Kriminalstatistik - Lieber nicht sagen, was ist?

Horst Seehofer stellte die Kriminalstatistik 2018 vor mit der Aussage, die Zahl der Straftaten sei so niedrig wie noch nie. Dabei hat er verschwiegen, dass die Gewalt von Zugewanderten überproportional steigt. Und das Gros der Medien traut sich offenbar nicht, das zu thematisieren

Polizisten nehmen einen tatverdächtigen Ausländer fest
Der Anteil von Straftaten durch Zugewanderte ist überproportional hoch / picture alliance

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Aus guten Gründen gibt es zum Beispiel Klimafolgenabschätzung. Jedes Gramm CO2, das etwa dem Auspuff meines Wagen entfleucht, wird hochgerechnet in Erderwärmung. Richtig so. Aus ebenso guten Gründen gibt es ganze Lehrstühle für Technikfolgenabschätzung. Weil die Menschheit gut daran tut, vorausschauend sich damit zu beschäftigen, was zum Beispiel eine entgrenzte Gentechnik bedeuten kann. Komplett unterentwickelt ist dagegen die Disziplin der Politikfolgenabschätzung. Welche Politik hat welche Konsequenzen fürs Land, für die Gesellschaft, für das Leben der Bürger? Diese Fragen werden selbst dann nicht gestellt, wenn diese Poltikfolgenabschätzung das Ergebnis einer knallharten  statistischen Erhebung ist.

Es gibt nur zwei Zeitungen in Deutschland, die das Lagebild „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“ 2018 des Bundeskriminalamtes veröffentlicht haben, Die Welt und Bild. Daraus geht eindeutig hervor, dass abermals nach 2017 Gewaltverbrechen in den Bereichen Mord, Totschlag, Körperverletzung und Sexualdelikte weit überproportional von Migranten der Zuwanderungswelle 2015/2016 begangen werden. Und dass die Zahlen der Verbrechen aus diesem Täterkreis gegenüber dem Vorjahr nochmals ansteigen. 

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Christa Wallau | Mi, 10. April 2019 - 13:08

Richtig, lieber Herr Schwennicke:
Die Medien sind und berichten nicht neutral, sondern wählen bewußt aus, w e l c h e Fakten und welche Ergebnisse von Erhebungen, Untersuchungen usw. sie veröffentlichen oder eben n i c h t an die Öffentlichkeit bringen.

Dies ist eine subtile Form der Fehlinformation, die
seit Jahren betrieben wird. Es wird nicht bewußt die Unwahrheit gesagt, aber durch die Einseitigkeit der veröffentlichten Tatsachen entsteht ein total schiefes Bild der Wirklichkeit.

Dies spüren viele Menschen und sind verunsichert
bzw. angewidert. Das Vertrauen, welches den Medien und der Politik entgegengebracht wir, ist dadurch verständlicherweise auf einen Tiefststand gesunken. Dies ist u. a. auch ein Grund dafür, daß die AfD entstanden ist und viel Zuspruch von Anfang an bekommen hat.

Wer - bitte - muß sich denn nun ändern: die
Medienschaffenden und die mit ihnen kungelnden Politiker oder die kritischen Bürger???

... treu dem Leitspruch: "Was nicht sein darf, kann nicht sein."
Von Honnecker lernen heißt siegen lernen! ;-)

Mehr als Sprücheklopferei fällt mir nicht länger ein zu unseren Politklopfern. Ach ja, die Klopferinnen vergaß ich fast.

liebe Frau Wallau. Der hat gefälligst zu glauben, was die Heilsbringer über die Medien verkünden. Es war doch im Fernsehen, es steht doch in der Zeitung, das muss stimmen. Uns geht es doch allen gut, die Probleme werden gerade gelöst, was sind wir denn ein so unzufriedenes und ungeduldiges Land und meckern auf hohem Niveau. Ich merke gerade, meine Schreibtasten verweigern mir den Dienst, ob solcher Worte. Was bin ich aber auch für ein böser Bürger, das ich die Politiker kritisiere und von Volk und Freiheit rede und eine neutrale Presse fordere. Ich glaube, ich bin ein Träumer. Gute Nacht.

Hallo Herr Konrad,
Sie sind bestimmt kein Träumer. Man bekommt aber Albträume bei der Berichtserstattung der hiesigen Presse & ÖR.
Und das BKA hat auch noch die Unverfrorenheit den Bericht:„Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“ relativ ungeschönt zu veröffentlichen.
Wo bleibt denn der Aufschrei der etablierten Parteien sowie die Forderung eines Rücktritts vom BKA-Chef Holger Münch ?
Herr Maaßen vom BfA mußte ja auch seinen Hut nehmen, als er die Wahrheit über Chemnitz äußerte! und damit die "Lichtgestalt" AM düpierte.
Traut sich denn keiner aus der Deckung? Ist das Pulver verschossen?

Warum sollte sich etwas ändern? Die Politik macht mit dem Blick auf die BT Wahlen seit Jahren alles richtig. „Habe den Mut, Dich Deines Verstandes zu bedienen“! (I. Kant) Nicht sehr ausgeprägt. Kein Wunder, wenn doch das Publikum stark sediert ist! Und die Medien mit dem korrekten „Einordnen“ beschäftigt sind.

