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Salon

Prechts PrologGefährliche Freiheit

Von Richard David Precht4. Oktober 2012
picture alliance
Precht,ZDF,Philosophie,Fernsehen,Sendung,Diskussion,Freiheit
„Precht“ im ZDF
Schrift:

Freiheit ist das höchste Gut des Menschen. Doch können wir in einer Gesellschaft voller Abhängigkeiten überhaupt noch „frei“ leben?

Seite 1 von 3

Noch nie, so meinte einst ein deutscher Bundeskanzler, hat es so viel Freiheit auf deutschem Boden gegeben wie in der Bundesrepublik Deutschland. Wir haben das Recht, uns frei bewegen zu dürfen, unsere Meinung zu äußern, unseren Beruf zu suchen, Wählen zu dürfen zwischen Personen und Parteien, unseren „eigenen“ Lebensweg zu gehen. Doch macht dieses Fehlen von Barrieren, Gängelungen und Unterdrückungen den Menschen bereits frei?

Wenn man in Deutschland im Jahr 2012 der Bevölkerung die Frage zur Abstimmung gäbe: „Wenn Sie auf eines in Ihrem Leben verzichten müssten, auf Ihr Wahlrecht oder Ihr Handy?“ – Was würde die Mehrheit wohl antworten? Und wer ohne Handy oder Internet nicht glaubt, leben zu können, ist ein solcher Mensch „frei“?

Mit der Freiheit, so scheint es, ist es eine komplizierte Sache. Es gibt sie nicht pur, und sie ist nicht unbegrenzt vermehrbar. Mit jedem Recht, das Menschen sich erkämpfen, erhalten sie neue Pflichten. Und mit jedem technischen Fortschritt wachsen die psychischen Abhängigkeiten. Die Geschichte der Menschheit in Westeuropa ist die (wechselhafte) Geschichte eines alles in allem beispiellosen Erfolgs: Die Diktaturen von Königen, Adelshäusern, Kirchen, Ideologien und Führer-Parteien brachen alle irgendwann zusammen, demokratische Strukturen breiteten sich aus, die Menschen durften erst miteinander handeln, dann frei wählen, dann ihre Meinung frei äußern und heute aus Millionen von Produkten und Angeboten ihr Leben frei gestalten – zumindest im Prinzip. Wer reicher und erfolgreicher ist, hat mehr von diesen Freiheiten, wer als Transfer-Empfänger oder Asylant am „Rande der Gesellschaft“ lebt, weniger.

Ungleichheit, so mag man einräumen, gehört eben zur Freiheit dazu. Und die Ungleichheit der Menschen lässt sich nicht aus der Welt schaffen, ohne Menschen zu gängeln und zu deformieren. Doch wenn Ungleichheit zur Grundlage der Freiheit wird, sind die Verlierer der Gesellschaft unfreier als ihre Gewinner. Und wer Verlierer in einer Gesellschaft ist, ist nicht einfach eine Frage von mangelnder Begabung oder Untüchtigkeit; ebenso wenig wie Erfolg eine logische Folge ist von Strebsamkeit, Tüchtigkeit und Fleiß. Wer als reicher Erbe geboren wird, hat noch keinen Beleg seiner Tüchtigkeit geliefert, gehört aber a priori auf die Gewinnerseite. Wer im Sozialgetto mit den falschen Eltern zur Welt kommt hat oft nie eine realistische Chance.

Bildergalerie: Metronome der Macht – Politiker und ihre Uhren

Freiheit ist nicht nur eine Frage von Prinzipien, sondern auch von sozialen Realitäten. Um jedem die Möglichkeit zu geben, seine Freiheit zu leben, muss die Gesellschaft deshalb vor allem eines tun: möglichst gleiche Ausgangsbedingungen für unterschiedlich veranlage und interessierte Menschen schaffen; jeden in seiner Verschiedenheit in gleicher Intensität fördern. Gleiche Chancen für alle in der Realität, nicht nur auf dem Papier, sind der ungeschriebene Verfassungsauftrag einer jeden freiheitlichen Gesellschaft. Wer sie der Bevölkerung verwehrt, gründet seine Freiheit auf Unfreiheit. Er schafft keine freiheitliche Gesellschaft, sondern er produziert Freiheitsideologie.

