Joshua Kimmich beim Spiel gegen Frankreich, im Hintergrund Sponsorenwerbung eines chinesischen Konzerns/ dpa

Sponsoring bei der Fußball-EM - Geld stinkt nicht

Von den zwölf offiziellen Sponsoren der Fußball-EM kommen sechs aus China, Russland und Katar. Dies zeigt nicht nur den Einfluss, den autoritäre Staaten mittlerweile auf den europäischen Fußball nehmen, sondern auch deren Bedeutung für den europäischen Fußball als Markt.

Autoreninfo

Thomas Dudek kam 1975 im polnischen Zabrze zur Welt, wuchs jedoch in Duisburg auf. Seit seinem Studium der Geschichts­­wissen­schaft, Politik und Slawistik und einer kurzen Tätigkeit am Deutschen Polen-Institut arbei­tet er als Journalist.

So erreichen Sie Thomas Dudek:

Cristiano Ronaldo scheint nicht mit jedem Sponsor der seit Freitag stattfindenden Fußball-Europameisterschaft einverstanden zu sein. Denn bevor der portugiesische Superstar am Montag die Pressekonferenz begann, räumte er erstmal die obligatorischen Coco-Cola-Flaschen aus dem Blickfeld der Kameras, die bei diesem Turnier auf jeder Pressebühne postiert sind. Stattdessen stellte Ronaldo seine Wasserflasche in den Blickpunkt 

Die Szene sorgte für Schlagzeilen. Dabei sind solche Aktionen nicht neu in der kommerzialisierten Sportwelt, auch wenn diese nicht immer die gleiche Motivation haben, wie bei dem gesundheitsbewussten Ronaldo. Schlicht stehen dahinter auch oft finanzielle Interessen. Als der legendäre Basketballer Michael Jordan bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona mit einem Dream Team der amerikanischen NBA die Goldmedaille gewann, überdeckte er bei der Medaillenübergabe das Logo des Ausrüsters Reebok mit einer US-Fahne. Jordan hatte einen hochdotierten Exklusivvertrag mit dem Konkurrenten Nike. 

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Christa Wallau | Do, 17. Juni 2021 - 10:28

weil wir Menschen den eigentlichen Geruchssinn, welcher uns von Gott verliehen wurde, verloren haben.
Wir sehen, hören, riechen, schmecken und tasten
nicht mehr das w i r k l i c h Gute und Schöne, sondern jagen dem nach, was uns vom Diabolus (Teufel) als erstrebenswert vorgegaukelt wird (Reichtum, Macht, schädlicher Genuß usw.).

Es gibt einen schönen Aphorismus, der besagt:
"Als der Teufel das Geld erfunden hatt, konnte er sich getrost zur Ruhe setzen."

Ja, so ist es: Seit dem Sündenfall regiert Geld (= Gier) die Welt, und auch Christus hat nicht vorausgesagt, daß sich dies jemals ändern wird, bevor Gott allem Menschenwalten ein Ende bereitet. Im Gegenteil: Er hat eindeutig darauf hingewiesen, daß UMKEHR bzw. ABKEHR von allzu viel Beschäftigung mit der Welt die einzige Möglichkeit ist, sich aus ihren satanischen Fängen (Zwängen) zu befreien.

Es gibt nur einen Weg:
Erkenne und ändere dich s e l b s t,
dann änderst du ein kleines Stückchen Welt.
Mehr geht nicht.

Annette Seliger | Do, 17. Juni 2021 - 11:39

Schon mit der Einleitung ist das Framing fertig und danach beginnt die Belehrung. Was ist nur aus dem Journalismus geworden?

Walter Bühler | Do, 17. Juni 2021 - 11:50

Ach, würden diese islamischen Plutokratien ebenso viel Geld in die Unterstützung ihrer islamisch-arabischen Glaubensbrüder investieren wie in den europäischen Fußball!

So müssen wir Europäer mehr oder weniger freudig die Folgelasten der islamischen Immigration tragen, können uns aber den eigenen Fußballsport offenbar bald nicht mehr leisten.

Ganz schön clever, die Feudalherren von der arabischen Halbinsel.