Ja, warum sollte sich was ändern. Lt. Focus online ist Frau Merkel wieder beliebteste Politikerin in Deutschland. Ich nehme an, das haben sie die letzten 50 Gläubigen gefunden und befragt.:) Jedenfalls, für die Regierung läuft es lt. deren Presseorgange. ....naja, wenn's in der Zeitung steht, wird es wohl stimmen. Alles Gute.

Dennis Staudmann | Mi, 10. April 2019 - 13:22

Politik und Medien würden zugeben, dass die Zahl der Gewaltverbrechen um über 100 % gestiegen ist. Das würde schliesslich alles in Frage stellen, was man über Jahre an Luftschlössern gebaut hat. Man muss es auch gar nicht. Wenn die CDU ihr sogenanntes Werkstattgespräch damit einleitet, dass man sagt, es ginge nicht darum das, was gewesen ist zu verurteilen und man wolle den Blick lieber nach vorn richten, ist diese ganze Veranstaltung einfach lächerlich. Natürlich kann man zukünftige Fehler nur vermeiden, wenn man die in der Vergangenheit gemachten erkennt, sich dazu bekennt und aus diesen lernt. Das wissen die Menschen, wenn es um ihr eigenes Leben geht. Wenn die CDU sich selbst diesem Prozess verweigert, finden grosse Teile der Bevölkerung das allerdings in Ordnung. Leider leben wir heute in einem Land, wo es für die meisten Medien absolut legitim ist, die Menschen zu belügen. Sonst gebe es einen Aufschrei, wenn ein Minister eine solch geschönte Statistik vorstellt.

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass der Michel sehr lange braucht, bis er was kapiert. Wenn das Lügen, Betrügen und Manipulieren aber so weitergeht wie speziell in den letzten Jahren unter der Gottkaiserin, wird auch der Dümmste nicht umhinkommen, irgendwann die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Yvonne Pfeiffer | Mi, 10. April 2019 - 14:18

Jeder möchte gerne in der Bundespresse-Konferenz in der ersten Reihe sitzen und im Regierungsflieger. ( Falls er abhebt )

Ingo Kampf | Fr, 12. April 2019 - 17:13

In reply to by Yvonne Pfeiffer

.....Kommentar. Weshalb fliegen Minister nicht Linie und Journalisten auf Redaktions- oder eigene Kosten? Berichterstattung per Bestechung? Pressekonferenzen in fernen Ländern ohne Teilnehmer? Das will doch Greta!

Stefan Jurisch | Mi, 10. April 2019 - 14:19

noch immer bei allen eine solche Informationsallergie auslöst. Und noch schlimmer: es wird nicht nur Information missinterpretiert weitergegeben, sondern es werden auch noch gezielt falsche Interpretationen besonders deutlich durch die Medien gepeitscht, so eben geschehen mit "Messertätername Michael". Das mag ja auf den ersten Blick auch stimmen, nur muss man dazu eben feststellen, dass hier nicht nur die Angriffe mit Messern gezählt wurden, sondern eben auch einfache Strafdelikte, wie der pure Besitz, also der Verstoß gegen das Waffengesetz. Lassen wir diese einfachen Delikte raus, könnte ich mir vorstellen, dass die Liste dann durchaus etwas anders aussieht. Das wäre sicher mal eine Recherche wert.

Nicht nur das, man muss sich nur die Gewaltprobleme in den Ländern der Migranten verdeutlichen... hier liegt doch der Ursprung und gleichzeitig auch der Grundstein der geringen Integrationschancen.
Wir haben keine fast 3 Millionen Politische aufgenommen. Es sind Sitten/Bräuche/Religion/Armut welche dagegen stehen.
Der Ursprung vieler Übel in psychologischer Hinsicht, mit denen Erwachsene nicht alleine klar kommen, werden in der Kindheit gelegt.
Vergewaltigung von (kleinen) Kindern (männlich/weiblich)ist in diesen Ländern üblich, Frauen sind Eigentum und werden auch so behandelt. Man(n) kann sie auch straflos umbringen. Die Ehre wird mit dem Messer wieder hergestellt.
Da können unsere Politiker noch so sehr manipulieren, die Migranten legen solche Dinge nicht an der Grenze ab.
Zumal unsere Justiz eine Lachnummer für sie ist...eher ermutigend (durch zig Vorstrafen und dann noch mal Eine.
Hier kann nur eines helfen, Abschieben bei schweren Rechtsbrüchen. Das würden sie verstehen.

Soweit ich weiß, stammt diese Erkenntnis aus einer Antwort der saarländischen Regierung auf eine Anfrage. Die freilich fragte nach den Vornamen „deutscher Täter“. Scheint mir logisch daß da Ali, Mohammed etc. (noch) nicht vorne steht. Das Aufgreifen dieser Antwort zum Zwecke der Migranten-Entlastung war/ist demagogisch bzw. ideologisch. Oder?

das die Rezipienten dumm genug sind sich mit dieser Darstellung zufrieden zu geben, teilweise hat das ja auch funktioniert.
Betrachtet man dazu die Bevölkerungsanteile der aufgeführten Tätergruppen nähert man sich der Realität schon mehr an.
Werden dazu noch spezifische Verdeckungstechniken berücksichtigt (Tarrush Gamea) die eine Zuordung einzelner Täter erschweren, gar unmöglich machen so darf zu der abgebildeten Verteilung noch eine erhebliche Dunkelziffer an nicht nachweisbaren und gar nicht erst beanzeigten Delikten gezählt werden.

