Kryptowährungen - Wie sicher sind Bitcoin und Co.?

Der Bitcoin-Preis hat in den vergangenen Wochen neue Höchststände erreicht. Doch Euphorie ist selten ein gutes Zeichen für eine Anlageklasse. Und wie viel Sicherheit bietet die Kryptowährung wirklich?

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Bitcoin: Das neue Gold? / dpa

Autoreninfo

Daniel Stelter ist Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums „Beyond the Obvious“. Zuvor war er bei der Boston Consulting Group (BCG). Sein neues Buch „Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040“ erscheint am 10. Februar 2021.

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Da habe ich doppeltes Glück gehabt: Schon seit langem wünscht sich die Redaktion des Cicero eine Besprechung von Bitcoin auf dieser Seite. Hätte ich diese Kolumne vor einem Jahr geschrieben, stünde ich jetzt ziemlich schlecht da. Nach einem Kursanstieg von rund 800 Prozent vom Tiefpunkt im Frühjahr des letzten Jahres, den ich definitiv nicht vorhergesagt hätte, würde wohl ein anderer heute diese Kolumne schreiben.

Ein weiteres Mal Glück hatte ich mit dem Abgabetermin für diesen Beitrag. Nur zwei Tage vorher brach der Kurs von Bitcoin um 25 Prozent ein. Auslöser war eine Warnung der britischen Finanzmarktaufsicht, dass Investoren „ihr gesamtes Geld verlieren könnten“, wenn sie dieses in Kryptowährungen oder Fonds, die in diese Kryptowährungen investieren, anlegen. Ganz unbeschadet ist mein Ruf in der Redaktion dennoch nicht. So schrieb ich in der Juliausgabe vorsichtig über Tesla, nur um festzustellen, dass Tesla im letzten Jahr noch mehr erbracht hat als Bitcoin und sich seit meinem Beitrag mehr als vervierfacht hat. 

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Karl-Heinz Weiß | Di, 2. Februar 2021 - 11:35

Wieder einmal ein sehr ehrlicher und gut strukturierter Beitrag. So etwas wünscht man sich auch bei Geldanlagen-Beratung. Krytowährungen sind sicherlich mehr als ein exotisches Thema. Das Problem der Güterknappheit besteht viel realer aber im Immobilienmarkt. Wie soll sich die Nach-Coronageneration noch Wohneigentum leisten können ? Neben IT-Spezialisten und Unternehmensberatern gibt es auch Pfleger und Verkäuferinnen. Seit 2008 ignoriert die Politik das Problem der Flucht in Sachwerte mit exorbitanten Preissteigerungen.Das Impfchaos ist nur ein Wetterleuchten im Vergleich zu diesem Tsunami.

Durch die Politik Merkels gewannen halt immer die falschen Leute, nämlich die, die beizeiten etwas zurückgelegt haben, um sich vor Jahren ein Häuschen zu kaufen, als die Preise noch halbwegs erschwinglich waren. Aber die maßlose und unkontrollierte Einwanderungspolitik hat die Betonpreise durch die Decke gejagt. Von den niedrigen Zinsen profitieren nur wieder die, die schon haben. Für die anderen sind die Kreditvergaberestriktionen so einschneidend, dass sie erst gar keinen Kredit bekommen. Ganz ähnlich mit den Aktien. Solange die EZB Geld druckt als gab's keinen Morgen mehr, gehen die Aktien hoch, die kleinen Sparer und Pensionäre zahlen die Rechnung. Die Verarmung und Abzocke der Arbeiter, Sparer und Rentner - alles Hausmacherart durch CDUCSUSPD. Aber die großen Reformierer stehen schon bei LinksGrünRot in den Startlöchern: Sie wollen die große Umverteilung, sprich das Paradies des Sozialismus! Also rein in die DDR 2.0. Mit denen werden wir noch viel Spaß haben.

Wie das Wachstum, so auch das Sterben. Egal welche Population, Gesellschaften oder Erscheinungen.
Um so größer ein Feuer, um so mehr Nahrung benötigt es.
Alles( bzw. vieles) was langsam sich entwickelte, verging auch nicht so schnell. Hängt vielleicht mit der Philosophie des Pendel-Ausschlages zusammen.

Tomas Poth | Di, 2. Februar 2021 - 13:16

Wer die Zeit und den Spieltrieb hat kann damit vielleicht viele Bitcoins gewinnen um dann danach schnell Kasse in der Landeswährung zu machen.
Es ist ähnlich Roulette im Casino, die Spielbetreiber sind die einzigen die immer und zuverlässig gewinnen.