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 > Sarrazin, der Euro und die Brüllaffen

Berliner Republik

Republik der RechthaberSarrazin, der Euro und die Brüllaffen

Von Christoph Schwennicke26. April 2012
picture alliance
Thilo Sarrazin, Europa braucht den Euro nicht, Deutschland schafft sich ab
Nehmt die Kinder von der Straße: Apostel Thilo kommt!
Schrift:

Wieder große Buchstaben, wieder ein Cover in Schwarz, Rot und Weiß: „Europa braucht den Euro nicht“ folgt auf „Deutschland schafft sich ab“. Doch damit gibt sich der Autor Thilo Sarrazin nur der Lächerlichkeit preis. Ein Kommentar

Seite 1 von 2

Es ist wieder soweit. Zeit, die Kinder von der Straße zu nehmen. Die Luft wird bald erneut bleihaltiger werden in Deutschland. Thilo Sarrazin hat wieder ein Buch geschrieben. Die Ruh‘ ist hin. Seid bereit.

Nach „Deutschland schafft sich ab“ nun: „Europa braucht den Euro nicht“, das gleiche hämmernde Versmaß im Titel, und so viel ist schon angesichts der abermals brüllend großen Lettern  in Schwarz und Rot klar: Zwischentöne und Pastellfarben wird man vergebens suchen in diesem Werk.

Thilo Sarrazin gehört zum festen Personal in der Republik der Rechthaber.  Selbstzweifel oder das Prinzip von These, Antithese und Synthese  liegen einem Rechthaber wie Sarrazin fern.

Bildergalerie: Thilo Sarrazin
  • Thilo Sarrazin
  • Thilo Sarrazin
  • Thilo Sarrazin

Durch Leute wie Sarrazin hat der politische Diskurs in Deutschland Schaden genommen und nimmt weiter Schaden. Jede Achtung vor dem Argument des Andersdenkenden verschwindet, alles, was zählt, ist die Phonzahl, in der der eigene Standpunkt hinausposaunt wird. Wie die Brüllaffen sitzen die Sarrazins sich in den Bäumen gegenüber und schreien sich an. In den Talkshows, zu denen sie daraufhin unmittelbar eingeladen werden, sitzen sie dann auf Stühlen. Das ist aber nur ein scheinbarer zivilisatorischer Fortschritt. Im Prinzip geht es auf den Sitzmöbeln dennoch zu wie auf den Brüllaffenbäumen.

Aber was soll man machen? Das Rezept geht auf. Man nehme ein Körnchen Wahrheit und vermenge das Ganze mit einem großen Haufen Unsinn. Das wiederum wird in feste Pappendeckel gebunden und in großen Stapeln bei den großen Bücher-Aldis ausgelegt. Und dort abgegriffen.

Gekauft werden diese Bücher wegen des großen Haufens Unsinns, den der Autor sowohl im Buch als auch bei Auftritten und Interviews zu dessen Verkaufssteigerung loslässt. Wie im Falle Sarrazins jenen, dass manche Ethnien genetisch bedingt per se intelligenter sind als andere und Deutschland also infolge der Zuwanderung verdummt. Und all jene, die sich eine kritische Meinung zu Sarrazins Tun erlauben, sich aber verkneifen, das Buch zu kaufen, werden geschurigelt. Auch und gerade wenn es sich dabei um die Bundeskanzlerin handelt.

Lesen Sie weiter, wie Sarrazin sich der Lächerlichkeit preis gibt...

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Gut zurück gebrüllt Cicero-Äffchen

Der Text passt ebenso und noch viel mehr auf die beiden anderen alten Zausel von der Mai Ausgabe des CICERO. Christoph Schwennicke hätte als ewiger Besserwisser auch noch gut auf das Titelbild gepasst.

  • Antworten
Blind Eye26.04.2012 | 14:52 Uhr

Brüllaffen

Wow, Herr Schwennicke, da haben Sie mal wieder das Wasser nicht halten können! Und Sie geben so nützliche Ratschläge für die nur beschränkt Lesekundigen (Sie wiwissen schon, das sind die, wegen deren Sarrazin sein ersten Buch schrieb): "Deshalb: Nein, man muss nicht jeden Blödsinn kaufen und von der ersten bis zur letzten Seite lesen, um sich eine kritische Meinung dazu leisten zu dürfen. Die Kenntnis von Schlüsselsätzen reicht dafür völlig aus."
Immerhin ist Ihre Ignoranz schon eine ganze Stufe tiefer angesiedelt als Ihre Kanzlerin, die, mit dem 7. Sinn ausgestattet, Sarrazins Buch erst gar nicht in die Hand nahm, da es (sowieso)nicht nützlich sei. Wie sagten Sie eingangs so schön:"Jede Achtung vor dem Argument des Andersdenkenden verschwindet, alles, was zählt, ist die Phonzahl, in der der eigene Standpunkt hinausposaunt wird."