Kurt Walther | Mi, 10. April 2019 - 14:27

Gut, dass C. Schwennicke das Problem des Verschweigens in H. Seehofers Kriminalstatistik für 2018 aus der vergangenen Woche anspricht, zumal "abermals nach 2017 der Anteil der Gewaltverbrechen, in den Bereichen Mord, Totschlag, Körperverletzung und Sexualdelikte weit überproportional von Migranten der Zuwanderungswelle 2015/2016 begangen werden." Mir geht es bei meiner Kritik weniger um die Relationen, die das Zahlenmaterial enthält, sondern um das Schweigen der Medien zu eindeutig aus den vorgelegten Zahlen erkennbaren Sachverhalten und Tendenzen. Es ist nach wie vor dieselbe Leier: Die Folgen von Merkels unsäglicher Flüchtlingspolitik werden weiterhin versteckt, verschwiegen, geschönt. Nur gut, dass sie seit den letzten Wahlen wenigstens im Deutschen Bundestag von den AfD-Abgeordneten laut und deutlich aufgezeigt werden können. Von den Altparteien kommt diesbezüglich - wie üblich seit 2015 - nichts.

Hans Jürgen Wienroth | Mi, 10. April 2019 - 14:45

„Das wirft kein gutes Licht auf das Selbstverständnis vieler politisch relevanter Medien, die ihrem Informationsauftrag in manchen Bereichen wie etwa der Klimapolitik sehr gewissenhaft nachkommen.“
Ist dem wirklich so? Werden wir über die absehbaren Kosten, den Einfluss auf Wirtschaft und Arbeitsplätze, den Stand der Wissenschaft zu den Lösungsansätzen informiert? Wie viel Fläche benötigen wir für die klimaneutrale Energiegewinnung (incl. Wirtschaft und Verkehr) durch Wind und Sonne? Wie hoch werden die Verluste der Energiespeicher sein (Wirkungsgrad Stromspeicherung als Wasserstoff 10 - 30%) und wo speichern wir die Energie zwischen? Bei dem unterirdischen Stromtransport fangen jetzt Untersuchungen über den Einfluss der Wärme auf Ackerflächen an. Wissen wir, wie hoch die Wärmeentwicklung und -strahlung bei 100.000 Volt sein wird, wie hoch die Verluste sein werden? Bis jetzt alles Neuland. Die Umsetzung ist zu 100 % bis 2030 fest eingeplant, sonst droht uns der GAU. Wodurch?

werter Herr Wienroth
ich glaube schon, dass wir über Strahlung und Wärmeentwicklung von Hochspannungsleitungen, ob Freileitung oder Kabel ziemlich genau Bescheid wissen. Erstere kann meiner Meinung vernachlässigt werden, da die mit Frequenz proportional zunehmende Strahlungsleistung bei 50 Hz sehr gering ist. Jedes Schnurlostelefon oder Handy strahlt im Mega oder sogar GigaHz Bereich und emittiert diese Strahlung auch noch dicht am Kopf. Die Wärmeentwicklung läßt sich schon seit dem 19 Jht. nach dem Ohmschen Gesetz genau berechnen.
Erfahrungen mit Hochspannungsleitungen für 110 kV, 220 kV und 1 Megavolt
( HGÜ ) gibt es schon seit Anfang 20 Jht. Wenn wir mit dem Zug fahren hängt dicht über unseren Köpfen eine Hochspannungsleitung mit 15 kV.
Wer davor Angst hat soll doch wieder Postkutsche fahren, Beleuchtung mit Gaslicht oder Kerzen für das strahlungssichere Ambiente zuhause wieder einführen.

s

mag bedeuten das hier beliebige Botschaften, und sei darin noch so brutaler thermodynamischer oder rohstoffseitiger Unfug enthalten, einfach unkritisch weiter getönt werden?
Fazit: Diese Qualitätsmedien puschen auch nur ihre Agenda, wer wissenschaftliche informationen lesen will kommt um die Primärquellen nicht herum.

Heidemarie Heim | Mi, 10. April 2019 - 14:52

unter Innenministern. Herr Ex-Innenminister Herr de Maizière hat sie begründet, der aktuelle Minister Herr Seehofer führt sie ohne die im Artikel angesprochenen Bedenken fort. Unter dem Deckmantel (Zitat)"Dies könnte die Bevölkerung massiv verunsichern", wird medienweit die Vogel Strauß-Politik aus Gründen, m.E. "gegenseitiger Abhängigkeiten", bis zum Erbrechen unterstützt und fortgeführt. Warum auch nicht? Denn eventuell negativ auftretende Folgen werden wie es ebenfalls beste Tradition bei uns ist sozialisiert, während die Verursacher die Treppe hinauffallen oder schlimmstenfalls schnell in Vergessenheit geraten. Begriffe wie Einsicht in eigenes Handeln, Übernahme der Verantwortung oder ein dem Resultat gemäßes Umsteuern/Gegensteuern gehören wohl mittlerweile ins Reich der ideologiegetriebenen Fantasie 99% deutscher Medien und 87% unseres Parlamentes und deren nun wieder ruhig schlafenden Wähler. Lebt man doch im sichersten Land der Erde und der besten aller Demokratien! MfG

