Messerattacke in Cottbus - Cottbus, der unbekannte Täter – und das Ticket in die Heimat

Weil sie einem noch unbekannten Messerstecher in einer Pressemitteilung mit Abschiebung gedroht hat, musste sich die brandenburgische Stadt Cottbus den Vorwurf gefallen lassen, rassistisch zu handeln. Jetzt ist die Stadt zurückgerudert. Schuldeingeständnis oder Kapitulation?

Cottbusser bei einer Demo im April 2018 der rechten Inititiative Zukunft Heimat
Demos haben der Stadt Cottbus den Ruf eingetragen, sie sei rechts – jetzt hat die Pressestelle dieses Vorurteil bestätigt / picture alliance

Autoreninfo

Antje Hildebrandt hat Publizistik und Politikwissenschaften studiert. Sie ist Reporterin und Online-Redakteurin für CICERO.

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Antje Hildebrandt

Cottbus eilt der Ruf voraus, Menschen mit Migrationshintergrund seien hier nicht willkommen. Vor zwei Jahren wurde hier eine Rentnerin von einem jungen Syrer beraubt und mit einer Plastiktüte erstickt. Es gab Messerangriffe von jungen Arabern auf Einheimische. Auf der anderen Seite gab regelmäßige Demos, bei denen stadtbekannte Neonazis Seite an Seite mit besorgten Bürgern marschierten. Seither wähnt sich die Stadt am Pranger der Medien. Viele Berichte haben ihr Image beschädigt. Es ist der Eindruck entstanden, Cottbus sei ein brauner Fleck auf der Landkarte.

Dieses Vorurteil hat die Stadt jetzt selbst, aber offenbar nolens volens bestätigt. In der Silvesternacht war ein 28-jähriger Deutscher von einem Unbekannten bei einem Streit mit einem Messer schwer verletzt worden. In einer Pressemitteilung vom 1. Januar verurteilte die Stadt die Gewalttat. Klare Kante gegen Gewalt? Daran hätte wohl noch niemand Anstoß genommen. Wer wollte, konnte die Mitteilung aber als Kampfansage an alle in Cottbus lebenden Ausländer verstehen: „Sollte der oder die Täter hier noch ein Gastrecht genießen und kein unbeschriebenes Blatt sein, werden wir nicht zögern, ihm oder ihnen klarzumachen, dass er oder sie ein Ticket in die Heimat zu lösen haben.“  

Auf Twitter trat die Stadt mit diesem Satz einen Shitstorm los. Denn wer der Täter ist und woher er kam, steht noch immer nicht fest. Die Polizei hatte voreilig von einem Ausländer gesprochen. Dabei hatten Zeugen den Mann lediglich als „südländischen Typ“ beschrieben. Aber kann, nein darf man von der Hautfarbe gleich auf die Nationalität schließen? Dass es auch Deutsche mit „südländischen Typs“ gibt, liegt überdies auf der Hand. Und in den USA und in England steht das so genannte „racial profiling“ unter Strafe. Hätte die Stadt ihrer berechtigten Besorgnis nicht auch Ausdruck verleihen können, ohne sich rechtsstaatliche Konsequenzen anzumaßen? „In Cottbus sitzen die Nazis offenbar schon in der Presseabteilung der Stadt“, twitterte sodann der Linken-Politiker Robert Fietzke. Von „AfD-Sprech“ sprach das Bündnis Cottbus Nazifrei – und davon, dass die Mitteilung ein Schlag ins Gesicht aller Cottbusser sei, die sich gegen Rassismus engagierten.

Gestern ist die Stadt dann zurückgerudert. In einer aktualisierten Pressemitteilung heißt es, dass jede Gewalttat verurteilt werde, „unabhängig davon, wer als Tatverdächtiger ermittelt wird.“ Auch betont sie, sie sei gegen „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Stadt “. Ist es das Eingeständnis, dass man sich rassistisch im Ton vergriffen hatte – oder hat die Stadt hier nur dem Druck der Kritiker nachgegeben? Urteilen Sie selbst.

