abgewählt werden.Es ist kaum auszuhalten diese Grünen zu sehen,geschweige zu hören.

Peter Beutel | Mo, 2. Januar 2017 - 18:01

Herrn Bok kann ich nur zustimmen, denn ich sehe die Dinge wie er. Die Polizei kann machen was sie will, es ist immer verkehrt. Ich hoffe nur, wenn es an die Wahlurne geht, denken die Wähler daran, welche unmögliche Einstellung die Grünen, zumindest ein Teil von ihnen, haben. Für mich steht schon lange fest, meine Stimme bekommen sie nicht und ohne Kretschmann wären sie auch in Baden-Württemberg nur mit wenigen Prozenten über die 5Prozenthürde gekommen.

Janusz Bodek | Mo, 2. Januar 2017 - 18:02

Dem ist inhaltlich an sich nichts hinzuzufügen. Das Apo/litische Verahlten von in staatstragenden "Politikern" ist in D ein besonderes Merkmal - die kalte Distanz zum eigenen Land, dessen Bürgern, Ordnungskräften und der Hass auf Andersdenkende.

Einen anderen Aspekt stellt für mich die Frage nach den (majoritär) männlichen Polizisten, die dort im Einsatz waren. Für wen?
Woher beziehen diese Männer ihre Motivation nach solchen Ausfällen?

Die offene Gesellschaft hat ihre Feinde nicht zuletzt zahlreich innerhalb des Politestablishments mit dessen privatistischen Neurosen, Narzismen, spießig-provinziellem und autoritärem Weltbild, Ideologien von vorgestern bei einer großzügigen Apanage der Steuerzahler.

Wie lange soll das noch so zugehen?

stillhammer rolf | Mo, 2. Januar 2017 - 18:08

Das ist dasd Beste aus Ihrer Feder, danke alles stimmt

Kerstin Andre | Mo, 2. Januar 2017 - 18:08

Danke an den Autor und den Cicero für diese Veröffentlichung und gut die Hintergründe zu wissen.
Nein - die Grünen kann man sich nicht mehr antun. Die nächste Wahl ist uns gewiss.
Die Polizei hat in Köln und anderswo sehr gute Arbeit geleistet. Was gäbe es jetzt für ein Geschrei, wenn sich Silvester 2015 wiederholt hätte. Stattdessen Polizeibashing und eine an den Haaren herbeigezogene Debatte über ein Arbeitswort (Nafri). Wo bleiben die konstruktiven Vorschläge der Grünen. Aus dem Kämmerlein heraus lässt es sich gut mosern. Ich nenne das notorische Nörgelei, Selbstdarstellung und Verkennung der Realität.

Ich kann mich nur den vorangegangenen Kommentaren anschließen.
Ich habe mich an Silvester beschützt gefühlt und fühle mich auch weiterhin in Köln sicher - DANK der Kölner Polizei.
Jeder, der sich über die Vorgehensweise in der Silvesternacht aufregt, der oder die sollte(n) sich mal die Frage stellen, was passiert wäre, wenn uns (Frauen) keiner vor dieser Meute beschützt hätte ?!

Sehr geehrte Frau Schäfer, ihrem Beitrag glaube ich entnehmen zu können, dass Sie in Köln leben. Schön dass Sie sich dort an Silvester dank der Polizei und den sonstigen Sicherheitskräften sicher gefühlt haben. Eine öffentliche Feier, die nur unter massivsten Polizeischutz, auch in anderen deutschen Großstädten, hat stattfinden können. Was ohne dieses Sicherheitsaufgebot passiert wäre?
Da muss man kein Hellseher sein-das gleiche wie ein Jahr zuvor. Die Akteure waren schon angereist, Motivation und Bereitschaft zum "Lustwandeln" riesengroß.
Und wie ist es um ihr Sicherheitsgefühl nach Silvester in Köln bestellt? Wenn nicht tausende Polizisten Sie schützen? Glauben Sie wirklich, dass ihnen in der Zeit danach die Armlänge Abstand hilft? Ich möchte Sie ja wirklich nicht beunruhigen, aber ich glaube das nicht. Aber vielleicht hat Frau Reker ja noch bessere gute Ratschläge parat. Für sich selbst hatte sie ganz offensichtlich keine.

Torsten Knecht | Mo, 2. Januar 2017 - 18:24

GRÜNE haben mit der SPD zusammen die Agenda 2010 Politik zu verantworten. Mit glaubwürdiger Empathie u. Menschenwürde kann es da nicht weit her sein.

Ich lebe nicht in Köln. Aber ich bin froh, dass der Staat in Form der Polizei Stärke gezeigt hat. Es geht also doch.

Vielen Dank an die Polizisten.

Jürgen Schmitt | Mo, 2. Januar 2017 - 18:26

Die schnelle Kritik der Frau Peters am Polizeieinsatz ist genauso unangebracht wie die der Frau Künast zum Polizeihandeln beim Attentat in Würzburg.
Die beiden Politikerinnen beabsichtigen doch nur sich mit ihren Äußerungen ins Rampenlicht zu stellen.
Ich finde es einfach widerlich, in dieser staatsbeschädigenden Art Wahlkampf zu machen.

Svenja Gerwing | Mo, 2. Januar 2017 - 18:28

Wäre diese Frau Peter persönlich auch in einen solchen Mob geraten, dann würde die Dame sicherlich ganz anders reden! Schade, dass Bundes- und Landespolitiker mit dem normalen Leben so rein gar nichts mehr zu tun haben. Fahrdienste, Personenschützer und karrieregeile Parteisoldaten um sie herum isolieren "unsere" Politik-Elite und machen sie parteiübergreifend weltfremd!

Arndt Schuster | Mo, 2. Januar 2017 - 18:32

Bei aller berechtigten Kritik an den Grünen und ihren weltfremden und ideologisch verblendeten Politikern* darf man aber niemals vergessen, dass die unkontrollierte und ungesetzliche Einreise von etwa einer Million Migranten unter der derzeitigen Regierung aus CDU/CSU und SPD zugelassen wurde. Was wir jetzt erleben, ist das hilflose Gegensteuern gegen den Kontrollverlust des Staates, der immer offenkundiger wird. Kontrollen, die man an der Grenze verweigert, müssen jetzt im Inneren durchgeführt werden. Nur mit dem Unterschied, dass dadurch im Grunde alle Menschen in Deutschland in Mithaftung genommen werden. Unbeschwertes Feiern gehört damit wohl der Vergangenheit an. Mein Tipp: man wähle die Parteien ab, die für diese Politik verantwortlich sind.
*In einer Talkshow wollte Alexander Kissler Frau Roth mal erklären, dass nach GG Artikel 16a die Einreisenden schon an der Grenze hätten zurückgewiesen werden müssen. Sie hat oder wollte es nicht begreifen!

Siegmar Sulzer | Mo, 2. Januar 2017 - 18:34

Herr Wolfgang Bok!Aber vergessen Sie bitte nicht diesen Artikel kurz vor den Wahlen zu veroeffentlichen.Damit die Waehler nicht nur mit den Wahlversprechen der gruenen Politiker sich ausseinandersetzen, sondern auch mit der Schaffungskraft der gruenen Politiker der letzten 4 Jahre! Deshalb muss dieser Artikel als Pflicht-Beurteilungslektuere anfang September nochmal erscheinen...als Wahlhilfe fuer den Buerger!!!