  • Antworten
Anna Radack26.04.2012 | 15:57 Uhr

Es sind eben nicht Leute wie Sarrazin

die dem politischen Diskurs in der BRD schaden sondern die Leute,die keine andere Meinung zu den Themen,die die dt.Buerger beschaeftigen zulassen wollen. Wie ueblich werden Leute,die nicht vom offiziellen Blatt absingen als rechte Populisten in die Schmuddelecke gestellt weil offenbar Angst herrscht und vermieden werden soll dass gewisse Wahrheiten auf den Tisch gelegt werden. Eine starke Demokratie muss andere Meinungen akzptieren,nicht verbieten oder versuchen die Diskussion unterdruecken.

  • Antworten
Karin S.Bryant26.04.2012 | 16:31 Uhr

andere Meinungen

welche Meinungen werden seit wann von wem in welchen Medien nicht zugelassen?

Was singen denn die Leute, die nicht vom offiziellen Blatt absingen - falls sie denn auch Noten lesen können und eine Stimme haben und nicht nur im eigenen Auto trällern?

Welche "gewisse Wahrheiten" werden uns denn seit Ewigkeiten vorenthalten?

  • Antworten
dr.friedrich schreyer30.05.2012 | 13:51 Uhr

Brüllaffen

Herr Schwennicke, Sie sollten Märchen schreiben - die Ansätze lassen auf Erfolg hoffen.
Haben Sie eigentlich noch Spaß am Journalismus, wenn Sie immer nach Vorgaben schreiben ?
Hoffentlich lesen noch Viele, wie Sie sich der Lächerlichkeit preisgeben.

  • Antworten
Frieda26.04.2012 | 18:22 Uhr

Welche Länder kommen mit dem Euro klar und welche nicht?

Wie kommen die wieder 'raus, denen der Euro die Wettbewerbsfähigkeit verhagelt? Und wie gelingt Deutschland die eigene Schadensminimierung? Das wären die unpolemisch sinnvollen Fragestellungen. Aber damit im Titel verkaufen Sie kein Buch.

Allerdings bietet die im Bundestag versammelte übergroße Koalition aus CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP jedem fundamentalen Kritiker auch eine ideale Steilvorlage, indem sich die gesamte etablierte politische Klasse über die zwingend notwendige Aufrechterhaltung der Eurozone in heutigem Umfang derart einig ist, dass keinerlei wählbare Alternative zum jetzigen „Rettungs“verfahren mittels Target2-Transferunion, Schuldenvergemeinschaftung und schließlicher Schuldenweginflationierung angeboten wird. Die Herrschaften haben irrsinniges Glück, dass sich noch keine ernsthafte politische Alternative gegen ihr Milliarden- und Billionenpoker formiert hat. Die Dimension von zeitweiliger Außerkraftsetzung von Grundsätzen (Souveränität der Nationalstaaten und marktwirtschaftliche Ordnungspolitik um nur die wichtigsten zu nennen) und Vermögensvernichtung, die hier riskiert wird, macht es zwingend notwendig, dass eine Demokratie dem Wähler hier Alternativen zur Wahl stellt. Jetzt gibt es nach Frank Schäfflers abgewatschter FDP-Befragung wenigstens ein Buch, das eine gewisse Breitenwirkung entfalten dürfte.

  • Antworten
Karl Schade26.04.2012 | 18:40 Uhr

Apropos DDR

Wir sind wieder so weit: Verleumdung des "Klassengegners" als Standartmethode. Dabei muß man nicht mal wissen, was dieser eigentlich will. Hauptsache man kann ihn "unschädlich machen". Zur Not sind Gegner generell als alkoholabhängig oder geistesgestört zu diffamieren, denn wer nicht die "Linie der Partei" vertritt, muß zwangsläufig krank sein.
Wer so argumentiert und agiert, hat Angst vor einer fairen Diskussion zum eigentlichen Thema, weil er sich im Nachteil weiß.