Günter Johannsen | Do, 3. Januar 2019 - 19:05

Wenn man mit den Fingern auf Andersdenkende zeigt, lenkt man gleichzeitig von eigenen Problemen mit der Demokratie ab, Genosse: „In Cottbus sitzen die Nazis offenbar schon in der Presseabteilung der Stadt“, twitterte sodann der Linken-Politiker Robert Fietzke."
Nein, Genosse Fietzke, richtig ist: der SED/LINKE selbsternannte Moral-Elite sitzt schon wieder an den Schalthebeln der Macht & der Medien. Es ist zwecklos, davon ablenken zu wollen, Genosse! Leute wie sie zeigen mit Fingern schon wieder auf Andersdenkende und diffamieren sie schon wieder als Nazis. Das ist die altbekannte SED/LINKE-Methode "Haltet den Dieb". Da fallen nur noch eine handvoll Wessis rein, die nicht unter eurer Diktatur geknechtet wurden. Kein Mensch will nach 1989 noch irgend etwas mit euerem "real-faschistischen Sozialismus" zu tun haben. Denkende Menschen wollen selbstbestimmt leben ohne rotbraunen Gesinnungsterror. Jetzt steht den SED/LINKE-Genossen nur noch politische Abstinenz gut zu Gesicht!!!

Petra Führmann | Do, 3. Januar 2019 - 19:07

vor lauter Gedanken, die mir in bunter, ungeordneter Reihenfolge beim Lesen dieses Artikels durch den Kopf gehen; mein Gefühl kann ich aber klar benennen: Es macht mich wütend. Noch immer ist alles Rassismus - weiß überhaupt jemand wirklich, was darunter zu verstehen ist? Soll man mit Wattebäuschchen werfen? Ich versteh, dass Unvoreingenommenheit gefordert wird, dann aber bitte in beiden Richtungen. Nach wie vor ist jeder Nazi, braun, Pöbel, Rassist etc. Diese Hysterie widert mich nur noch an. Merkt eigentlich immer noch niemand, dass all diese Beschimpfungen, Ausgrenzungen, Übertreibungen... das Gegenteil erreichen? Tut mir leid, wenn ich laut geworden bin, aber mit Du, Du, Du... geht es einfach nicht mehr. Wenn Links sich dauerempört, muss man mir das auch zugestehen. Und komme mir keiner wieder mit Instrumentalisierung! Ein Totschlagargument nach dem anderen.

...ich will schon nicht mehr lesen oder kommentieren so widert es mich an. Aber es kribbelt, und wir sollten uns äußern - gegen alle Ränder.

Susanne antalic | Do, 3. Januar 2019 - 19:24

Ich habe keine Wörte mehr, wer in diesem Land die Wahrheit spricht, wird als Nazi diffamiert und bekommt einen shitstorm, ich kann mir auch gut vorstellen, das die Stadt auch positiven Feedback bekam, aber das wird immer verschwiegen. Es herrscht ANGST, um nichts falsches zu sagen und diese Angst lähmt den ganzen Land und die Folgen werden verhörrend sein.

Karla Vetter | Do, 3. Januar 2019 - 19:40

Schuld ist die Presse,die zur Verschleierung den Terminus südländischer Typ kreiert hat.So gut wie immer subsummiert sich darin nicht der Portugiese oder Spanier,auch nicht der dunkelhaarige Deutsche .Es wurde zum Synonym für arabisch oder türkischstämmig,wenn man Ross und Reiter nicht nennen will.Es gibt kein" Südland" .

Kostas Aslanidis | Mo, 7. Januar 2019 - 13:10

In reply to by Karla Vetter

über diesen Terminus, auch gewundert. Von der Relotiuspresse ist nichts zu erwarten. Hoffnungslose Fälle, idealistischer Wahn. Das rationale
ist irrational geworden und andersrum. Es wird versucht die Bevölkerung einzuschüchtern und den Mund zu stopfen. Wer aus Angst sich nicht wehrt, dann haben die Intoleranten leichtes Spiel. Plumpe Propaganda heisst das Zauberwort.

