- Sprungbrett oder Achillesferse der Nato?
Plant Russlands Präsident Wladimir Putin einen Angriff auf Bornholm, um den Ostseeraum unter Kontrolle zu bekommen? Weil nicht eindeutig geklärt ist, ob die dänische Insel zur Nato gehört, könnte sie zu seiner Zielscheibe werden. Dabei ist sie strategisch für den Westen überaus wichtig.
„Wenn Dänemark einen solchen Schritt zulässt – wenn ausländische Truppen auf Bornholm ankommen sollten, wird Russland gezwungen sein zu prüfen, welche Auswirkungen dies auf das Verhältnis zwischen Russland und Dänemark haben wird.“ Diese Ansage des russische Botschafters in Kopenhagen, Vladimir V. Barbin, sorgte vor zehn Tagen in Dänemark für Verärgerung – und für Gegenwind.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
So ein Schmarr´n! Sjaelland, nicht Bornholm. ;-))
Ja, inzwischen ist vieles denkbar und auch möglich. Davon, dass Bornholm neutral sein muss und dies vertraglich festgelegt wurde, wusste ich bislang nichts. Warum man das nach 1946 nicht irgendwie angegangen ist und im Sinne der NATO mit Russland gemeinsam geregelt hat erschließt sich mir nicht. Spätestens 1990 unter Gorbatschow wäre doch sicher eine gute Gelegenheit gewesen.
Aber gut, es sollte ja auch keine Osterweiterung nach 1990 geben und heute habe ich gehört, ein entsprechendes Dokument sei in GB im Archiv gefunden worden. Inzwischen werden da Probleme erörtert, die ich nicht bewerten. Man mag Putin ja vieles zutrauen, aber ob er das tun und damit am Ende einen Weltkrieg auslösen könnte, weil die NATO dann ungeachtet des bestehenden Neutralitätsvertrages den Bündnisfall annehmen könnte, lässt mich ratlos zurück. Wobei, UvdL verspricht der Ukraine Kampfjets, was ja eigentlich Sache der NATO wäre und spätestens damit wären die EU-Staaten Kriegsparteien und Teilnehmer.