Gerhard Lenz | Mi, 10. April 2019 - 16:25

In reply to by Heidemarie Heim

Wer das jetzt pauschal in Frage stellt, möchte wohl bestimmte Law-and-Order Politiker in der Regierung haben?
Durch Menschen mit Migrationshintergrund wurden mehr Gewaltverbrechen begangen? Ausgehend von welchem Niveau? Wie im Vergleich mit "einheimischen" Tätern?
Das Aufkochen dieser Thematik, die naturgemäss dem rechtspopulistischen Publikum besonders schmeckt, erinnert an die Anfrage der AfD im saarländischen Landtag nach den Vornamen von Tätern, die Messerattacken zu verantworten hatten: Im Ergebnis tummelten sich deutsche Vornamen auf den Spitzenplätzen (warum findet man darüber eigentlich nichts im Cicero....?) Aber richtig, die Kriminalstatistiken verschweigen manches: Werden im Osten mal wieder junge Rechtsradikale gegen Gleichaltrige übergriffig, wertet man das als "unpolitische Rangelei". Es dürfte doch ausser Frage stehen, dass in Deutschland die grösste politische Gefährdung von Rechtsextremisten ausgeht.

Auch die Naturwissenschaften sind davon nicht auszunehmen, die auch keine objektiv wahre Abbildung der Realität liefern, sondern ebenfalls (nur) Wirklichkeitsmodelle, die allerdings auf ihre technische Effizienz hin überprüft werden können.

Liefern die Wissenschaften überhaupt noch empirisch gehaltvolles Wissen. Leben wir nicht schon im Zeitalter der Simulationen und virtuell realities.

P.S.: Mit "Angst" wird übrigens ständig Politik gemacht.

Ich bitte Sie werter Herr Lenz! Mich interessieren die Klappmesser tragenden Michaels oder Achmets oder wie Sie ähnlich lächerlichen Statistiken entnehmen erst dann ernstlich,wenn diese von ihrer unerlaubten Waffe über Gebühr Gebrauch machen. Was mich speziell als Frau schon mehr interessiert,ist das von unseren Feministinnen in Politik und Medien wortlos begleitete Zurückdrehen von Frauenrechten, die für die Mehrheit der hier zu uns Flüchtenden und noch zu Teilen bei Deutschen mit Migrationshintergrund einen völlig anderen Stellenwert besitzen.
Und das die egal von wem ausgeübte Gewalt brutalere Komponenten aufweist, dafür benötige ich keine Statistik,das erzählen mir schon die Kinder meiner Bekannten,die glücklich sind wenn die Schulpause um ist. Von der sich weiter entwickelnden "Qualität" weltweiten Terrors und unsere angebliche Sicherheit fange ich gar nicht erst an. Nur so viel! Wir hatten bis auf Amri, bei dem alle Außenhinweise ignoriert? wurden, bisher ein Schweineglück! MfG

Herr Lenz, auch Sie perfektionieren das selektive Lesen und Zitieren. Zu Ihrer ersten Frage, lesen Sie den Artikel in der Welt von gestern, da werden die Zahlen und Fakten gut aufgeschlüsselt.
Die Anfrage der AfD im Saarland bezog sich auf deutsche Täter, diese unwesentliche Kleinigkeit haben Sie unerwähnt gelassen. Das Lagebild der saarländischen Regierung umfasste neben dem Einsatz von Messern gegen Menschen auch das bloße Mitführen derselben. Nicht zuletzt bleibt in der Antwort der saarländischen Regierung unerwähnt, ob Namen eingedeutscht und zusammengefasst wurden und/ oder verschiedene Schreibweisen (suchen Sie nach dem Thema häufige Vornamen Kinder Wien) als ein Name erfasst wurden.
Genau diese selektive Wahrnehmung und Weiterverbreitung von Informationsbruchstücken ist es, die hoffentlich immer mehr Menschen stört.
Ich erwarte von Medien umfassende Informationen. Denken kann ich selbst.

Hallo Herr Lenz, Sie sollten das BKA-Lagebild mal lesen, ist auf der BKA-Webseite bereitgestellt. Natürlich werden auch Rechtsradikale übergriffig, aber laut dem Bericht wurde 2018 z.B. 1 Flüchtling von Deutschen getötet, dagegen 102 Deutsche von Zuwanderern (102:1). Bei sexuellen Delikten ist das Verhältnis auch bei besorgniserregenden 36:1. Das sind klare Zahlen, die in dem Bericht stehen und eben von der breiten Medienlandschaft verschwiegen werden.
Die von Ihnen genannte politische Gefahr von Rechts ist das Ergebnis davon, dass man Wahrheiten verschweigt. Man muss offen mit den Problemen umgehen, die Bereitschaft dazu ist laut Ihrem Beitrag bei Ihnen aber auch leider nicht zu sehen. Um politische Gefahren von Rechts- und Linksextremen zu unterbinden braucht es eine offene Auseinandersetzung mit der Kriminalität, auch wenn man da gegen Flüchtlinge hart ins Gericht gehen muß. Alles andere ist Realitätsverweigerung.

Richtig. Wir haben selber genügend Kriminelle. Aber das rechtfertigt die bedingungslose und unkontrollierte Zuwanderung noch lange nicht. Und wenn es in der Zuwanderungsgruppe eine höhere Gewaltbereitschaft und Neigung zur Kriminalität gibt nützt es auch nichts immer wieder zu erklären das wir selber Kriminelle haben.

schönes Buch übrigens.