Peter Gegesy | Do, 3. Januar 2019 - 19:41

Das sind doch traurige Gestalten, die nach solchen schon zu erwartenden primitiven Standardverleumdungen gleich einen Rückzieher machen, mit der reichlich abgedroschenen Beteuerung, man sei gegen „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, statt ihren Standpunkt zu bekräftigen und wenn nötig die Sache durchzustehen. Auf solche alberne, perfide Anschuldigungen sollte man, wenn überhaupt, so bloß mit einer scharfen Replik reagieren. Und von solchen Mimosen sollen wir noch erwarten, dass sie die anstehenden Probleme wirklich tatkräftig angehen?
Leistungsstarke Führungspersonen mit Zivilcourage sehen für mich anders aus. Aber auch die sind wohl in unseren sogenannten Eliten kaum noch zu finden.

Alexander Mazurek | Do, 3. Januar 2019 - 21:17

... nur Ablenkung und leeres Geschwätz von Leuten, die geschworen haben, die Gesetzte und die freiheitlich demokratische Grundordnung dieses Landes zu achten und zu verteidigen. Vermutlich die meisten von Merkels neuen Fachkräften hatten ja keine Reisedokumente, sogar ein Oberleutnant? der Bundeswehr ohne Arabischkenntnisse wurde als „syrischer Flüchtling“ registriert, manche von ihnen, wie der Attentäter vom Breitscheidplatz gar mehrfach. Zur Abschiebung gehören, wie zum Tango, bekanntlich zwei, der Staat der abschiebt und der Staat, in den abgeschoben wird. Aber, wenn die Person sich sicher ist „ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß“, gelingt die Abschiebung sicher nicht, wenn die Identität und Staatsangehörigkeit nicht eindeutig nachweisbar sind, wer bei Verstand will denn schon Verbrecher (re-)importieren. Die Merkelisierung der Bundesrepublik Deutschland ist nachhaltig gelungen!

Uwe Joestel | Do, 3. Januar 2019 - 21:33

Die Bürger der Stadt Cottbus haben einfach die Nase voll von Kriminalität junger/minderjähriger Migranten/Asylsuchender. Für diese Täter ist der Begriff "Schutzsuchender" eine Verhöhnung der Opfer. Mithin haben diese Migranten ihr Gastrecht verwirkt und sollten Deutschland verlassen. Je unmißverständlicher diesen Tätern begegnet wird, umso besser. Sie verstehen nur die Sprache strikten Handelns. Sollte sich der multikulturelle Westen der Republik darüber aufregen, steht es ja frei, den Tätern dort "Asyl" zu gewähren.
Kurz und knapp: die Stadt Cottbus hat richtig reagiert.

Walter Meiering | Do, 3. Januar 2019 - 22:49

Natürlich muss man sich vor Vorverurteilungen hüten.

Aber mal angenommen, die Polizei würde eine rechtsradikal motivierte Tat vermuten und die Stadt würde sich schon mal vorsorglich gegen rechts positionieren: ob sich dann wohl diese Politiker genau so erregt hätten.

Bernd Lehmann | Do, 3. Januar 2019 - 23:24

bestätigt hier noch einmal ihre linksradikale Einstellung, die sie seit Monaten zum Besten gibt.
In Amerika ist Racial Profiling KEINESFLLS strafbar. da sagt man ganz locker zur Strafverfolgung , gesucht wird, ein Amerikaner kaukasischer Abstammung, ein Amerikaner asiatischer Abstammung oder ein Amerikaner afrikanischer Abstammung. Und damit weiß die Polizei genau wen sie suchen muß. Im völligen Gegensatz zu Deutschland. Wo "Deutsche" Messerstecher gesucht werden.
Immer weiter so Relotius Cicero . Ihr habt euch gerade auf der ersten Platz zur Erringung der Relotius Haltungs-Medaille gearbeitet. Madame M. dankt.