Klaus Szameitat | Mo, 2. Januar 2017 - 18:41

Danke, Herr Herr Bok, für diese ausgezeichnet Kommentierung des notwendigen Polizeieinsatzes in Köln. Ich hoffe, dass die Deutschen endliche erkennen welche Typen (siehe Peters, Hoffreiter, Göring-Eckart usw.) sich im "Grünen Schafpelz" verstecken und unsere Sicherheit total untergraben. Dieser Spuk muss bald verschwinden.
Eine Möglichkeit dafür besteht ja in diesem Jahr dafür!

herbert Grau | Mo, 2. Januar 2017 - 18:41

Als erstes Herrn Bok vielen herzlichen Dank für diesen längst fälligen Artikel. Schade, dass nicht mehr Journalisten den Mut aufbringen die Wahrheit über die Grünen zu schreiben. Man muss sich schon fragen ist solchen Leuten wie Frau Peters, Roth, Göring-Eckart und Herr Hofreiter eigentlich bewußt was Sie tun. Was wollen die aus Deutschland machen. Wie können die Grünen z. B. die Abschiebung der Magreb-Angehörigen ablehnen. Der normale Menschenverstand sagt einem doch, dass es Wirtschaftsflüchtlinge sind. Schon Ihr Auftreten zeigt einem ganz klar, dass Sie sich über den deutschen Staat lustig machen. Bei der ganzen Sache tut mir die Polizei leid, die Ihren Kopf hinhalten müssen und sofort beschuldigt werden, auch wenn nichts dran ist, siehe in Berlin. Wie weit sind wir gekommen, dass sich ein Polizeichef entschuldigen muss, weil Frau Peters meint er habe eine herabwürdigende Bezeichnung gebraucht. Auch innerhalb der Grünen dürften solche Kommentare nicht hingenommen werden.

Wolfgang Keßel | Mo, 2. Januar 2017 - 18:57

Frage: ist es rassistisch Amerikaner als Ami zu bezeichnen? Ist ist nicht so, dass etwas erst rassistisch wird, wenn es als rassistisch benannt wird?

Friedrich Gerken | Mo, 2. Januar 2017 - 19:20

Der Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Hinzufügen möchte ich nur noch, dass ich es skandalös finde, dass der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies sich für die Benutzung des Begriffes "Nafri" entschuldigt hat (Er räumte ein, die Verwendung des Begriffs "Nafri" durch die Polizei sei sehr unglücklich gewesen. "Das bedauere ich außerordentlich."). Selbst Sigmar Gabriel verteidigt die Verwendung des Begriffs "Nafris". Er sagt, die Polizei habe damit nur "die Realität" beschrieben. Genau das ist der Punkt!

Man kann ja wohl vom Polizeipräsidenten erwarten, dass er seinen Leute, die die schwierige Aufgabe in der Silvesternacht in hervorragender Weise erledigt haben, Rückendeckung gibt und der ungeheuerlichen Kritik von Simone Peter entschieden entgegen tritt. Er sollte am besten gleich wieder den Posten räumen, wie sein Vorgänger nach der Katastrophe letztes Jahr.

Josef Garnweitner | Mi, 4. Januar 2017 - 14:43

In reply to by Friedrich Gerken

in allen Punkten bei, Herr Gerken. Nur der letzte Satz stimmt nicht ganz.

Der allseits hoch geschätzte und überaus fähige Innenminister von NRW hat den Vorgänger von Herrn Mathies in die Wüste geschickt. Natürlich um vom eigenen Unvermögen abzulenken. Wenn ich recht informiert bin, hat der Vorgänger von Herrn Mathies mitnichten freiwillig seinen Hut genommen.

Was wiederum zeigt, daß wir - von löblichen Ausnahmen abgesehen - keine Politiker haben, sondern Geschmeiß der übelsten Sorte. Die Parteizugehörigkeit spielt schon fast keine Rolle mehr.

Bald gibt es einen neuen Begriff, den Wutwähler.

Ellen Lühr | Mo, 2. Januar 2017 - 19:34

Danke für den Kommentar, Herr Bok. Er mildert die Unerträglichkeit dessen, was Simone Peter von sich gegeben hat. Grüne - nein danke!

Brigitte Karpenkiel | Mo, 2. Januar 2017 - 20:01

Auf den Cicero ist Verlass. Ich hatte schon Sorge, dass kein Journalist diese unglaublichen Anschuldigungen bzw. Unterstellungen der S. Peter an unserer Polizei in einem Artikel zur Sprache bringt.
Man kann diesen Irrsinn, den diese Politikerin der Grünen immer wieder verzapft nicht in sich "reinfressen", sonst bekommt man mit Sicherheit ein Magengeschwür.

Hella Loris | Mo, 2. Januar 2017 - 20:06

meine Frage an Sie:

Wer regiert denn eigentlich in Berlin?

Soweit ich weiß, sind die Grünen (als 8,4 % -Partei) in der Opposition, während eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD (67 %) die Regierungsverantwortung trägt.

Wer hat denn die Grenzen im Alleingang geöffnet?
Waren das die Grünen oder vielleicht doch Angela Merkel von der CDU?

Und sollte man nicht vielleicht lieber zuerst mal die Grenzen schließen bzw. kontrollieren, bevor man sich mit nachher mit großem Aufwand an Abschiebungen macht?

Übrigens: Im Gegensatz zur GroKo sind die Grünen
in ihrem Weltbild wenigstens konsequent. Und bei allen Mängeln und Versagen führt die Spur nicht zu den Grünen, sondern immer zu unserer Regierung mit Merkel an der Spitze.

Hans-JÜrgen Peter | Mo, 2. Januar 2017 - 20:30

Der Artikel beschreibt treffend den derzeitigen Zustand der Grünen. Leider befinden sich Goering-Eckard und co. ständig in Polit-Talks bei Anne Will und Maybrit Ilner. Verweigert sich Herr Bok diesen Talkshows oder wird er verweigert? Ich denke, Herr Bok könnte dort mal ein echter Widerpart der oft glattgebürsteten "Meinungsäußerer" sein.

Dirk Freudig | Mo, 2. Januar 2017 - 20:48

Diese blöde Diskussion um den Begriff "Nafri" ist doch mal wieder symptomatisch für diese empörungsgeilen Politiker.
Die Öffentlichkeit hat von der Polizei erwartet, dass sich "Sylvester 2015" nicht wiederholt und insgesamt ihr Sicherheitsbedürfnis befriedigt wird, welches in dem konkreten Fall mMn nicht anders hätte gelöst werden können.

Besten Dank

Gerd Runge | Mo, 2. Januar 2017 - 20:52

Frau Peters erregt sich ja über den Generalverdacht der eingekreisten nordafrikanischen Migranten. Mich verunsichert zunächst einmal in dem unverfänglichen Polizeisprech "NAFRI" das "I". Ich habe immer "Nordafrikaner" zurückgeschlossen. Passt ja. Steht das "I" nun für "Intensivtäter". Kann mich die Redaktion aufklären?.
Aber zu einem Fussballspiel gemeinsam anreisende Fans werden doch auch i. d. R. als Hooligans klassifiziert. Gehöre ich (66) auch dazu, wenn ich gemeinsam anreisend kritisch durchsucht werde?
Aber zu Frau Peters: Welche Fakten braucht es noch, wenn sie nicht "postfaktisch" oder "faktenresistent" ist, um die Maßnahmen der Polizei zu rechtfertigen.
Hätte die Polizei Maßnahmen unterlassen, wäre auch dies sicherlich zum versagen umgedeutet werden.
Auch wenn Frau K.G.E. und die Herren C. Ö. und A. H. nun zurück rudern, kann ich dies nur als zweckgebundenen Reflex deuten, nicht als politische Überzeugung. Aber es gibt jau auch noch Meldungen aus der SPD.

