Claudia Neumann - Ich bin kein Opfer!

Die Journalistin Claudia Neumann kommentiert für das ZDF Fußballspiele der Herrennationalmannschaft. Das gefällt nicht allen. Für das neue Jahr hat sie große Pläne

Claudia Neumann auf einem Fußballplatz, unter dem rechten Fuß ein Fußball
Claudia Neumann ist überzeugt, in Wahrheit seien „diese Hater ganz harmlose, arme Würstchen“ / Zino Peterek

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Bijan Peymani arbeitet als freier Journalist in Hamburg

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Die Szenerie erscheint derart perfekt, dass sie fast surreal wirkt. Ein nicht enden wollender Sommer bietet noch einmal all das auf, was ihn bis dahin mit Superlativen dekoriert hatte. Die Marktkirche in Wiesbaden erhebt sich mit ihren fünf Türmen majestätisch in den königsblauen Himmel. Zu Füßen des roten Backsteinbaus liegt das mondäne Restaurant Lumen. Heimspiel für Claudia Neumann, in ihrem Metier für viele Beobachter so etwas wie die Gestaltungskraft des Imperfekten.

Neumann arbeitet freiberuflich als Sportjournalistin. Ihr Handwerk gelernt hat sie nach dem Germanistikstudium in Bonn bei den „Privaten“: 1991 hospitierte sie in der RTL-Sportredaktion in Köln, wurde dann frei engagiert, wechselte ein Jahr später zu Sat.1 nach Hamburg. Seit 1999 arbeitet Neumann in der Hauptsache fürs ZDF. Dass sie auch Live-Spiele im Herrenfußball begleitet, macht sie zum Problem. Nicht für die schweigende Mehrheit vor der Glotze, aber für Kohorten von Männern im Netz.

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Michaela Diederichs | Fr, 23. November 2018 - 18:49

Der Männer-Fußball und eine Frau dringt in diese Domäne ein! Aber die Haltung ist genau richtig. Nicht verunsichern lassen. Allerdings: die Blase Fußball wird bestimmt bald platzen. Aber nur aus dem Grund sollte sie sich vielleicht ein anderes Feld suchen. 👍👍👍