Die israelisch-jordanische Grenze
Der Nahe Osten und Nordafrika sind für Europa nah und fern zugleich / picture alliance

Frankfurter Buchmesse - Auf Europa kommt es an

Gilles Kepel blickt in den Nahen Osten und auf dessen Islamisierung. Seine Darstellung ist kenntnisreich und darum nur sehr verhalten optimistisch

Autoreninfo

Thomas Speckmann ist Historiker und Lehrbeauftragter am Historischen Institut der Universität Potsdam.

So erreichen Sie Thomas Speckmann:

Der Nahe Osten war für die meisten Europäer lange ein ferner. Ebenso Nordafrika. Man machte gute Geschäfte miteinander, aber politisch oder gesellschaftlich eng verflochten waren nur wenige Länder diesseits und jenseits des Mittelmeers. Ein „Mare Nostrum“ gab es nicht. Dies hat sich mit Beginn der europäischen Flüchtlingskrise in den letzten Jahren massiv verändert. Nun hat das Geschehen in Nordafrika und im Nahen Osten direkten Einfluss auf die Außen- und Sicherheitspolitik der Europäer. Es prägt allmählich auch die Wahlergebnisse in Europa.

Cicero Plus

Ohne Abo Lesen

Mit tiun erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Cicero Plus Inhalte. Dabei zahlen Sie nur so lange Sie lesen – ganz ohne Abo.

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.