Mit ihrem unbeholfenen Ansatz, der zudem erneut Ihr zweifelhaftes Rechtsverständnis unterstreicht, denn Unrecht kann man nicht aufwiegen, können auch Sie die überproportionale Gewalt von "noch nicht so lange hier Lebenden" nicht wegreden.
Denn genau darum geht es doch. Entsprechende Gruppen und Alterskohorten sind, bezogen auf den Bevölkerungsanteil, vollkommen überrepräsentiert.
Und wäre das Anzeigeverhalten sowie die Beweisführung zweckmäßiger, wären diese Verhältnisse noch signifikant höher.

Und wenn der Sachverhalt einfach nicht passend zu meinem Weltbild ist? Wenn ich der Ansicht bin, daß alle auf der Autobahn mir Entgegenkommende Geisterfahrer sind - nur ich fahre richtig?

Markus Michaelis | Mi, 10. April 2019 - 15:20

Ja, die importierte Kriminalität ist zu hoch. Aber das alleine ist es nicht, weil trotzdem Deutschland insgesamt ein sicheres Land ist und man berechtigt sagen könnte, dass es etwas zu tun gibt aber keinen Grund für Aufregung. Andererseits gibt es etwa die Ausbreitung von Clans und anderer OK, die in den Statistiken lange nicht und auch jetzt in vielen Auswirkungen nicht erfasst wird. Hier geht es nicht nur um zählbare Straftaten sondern um die Zweifel, ob der Staat die Kraft und den Willen hat sein Gewaltmonopol durchzusetzen.

Noch bedeutender sind aber die kulturellen, gruppenbezogenen Gräben, weil sie Millionen Menschen betreffen. Auf der einen Seite die Rechten und Diskriminierungsgefühle, die etwa ein Sarazzin auslöst. Andererseits eine gefühlte Dominanz im Bereich Politik, Medien, Universität, NGOs, Stiftungen etc. für eine neue Empfindlichkeit bei Migrationsthemen. Aktuelle und lange vergangene Ereignisse werden heute stark gruppenbezogen empfunden - ob das gut geht?

Sie beschreiben es sehr gut werter Herr Michaelis! Auch deshalb schätze ich Ihre in neutral abwägender Form dargebrachten Kommentare. Deshalb frage ich Sie auch, weshalb man nichts unternimmt bzw. sich Politik als unfähig erweist, diese Gräben
zu überwinden, bzw. durch beharrliches Ignorieren und alles unter den Teppich kehren, es geradezu darauf anlegt, das es zu "Grabenkämpfen" unschöner Art kommen könnte? Muss bei uns tatsächlich immer das Kind immer erst rettungslos im Brunnen liegen? Was das Gewaltmonopol von Staat und insbesondere der Justiz was die Rechtsausübung betrifft, wurde ich gerade gestern Abend persönlich auf eine harte menschliche Probe gestellt, als die Berichterstattung zum Prozess gegen eine IS-Rückkehrerin stattfand. Selbst Mutter, hat sie scheinbar tatenlos zugesehen, wie ihr Ehemann das 5jährige Kind ihrer jesidischen Haussklavin im Freien bei sengender Hitze wie ein Hund zum Sterben durch verdursten angekettet hat. Haben wir dafür eine gerechte Strafe? MfG

Bernd Muhlack | Mi, 10. April 2019 - 16:09

Ja Herr Schwennicke, DIE WELT berichtete über diese sehr informative BKA-Veröffentlichung und das ist in der Tat sehr löblich.
Es gab im Forum (wie meist) eine eindeutige Tendenz zum Thema "Messermänner".
Ich hatte ebenfalls meinen Senf dazu gegeben, jedoch wurde erst die dritte, nochmals überarbeite Version veröffentlicht. Hunderte, gar Dutzende Likes und viel Zustimmung; anderntags war mein Beitrag gelöscht => "Falls Sie... pipapo können Sie sich gerne an..usw."
Ja, ich lese auch DIE WELT, hauptsächlich wegen der Postings, je nach Autor weiß ich sowieso was in dem Artikel steht!
Manchmal ist es jedoch schon verwunderlich, dass auch ziemlich derbe Postings "durchgehen"; hängt ja alles nur vom Administrator/Inquisitor ab, gell?
Dazu noch das Maas´sche NetzwerkdurchsetzungsG und jetzt noch das "Hochlade-KontrollG" der EU.
Ich kommentierte einmal ausgesprochen höflich diese Frau Sawsan Chebli: 827 Likes - zwei Tage später war mein Posting "entsorgt!".
Greta Thunberg? ein No Go!!!

Ich habe da mit der welt und auch focus genau die gleichen Erfahrungen gemacht.
Gepflegte Sprache, die Wahrheit und Recherchen nützen Ihnen da überhaupt nichts.
Sobald sie viele Daumen hoch bekommen sind sie verdächtig.Weil sie von Lesern geschätzt werden und sie daraus ungünstig beeinflussen könnten.
Derb drauf hauen kommt eher durch. Faktisch Zensur nach Gutsherrenart.
Ich habe Beiden tschüss gesagt, weil auf Redaktionsanfrage nur simple Standartsätze gekommen sind. Die Zeit war mir viel zu schade um sie zu vergeuden.