Detlef Müther | Mo, 2. Januar 2017 - 21:00

Das wird jetzt keine Lobeshymne - wenngleich der Artikel auch mir gefallen hat ... Ich fand die Äußerungen von S. Peter auch etwas befremdend, das sog. "racial profiling" hielt ich gestern auch für verständlich, soweit es stattgefunden hat - dass man aber Sorge hat, "racial profiling" könnte zu einem gängigen Muster werden, ist angesichts dessen, was gänzlich "undschihadistischen, gesetzestreuen und unsexistischen" Flüchtlingen täglich an Misstrauen begegnet (wenn auch wohl nicht vorrangig von Polizisten), auch zu verstehen - gleichwohl, S. Peter ist der "Sinn für Prioritäten" offensichtlich zumindest vorübergehend abhanden gekommen. Man muss aber deshalb weder Kretzschmann in den Himmel heben noch die Grünen zum Sicherheitsrisiko Nr. 1 erklären (was W. B. auch nicht gemacht hat, aber eine zugespitzte Zsfg. des "feedbacks" sein soll) MfG!

Martin Berger | Mo, 2. Januar 2017 - 21:52

Die Politik der Grünen sehe ich als eine snobistische Politik, die nicht mit Überzeugung arbeitet - selbst die grüne Version der reinen Natur arbeitet mit dem Angstbild etwa der Atomverstrahlung als Gegenbild - sondern mit der subtilen Herabwürdigung des zuvor als intellektuell oder moralisch Heruntergesetzten.

Gerade die Grünen sind eine Partei, die die Heterogenität in ihren eigenen Reihen und in der Zusammensetzung ihrer Mitglieder nicht lebt. Sie ist heute eine Partei des tautologischen Diskurses aufgrund einer thematischen Unterwanderung durch NGOs, die auf ihre Art Klientelpolitik betreiben. Dazu kommt noch ein gewisser Unwille, in fremde Terrains vorzustoßen. So bleibt es eben dass man immer über die gleichen Dinge spricht und sich keine anderen Themen einverleibt.

Ich wette dass Kretschmann, wenn man ihn intern genug ärgert, das Handtuch wirft oder mit einigen Funktionären zur CDU überläuft.

Hermann Neumann | Mo, 2. Januar 2017 - 21:57

Ich ärgere mich überhaupt über die Prävention aller Einsätze an Silvester. Ohne diese, wäre nämlich das gleiche wie im letzten Jahr passiert. Wahrscheinlich wäre es noch schlimmer gekommen. Mir wäre es recht gewesen um den Grünen und sonstigen Willkommenshuldigern zu beweisen, dass die Ereignisse vom letzten Jahr keine Ausnahme von unseren neuen Mitbürgern waren. Unsere öffentlichen Plätze werden von Bewaffneten beschützt. Unsere Grenzen dürfen nicht mit Waffen beschützt werden. Was ein Irrsinn!!!

Dieter Göttler | Mo, 2. Januar 2017 - 21:58

Es ist weit gekommen in diesem Land, dass man wenn man öffentlich Sylvester feiern will sich von Tausenden von Polizisten schützen lassen muss.
Und die die dafür verantwortlich sind meckern dann auch noch dass es den Polizisten gelungen ist.
Ja kann man denen nicht endlich einmal an der Wahlurne zeigen was man davon hält?

Und einen ausdrücklichen Dank an jeden Polizisten der gerne lieber Sylvester selber gefeiert hätte aber nicht durfte und zum Dienst verdonnert wurde. Ich frag mich allerdings wielange das noch gutgeht wenn man die Menschen die als Polizisten so was auf sich nehmen, sie den Job gut machen, danach öffentlich zum Deppen macht. Nicht vergessen, das hat nicht Lieschen Müller gesagt sondern die Vorsitzende einer Partei die in den meisten Bundesländern mitregiert und dort ausdrücklich für die Polizei zuständig ist.
Danke Frau Peter für so eine unglaubliche Demotivation eines jeden Polizisten. Unglaublich.

Wolfgang Schriddels | Mo, 2. Januar 2017 - 22:19

Sehr geehrter Herr Bok,
danke, danke für diesen Artikel der sich so wohltuend anders liest und nicht das Lied der Grünen singt. Seit 4 Jahren sind meine Frau und ich nun schon außerhalb Europas auf Reisen. Aus der Ferne betrachtet hat sich Deutschland in dieser Zeit sehr, sehr verändert. In einem möchte ich Ihnen aber widersprechen, nicht die Grüne Partei ist ignorant, sondern ihre Wähler welche in den 68er eine antiautoritäre Erziehung genossen haben. DIE ERZIEHUNG FORMT DEN MENSCHEN

Thomas Heinz | Mo, 2. Januar 2017 - 22:22

Ein Artikel, der die Dinge beim Namen nennt. Diese Partei ist nicht wählbar. Was allerdings an unserem politischen System zweifeln lässt ist der Umstand, dass eine Partei, die auf Bundesebene gerademal von 10 Prozent der Bürger gewählt wird, die Poltik in unserem Land so dreist dominieren kann.Das wirft auch ein entlarfendes Licht auf unsere Medienlandschaft, die disen verbissenen Ideologen ständig eine Plattform bietet. Und dann werden sie in BW auch noch durch eine Koalition mit der CDU geadelt. Aber ich bin sicher, im September werden die Karten neu gemischt.

Vinzenz Brandner | Mo, 2. Januar 2017 - 22:24

Die Grünen-Politiker sind oftmals gegen die Mehrheitsgesellschaft groß geworden (daher wohl ihr irrationales Unbehagen angesicht des Poizeiaufgebotes), warum sollten sie jetzt auf einmal umdenken können? Frau Peter scheint von RRG selbst nicht viel zu halten. Danke schön auch.

Ruth Müller | Mo, 2. Januar 2017 - 22:39

Warum wird kein Zusammenhang hergestellt?
Politik , Politiker, Handlungen - Verantwortung.

Ist das ein Tabu oder wird nur einseitig verurteilt?
Warum stellt keiner einen Strafantrag gegen Politiker die ständig einseitig verunglimpfen?

Adrienne Onken | Mo, 2. Januar 2017 - 22:47

Die Grünen sind eigentlich nur noch unerträglich und gehören schleunigst abgewählt.
Schön, dass sich diese Partei so klar positioniert, ich hoffe es zeigt Wirkung beim Wähler.

Christian Lorenz | Mo, 2. Januar 2017 - 22:49

Vielen Dank für diesen sehr gut geschriebenen Beitrag.
Ich frage mich nach wie vor, wie es diese Partei geschafft hat, in elf Ländern mitzuregieren.
Gibt es denn in Deutschland mittlerweile so viele Realitätsferne Menschen, die nur in Ihrer" mir geht es ja gut " Welt leben?
Liebe Grüße und ein gesundes neues Jahr an die Redaktion !!!

Klaus Ferber | Mo, 2. Januar 2017 - 23:16

Die Grünen haben sich leider von einem Teil der Lösung zu einem Teil des Problems gemausert.
Früher kamen von dort wichtige Impulse im Bereich Umweltschutz und Energiewende, das haben andere Parteien aufgegriffen und was bei den Grünen zurückbleibt ist ideologische Verblendung und der Wille, die Flüchtlingsthematik für sich zu instrumentalisieren.
Ich hoffe nur, dass viele grün-Wähler das auch erkennen und diese Zeitbombe für unsere Gesellschaft entschärfen.

Karl Heymann | Mo, 2. Januar 2017 - 23:47

für mich schon seid Jahren nicht mehr wählbar, hat nichts mehr mit der Umweltpartei der 70er zu tun .Ist eine ideologische Schickimicke-Partei geworden. Klientelpartei von verbeamtete Lehrer, ör.Jornalie usw. alle die sich den Staat zur Beute gemacht haben und nichts mit dem gem.Bürger zu tun haben wollen.