Stine Bading | Fr, 4. Januar 2019 - 00:24

Der Fehler der Cottbuser Stadtverwaltung war, das sie, ohne Kenntnis, wer der Täter war, eine Abschiebung angekündigt haben, mithin auf einen ausländischen Täter geschlossen hatte. Das Zurückrudern ist mMn damit ein Eingeständnis.
Allerdings bin ich mir sicher, dass, wenn die ausländische Nationalität bekannt gewesen wäre, die Ansage des Tickets für die Heimreise genauso kritisiert worden wäre. In Deutschland ist es nicht mehr möglich, eine, wie ich finde, vernünftige Konsequenz anzukündigen oder zu fordern. Bedauerlich ist, das dieser gute Vorschlag jetzt erstmal "verbrannt" ist.

Heinrich Jäger | Fr, 4. Januar 2019 - 07:13

Nazi und Rassismus immer die gleichen Plattitüden ,wenn man sagt straffällige Zuwanderer sind umgehend abzuschieben, hat das rein gar nichts mit Rassismus zu tun sondern ist einfach nur gesunder Menschenverstand.
Die Twitterzitate der linksgrünen Verharmloser interessieren die Mehrheit der Cottbusser Null ,die wollen einfach nur wieder ihre ehemals friedliche Stadt zurück.

torben bergmüller | Fr, 4. Januar 2019 - 07:35

Weit sind wir gekommen, wenn Selbstverständlichkeiten schon als rassistisch gelten.

Eduard Milke | Fr, 4. Januar 2019 - 08:33

... ist es in Deutschland von Politik und Medien immer viel wichtiger den Fokus auf die Reaktion der Bevölkerung zu richten, als auf das Verbrechen selbst. (Chemnitz war hier das beste Beispiel)
Ist auch so gewollt, damit gleich jegliche Kritik an Politik und Berichterstattung (Relativieren, verheimlichen, vertuschen, etc.) im Keim erstickt wird. Als nächstes kommt dann noch die Ansage, dass der "Kampf gegen rechts" künftig noch mehr verstärkt wird.
Liebe Leute, diese Methode hat ja auch Jahrzehnte gut funktioniert ... Genosse Schnitzler lässt grüßen.

ingrid Dietz | Fr, 4. Januar 2019 - 08:51

demnächst an ihrer eigenen
"politischen Korrektheit" !

gabriele bondzio | Fr, 4. Januar 2019 - 08:59

welche am laufenden Band Rassist und Nazis schreien, sind von der Geschichte weit entfernt, sonst würden sie diese Worte nicht inflationär gebrauchen. Die Empathie mit ihren eigenen Landsleuten scheint verschüttet unter einen Berg Selbstbestätigung und Durchsetzung ihrer eigenen Ideologie, komme was wolle. Die Beileidskundgebungen, gegenüber den nun schon unzähligen Opfern von Gewalt durch Migranten, klingen stereotyp und ausgelutscht.
Die Stadtväter von Cottbus waren ohne Zweifel im Recht, als sie formulierten: „Sollte der oder die Täter hier noch ein Gastrecht genießen..."
Einem enthemmen Potential muss man klar die Richtung anzeigen. Einem Alkoholiker hilft man ja auch nicht, indem man Verständnis für seine Sucht zeigt.“ Ich fürchte aber, die Sucht nach Selbstbestätigung, verdrängt in Kreisen der Migrationsbefürworter zunehmend den den gesunden Menschenverstand.
Und so muss man feststellen, dass die Stadt hier nur dem Druck der „Kritiker“ nachgegeben hat.