Ernst-Günther Konrad | Mi, 10. April 2019 - 18:36

so nehme ich viele meiner Mitbürger war. Die einen interessiert es nicht, die anderen winken ab, mit den Worten: "Ich weis, aber was sollen wir machen? Wieder andere sehen den Staat verloren und die Optimisten, sie laufen weiterhin den falschen Ideologien hinterher und blenden die Wahrheit aus und nennen diejenigen, welche sie benennen "Rechte" oder schlimmer. Der Respekt, der Anstand, die Ehrlichkeit hat derzeit wenig Lobby. Statistiken werden gefälscht, falsch ausgelegt, bewusst fehlinterpretiert oder verschwiegen. Sie müssten es alle wissen, die Entscheidungsträger der Politik, sie wollen es aber nicht wissen. Es passt nicht in ihr ideologisches Bild. Die einen im BT, die es ansprechen, auch Lösungen und Handlungsoptionen anbieten, die verunglmpft man, mit denen will niemand reden, die sind angeblich radikal und verfassungsfeindlich, nur weil sie sagen was ist und einen durchsetzungsfähigen Staat fordern und Recht und Gesetz einfordern. Der kritische Bürger wird beschimpft.

Ernst-Günther Konrad | Mi, 10. April 2019 - 18:55

guter Artikel Herr Schwennicke, nur die veröffentlichten Zahlen, die für sich schon schlimm genug sind, dürften die wahren Zustände nicht annähernd abbilden. Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast, macht bei den Beamten als Resignationsspruch die Runde. Das Dienstgeheimnis schützt die Politker vor den wahren Beschreibungen der Warheit, auch wenn derzeit gerne medial versucht wird, den starken Staat vorzugaugeln, der nicht mehr existiert. Den angeblich ermittelten Strafttätern, der Hype um die Aufklärungszahlen, die Bundesländer und Behörden liefern sich da ein regelrechtes Wettrennen. Nur, wieviele werden ageklagt, werden verurteilt und geschweige eingesperrt. Wieviel dieser Verfahren werden aufgrund der überlasteten Justiz nicht eröffnet oder eingestellt. Überall fehlt Personal, die Erfahrenen gehen alle in Ruhestand und den jungen wird Angst gemacht. Immer weniger Leute machen immer mehr Arbeit und sind krank. Andere haben ihr Ideal verloren und ziehen sich zurück.

Gisela Fimiani | Mi, 10. April 2019 - 22:48

„Lieber nicht sagen, was ist?“ Warum das Fragezeichen, wenn Sie, Herr Schwennicke, in Ihrem Beitrag feststellen, dass die PKS nicht thematisiert wird? Interessant wäre die Frage: Warum nicht sagen, was ist? Würde der Bürger bemerken, dass er belogen und mit Tätern namens „Michael“ gehirngewaschen wird? Würde der Bürger sich fragen, ob er von einer politisch-medialen Klasse, womöglich auch in mancherlei anderen Hinsicht, belogen wird, da eine Politikfolgenabschätzung, die immer Selbstkritik und Zweifel für notwendig hält, nicht existiert? Ich fürchte, dass wir es mit mit einer politischen Klasse zu tun haben, die die Bürger fürchtet und belügt, jedoch deren Vertrauen verlangt, um die eigene Macht zu sichern. Eine freiheitlich bürgerliche res publica wird seit geraumer Zeit abgeschafft, zugunsten einer gelenkten Demokratie, in der es zwar Menschen, aber keine Bürger mehr gibt.

Norbert Heyer | Do, 11. April 2019 - 05:04

Schon frühere Politiker glaubten nur den Statistiken, die sie selber erstellt haben, gerne nach dem Prinzip: „Glas halb voll - halb leer“. Wer mit offenen Augen durch die Innenstädte hier im Ruhrgebiet geht, ist als Deutscher zu manchen Zeiten recht einsam. Gerade Frauen meiden die Dunkelheit und einsame Ecken - bestimmt nicht wegen der rückläufigen Anzahl von Straftaten. Schwerste Straftaten in Berlin, Köln oder Freiburg wurden immer versuchsweise totgeschwiegen, relativiert oder wenn es unvermeidbar war so erklärt, dass die Deutschen ihren Schuldanteil daran eingeschenkt bekamen. Den Migranten wurde das Gefühl vermittelt, dass sie hier Narrenfreiheit genießen und mehrfache Identitäten, Sozialbetrug oder Widerstand gegen die Polizei überhaupt keine oder nur geringe Sanktionen für sie bedeuten. Für unsere Politiker scheint der Wert der Migranten weit über den der Deutschen zu liegen und das führt zu einer - vielleicht gewollten - Entfremdung zwischen Bürger und Politik bis zum Bruch.

Bernd Schiebener | Do, 11. April 2019 - 10:26

Ist immer noch das Beste auf dem deutschen Markt ! Nicht immer - aber immer öfter ;-)
Nachrichten ZDF/ARD und die vereinigte deutsche Presse, out of order. Im Jahr 2019 kann man sich besser informieren.

Lisa Werle | Do, 11. April 2019 - 10:58

Wie hieß nochmal der Begriff, der inzwischen moralisch sanktioniert ist? Ach ja, "Lügenpresse". Allerdings: das stimmt ja auch nicht, denn es wurde doch berichtet - über den Namen "Michael" - und das andere wurde ja nur verschwiegen und ist insofern auch keine Lüge - oder?? Also, alles gut - in der journalistisch-moralischen 'Haltung'.
Und die ekelt mich inzwischen nur noch an.