Reinhard Czempik | Mi, 4. Januar 2017 - 11:51

In reply to by Karl Heymann

Sehr geerhrter Herr Heymann,
ich bin verbeamteter Lehrer in Bayern, habe zugegebener Maßen FRÜHER mal die Grünen gewählt.Aktuell bin vollkommen d'accord mit Ihrer Meinung über die Grünen. Also bitte keine Pauschalurteile über bestimmte Berufsgruppen. Gehen Sie mal ruhig davon aus, dass Lehrer aufgrund ihrer Tätigkeit an der "Front" alles andere als Traumtänzer sind, sondern verdammt fest mit beiden Beinen im Leben stehen. MfG R. Czempik

Carola Schmidt | Mo, 2. Januar 2017 - 23:49

Das ist eine, oder war zumindest bislang, eine rein polizeiinterne Abkürzung für "Nordafrikanische Intensivstraftäter, also einer kriminellen Klientel, die schon lange vor "Köln", große Probleme bereitete und noch bereitet. So wurde das mal beschrieben, in vielen Medien. In der momentan aufregten Diskussion wird "Nafri" nun auf "Nordafrikaner" eingedampft. Und somit wieder mal jede Differenzierung "weggehyped". Nicht förderlich für einen zielführenden Diskurs.

Ralf Ehrhardt | Di, 3. Januar 2017 - 02:02

...und wenn Du meinst es geht nicht mehr (schlimmer), kommt von irgendwo ein "Grüner" her.

P.S.: Ich bin schon auf die Karnevalsrede 2017 des ´grünen Peter` gespannt. Die liegt wahrscheinlich schon in der Schublade und wird bestimmt lustig!

Kurt Vier | Di, 3. Januar 2017 - 02:02

man müsste Frau Peters danken für ihre bezeichneten Aussagen ! Denn damit hat sie
wohl endgültig den Menschen in der BRD die Augen geöffnet was für bornierte politische Anschauungen
die GRÜNEN bewegen ! Der negative Wahlausgang für diese Partei steht schon jetzt fest !

penti mikkäle | Di, 3. Januar 2017 - 05:40

Ich verstehe dieses großes Geschrei wegen der Kölner Polizei wirklich nur bedingt. Bis man über Funk durchgegeben hat " junger , wahrscheinlich maghrebischer Herkunft , mit kriminellen Absichten junger Mann , Anfang 20 wird in der linken Ecke des Domplatzes gerade aktiv" und der Kollege dort reagieren kann, ist der "schutzsuchende junge Mann schon über alle Berge. Diese Entschlossenheit der Kölner Polizei könnten wir in Berlin mal gebrauchen. Denn solche Bilder von Hunderten sogenannten "schutzsuchenden" jungen Männer haben wir TÄGLICH !!! in der Sonnenallee in Berlin . Hier werden wir z.B. von der investigativen Presse ganz allein gelassen. Zu den hunderten Jungmännern kommen noch die alteingesessenen arabischen Clans . Hier kocht die Aggression jeden Tag. Als Frau fühlt man sich z.B. zu Fuß unterwegs, immer bedroht.

Siegfried Stein | Di, 3. Januar 2017 - 07:52

Zu Fr. Peters Äusserungen fällt mir nur das bekannte Brösel-Zitat und seine Abwandlungen ein.

Herr Schierling | Di, 3. Januar 2017 - 08:11

Respekt Herr Bok für Ihre klare Stellungnahme. Wieso sie nicht für ein Wahlamt zur Verfügung stehen, bleibt dahingestellt. Aber mitmischen ist schon ihr Ding? Auch möchte ich nicht ihre messerscharfe "Analyse" oder genauer ihre gut sortierte Faktensortierung infrage stellen. Wird schon alles stimmen, Akademikerschelte ist nicht mein Ding.
Aber mit politischer oder moralischer Unschuld können sie als promovierter Politologe nicht handeln, da müssen sie sich schon entscheiden. Was sie hier so gekonnt abliefern, sich endlich mal vom Herzen schreiben können, hat mit ihrer bezahlten Hochschulbeschäftigung nicht das geringste zu tun. Lernt unsereins bereits schon im Sozialkundeunterricht. Auch ich muss ihnen Max Weber um die Ohren hauen, das mit dem Katheder.
Aber alles geschenkt Herr Bok, sie haben natürlich mit allem Recht, auch wenn alles nach Klischee, Filterblase und Jargon duftet. Sehen sie es doch mal so Herr Bok: eine Partei muss ja ihre schützende Hand über kriminelle Ausländer halt

Alexander Steinmann | Di, 3. Januar 2017 - 08:17

Wie immer treffende Analyse. Einerseits verdanken wir Merkels Kontrollverlust den ungehinderten Zuzug der Probleme bzw. Problemmacher der Welt. Andererseits sind Peters und Konsorten, die vor kurzem noch den medialen Mainstream markierten, für den Verlust von Sicherheit im Inneren verantwortlich: natürlich hat es Auswirkungen auf die Polizeiarbeit wenn jede Ausweiskontrolle bei einem Nicht-Deutschen zu einem Rassismus-Skandal stilisiert wird. Dass dabei langsam No-Go-Zonen sich etabliert haben für alle, die nicht in Clan-Stärke auftreten, scherte dagegen die Politikszene weniger.

Hermann Neumann | Di, 3. Januar 2017 - 08:35

Ich werde meine Sicherheit und zwar in erster Linie die Äußere, im September wählen. Egal ob Grüne, Rote, Schwarze, Blaue , Gelbe allen realitätsfremden Willkommensklatschern, sie bekommen alle die Rote Karte gezeigt. Diesem Irrsinn muss ein Ende gesetzt werden und zwar mit aller Härte rechtsstaatlicher Mittel. Von wegen, unsere Außengrenzen lassen sich nicht schützen.
Wenn viele Bürger ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle machen, ist die Grenze dicht und alles wird sich wieder normalisieren, auch wenn es Jahre dauern kann.

wernfried woitaschek | Di, 3. Januar 2017 - 08:53

Da sieht man mal,wie man bei den Grünen mit
wenig Hirn Spitzenämter erreichen kann.Ob da
die anderen Parteien besser abschneiden ???

Stefan Zotnik | Di, 3. Januar 2017 - 09:22

Vielen Dank für diesen, wie so oft in der letzten Zeit, exzellenten Artikel des Online-Cicero.

Weiterhin hoffe ich, dass die Grünen auch in der kommenden Zeit derlei Äußerungen in regelmäßigen Abständen tätigen werden. Also bitte liebe öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten ladet ladet beispw. die Dame ohne Ausbildung, Frau Göring-Eckhardt noch ganz oft ein.

Die Leute sollten bis zur Bundestagswahl möglichst nicht vergessen, was für eine Zuwanderungs- und Gesellschaftspolitik sowie Sicherheitspolitik von dieser Ansammlung von linken Phantasten, NoBorder-NoNation-Ideologen, Gender-Mainstreaming-Vertretern und Verbotsliebhabern zu erwarten ist.

Sonja Menzel | Di, 3. Januar 2017 - 09:44

Dieser Artikel beinhaltet alles was mich und meine Familie sowie mein Umfeld bewegt.

Angelika Krüger | Di, 3. Januar 2017 - 09:50

Welcher Bürger sieht sich durch diese in einer naiven realitätsfernen Luftblase angesiedelten Partei mit zur Hysterie neigendem Führungspersonal eigentlich noch vertreten? Die grüne Partei ist ein ideologisch verkommener Haufen, der eine Gefahr für die Sicherheit dieses Landes darstellt und schon aus diesem Grunde unwählbar ist.

