Das WikiLeaks-Paradox
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"Wer glaubt, die Veröffentlichungen von WikiLeaks führen zu mehr Öffentlichkeit, irrt – das Gegenteil ist der Fall." Dies kann nur jemand sagen der meint das Informationen sicher geschützt werden können - Das Gegenteil ist der Fall.
Hätte es WikiLeaks bereits vor dem 1. Weltkrieg gegeben, so hätte dieses Massaker möglicherweise verhindert werden können. Man hätte dann rechtzeitig erfahren, dass der "pazifistische” und “sozialistische” Gewerkschafter Benito Mussolini in Wirklichkeit auf der Gehaltsliste des britischen Geheimdienstes stand und sich als friksch berufener Kriegstreiber das Südtirol, Istrien und Dalmatien von den Briten zusichern lassen!). Es wäre ebenfalls publik geworden, dass der von der Presse verleumdete "Rohling und Mönch" Rasputin in Wirklichkeit ein Kriegsgegner war, der durch einen vom britischen Geheimdienst erpressten schwulen Adligen ermordet wurde. Man wüsste vielleicht auch, in welchem Auftrag der Mörder von Jean Jaurès (der nie verurteilt wurde!) und jener des österreichisch-ungarischen Kronprinzenpaars (Sarajewo) standen!!!!
Man wüsste dann auch mehr darüber, wie und wieso der ursprünglich einem US Kriegseintritt abgeneigte Präsident Wilson sich von der Wall Street umstimmen liess.
Im Gegensatz zum BRD-Botschafter W. Ischinger glaube ich, dass Transparenz eher Kriege verhindern als solche verursachen. Doch als kleiner Schweizer Bürger habe ich auch keine Ursache, amerikahörig zu sein.
Die Aufgabe von Diplomaten ist es Kriege zu verhindern und nicht das Gegenteil.
Transparenz und öffentliche Kommunikation ist die Vorraussetzungen für jede Schlichtung, ausser man macht sich mit Gesetzesbrechern und Nutzniessern dessen gemein.
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Viele scheinen ihr persönliches Interesse an pikanten Details und daran, "den Politikern eins reinzuwürgen", mit einem berechtigen Interesse der Öffentlichkeit zu verwechseln. Die meisten Informationen gehen niemanden etwas an.
Dabei sind sie dann auch noch besonders kurzsichtig und denken nur daran, sofort alle erdenklichen Informationen der gesamten Menschheit zugänglich zu machen, als wäre das ein großer Schritt für die Menschheit. In Wirklichkeit ist es jedoch höchst fragwürdig und löst harte Gegenwehr von Seiten der Beklauten aus. Das bringt niemanden etwas. Man muss auf die Politiker zugehen und Transparenz fordern, Diebstahl bewirkt nur das Gegenteil.
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