- „Wir sind wie Eintagsfliegen ohne historisches Gedächtnis“
Der Historiker und Oberst Markus Reisner spricht im zweiten Teil des Interviews über die Notwendigkeit einer ideologischen Abrüstung im Ukrainekrieg, das Archaische in der russischen Gesellschaft, die Kriegsziele der verschiedenen Parteien und die denkbaren Szenarien eines Friedensschlusses.
Markus Reisner ist Leiter der Forschungsabteilung der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt und derzeit einer der gefragtesten Militär-Analysten im deutschsprachigen Raum. Den ersten Teil des Interviews, in dem es darum geht, weshalb die Objektivität in Zeiten des Ukrainekrieges bedroht ist, ob sich Geschichte wiederholen kann und welchen Einfluss das mögliche Auftauchen des Schwarzen Schwans für den weiteren militärischen Verlauf bedeuten könnte, finden Sie hier.
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... die USA beabsichtigen die Ukraine weiter aufzurüsten, das ATACMS-Langstreckenraketensystem soll geliefert werden.
Die Eskalationsschraube wird weitergedreht. Russland wird sich vermutlich eine entsprechende Gegenantwort einfallen lassen.
Wenn die berechtigte Selbstverteidigung der Ukraine nur in die komplette Selbstzerstörung führt ... Selbstmord und Verwüstung, für was und für wen?
Die Ukrainer werden doch nur benutzt!