Friedrich Gerken | Di, 3. Januar 2017 - 10:06

Der Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Hinzufügen möchte ich nur noch, dass ich es skandalös finde, dass der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies sich für die Benutzung des Begriffes "Nafri" entschuldigt hat (Er räumte ein, die Verwendung des Begriffs "Nafri" durch die Polizei sei sehr unglücklich gewesen. "Das bedauere ich außerordentlich."). Selbst Sigmar Gabriel verteidigt die Verwendung des Begriffs "Nafris". Er sagt, die Polizei habe damit nur "die Realität" beschrieben. Genau das ist der Punkt! Man kann ja wohl vom Polizeipräsidenten erwarten, dass er seinen Leuten, die die schwierige Aufgabe in der Silvesternacht in hervorragender Weise erledigt haben, Rückendeckung gibt und der ungeheuerlichen Kritik von Simone Peter entschieden entgegen tritt. Er sollte am besten gleich wieder den Posten räumen, wie sein Vorgänger nach der Katastrophe letztes Jahr.

Das ist der Unterschied zu Bayern. In NRW wird sich erst mal reflexartig entschuldigt was ich eine persönliche Beleidigung gegenüber jedem Polizisten empfinde der seinen Dienst an Silvester erfolgreich absolviert hat obwohl er sicher gerne selber gefeiert hätte.
In Bayern hätte sich vermutlich jeder Polizeipräsident mit breiter Brust vor die Polizei gestellt und gesagt, was wollt ihr eigentlich ihr depperten Politiker? Jedes Kind ab ca. 5 Jahren das ein Handy hat weiß ziemlich schnell dass in Chats oder Socialmedia abgekürzt wird. So what?

Klaus Walz | Di, 3. Januar 2017 - 10:19

Wie immer, messerscharf auf den Punkt gebracht. Ich würde mir zusätzlich wünschen, dass die vielen Leserbriefe zu den einschlägigen Themen, die aus Kapazitäts - und "anderen" Gründen in den Tageszeitungen nicht gedruckt werden, also massenhaft für die Tonne produziert werden, in diesem Forum, oder als separater Blog die Verbreitung finden, die sie verdienen. Die Wochenendbeilage der StN als abgespeckte Version der Soak, druckt überhaupt keine Leserbriefe mehr. Allerdings sind 1000 Zeichen dabei nicht immer ausreichend.

Agnes Sinn | Di, 3. Januar 2017 - 10:42

Lieber Herr Bok, für ihren offenen und wundervollen Artikel möchte ich Ihnen ganz herzlich danken. Mit diesem Tatsachenbericht haben Sie hoffentlich dem letzten zweifelnden deutschen Bürger die Augen geöffnet, damit er erkennt, dass diese Partei nicht mehr wählbar ist.

M. Schinkermeyer | Di, 3. Januar 2017 - 11:16

Das wahre Gesicht dieser Weltverbesserer. Es ist nur zu hoffen, dass sich dies bei den anstehenden Wahlen im Ergebnis zeigt und diese Partei mit ihren führenden Köpfen aus dem linken Spektrum aus den Länderparlamenten sowie dem Bundestag fliegt! Die wenigen Vernünftigen wie Kretschmann und Palmer können ja in eine Volkspartei konvertieren.

Robert Müller | Di, 3. Januar 2017 - 11:17

Zwar rudern die Grünen in dieser Sache bereits zurück, aber es zeigt was passiert wenn ein Politiker / eine Politikerin im Parteimodus ist und das eigene Hirn im Leerlauf läuft. Diese Grundsätze der Grünen sind im Prinzip löblich, aber sie sind seit mindestens 2015 nicht mehr zeitgemäß. Das ist ein passendes Beispiel für den Text von Alexander Grau, in dem er darlegt, dass die Politik in der Vergangenheit feststeckt. Vielleicht erhöht dieser Vorfall die Chance, dass die Grünen ihre Blockadehaltung bei der Abschiebung krimineller Nafris ändern.

Matthias Eberbach | Di, 3. Januar 2017 - 11:37

Aber noch ergänzend dazu:
Wie soll eine chronische unterbesetzte Polizei jede Stadt an Silvester sicher machen können mit den Methoden der GRÜNEN? Es geht nur auf dem eingeschlagenen Weg oder noch konsequenter, um Sicherheit in Deutschland wiederherzustellen.
Solche Äusserungen kurz nach dem Anschlag in Berlin machen die GRÜNEN zu einem unwählbaren Sicherheitsrisiko

Ilona Engler | Di, 3. Januar 2017 - 11:57

Auch für mich sind Grüne nicht mehr wählbar.
Die linke Seite dieser Partei erzeugt mit ihren Aussagen sehr viel Wut und Ohnmacht bei mir.
Wen kann ich also wählen?
Die AfD-Politiker glänzen ja ebenfalls mit ähnlich abstrusen Äußerungen.
Wo ist denn die wirkliche Alternative?

Wenn der Trend so weitergeht, dass die Grünen und die SPD sich noch mehr entbehrlich machen und die CDU/CSU durch einen starken Seehofer der AfD einige Prozente abjagt, bekommen wir eine schwarz/gelbe Koalition

Sybille Weisssr | Di, 3. Januar 2017 - 12:15

Die Grünen meinen, das gelbe vom Ei zu sein, dabei ist ihnen nur eins wichtig: an die Macht zu kommen.
Maximale politische Einflussnahme bei totaler Ahnungslosigkeit.
Ich befürchte aber, dass bei der BTW 2017 die Grünen ein potenzieller Partner einer Super-Koalition sein werden, damit auch ja die böse AfD keinen Fuß auf den Boden bekommt. Die politischen 'Eliten' müssen ja ihre ganze Kraft gegen diese 'rechte' Partei einsetzen; als gäbe es nicht dringendere Probleme, die uns unter den Nägeln brennen.
Das wissen die Grünen und deshalb auch die ständigen unerträglich belehrenden, moralinsaueren Kommentare in den Medien. Völlig weltfremde Landespolitik lässt sich mit diesen Aussichten auch trefflich realisieren. Denn eins ist sicher: wer so scharf ist auf Macht wie CDU/SPD/Grüne, wird alle evtl. vorhandenen Differenzen glätten (nicht immer zum Wohle der Bürger)und die Reihen schießen (koalieren). Beispiel BaWü.
Aber, meine Stimme kriegen sie nicht!

Gerhard T. Brodbeck | Di, 3. Januar 2017 - 12:19

Einmal mehr erweisen sich "führende" egalistische Stimmen bei den sog. Grünen als Menetekel für diesen Staat. Mit zersetzenden Äußerungen über polizeiliche Notwendigkeit optieren sie offen für dessen Auflösung. Sie stützen damit in fataler Weise ein altes Bonmot über das, was wir im Moment noch "Deutschland" nennen dürfen: "Wir Deutsche haben in der Monarchie versagt, wir haben in der Diktatur versagt und in der Demokratie versagen wir auch!"

Ulrich Bohl | Di, 3. Januar 2017 - 12:21

Danke für diesen Artikel. Die Grünen fühlen sich
doch nicht Deutschland verpflichtet. Sie sind ein-
fach unwählbar. S.Peter hat vielleicht sogar un-
gewollt das Denken der Grünen offenbart. Zu-
erst schützen wir alles andere, nur nicht die Deutschen. So kann man das Land drastisch ver-
ändern und K.G.Eckhart freut sich darauf. Peter
wollte die Diskussion in die von ihr gewünschte
Richtung lenken und hat dabei noch nicht be-
merkt, dass sich die Haltung vieler spätestens
nach Sylvester 2015/2016 verändert hat. Der
Schuss ging nach hinten los. Nachträgliches
abwiegeln hilft nicht mehr. Abwertende Begriffe
wie "Deutscher Michel" werden von Grünen
problemlos akzeptiert aber "Nafris" für eindeutig
Kriminelle nicht. C. Roth sprach bei Maischberger von "nicht verwertbar" meinte sie die Nafris?