Wolfgang Tröbner | Fr, 4. Januar 2019 - 09:54

Der Ton der Twittermitteilung der Stadt mag ja etwas flapsig sein. Inhaltlich unterscheidet sich das aber überhaupt nicht von dem, was führende Politiker von CDU/CSU und SPD reflexartig von sich geben, wenn Asylbewerber durch kriminelle Aktivitäten auffallen. Selbst die jetzige CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer hat sich noch im November 2018 für einen strengeren Umgang mit straffällig gewordenen Asylbewerbern ausgesprochen. Ihnen müsse die Wiedereinreise nicht nur nach Deutschland, sondern auch in den gesamten Schengenraum auf Lebenszeit verweigert werden. Eine Wiedereinreise setzt allerdings voraus, dass der betreffende Asylbewerber erst einmal abgeschoben wird. Also fordert sie die Abschiebung dieser Klientel, oder nicht? Mir stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob es Normalbürgern (Angestellte der Stadt Cottbus zähle ich mal dazu) nicht erlaubt ist, das zu fordern, was Politiker (wahrscheinlich nur im Wahlkampf) auch fordern?

Hans-Hasso Stamer | Fr, 4. Januar 2019 - 10:33

Wenn „Anti-Rassismus“ zu einem Schutzschirm verkommt, unter dem das Gastrecht durch Migranten schamlos mißbraucht wird, ist dies klar zu artikulieren. Dies hat die Stadt Cottbus getan.

Jede Abweichung von dieser Linie ist dem Druck einer politisch motivierten Phalanx geduldet, die die Akzeptanz von Massenmigration in der Bevölkerung mit Gewalt durchsetzen will. Schon die Verwendung des Begriffes „Rassismus“ ist nichts anderes als ein Aggressionsschritt in diesem Kampf um die Deutungshoheit.

Dem kann man nur entgegensetzen: Wer hier herkommt, hat sich, wie alle anderen auch, an die hier geltenden Regeln zu halten. Ohne Einschränkung und ohne „Kulturbonus“. Ende der Ansage.

Volker Heiden | Fr, 4. Januar 2019 - 10:42

"Sollte ...Gastrecht..." - das ist ein Konjunktiv. Den im Deutschen zu verstehen sind auch die, die schon länger hier leben kaum noch in der Lage.

Ernst-Günther Konrad | Fr, 4. Januar 2019 - 11:03

das die Altparteien in ihrer hysterischen Reaktionen auf jede Form von Kritik genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich vorgeben "bekämpfen" zu wollen. Frau Hildebrand und ihresgleichen lese ich deshalb gern, weil sie Beleg dafür sind, was sie eigentlich wirklich wollen. Es sollen Emotionen geschürt werden, die Kritiker sollen doch endlich gewalttätig werden und radikal, es sollen alle AfDler und ihre Wähler dazu gebracht werden, gleiches mit gleichem zu vergelten. Ich bin nicht überrascht darüber, welche Register gezogen werden. Ich warte nur noch darauf, dass die AfD und ihre Wähler, Dieselgegner und Eurokritiker, Wohnraumsuchenden und Armutsrentner und und und, eben alle kritischen Denker, wegen zu hohem Ausstoß von CO ² durch die DUH mit " verboten" im Rahmen von Gerichtsverfahren belegt werden. Jetzt bei der neuen Geschlossenheit aller Parteien, gibt es demnächst bestimmt eine umzusetzende EU-Richtlinie für ein solches Verbot.

Lisa Werle | Fr, 4. Januar 2019 - 11:10

Man könnte das Ganze auch so beschreiben, Frau Hildebrandt: „In Cottbus werden seit Jahren dort lebende Bürger immer wieder von sog. „Schutzbedürftigen“ angegriffen: eine Rentnerin wurde vor 2 Jahren von einem jungen Syrer beraubt und mit einer Plastiktüte erstickt. Es gab wiederholt Messerangriffe von jungen Arabern auf Einheimische. Trotz all dieser Fakten wird Cottbus verleumdet als „nicht Migranten-freundlich“. Nun gab es wieder einen Messerangriff von einer „südländisch“ aussehenden Person. Die Person wurde noch nicht identifiziert, aber auf den vorsorglichen Hinweis der Verantwortlichen in der Stadt „sollte das wieder ein sog. Schutzbedürftiger sein, habe diese Person das Recht verwirkt, hier zu sein“ gab es einen Shitstorm von Menschen, die in Bezug auf Migranten und Einheimische so offensichtlich mit zweierlei Maß messen, dass man schon von einer Diskriminierung Einheimischer sprechen kann.“

Das ist Ossiphobie und Sachsenfeindlichkeit. Man sollte derlei Diskriminierung und Diffamierung zurückweisen anstatt darauf einzugehen. Es wird Zeit diesem unsäglichen Reflex, alles und jeden als Nazi zu beschimpfen, zu widersprechen. Gibt es keine Rechtsmittel?

