- Frau, Migrantin, Aufsteigerin
Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli engagiert sich als Muslimin gegen Antisemitismus. Jüdische Organisationen zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Sozialdemokratin
Es war ein Auftritt nach ihrem Geschmack: medienwirksam, gut ausgeleuchtet und passend zum neuen Lieblingsthema. Wochenlang hatte Sawsan Chebli keine Gelegenheit ausgelassen, sich als kompromisslose Kämpferin gegen Antisemitismus zu präsentieren. Sie gab Zeitungsinterviews, twitterte und suchte das Gespräch mit Schoah-Überlebenden. Am Ende schließlich saß sie auf der ganz großen Bühne. In der Talkshow von Anne Will konnte Chebli ihre Botschaft endlich vor einem Millionenpublikum loswerden: Die muslimische Gemeinschaft habe ein Problem mit Judenhass in den eigenen Reihen, so die palästinensischstämmige Berliner Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement. Der Kampf gegen Antisemitismus müsse entschiedener geführt werden.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Wölfen heulen um sich für weitere, höhere Aufgaben zu empfehlen.
Vielen Dank, dass Sie einem Journalisten der Jüdischen Allgemeinen diesen Blick auf Frau Chebli überlassen haben. Nachdem ich sie bei Markus Lanz gesehen und gehört habe, ist diese Frau mir mehr als unheimlich. Vermutlich nicht nur mir.