Frank Goller | Di, 3. Januar 2017 - 12:46

In England sind wir die Krauts, in Thailand die Farangs in China die Langnasen usw. Kein Mensch regt sich darüber auf ! Nur in Deutschland wie aus jeder Mücke ein Elefant gemacht. Ich war 6 Wochen auf Geschäftsreise in Asien - eine Wohltat ohne deutsche Medien und Presse. Nach 2 Tagen deutsche Presse und TV habe ich schon wieder Magenkrämpfe. Cicero - ausgenommen. Im übrigen wird Merkel und Co. ausserhalb unserer Landesgrenzen nicht mehr erst genommen............

Gottfried Meier | Di, 3. Januar 2017 - 14:04

Also mich hat der Kommentar von Frau Simone Peter schon gefreut. Einen besseren Wahlkampf gegen sich selbst kann man gar nicht führen!

Claus Bernhold | Di, 3. Januar 2017 - 14:20

Lieber Dr. Bok, nicht immer Ihrer Meinung, aber diesmal passt es wieder mal wie die berühmte Faust usw...
freundliche Grüße Claus Bernhold

Karl-Heinz Grasskamp | Di, 3. Januar 2017 - 14:33

Ich habe die Grünen mal bewundert und wenn notwendig auch unterstützt und/oder verteidigt, aber das ist lange her. Der Grünen Einstieg in das Jahr 2017 war eine Katastrophe, und als man dann im Laufe des Tages merkte das die Bewohner Kölns und die Polizei vor Ort diesen Abend anders erlebt haben , ist man schnell zurück gerudert und hat dann, man höre und staune, auch den Einsatz der Polizei gelobt. Billig und peinlich diese Vorstellung. Ja - der Einsatz war richtig und notwendig , ja es waren Nafris und das zu schreiben ist kein Rassismus, sondern die ganze Wahrheit und die Polizei hat einen ganz hervorragenden Job gemacht. Ich hätte gerne gewusst, wenn die Sache ähnlich wie im Vorjahr ausgegangen wäre, dann hätten alle schon vorher Bescheid die richtige Antwort gekannt. Wie heißt der schöne Spruch: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Schnauze halten" - ich glaube der ist von Dieter Nuhr.

Norbert Stuhlfauth | Di, 3. Januar 2017 - 15:04

Solange sich Polizeibeamte um meine Sicherheit , wohlgemerkt an einem eigentlich freien Arbeitstag, kümmern, sollten doch unsere grünen Menschheitsverbesserer den Ball flach halten. Allerdings schätze ich immer wieder die "klaren Aussagen" der Grünen, da kann man sich doch als Wähler ein gutes Bild machen. Happy New Year an alle Polizisten und an ihre Familien und das die geleisteten Überstunden auch ordentlich vergütet werden.

Norbert Stuhlfauth | Di, 3. Januar 2017 - 15:55

Dazu kam mir noch folgender Gedanke:
Unzufriedene Asylbewerber können wir notfalls abschieben. Aber was würden wir mit unzufriedenen Polizeibeamten machen?

Torsten Kümmel | Di, 3. Januar 2017 - 17:23

Was ich will ist weniger Kriminelle. Was ich bekomme ist mehr Polizei. Mehr Polizei, mehr Überwachung, weniger Freiheit. Ich zahle den Preis für Dummheit, Ignoranz und Dogmatismus. Ideal verkörpert durch diese Frau. Jeden Tag.

Marco Brauer | Di, 3. Januar 2017 - 17:30

Gewisse Teile des Juste Milieu wollen sich schlicht nicht eingestehen, dass sich die Übergriffe von 2015 - ohne die massive Intervention der Polizei - sehr wahrscheinlich am Silvesterabend 2016 wiederholt hätten. Da ist es viel einfacher den Überbringer der schlechten Botschaft (die Polizei) zum Sündenbock zu machen und Ersatzdebatten ("racial profiling", "Nafris") zu konstruieren, denn so werden die potenziellen Täter zu Opfern gemacht, die Beschwichtigungen von Silvester 2015 nicht bloßgestellt und vor allem die Narrative der Willkommenskultur ("Fachkräfte", "hilflose Kinder", "akute Nothilfe" etc.) nicht noch mehr in Frage gestellt, als dies ohnehin schon der Fall ist. Und dies geschieht wohl nicht primär aus politischem Kalkül, sondern tatsächlich aus ideologischer Verblendung, die naturgemäß mit immenser Realitätsverweigerung verbunden ist.

Karin Zeitz | Di, 3. Januar 2017 - 18:06

Frau Peters dazu gebracht haben mag, am nächsten Tag zurück zu rudern und den Kölner Polizeibeamten den wohlverdienten Dank auszusprechen - die Worte, die ihr entflohen sind haben ihre wahre Gesinnung gezeigt. Grüne und Linke waren immer schnell dabei, Lichterketten und Demos für die Opfer rechter Gewalt zu veranstalten. Für die Opfer islamistischer Gewalt in Deutschland wird kaum ein Wort des Bedauerns laut, die Geschicke der Opfer des Weihnachtsmarkt-Massakers interessieren diese Leute offensichtlich weniger als das Überleben der Täter. Die Grünen sind für mich nicht mehr wählbar, denn ich habe den Eindruck bekommen, dass sie sich zu einer Hasspartei gegenüber dem deutschen Staat und den deutschen Menschen entwickelt haben.

Elke Rienkens | Di, 3. Januar 2017 - 18:11

Vielen Dank Cicero für wachsame Berichte! "Damals" habe ich mich gefreut, als es eine "Grünen-Partei" dann gab -heute ist die Freude einem Entsetzen gewichen! Da diese Partei ihren ursprünglichen Auftrag der Bürger nie erfüllt hat (und dazu gehörte nicht, mehr als 5 DM für einen Liter Treibstoff zahlen zu müssen oder mit Fahrrädern rücksichtslos fahren zu dürfen wie es beliebt z.B.in Düsseldorf)! sehe ich leider gar keine Veranlassung mehr diese Gruppe in unserer Regierung, Land wie Bund, vertreten zu lassen! Sie schaden den Bürgern - vielleicht zu viel "Multikuli" oder Quertreiber im Inneren??? Aber...überall ermittelt der "Staatsschutz".....

wenn Sie diese Partei von Anfang an richtig hinterfragt hätten, dann hätten Sie Grün nie gewählt. Denn offene Grenzen für alle war von Anfang an im Programm. Offener Sexualunterricht für Kleinkinder in den Schulen wurde auch damals schon als wünschenswert erklärt. Erinnern Sie sich noch an Äußerungen eines Cohn-Bendit und seinen "Mitstreitern"? Sex mit Kindern sollte legalisiert werden, stand und steht auch auf deren Agenda. Alles nachlesbar.

Frau Rienkens, diese Partei war noch nie wählbar. Nur Träumer haben sich von vordergründigen Themen wie Atomausstieg einlullen lassen.

Eugen Wesßler | Di, 3. Januar 2017 - 18:22

Langsam müßte auch der politisch Uninteressierte merken, dass sich in unserem Staat etwas grundlegend verändert hat. Wenn der jetztige Zustand als "Alternativlos"bezeichnet wird, dann haben alle politisch verantwortlichen Partein versagt. Wer es als nicht zu ändern hinnimmt, dass inzwischen jede größere Veranstaltung mit einem riesigern Aufgebot von Sicherheitskräften und vor allem Polizei geschützt werden muss, dem darf man doch fragen, warum ist es so. Unsere Grenzen, ob nun Staatsgrenze oder europäische Außengrenze sind offenbar gewollt unkontrolliert und daher kontrollieren wir kurzerhand nur noch dort, wo größere Menschenansammlungen gefährdet sein könnten. Ansonsten sollten unsere Politiker doch so fair sein und erklären, dass es zu einer offenen Gesellschaft nun mal dazugehört, dass Menschen durch Anschläge leider auch zu Tode kommen können. Man kann nicht alles schützen. Nur eines muss geschützt werden, jeder kann nach Deutschland kommen ohne kontrolliert zu werden.