  • Antworten
Domingo26.04.2012 | 19:00 Uhr

Sind wir nicht alle ein bisschen Rechthaber...

Ich habe recht! Und nu is schluß.

  • Antworten
HHanseat26.04.2012 | 19:51 Uhr

Mit großer Freude...

...habe ich diesen Artikel gelesen, denn er ist ein Paradebeispiel für die Arroganz und die Ignoranz des linken Mainstreams. Sarrazin tut Ihnen ganz schön weh Herr Schwennicke, denn sonst würden Sie sich argumentativ mit ihm auseinandersetzen und ihn nicht ausschließlich verleumden und diffamieren. Noch können Sie, Herr Schwennicke, den Menschen verbieten, zu denken, die Erde sei rund. Aber die Repression wird wohl nicht mehr lange zu halten sein. Die Wahrheit wird sich am Ende durchsetzen - und Sie werden es nicht verhindern. Sie können sich nur noch lächerlich machen. Aber die Wahrheit ist stärker als Sie.

  • Antworten
Peter Schneider26.04.2012 | 21:12 Uhr

Nicht eine These Sarrazins, die kritisch widerlegt wird.

Herr Peter Schneider hat recht. Der Beitrag von Herrn Schwennicke genügt weder geringsten wissenschaftlichen noch journlistischen Kriterien. Es gibt nicht eine These Sarrazins, die im Artikel überhaupt genannt wird und mit welcher der Autor des Artikels sich kritisch auseinandersetzt oder die er gar widerlegt. Ich habe selten eine so unfundierte Schimpferei gelesen wie in diesem Artikel. Alles ist, wie Herr Schneider sagt, tatsächlich nur Verleumdung und Diffamierung.
Die "Notschlachtung" bezieht sich auf ein ganz anderes Buch Sarrazins, das sich u. a. mit den Praktiken der Treuhand befasst: "Der deutsche Goldrausch. Die wahre Geschichte der Treuhand" und hat nichts mit der Eurokrise zu tun.

Wie konnte die Redaktion solch einen Artikel nur durchgehen lassen? Vernebelt die SPD-Zugehörigkeit den kritischen Verstand?

  • Antworten
Karin Ruwald27.04.2012 | 15:32 Uhr

thilo s.

wie schön, daß es den sarrazin gibt! da kann sich der gemeine deutsche
gebrauchsinterlektuelle, so wunderbar selbstgefällig u. erhaben fühlen,
über den deutschen spießbürger, der einfach nicht begreifen will, daß
euro u. islam, uneingeschränkt zur bereicherung der" multi-kulti"gesellschaft beitragen. was sind schon die sorgen eingeborener
bürger, dagegen? bei sarrazin gibt's einiges zu kritisieren ("eugenik"), aber immerhin, ist er jedenfalls ansatzweise, auf die sorgen u. ängste der normalbürger eingegangen.

  • Antworten
fritz fr. illing26.04.2012 | 23:22 Uhr

Sorgen und Ängste der Normalbürger

Thilo Sarrazin geht eben nicht auf Sorgen und Ängste der Normalbürger ein. Denn er verwirrt die Köpfe seiner Leser mit schlecht recherchierten Behauptungen.

Ich bin nicht einverstanden mit Ihren Ansichten.

@Multikulturalismus in der BRD
In der BRD gibt es keine multikulturalistische Politik. Multikulturalismus ist ein Diskurs, der von kirchlichen Kreisen, einigen Sozialdemokraten und Grünen getragen wurde. Es gab nie eine Umsetzung eines nur annähernd multikulturalistischen Konzeptes. Die Islam-Konferenz stützt sich auf Artikel 7 im Grundgesetz

"
Art 7
(1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.
(2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen.
(3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.
(4) Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet. Private Schulen als Ersatz für öffentliche Schulen bedürfen der Genehmigung des Staates und unterstehen den Landesgesetzen. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die privaten Schulen in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkräfte nicht hinter den öffentlichen Schulen zurückstehen und eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert wird. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn die wirtschaftliche und rechtliche Stellung der Lehrkräfte nicht genügend gesichert ist.
(5) Eine private Volksschule ist nur zuzulassen, wenn die Unterrichtsverwaltung ein besonderes pädagogisches Interesse anerkennt oder, auf Antrag von Erziehungsberechtigten, wenn sie als Gemeinschaftsschule, als Bekenntnis- oder Weltanschauungsschule errichtet werden soll und eine öffentliche Volksschule dieser Art in der Gemeinde nicht besteht.
(6) Vorschulen bleiben aufgehoben.
"

Als der Artikel 7 entstand gab es den Multikulturalismus in den USA noch nicht als politische Philosophie. Der Export des Multikulturalismus aus den USA in die BRD hat nie funktioniert.