Cora Steinberg | Do, 11. April 2019 - 12:43

Sehr geehrter Herr Schwennicke,
danke, dass Sie die Unausgewogenheit und eklatante Einseitigkeit in diesem Bericht verbalisieren. Ich habe ihn mir vor einigen Tagen zu Gemüte geführt und die selben Fragen wie Sie gestellt. Es ist politisch gewollt, die Folgen der vermehrten Zuwanderung aus gesellschaftlich völlig anders strukturierten Ländern in einem positiven Licht zu zeigen, während damit die einheimische Bevölkerung sukzessive schlechter in den Medien wegkommt (Stichwort "Michael als Messerstecher"). Einem aufmerksamen Leser fällt die Diskrepanz und Lückenhaftigkeit in derartigen vielleicht auf. Aber man muss es eben erstmal lesen dürfen. Und hier schweigen die meisten Medien geflissentlich, weil es nicht in das gesellschaftspolitisch gewollte Bild passt.

Frank Domnick | Do, 11. April 2019 - 13:27

Spätere Sozialwissenschaftler oder Historiker, insbesondere Außer-Deutsche, zwecks Objektivität und Kompetenz, werden sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob das hier beschriebene Phänomen noch der Lückenpresse zuzuordnen ist, oder gar der Lügenpresse.

Hubert Sieweke | Do, 11. April 2019 - 16:03

Wer den Bürger mit solchen Statistiken Sand in die Augen streuen will, erkennt nicht, dass er damit sein eigenes Grab schaufelt. Man sucht intensiv nach NAZIs, auch wenn diese Zeit 70 Jahre her ist, und ist schon wieder im Begriff, zum Handlanger einer Politik zu werden, die aus den demokratischen Fugen gerät.
Wenn Maaßen dann einer ungarischen TV Station ein Interview gibt, in dem er Merkel und ihre Medien kritisiert, dann wird getitelt, der "umstrittene, gefeuerte Präsident" hätte einem "populistischen Sender, welcher Orbans Lautsprecher sei" o.ä., ein Statement gegeben. Allerdings will man sich nicht die Blöße geben, es zu drucken. Er hat eben nichts zum Klima gesagt.

Urban Will | Do, 11. April 2019 - 16:33

zumindest aber seit 2015, ist die Kausalität ausgesetzt.
Auch die politische Verantwortung.

Zumindest in den oberen Rängen.

Man erinnert sich an Bad Kleinen, das war 1993, der Kanzler hieß Kohl und der Innenminister Seiters.
Eine Festnahme lief schief, es gab Vermutungen, Verdächtigungen.
Innenminister Seiters, der gewiss nicht dabei war am Bahnhof Bad Kleinen und gewiss auch nicht die Einzelheiten des Zugriffs geplant hatte, trat zurück aus politischer Verantwortung.

Mehrere Hundert Menschen als Opfer von Menschen, die unkontrolliert ins Land strömen durften. Viele Tote.
Als Folge der politischen Entscheidung der Kanzlerin, uneingeschränkt mitgetragen vom gesamten Kabinett.
Und keinerlei Folgen.
Man kann und darf Fehler machen, man kann sich verschätzen. Aber man muss dazu stehen.
Was hier läuft und lief, ist ein Trauerspiel.

Es geht ja noch weiter. Die Fehler werden dann auch noch umgedeutet als ob da etwas ganz tolles geschehen ist. Der Grund ist offensichtlich, weil Fehler nicht eingestehen werden dürfen. Kennt man von den "Nieten in Nadelstreifen". Also wurde Merkel zur Heiligen stilisiert, wobei man inoffiziell schon längst eine ganz andere Politik machte. Im Ergebnis führt die symbolische Politik zur Stärkung der AfD und die reale Politik zur Stärkung der Grünen. Der nächste Schritt in den Irrsinn ist, dass nun auch die CDU in Person von AKK eine andere Politik proklamiert als die CDU-Kanzlerin Merkel das tut. Lustigerweise nützt das der CDU auch nicht, AKK verliert massig an Ansehen bei den Merkel-Fans. Alles das nur damit Merkel weiterhin ihr Ding durchziehen kann, was auch immer sie eigentlich bezweckt. Schätze, sie glaubt wirklich das sie unverzichtbar ist und ohne sie alles zusammenbricht.

Urban Will | Fr, 12. April 2019 - 13:26

In reply to by Robert Müller

eine "Herrscherin" genannt, "die nicht loslassen kann", das trifft es ganz gut.
AKK ist in der Tat keine Alternative und die abgesprungenen CDU - Wähler sind sicherlich so dermaßen enttäuscht, dass auch ein Herr Merz die Umfragewerte nicht sonderlich gesteigert hätte.
Dass, wie Sie sagen, die reale Politik zur Stärkung der Grünen führt, verstehe ich nicht.
Vielmehr glaube ich, dass die es sehr gut verstehen, im Nebel der allgemeinen Klimaängste die richtigen Themen ideologisch perfekt zu präsentieren und viele ihr schlechtes Umweltgewissen auf dem Wahlzettel beruhigen wollen.
Im schöngelegenen, reichen Schondorf am Ammersee regiert ein grüner Bürgermeister. Diesen Ort können Sie problemlos durchqueren, ohne den Boden zu berühren, Sie müssen nur von SUV - Dach zu SUV - Dach hüpfen.