Ach, hätte doch Saddam Hussein den Krieg gegen das reiche Kuweit gewonnen! Vielleicht wäre der Reichtum Arabiens dann besser auf die Araber dieser Welt verteilt worden. Jetzt müssen sie sich in Paris, Berlin-Neukölln und Bochum mühsam vom Sozialamt ernähren lassen, und müssen sich dabei auch noch dauernd rassistisch beleidigen lassen!

Es ginge auch anders, wenn die Scheichs nur wollten.

Aber es ginge auch anders, wenn w i r nur wollten.
Stimmt's?
Auf die Scheichs haben wir leider keinen Einfluß, aber in Deutschland stimmen noch immer wir Bürger über unsere Regierungen ab. Und diese hätten es in der Hand, die
Unterstützung der islamischen Glaubensbrüder der Scheichs einzustellen.

Wir Deutschen und die Europäer allgemein m ü s s e n gar nichts.
Nein, wir hätten es in der Hand, dem Spuk ein Ende zu bereiten, wenn wir nur
w o l l t e n . Australien schafft es doch auch, illegale Immigration zu verhindern.

Yvonne Stange | Do, 17. Juni 2021 - 12:13

Jetzt gibt es also schon "böse" und "gute" Sponsoren. Und wieder die "üblichen Verdächtigen". Es ist alles so vorhersehbar. War klar, daß auch das eingeteilt und bewertet werden muß und komischerweise nimmt man das Geld trotzdem. Es wird immer lächerlicher!! Verdammt, wenn Ihr es kritisiert, dann nehmt die Kohle doch einfach nicht! Ansonsten schweigt halt still!

Bernd Muhlack | Do, 17. Juni 2021 - 16:55

Der olle Sepp Herberger und der sensationelle Gewinn der WM in 1954.
"Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt - TOR! TOR! TOR! - AUS! AUS! AUS!
Das Spiel ist AUS! D ist WM!"
These days are gone.
Reich wurde damals keiner der Jungs.

Ja, meine Schalker sind leider abgestiegen - mit Ansage. Jedoch ist uns GAZPROM treu geblieben.
In der Tat wurde dieser Deal von Altkanzler Schröder initiiert!
Hoffentlich bekommen wir überhaupt eine Lizenz für die 2. Liga - etwa 225 Mio € Verbindlichkeiten.
Laschet und Gazprom regeln das?!

Niemand wird gezwungen sich für Fußball, Sport zu interessieren. Gemauschelt wird doch überall!
Auch hehre und "moralische" Politiker finden plötzlich Geld: HUCH!
Das gilt parteiübergreifend!
Ein Fels in der Brandung ist Dr. Anton Hofreiter:
er bekommt nur Gutscheine für Frisörbesuche!

Nehmen wir mal an die Kanzlerin bekäme 30.000 €.
Messi, Mbappé und CR7 (Ronaldo) fragen:
"Am Tag oder pro Stunde?"
Im Monat!
Ein mitleidiges Lächeln: "Das ist C-Klasse!"

...jedoch Menschenleben. Wie kann sich die Wirtschaft in den Menchenrechts-
dialog einbringen fragt sich Dieter Janek bei seiner Reise mit Wirtschaftsminis-
ter Gabriel nach Riad, Abu Dhabi, Doha und Katar. Die Taktik der Wirtschaftsbe-
sprechungen beider Regierungen war das Wegducken der bekannten Menschen-
rechtsverletzungen. Es geht um Wirtschaft, Sport und die Fußball WM in Katar.

Ein Beispiel wie es nicht laufen darf sind die Testspiele im Trainingslager des FC
Bayern in Saudi Arabien.
Wegbereiter waren die Größen des FC Bayern wie Beckenbauer. Als gern ge-
sehener Gast in Katar und Förderer der Fußball-WM in Katar.

Bei Rückkehr einer seiner vielen Besuche dort, nimmt Beckenbauer vor meh-
reren Mikrofonen Stellung zu den mörderischen, unbezahlten Arbeitsbedin-
gungen in Katar.

"Also, ich hab noch keinen Sklaven in Katar gesehen. Die laufen alle frei rum.
Die Menschen seien weder in Ketten gefesselt, noch hätten sie Büßerkappen
am Kopf".