Es ist unseriös dem Multikulturalismus die Schuld unterzujubeln an der sozioökonomischen Lage der Einwanderer. "Schuldtragende" sind vielmehr der Staat und die Arbeitgeberseite, weil sie den Erziehungswesen, Ausbildungsmöglichkeiten und den Arbeitsmakrt kontrollieren. Eine Teilschuld ist den Finanzinstituionen zuzuweisen, weil sie zwar Gelder von den Einwanderern annehmen, jedoch keine kredite an sie ausgeben. Ausserdem unternnehmen sie nichts, um prekäre Viertel mit Finanzdienstleistungen für Infrastruktur-Finanzierung wie Kindergärten, Schulsanierung und zinsgünstigen Krediten für ausbildungswillige Firmen bereit zu stellen. Eine weitere Teilschuld tragen die Wohnungsvermieter. Untersuchungen aus mehreren Jahrzehnten zeigen, dass Einwanderer überteuert in Viertel mit schlechter Erziehungsinfrasruktur kanalisiert wurden.

Die Erklärung für die sozioökonomische Lage der Einwanderer ist nicht etwa der Kultur oder individueller Schuld zuschreibbar. Sarrazin betreibt hier Scharlatanerie mit einem ernsten Thema.

@Euro und Europa

Die Europäische Einigung ist ursprünglich ein deutsch-französisches Projekt beginnend mit der Montan-Union. Das Ziel ist es ein Gegengewicht zu der erdrückenden Übermacht der USA zu schaffen. Zu diesem Zweck wird ein grosser Binnenmarkt gebraucht, aus der multinationale Konzerne z.B. Flugzeugbauer und Grossbanken herauswachsen können. Die EU-Konstruktion enthielt aber immer Klientel-Interessen. So gibt es z.B. keine gemeinsame Fiskal, Einwanderungs-,Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Unter solchen Umständen war die EU immer ein Bereicherungsprojekt für die produktivsten Firmen, die ein Interesse an einem Standortwettbewerb und einem "Race to the Bottom" bei den Sozialstandards haben.

Die Probleme der Eurozone sind aus politischen Interessensgegensätzen entstanden. Deutschland und Frankreich versuchen ihr EU Projekt durchzusetzen, an derem Erfolg die USA kein Interesse haben können. Die Entscheidung der US-Regierung die Lehmann Brothers nicht mit Steuergeldern zu retten, war ein logischer Schachzug, um die Euro-Zone unter Druck zu setzen. Während die USA mit der Leitwährung Dollar in der Lage sind Ersparnisse und Überschüsse aus Asien und den arabischen Staaten mit negativer Rendite für die Anleger anzuziehen, kann die Euro-Zone das eben nicht. Die USA hätte sich die Chane nicht entgehen lassen können, die Euro-Zone abzuwickeln, und die Doktrin von der einzigen Weltmacht umzusetzen.

Sarrazin leistet überhaupt nichts bei der Aufklärung der Bürger. Es fällt nie ein Wort über die Liberalisierung der Finanzmärkte. Die Einrichtung von kapitalgedeckter betrieblicher Altersvorsorge versorgt die Hochfinanz mit weiteren Milliarden. Die Investitionspraktiken sind kurzfristig orientiert und erzeugen die Quartalslogik beim Management. Rationalisierung sind die Folge, d.h. Entlassungen und höhere Qualifikationsanforderungen an die Arbeitnehmer. Die angebliche Auslagerung von Arbeitsplätzen nach Asien spielt nur eine geringe Rolle. Das ist der Skandal. Die deutschen Arbeitnehmer wird das Messer an dem Hals gelegt mit der eigenen Rücklage für die Altersvorsorge !

Thilo Sarrazin wird als Finanzspezialist wohl wissen, wie institutionelle Investoren handeln. Jedoch kommt vom ihm kein klärendes Wort. Daher ist er der falsche Freund des Stammtisches.