Anne Müller | Di, 3. Januar 2017 - 20:54

Herzlichen Dank für Ihren Mut, Herr Bok. Ein Weckruf!
Es bleibt zu hoffen, dass die schlafmützigen Deutschen endlich bei den in diesem Jahr anstehenden Wahlen diese selbsternannte "Meinungselite" endlich abwählen. Wo war der Aufschrei der Grünen Silvester 2016 als weit über Tausend Frauen begrapscht, vergewaltigt und bestohlen wurde. Wo war der Aufschrei der Grünen bei sogen. Ehrenmorden an Frauen. Sich schützend vor die Minderheit der nordafrikanischen Männer zu stellen, von denen eine große Zahl abgeschoben werden müsste, passt doch zu der seit Jahren praktizierten links-grünen Vernebelungstaktik. Damit nicht vergessen wird: Das gute Gewissen ist grün!!!!! Haha

Alexander Griesmann | Di, 3. Januar 2017 - 22:23

Als Jude wurde ich zur rechten Tür selektiert. Verständlich, da ich ja neben Alter und Geschlecht die richtigen phänotypischen Merkmale aufweise ("Semitischer Typus"). Ich habe mich daraufhin selbsttätig vom Ort des Geschehens entfernt.

Larissa Tscherkow | Di, 3. Januar 2017 - 22:57

So richtig ihr Beitrag auch ist, er vernachlässigt die wichtigste Frage. Warum haben die 10% Grünen, so einen großen Einfluss?

Die Grünen sind immerhin eine Partei, deren Jugend auf die deutsche Fahne pinkelt und sich in einem Tweet Deutschlands Abschaffung wünscht.

Die Grünen sind nach GG Artikel 21, Absatz 2 vermutlich sogar verfassungswidrig, da sie den Bestand der Bundesrepuplik in Frage stellen.

Wie kann es sein, dass Union/FDP mit denen koalieren? Und wie kann es sein, dass 80% aller Journalisten grüne Ansichten vertreten?

Was ist passiert, so dass Grüne, die früher von der demokratischen Mitte als Chaoten betrachtet wurden, heute diese Macht haben?

Nun, früher haben Linke gegen Globalisierung mobil gemacht, weil sie sahen, dass die auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung geht. Heute sind (angebliche) Linke ihre größten Verfechter!

Die Grünen haben aus der deutschen Linken den Interessenvertreter des Großkapitals gemacht!

Da liegt ihr Erfolgsgeheimnis!

Die größere Rolle der Grünen scheint mir eher daher zu kommen, dass nur so in vielen Bundesländern eine Koalition möglich wurde. BW ist da etwas anders. Die AFD spielt da eine erhebliche Rolle und wenn die AFD noch stärker werden würde, würde auch die Linke noch eingebunden werden. Ihr werdet Euch noch wundern wie die deutsche Politik noch nach links rutschen wird. In Österreich ist das wunderbar zu sehen, wo es zuletzt nur noch die Wahl zwischen der FPÖ und einer hinter einem Grünen versammelten Restparteienlandschaft gab. Bis dann nichts mehr geht und das ganze System kippt. Eine gemeinsame Abwehrfront gegen die AFD kann heftig schief gehen, wenn die Wähler das nicht akzeptieren. Interessant ist jedenfalls dass Simone Peter so ziemlich alleine stand. Wahrscheinlich gab es geheime Meinungsumfragen.

Hermann J Stirken | Di, 3. Januar 2017 - 23:49

Wer selbst mit diesen Problemen nicht in Kontakt kommt, weil er in elitären Kreisen feiert, verliert schnell die Bodenhaftung. Teile der Grünen versuchen offenbar, sich mit einer abstrusen Attitude ein liberales Image zu geben, um verzweifelt eine eigenständige Identität zu haben. Genau diese Identität mit klaren Grundsätzen, was diese Gesellschaft toleriert und was nicht, fehlt unserem Lande. Der klare Verstand geht bei diesen verzweifelten Versuchen, sich von den anderen politischen Strömungen zu unterscheiden, manchmal verloren. Diese Persönlichkeiten scheinen wenig geeignet, dieses Land zu führen. Dazu gehört auch, dass die AfD nicht die Privilegien dieser Pseudo-Liberalität genießt. Gut, dass Sie dies so klar gegenüberstellen Herr Dr. Bok. Wenn die etablierten Parteien klar nachvollziehbare Standpunkte vertreten würden, gäbe es dieses Vakuum nicht. Aber eine labile agierende BK, die gewählt werden will, weil sie alternativlos zu sein scheint, dürfte diese Aufgabe kaum erfüllen.

Axel Fachtan | Mi, 4. Januar 2017 - 00:43

Danke für den Artikel.

An einer Stelle wird gefragt : "Wer erließ die Vorschrift, dass ein abgelehnter Asylbewerber aus der Abschiebehaft entlassen werden muss, wenn Personaldokumente fehlen – obwohl man doch weiß, dass viele Migranten eben deshalb ihre Papiere vernichten?"

Diese Vorschrift aus dem FEG - Freiheitsenzie-hungsgesetz dürfte allerding schon ziemlich lange Bestand haben. Die ist nicht gerade frisch auf den Tisch gekommen. Maximal 6 Monate Abschiebe-gewahrsam. Und wenn feststeht, dass innerhalb dieser Zeit die Papiere nicht rangeschafft werden können und die Abschiebung nicht realisierbar ist, muss freigelassen werden.

Hängt schon mit den Freiheitsrechten für alle unabhängig von der Nationalität ab.

Die Sauerei ist aber, dass die Tunesier ihren Landsmann zweimal wieder besseres Wissen verleugnet und die Abschiebung sabotiert haben und dennoch jährlich dreistellige Millionenbeträge als Entwicklungshilfe erhalten ( 2015 alleine 215 Mio Euro aus Deutschland ohne EU)

Michaela Diederichs | Mi, 4. Januar 2017 - 00:50

" Sicherheit ist ein Anliegen linker Politik. Sicherheit muss unabhängig vom Geldbeutel, Wohnort und Herkunft gewährleistet werden." "Nur die Grünen sind eine Garantie für eine Politik der Willkommenskultur" so KGE in der ZEIT. In Tunesien demonstrieren die Menschen dagegen, kriminelle, gewaltbereite Tunesier zurückzunehmen, so am 3.1. in der SZ - Seite 5? Aber wir sollen diese Kriminellen integrieren. Ursache und Wirkung werden komplett ausgeblendet. Wir müssen nur liebhaben, dann passt es schon. Es fällt schwer, sachlich zu bleiben. Aber ich denke an Ihren Artikel Herr Schwennicke. Wir müssen Meinungen aushalten - aggressionsfrei - auch beim Schreiben von Kommentaren. Ein guter Vorsatz für 2017.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/katrin-goering-eckardt-g…
https://www.welt.de/politik/deutschland/article160832424/Warum-es-wicht…

Gabriele Tesche | Mi, 4. Januar 2017 - 01:42

Journalisten-Kollegen einer anderen deutschen Zeitung haben Frau Peter in Anlehnung an die Kritik der Bezeichnung "NAFRI" den Titel "GRÜFRI" verliehen was übersetzt: "Fundamentalistisch, realitätsfremde Intensivschwätzerin" bedeutet. Ich denke, das bringt es auf den Punkt.