Auf dieser Grundlage stellt sich Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Demokratie. Wer in einer „freiheitlich-demokratischen“ Gesellschaft lebt wie der Bundesrepublik Deutschland, dem scheinen beide Begriffe oft logisch und untrennbar miteinander verbunden. Doch die Sache ist, bei Licht betrachtet, durchaus kompliziert. Es gab in der Geschichte Westeuropas demokratische Gesellschaften, die nach unseren heutigen Vorstellungen nicht freiheitlich waren, zum Beispiel die attische Demokratie im antiken Griechenland, die wir gerne geneigt sind als Urform der Demokratie anzusehen. Eine Demokratie, in der Sklaven die Hauptarbeit verrichteten und Frauen nicht wählen durften. Ebenso gab es freiheitliche Gesellschaften, die nicht wirklich demokratisch waren, man denke etwa an das England im viktorianischen Zeitalter.

Seite 2: Warum Freiheit und Demokratie immer wieder neu ausbalanciert werden müssen

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Wer sich fuer das Eine oder Andere entscheiden muss

Lebt nicht frei.

  • Antworten
Lill-Karin Bryant04.10.2012 | 16:51 Uhr

Freiheit

Dieser großartige Satz von Frau Bryant ersetzt einige Regalmeter Philosophie.

  • Antworten
Otto Lamberti05.10.2012 | 15:34 Uhr

Entscheiden müssen

Freiheit besteht doch aber gerade darin, sich entscheiden zu können. Wer nicht entscheidet, wer nicht entscheiden kann, ist nur bedingt frei. Selbst wenn man sich nur für das Eine oder das Andere entscheiden muss (ein sehr seltener und theoretischer Fall), besitzt man ein Fünkchen Freiheit - gerade auch in der Ausgestaltung der Entscheidung.

  • Antworten
gth06.10.2012 | 15:22 Uhr

gefährliche Freiheit

Sehr geehrter Herr Precht,
wie sehr ich auch Ihre Analyse hinsichtlich der gefährlichen Freiheit teile, so bleibt der Begriff "Freiheit" für mich ziemlich abstrakt. Ich behaupte einfach: es gibt keine Freiheit! Man kann vielleicht frei von gewissen Sachzwängen sein, aber die absolute Freiheit kann nicht funktionieren. Der Einsiedler kommt der Freiheit wahrscheinlich am nächsten, aber auch er ist biologischen Zwängen unterworfen. Nur der Tod gibt dem Menschen die Freiheit. Dann ist er nämlich völlig allein, oder wie ich es einmal gelesen habe völlig Eins mit dem All. Das soll jedoch keine Aufforderung an die Menschen sein, diese Freiheit anzustreben, sie kommt sowieso auf alle zu. Ich halte mich lieber an den "kategorischen Imperativ" Kants und kann ganz zufrieden damit leben.
Hochachtungsvoll
Hubert Mork

  • Antworten
Hubert Mork04.10.2012 | 17:20 Uhr

liberal

frei nach loriot: im liberalen sinne, ist liberal sein, nicht immer liberal...

