Auch in Madrid wird anlässlich der Giftanschläge gegen das Mullah-Regime demonstriert / picture alliance

Giftanschläge im Mullah-Staat - Iranische Schulmädchen sollen das Fürchten lernen

Seit November 2022 mehren sich die Berichte über Giftanschläge auf iranische Schulmädchen. Inzwischen soll es mehr als 1000 Opfer geben. Die Vergiftung von Kindern entfacht die Proteste im Iran und stärkt die Kritik an der Islamischen Republik.

Ilgin Seren Evisen

Autoreninfo

Ilgin Seren Evisen schreibt als freiberufliche Journalistin über die politischen Entwicklungen in der Türkei und im Nahen Osten sowie über tagesaktuelle Politik in Deutschland. 

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Der Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini am 16. September 2022 löste im Iran die größte Protestbewegung der letzten Jahrzehnte aus. Viele Monate hindurch forderten Menschen verschiedener sozialer, ethnischer und religiöser Milieus ein Ende der Islamischen Republik und skandierten dabei in Anspielung an die uneingeschränkte Macht des religiösen Führers Ali Chamenei bis dahin undenkbare Slogans wie „Tod dem Diktator“.

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Walter Bühler | Mo., 13. März 2023 - 01:00

... und nicht aus dem Iran.

Pardon: früher (in den 60iger Jahren des vorigen Jahrhunderts) waren es progressive französische "Intellektuelle" wie Michel Foucault, die dafür sorgten, dass progressive Berliner Studenten für Khomeini demonstrierten.

Ich glaube, kein damaliger Student wird heute gerne daran erinnert.
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Welche Philosophen, welche Gruppe von Menschen will uns uns biederen Deutschen 2023 sagen, wer im Iran die neue, die richtige Revolution macht?

Wie auch immer sie geartet sein mag: Wird diese "RICHTIGE" Revolution nicht bald ebenfalls ihren neuen Khomeini finden?
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Übrigens: Dass eine autoritäre Regierung die eigenen Schulkinder vergiftet, ist eine sehr wenige wahrscheinliche Hypothese. Tut mir leid, liebe Frau Evisen, aber so sehe ich das.

Aufklären können das -wenn überhaupt - nur die involvierten Geheimdienste aus aller Herren Länder.

Albert Schultheis | Mo., 13. März 2023 - 11:29

Dennoch, Schulmädchen zu Hunderten organisiert zu vergiften erscheint mir wahnsinnig und jenseits allem vernünftig Denkbaren. Selbst für ein Mullah-Regime. Gibt es dafür objektive Beweise, Frau Evisen?
Ich möchte nicht ausschließen, dass wir es wieder einmal mit einem dieser Propaganda-Kampagnen der einschlägigen NGOs zu tun haben.