Jürgen Gissel | Mi, 4. Januar 2017 - 11:24

Zu: Wilhelm Maier | Mo, 2. Januar 2017 - 19:29
Zu dem beigefügten Link

Unsere Unterwerfung
Im Februar 2015 erstand ich in Berlin den Roman:
“Unterwerfung“ von Michel Houellebecq. Das Thema
ist die Durchdringung des französischen Staates durch
“gläubige“ Moslems. Wie steht es in unseren Parteien damit?

Beate Maier | Mi, 4. Januar 2017 - 11:30

Man muss Frau Peters dankbar dafür sein, dass sie den politischen Irrweg der Grünen so deutlich in die Öffentlichkeit bringt.

Mila Lachner | Mi, 4. Januar 2017 - 12:15

Auch Silvester 2016 waren 2.000 nordafrikanische Intensivtäter auf dem Weg zum Kölner Bahnhof. Ohne die Polizei hätte sich das Drama von Silvester 2015 wiederholt. Über die Frauen, die in dieser Nacht effektiv geschützt wurden, verlor Grünen-Chefin Peters kein einziges Wort.

Michael Müller | Mi, 4. Januar 2017 - 17:42

Es ist wirklich schade, dass manche weibliche grüne Politiker nicht begreifen wollen, dass sie selbst als Frauen erste potentielle Opfer der asymmetrischen islamischen Kriegsführung sind. Die EU und Deutschland werden gerade u.a. vom IS auf allen Ebenen aktiv angegriffen, auch an Sylvester. Das ist das Erste was unsere aktuellen Grünen begreifen und kommunizieren sollten. Das Zweite, was zu tun ist, dass wir unsere im Grundgesetz beschriebenen Grundwerte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aktiv verteidigen wollen und werden. Dazu haben wir in Deutschland unsere staatlichen Organe mit sog. Gewaltmonopol, das wir deutschen Bürger dorthin abgetreten haben. Versagen diese Organe weiterhin so kläglich wie in den letzten Monaten geschehen, steht als erstes die politische Führung in der persönlichen Verantwortung für dieses Staatsversagen. Wenn dies aber so weiter gehen sollte, müssen die mündigen Bürger wohl oder übel diese politische Führung abwählen, um unsere Familien zu schützen.

Ma Chonglee | Mi, 4. Januar 2017 - 23:09

Hab ich jetzt mal ne Theorie dazu aus meinem Leben abgeleitet. Ich bin grundsätzlich ein ehrlicher und aufrichtiger Bürger. Aber ich Rauch gern mal einen. Deswegen bin ich auf der Gegenseite der cops. Obwohl ich die ja eigentlich gut finde sind die gegen mich weil ich mein Gras Dank der Gesetzgebung (Anslinger, Dupont, UN) nicht rauchen darf. Unterschwellig wirkt sowas bestimmt auch bei den Grünen. Nur sind die Hippies halt immer rucksacktourend durch die Welt gereist und haben noch nie in den Ländern gearbeitet. Woher sollen sie auch ahnen dass nicht automatisch jeder Mensch die Friedenspfeife zurückgibt wenn ich sie ihm uneingeschränkt zur Verfügung stelle..

jürgen pauls | Do, 5. Januar 2017 - 11:11

Ein hervorragender Artikel. Die Äußerungen von Frau Peter machen erneut deutlich, dass die Grünen ein Sicherheitsrisiko für Deutschland sind, da die wenigen Vernünftigen, wie die Herren Palmer und Kretschmann sich nicht durchsetzen können. Wenn für die Bundestagswahl Gedankenspiele über eine schwarz/grüne Koalition angestellt werden, kann einem in sicherheitspolitischer Hinsicht Angst und Bange werden, zumal die Kanzlerin an ihrer verfehlten Flüchtlingspolitik festhalten will.

Horst Kessler | Do, 5. Januar 2017 - 14:21

Wenn Grüne aussprechen was sie denken müsste allen ein Licht aufgehen.

martin hauer | Do, 5. Januar 2017 - 15:58

kann man sicher leicht verurteilen und solche Sätze verlieren wie es Fr. Peter getan hat. Es zeigt sich, dass bei der Dame und vielen anderen auch - nicht nur bei den Grünen - die Ralität nicht mehr so oft vorkommt. Wie wäre es wenn wir ihr/ihnen bei der nächsten Wahl mal die Möglichkeit geben sich mit der Realität auseinanderzusetzen.

Dr. Horst Combe | Do, 5. Januar 2017 - 17:28

Simone Peter hat die Polizisten in Köln, die durch ihren aufopfernden Einsatz in dieser Nacht, der bis an deren physische Grenzen ging, verächtlich herabwürdigt. Was für Gefühle hat sie wohl für ihre übrigen Mitbürger(innen), die nur Dank der Beamten vor Schäden bewahrt wurden, übrig?

Fritzsche, Manfred | Mo, 9. Januar 2017 - 18:54

Renate Künast, Claudia Roth, Volker Beck, Jürgen Trittin, der jetzt neuerdings in den Medien schon als Urgestein bezeichnet wird, der gerne einen Minister Posten annehmen würde.
Als krönenden Höhepunkt der Grünen nun Simone Peter. Wie kommt diese politisch überaus so korrekte Frau eigentlich damit klar, dass ihr Nachnahme männlich ist?
Grüne und Linke verhindern in Berlin bis jetzt immer noch eine verstärkte Video Überwachung.
Eins muss man Wowereit immerhin anrechnen, auch wenn er jahrelang in Berlin den öffentlichen Dienst, in Zusammenarbeit mit dem ehem. Finanzsenator Sarrazin, auf Jahre hin kaputt gespart hat.
Mit den Grünen wollte er nicht zusammen regieren.
Müller als Regierender muss aufpassen, dass ihm Grüne u. Linke nicht all-zusehr auf die Nase herum tanzen. Der Wähler hat jetzt bereits den Eindruck, dass so viel an Porzellan zerschlagen ist, dass es schwer zu reparieren ist.

Rot-rot-grüne Regierung in Berlin hat es ermöglicht dass ein ehemaliger Stasi-Agent zum Staatssekretär gemacht wurde. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Stasi-Opfer .

Michael Kanellos | Mi, 25. Januar 2017 - 11:33

In der Tat hat Simone Peter als Oppositionspolitikerin richtig gehandelt. Es ist schlicht eine Frage der grundlegenden politischen Kultur, der der "Cicero" ja nach eigener Angabe verpflichtet ist, ob man Politikern das demokratische Recht zugesteht, die Exekutive, und das ist vor allem die Polizei, kritisch zu befragen. Die Polizei hat sich in einem Rechtsstaat zu erklären, und die Art, wie Frau Peter angegangen wurde, war blank diktatorisch und gegen echte Meinungsfreiheit. Es ist nun völlig offensichtlich, dass die 'AfD' eine rechtsradikale Pseudoopposition ist. So viel zum Thema der politischen Kultur in diesem Land.

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns über jeden Kommentar und wünschen uns eine konstruktive Debatte. Beleidigende, unsachliche oder obszöne Beiträge werden deshalb gelöscht. Auch anonyme Kommentare werden bei uns nicht veröffentlicht. Wir bitten deshalb um Angabe des vollen Namens. Darüber hinaus behalten wir uns eine Auswahl der Kommentare auf unserer Seite vor. Um die Freischaltung kümmert sich die kleine Onlineredaktion von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Am Wochenende werden Forumsbeiträge nur eingeschränkt veröffentlicht. Wir danken für Ihr Verständnis.