  • Antworten
fritz fr. illing04.10.2012 | 21:10 Uhr

Inhalt mit Quotenabsicherung

Die im Artikel dargebotenen Aussagen, naemlich das der Gesellschaftsvertrag vorsieht, den Systemverlierern die bestmoeglichen Lebensbedingungen in der freihesten aller Welten zu bieten, regen nur bedingt zum nachdenken an. Ebensowenig sind die Ueberleitung zum virtuellen Freiheitszwang und die Fragestellung nach dem Freiheitsideal der verlierenden Massen in Mittelost besonders anregend. Und zuletzt verspricht die Wahl des Gespraechspartners, dass von Ihrer Sendung wieder nur vorsichtige Annaeherungen und wenig vertiefende Gedanken zu erwarten sind. Verstaendlich, dass das Vorspiel im Cicero nur als Teaser gedacht ist und keine weiteren Ausfuehrungen zulaesst. Aber dennoch draengt sich der Eindruck auf, dass das Format der Sendung ungluecklicherweise mehr der Quoten-Realitaet Rechnung traegt, als die Zuschauer soweit herauszufordern, dass manch einer hinten herunterfaellt. Das Philosophische Quartett ist dieses Risiko eingegangen und auch Sie haben bei den Sternstunden Philosophie gezeigt, dass Sie das Intelligenz-Wagnis im Fernsehen meistern koennten.

  • Antworten
Hans Baumeister06.10.2012 | 17:47 Uhr

Das Wesen der Freiheit

Lieber Herr Precht, ich bin der Meinung, dass sie sich den Aufsatz hätten größtenteils sparen können, denn ihr Denkansatz ist falsch. Die erkannte und ja auch offensichtliche Ungleichheit der Menschen beurteilen sie wie viele andere als denkbar schlechte Startvorlage auf dem Weg in eine bessere Welt, die es deshalb zu korrigieren gilt. Und sie, ich kann es aber nur vermuten, fangen wie die allermeisten Menschen bei der Korrektur nicht bei sich und ihrem Nächsten an, sondern entwerfen gesamtgesellschaftliche Modelle. Die vermeintliche Unfreiheit durch unterschiedliche Möglichkeiten der Teilhabe wird auch von ihnen weitgehend auf den materiellen Aspekt beschränkt und gleichzeitig, und hier reden sie den Umverteilern das Wort, als Lösungsschlüssel favorisiert. Auffällig ist ohnehin, dass sich die meisten Menschen finanziell benachteiligt fühlen und entsprechend einfordern. Ein paar beklagen sich über mangelnde Schönheit und von denen leisten sich einige eine entsprechende Veränderung. Am allerwenigsten Klage gibt es aber über mangelnden Verstand. Es scheint, dass dieser vom Lieben Gott am gerechtesten verteilt wurde.
Das ist es aber nicht mehr allein. Die Erkenntnis der herrschenden Gesellschaftsstrategen und Inhabern der Deutungshoheit, das es den bildungs- und/oder fertigkeitsarmen Elterhäusern trotz guten Zuredens und Unterstützung nicht gelingt ihre Sprösslinge entsprechend zu konditionieren, wird jetzt versucht die Chancengleichheit durch Senkung des des Allgemeinniveaus zu nivellieren.

Herr Precht, die Freiheit ist nicht gleichzusetzen mit der Möglichkeit, zu tun und zu lassen wie beliebt. Dafür gibt es den Begriff Anarchie. Die Freiheit ist die Möglichkeit zu Versuch und Irrtum, zu probieren und zu irren, zu korrigieren oder zu scheitern, zur Anpassung oder zum Untergang.
In der „Ode an die Freude“ lautet es: „Ja wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund …... und wer`s nie gekonnt der stehle weinend sich aus diesem Bund“. Das ist hart, nicht ?

Die Freiheit ist die Grundlage der Evolution schlechthin und die Evolution ist die Suche nach Wahrheit. Die Suche nach Wahrheit sollte unser wahrhaftige Gottesdienst, denn der Anspruch im Besitz der Wahrheit zu sein ist Blasphemie ! Der Weg zurWahrheit kann unbequem sein, hässlich sein, ja sogar gefährlich. Und er wird um so unbequemer, hässlicher und gefährlicher, je länger man ihn aus genau diesen Gründen unterdrückt. Man muss die Evolution nicht schön finden und jedem steht offen sich persönlich um die Linderung ihrer unschönen Begleiterscheinungen zu bemühen, sie aber zu unterdrücken, dass ist ein unverantwortliches und zum Scheitern verurteiltes Experiment.