Wolfram Fischer | Do, 11. April 2019 - 20:43

... in der Wüste. Und eine todtraurige Wüstenei ist unsere Medienwelt geworden. Linksgrünwahnverzerrte Gutmenschen allenthalben, die mit Moraltotschlagkeulen alles, was Fakten benennt, kleindrischt als Fremdenhasser, Spalter, Nazi usw. usw. usw.
Ich musste selbst erleben, nachdem ich das Gesprächsangebot eines Jounalisten einer mittelmäßiger Regionalzeitung in Form eines email-Austausches angenommen hatte, daß ich als geistig etwas limitiert dargestellt wurde, indem der gute Herr von "gefühlter Kriminalität" (heisst: ich träume nur), davon, daß wissenschftlich belegt sei, daß Ausländer nicht krimineller sind als Deutsche (heisst die amtliche Kriminalstatistik lügt) und anden Unsinn faselte.
Meine Erkenntnis aus Fakten suchen (sehr mühsam!) und selbst Denken (offenbar noch mühsamer, drum machen es ja so wenige) ist, daß der hier lebende Ausländerquerschnitt (grob 10% der Gesamtpopulation) ca. 40% der schwerkriminellen Staftaten verantwortet. Noch Fragen?

Gerhard Schwedes | Do, 11. April 2019 - 23:43

Einfach unfassbar und deprimierend!
Zuerst einmal herzlichen Dank, lieber Herr Schwennicke, für Ihren Artikel, der in diesen Zeiten ein gewisses Maß an Zivilcourage erfordert. Ich denke, dass sie dafür noch Kollegen- und Politikerschelte zu gewärtigen haben, etwa in dem Sinne: „Aber damit treiben Sie doch nur Wahlhilfe für die AfD!!!“ So weit sind wir schon auf den Hund gekommen. Was die Medien mit ihrem Verschweigen der neuesten Kriminalstatistik betreiben, ist schlichtweg ein Angriff auf unsere Demokratie. Ein handfester Skandal wie bei der Kölner Silvesternacht. Die Verantwortlichen in den Redaktionen sollten sich dafür schämen und bei Ihren Lesern entschuldigen. Als Leser und Wähler fühle ich mich auf dreisteste Art hintergangen, für dumm und unmündig wie ein Kleinkind gehalten. Da Wahlen bevorstehen, wird damit auch übelste Wahlmanipulation am eigentlichen Souverän betrieben. Ein Großteil der Medien hat sich damit als Lakai der Altparteien geoutet. Ich wähle deshalb AfD.

Ernst-Günther Konrad | Fr, 12. April 2019 - 07:35

hörte ich vorgestern im FFH in einem nüchtern sachlichen Text des Moderators. Das Bundesinnenministerium habe geprüft und für sich erkannt, dass die AFD eine demokratisch gewählte Partei sei und die Mitgliedschaft in dieser nicht gegen das politische Mäßigungsgebot verstößt. Vielmehr komme es darauf an, ob und wie der Beamte sich in seinem Verhalten und seinem Handeln konkret verhält. Als diese Prüfung angekündigt wurde, war dies überall zu lesen und teilweise im Diktus der Angstmacherei " wehe wenn ihr in der AFD seit" medial inszeniert worden.
Und jetzt? Wie selbstverständlich melden das einige Medien, leise und unaufgeregt, um dann aber wieder in den Vordergrund zu stellen, auch wenn der BfV Teile der AFD beobachtet und den Prüfffall aufgerufen hat, den es juristisch nicht gibt und lt. VG Köln auch nicht vom BfV weiter behauptet werden darf und schon gar nicht öffentlich vor Wahlen. Eine kritische Auseinandersetzung gerade mit diesem Vorgehen in den ör Medien -Fehlanzeige-

Danke für Ihren Kommentar, der den Nagel auf den Kopf trifft. Was ist die Schlussfolgerung aus alledem? Wir haben es mit einem Konglomerat aus Altparteien und Medien zu tun, die es darauf abgesehen haben, uns zu manipulieren. Das ist alles zutiefst zu verachten, weil durch und durch undemokratisch und demokratieschädigend. Wieder einmal möchte ich Max Liebermann zitieren: "Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte." Was sind die wahltaktischen Konsequenzen, die man daraus folgern muss? Der Wähler als Souverän muss die Altparteien (auch die FDP und die utopistischen Grünen) so lange vor sich hertreiben, bis ihnen der Schreck in die Glieder fährt. Das Folterwerkzeug dafür: AfD wählen, um sie aus ihrer unsäglichen Arroganz zu vertreiben. Die machen nämlich nur noch Partei- und Wahlpolitik. Trotz einiger unerfreulicher Gestalten - wie etwa ein Herr Frohmaier (findet Krimannexion gut!) - gib es bei der AfD die markanteren Persönlichkeiten. Einzige echte Opposition.

Danke Herr Schwedes, sie haben Recht. Ich denke, gerade die allseits festzustellende Aufgeregtheit in den Medien, alles was AFD betrifft zu skandalisieren und das "laute " Verschweigen von Tatsachen, zeigt ihre Getriebenheit. Ich stimme Ihnen ausdrücklich zu, dass es in der AFD einige zweifelhafte Mitglieder gibt, die mit ihrem Verhalten den Koservativen dieser Partei schaden. Da muss die AFD Flagge zeigen und diese Leute entsprechend klar machen, wo die Grenzen sind und ggfls. hinaus werfen. Braunhemden haben in der AFD nichts zu suchen.