Welcher vernünftig denkende Mensch wollte es den Cottbussern wohl verdenken, wenn sie kein Interesse daran haben, Messerstecher in ihrer eigenen Stadt zu beherbergen und zu alimentieren? Es ist auch kein Geheimnis, dass zur Kultur bestimmter Länder auch der Einsatz von Stichwaffen zur "Verteidigung der männlichen Ehre" gehört. In Deutschland war dieses Phänomen früher nicht verbreitet.

Jürgen Lehmann | Fr, 4. Januar 2019 - 11:33

Es ist nun einmal Tatsache, dass mit der Flüchtlingswelle „zahlreiche“ zur Gewalt neigende Typen in der BRD gestrandet sind.
Eine Verurteilung eines noch nicht bekannten Täters als Ausländer beruht auf der „voreiligen“ Aussage der Polizei und kann nicht als RASSISMUS der Stadt Cottbus angelastet werden.
Der Vorwurf rassistisch gehandelt zu haben ist lächerlich.

Es ist ein Fehler von Frau Hildebrandt Aussagen des Linken-Politiker Robert Fietzke und des Bündnisses „Cottbus Nazifrei“ kommentarlos in ihren Beitrag einzuflechten. Dahinter steckt doch eine ziemlich linke Einstellung.

Birgit Fischer | Fr, 4. Januar 2019 - 14:44

Sagt es doch ganz einfach, der Täter sah undeutsch aus. Er sah aus wie jemand, der in Nordeuropa nur zu Gast ist. Leider sehen immer mehr Pass-Deutsche genau so aus, undeutsch, eben südländisch. Bin ich jetzt rassistisch oder nur ehrlich? Egal, ich bin es gern.

Daniel Wischer | Fr, 4. Januar 2019 - 14:49

Es ist doch nun einmal so: ob man sich darüber freut oder es bedauert, seit 2015 kamen jede Menge junge Männer ins Land mit unklarer Identität. Viele sind, abgesehen vom "verlorenen Pass" und anderen Schummeleien wie mit dem Alter, überwiegend gesetzestreu, andere nicht. Gehen muss aber praktisch keiner und das wissen die Herrschaften natürlich. Im Falle von Cottbus steht die Identität des Täters nicht einmal fest. Hätten sie ihn denn, könnte man ihn der Justiz zuführen. Ob es für ein Ticket in die Heimat reicht, ist fraglich. Und wenn, dann reist er eben wieder ein. Das alles mag uns in Deutschland ein moralisches Alleinstellungsmerkmal verschaffen, es wird aber den Rechtsstaat weiter schwächen.
Die Pressemitteilung der Stadt Cottbus besteht daher wohl eher aus starken Worten, denn aus Taten. Ähnlich liegt der Fall in Amberg, wo ja bereits feststeht, das eine Ausweisung der Schläger nicht machbar ist. Weiter alimentieren ist dagegen
möglich. Also muss man diese Dinge hinnehmen.

Henriette Schmitt | Fr, 4. Januar 2019 - 18:13

Ist es nicht mehr erlaubt, Bürgern, die sich nicht an die Regeln einer Stadt, eines Landes halten auf die Konsequenzen hinzuweisen?
If you are in rome, do as the romans do! Lebst du in Deutschland, halte dich an deutsche Regeln!
Hat Shakespeare dem Cäsar in den Mund gelegt! Wir haben eine so besch.... Regierung und genauso besch.... Regierungspersonal. Uns bleibt doch gar nichts anderes übrig als die AfD zu wählen, - wenn sie ihre Nazis rausgeschmissen hat!!