Es ist durchaus möglich die Pensionsfonds anders zu organisieren, um die schädliche Wirkung für 80% der deutschen Arbeitnehmer anders zu gestalten. Einige kanadische Pensionfonds sind z.B. angewiesen Kapital in nachhaltige Projekte für ihre Anspruchsberechtigten zu lenken. Teils werden Pensionfonds im Co-Management mit Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer Seite betrieben. Manchmal werden Pensionfonds mit mehreren Arbeitgebern und Gewerkschaften derselben Branche betrieben mit gleichen Auszahlungsregeln, um flächendeckende Lösungen zu erhalten.

Sarrazin ist ein unseriöser Autor, weil er Ursachen nicht benennt, und nichts beizutragen hat.

  • Antworten
Ulysses Brand27.04.2012 | 13:48 Uhr

@Euro und Europa und @Sarrazin

Bislang war ich immer der Meinung, Ziel der Europäischen Union sei es, ein friedliches Zusammenleben der Völker Europas durch eine enge Verflechtung der Volkswirtschaften zu sichern. Eine primär außenpolitische Stoßrichtung gegen die Weltmacht USA ist mir neu. Lange war die NATO die Lebensversicherung der westeuropäischen Demokratien. Wer die europäischen Völker in das Korsett des Euro zwingt, um Europa strategisch gegen die USA zu positionieren, überschätzt die eigenen Kräfte und erweist dem demokratischen Westen als Wertegemeinschaft den schlimmsten vorstellbaren Bärendienst. Deutsche Weltmachtträume werden nicht dadurch besser, dass sie sich ein europäisches Mäntelchen umhängen. Und ein erborgter Konsum auf Kosten der fleißigen Bewohner von Schwellenländern kann ja auch nicht ernsthaft Ziel europäischer Politik sein.

Worauf stützt sich eigentlich Ihr Komplettverriss von Sarrazin als Autor? Haben Sie Ihr Presseexemplar des neuen Buches bereits durchgearbeitet oder argumentieren Sie aus dem Bauch, Herr Brand?

  • Antworten
Karl Schade27.04.2012 | 18:36 Uhr

thilo s.

ulysses brand, vielen dank, daß sie sich die mühe gemacht haben, mir so wortreich zu antworten. mir geht es um die menschen, in deren stadtteil,
arabisch-türkische jugendbanden ihr unwesen treiben, wo deutsche kinder
- mittlerweile die minderheit in den schulen - gemobbt, verprügelt u. " abgezogen " werden. sie sehen die " kuscheljustiz " - , wenn es aber um ihre belange geht, hagelt es rassismusvorwürfe u. ignoranz, nicht selten begleitet von häme u. spott. die bundestagsparteien wollen sich an diesem thema, nicht den mund verbrennen. ist es da verwunderlich, wenn verzweifelte menschen, die in teilen grenzwertigen
elaborate, eines herrn sarrazin, käuflich erwerben u. dessen veranstaltungen besuchen? man kann ja froh sein, daß diese menschen, sicht keiner radikalen gruppierung zuwenden. noch nicht. die EU - als
freihandelszone - bestehend aus 6-10 staaten, war eine sinnvolle, notwändige errungenschaft. ihre aufblähung auf annähernd 30 staaten, bedeutete zwangsläufig wohlstandsverlust. oder sind länder, wie rumänien, bulgarien, griechenland, ungarn u.a. etwa garanten für prosperität? man erzählt sich, daß auch die eurokrise - mit immer aberwitzigen " rettungsschirmen " incl. inflationgefahr - nicht gerade einen markstein des vertrauens, für diese währung setzt...

  • Antworten
fritz fr. illing27.04.2012 | 21:20 Uhr

Schade um die geschundenen Zeilen!

Was steht drin in Sarrazins Buch? Warum sind welche Behauptungen von S. falsch?
Ach so: Herr Schwennicke hat es ja gar nicht gelesen.
Da darf man natürlich keine einschlägigen Aufschlüsse von seinem Kommentar erwarten.

Merke: "Durch Leute wie Schwennicke hat der politische Diskurs in Deutschland Schaden genommen und nimmt weiter Schaden."