Herr Precht, ihre Ausführungen hier sind viel zu bequem, um die Wahrheitssuche zu inspirieren und damit bei der Problemlösung voranzukommen.. Da sie aber in der Breite wahrgenommen werden, machen sie sich meiner Meinung nach zum Teil des Problems. Die vornehmste Aufgabe eines Philosophen sollte sein die Menschen den Umgang mit ihrer eigenen persönlichen Wahrheit erträglich zu machen. Das kann uns viele gefährliche selbstbetrügerische Spinnereien ersparen. Verkauft sich aber nicht so gut.

Die ganze Sache dreht sich um die Konditionierung unseres Staates, also der sogenannten sozialen Marktwirtschaft, also des Wohlfahrtstaates. Diese kennt keine Bittsteller, die sich im Gegenzug zum gesellschaftskonformen Verhalten verpflichten lassen, sondern er produziert mehr und mehr Anspruchsberechtigte. Ein Blick in die Verhältnisse des Bundeshaushaltes und der Vergleich mit strukturellen Demografie lassen nur den Schluss zu, dass dieses Konstrukt demokratisch nicht mehr zu reformieren und dem Untergang geweiht ist. Der Wohlfahrtsstaat wird an seinem eigenen Anspurch zugrunde gehen. Die Reichen jetzt auch noch arm zu machen, verschiebt alles nur um Monate. Unsere amtierenden Politiker kann man getrost als Insolvenzverschlepper ansehen.
Es ist an der Zeit für DIE FREIHEIT, um die Diktatur und die Anarchie noch zu verhindern.

  • Antworten
Tilo Bretschneider06.10.2012 | 22:12 Uhr

Die Eloquenz

mit der dieser Mensch hier wieder die unterschiedlichsten Schlagwörter in atemberaubender Rezeptur zusammenrührt, lässt mich erschauern. Ich suche Hand, ich suche Fuß - ich kann nix finden?
Was ist der "Bürgerwille"? In welchem Verhältnis steht er zur Selbstzerfleischung der Piraten? Und wer und viele ist Precht?
Das Ding hier ersetzt eine Flasche Wein, mindestens.

  • Antworten
Leo06.10.2012 | 22:35 Uhr

Was ist denn nun Freiheit?

