- Auf Europa kommt es an
Gilles Kepel blickt in den Nahen Osten und auf dessen Islamisierung. Seine Darstellung ist kenntnisreich und darum nur sehr verhalten optimistisch
Der Nahe Osten war für die meisten Europäer lange ein ferner. Ebenso Nordafrika. Man machte gute Geschäfte miteinander, aber politisch oder gesellschaftlich eng verflochten waren nur wenige Länder diesseits und jenseits des Mittelmeers. Ein „Mare Nostrum“ gab es nicht. Dies hat sich mit Beginn der europäischen Flüchtlingskrise in den letzten Jahren massiv verändert. Nun hat das Geschehen in Nordafrika und im Nahen Osten direkten Einfluss auf die Außen- und Sicherheitspolitik der Europäer. Es prägt allmählich auch die Wahlergebnisse in Europa.
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