Was für ein Geschwafel! Sorry, für diese sicher nicht ganz höfliche Unmutsäußerung! Aber vielleicht im Detail:
1. Wenn man über Freiheit redet, sollte man dieses Wort "Freiheit" erstmal definieren. Und schon hier wird man feststellen, dass verschiedene Menschen unterschiedliche Ansichten haben. Bspw. frustriert es Herrn Döpfner, dass sich unsere deutschen Mitbürger freiwillig ihre "Freiheiten" abnehmen lassen. Diesen ist das scheinbar ja egal. Vielleicht fühlen sie sich ja freier mit dieser Ansicht, weil weniger Verantwortung für den Einzelnen. ;)
2. Ich glaube, die bewaffneten Konflikte, an denen die USA aber auch Deutschland in diversen Ländern beteiligt sind, sind eher noch das geringste Problem. Viel schlimmer müssen es diese Länder empfinden, dass wir mit unserer "überlegenen" Moral und Ethik und auch Vorstellungen in diese Länder eindringen - unbewaffnet - und den Menschen in diesen Ländern aufdrängen. Dieses empfinden wir ja auch als Unfreiheit, wenn andere uns bewerten und be- oder verurteilen. Vielleicht sollten Menschen dies einfach mal sein lassen. Ich weiß, dass wir ja der Meinungsfreiheit frönen - sonst würde ich sowas hier nicht schreiben dürfen. Aber diese ist sicher nicht immer Konflikt-abbauend. Rücksichtnahme und Diplomatie wären nicht verkehrt.
3. Eine wesentliche Grundbedingung für "Freiheit" sehe ich eine recht universelle Bildung. Damit meine ich nicht sinnlos alles Wissen - das kann man ohnehin nicht, da sich Wissen in der Masse sogar widerspricht. Es geht um die Konzentration of Verstehen. Aber genau das möchte man als Individuum nicht. Wenn jeder verstünde was ich mache, müsste ich mich ja schlecht fühlen, da andere sehen, wie sinnlos mein tuen ist, oder dass ich mir nicht große Mühe geben, oder dass sich unsicher bin usw. Die Frage der Freiheit ist also immer auch eine psychologische. Menschen kommen mit bestimmten Freiheiten gar nicht klar - sie begreifen sie gar nicht. Andererseits werden bestimmte Freiheiten (z.B. das Rauchen) wehement verteidigt, obwohl man erstens die Schädigung anderer wohlwissend in Kauf nimmt, und zweitens sich in eine Abhängigkeit von einem Konsumgüter begibt. Wo liegt denn Freiheit (oder auch Verständnis, und darauf aufbauend Verantwortung) darin? Dennoch bringen wir in Deutschland seit 20 Jahren keine sinnvolle Bildungspolitik auf den Weg.
4. und letzens (für's erste): Wieso wird ein Thema wie "Freiheit" eigentlich diskutiert? Letztendlich muss doch jeder für sich entscheiden, wo er seinem Bedürfnis nach mehr Freiheiten braucht! Ich kann anderen nur Freiheiten einräumen (also Politiker anderen, oder wir Deutschen anderen Ländern), wenn dies meine eigenen Interessen nicht berührt. Wie blöd würde ich sein, wenn ich die Freiheit eines anderen über die meine stelle. Und daran sieht man auch, dass "Freiheitsliebe" erst mit dem Aufkommen eines gewissen Wohlstandes (oder dessen Verlust) einhergeht - ähnlich wie der Umweltschutz. Wenn ich nämlich meinen Kopf nicht frei habe, z.B. weil ich unter Stress stehe, meine Familie irgendwie ernähren muss usw., dann kann ich nicht über Freiheiten anderer nachdenken. Vermutlich nicht mal über meine eigene - es steht ja erstmal nur ein Bedürfnis im Raum. Andererseits ist dieser Stress auch erst der Antrieb, sich Freiräume zu schaffen! Das heißt, mit einem gewissen Wohlstand muss ich mir gar nicht mehr Freiräume erkämpfen - ich hab sie ja (weitestgehend). Und manche dieser Freiräume brauch ich gar nicht (andere vielleicht schon). Also geb ich diese Freiheiten auch gern ab. Dumm lebt es sich leichter - solange andere für einen mitdenken. ;)

  • Antworten
Johnny Doepp08.10.2012 | 00:52 Uhr

Gefährliche vs. gefährdete Freiheit

Die gegenwartspolitische Alternative, marktkonforme Demokratie vs. demokratiekonformer Markt, positioniert meiner Auffassung nach das Plädoyer für einen neuen sensu erneuerten Gesellschaftsvertrag in seiner Praxis folgerichtig an dessen verfassungsmäßigen Selbstvorgaben - und somit gegen das vermeintliche Wohlstandsversprechen radikalisierter Marktprozesse. Denn: Unsere gesellschaftlichen Grundprinzipien in ihrer Anwendung setzen im Kern ja nichts anderes als organisierte wie rechtlich formierte Solidarität. Nur am Anderen, nur innerhalb dieses existential-gesellschaftlichen Aktes beginnt und steht, steht und beginnt die Handlungsfreiheit des Individuums - gegen ihren zu Markte getragenen Buchstaben.

  • Antworten
Eule11.10.2012 | 17:18 Uhr

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