  • Antworten
Cangrande27.04.2012 | 00:11 Uhr

Tut mir leid: unterirdisch

Was ist das nur für eine Angst vor einer wirklichen inhaltsbezogenen politischen Auseinandersetzung zur Euro-Krise, die sie offenbar antreibt, solche Artikel zu schreiben? Häme und Besserwisserei, aber keine Argumente zur eigentlichen Sache. Laut Amazon-Webseite erscheint das Buch ab 22.Mai 2012. Keiner Ihrer derzeitigen Leser hat eine Chance, zu beurteilen, was Sie hier über dieses Buch von sich geben. Was wollen Sie denn eigentlich? Soll das eine Anregung zur Diskussion sein? EIn Buch, das noch gar nicht frei zugänglich ist, zu rezensieren und jede Art von Häme darüber zu kippen, ist für Sie also ein Diskussionsbeitrag?
Oder soll das quasi ein Beitrag der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften sein? Dann ist dieser Artikel hier wohl am falschen Platz.
Ich schließe mich den bisherigen Mitkommentierenden an: Das ist eine schlimme journalistische Entgleisung, einfach unterirdisch.
Die Republik der Rechthaber wird durch Leute wie Sie repräsentiert, nicht durch Thilo Sarrazin.

  • Antworten
Grinario27.04.2012 | 08:05 Uhr

Es sind zumeist wirklich "Brüllaffen"

Letztendlich lässt sich damit ja auch zusätzlich viel "Kohle" machen. Dieses dann von zumeist durch staatliche Organisationen oder Verlage zumeist gut subventionierte "Schreiberlinge" oder "Dichter"!

Speziell Sarranzin, um beim Thema zu bleiben, bedient doch nur das deutsche Stammtischklientel!

  • Antworten
Konrad B.27.04.2012 | 10:50 Uhr

Ruhe ist erste Buergerpflicht

Ruhe ist erste Buergerpflicht. Der Diskurs darf auf keinen Fall ein Stadium erreichen, in dem alternativlose Wahrheiten (multikulturelle Gesellschaft, Euro-Schuldengemeinschaft) grundaetzlich in Frage gestellt werden. Da sei Schwenicke vor, der nichts anderes hat, als Angst vor den Konsequenzen. Weil er als multikulturaler Euromantiker selbst an der Aufgabe gescheitert ist, auf die Risiken und Nebenwirkungen verfehlter Politiken hinzuweisen, will er jetzt das Boot stillhalten. Besser waere es, er wuerde sich sein eigenes publizistisches Versagen eingestehen.

  • Antworten
Kassandro27.04.2012 | 14:16 Uhr

Sarrazin

Und ich dachte immer, den politischen Duskurs stören die, die aus ihren Persinalquerelen nicht herauskommen und ihr Dasein als Klientelpartei zementietren wollen. Da sei aber der Wähler vor! Ich will nicht recht haben.

  • Antworten
rehse27.04.2012 | 14:22 Uhr

"Süddeutsche"-reif

Christoph Schwennicke nun auch in Cicero? Na, dann mal ein Prosit auf den deutschen Journalismus!

  • Antworten
cimaolio27.04.2012 | 14:53 Uhr

Republik der Rechthaber

Fast 70 Jahre Umerziehung zeigen Wirkung. Anstatt zu denken, werden dressierte Inhalte kolportiert. Die "Rezension" eines noch nicht veröffentlichten Buches zeigt, das Pawlow´sche Reflexe auch bei vermeintlich Gebildeten funktionieren. Ich wünsche Herrn Schwennicke, dass er diese Bilder für sich selbst überprüfen möge und nicht bereits sabbern, wenn nur die Glocke bimmelt, sondern erst prüfen, ob Futter da ist. Die gleichgeschalteten "Diskurser" haben schon lang zu denken aufgehört. Sie erwartet ein böses Erwachen, wenn sich der Lügennebel zu lüften beginnt

  • Antworten
Carsten Pötter27.04.2012 | 15:44 Uhr

same procedure

http://www.stop-esm.org/home

stop-ESM unterzeichnen.

Sich über die gleichgeschalteten Medien aufzuregen bringt doch nichts - auch wenn ich verstehe, daß es Zorn in einem aufsteigen läßt, täglich den ganzen Schmus zu lesen - weil die (Papier-) Zeitung beim Frühstück eben eine liebgewordene Gewohnheit ist.

Und à propos Haptik: Nicht der Pawlowsche Reflex, eher ein Greif-Reflex ist m.E. für den außerordentlich miesen Journalismus verantwortlich.

  • Antworten
Andeas Wasert27.04.2012 | 17:07 Uhr

Simple Dinge

Im Gegensatz zu Herrn Schwennicke war ich bei der Vorstellung von Dirk Laabs` Buch, "Der deutsche Goldrausch" in Berlin. Diese Buchpräsentation war am Montag, dem 23.4. und nicht am Mittwoch. Wenn schon die simpelsten Dinge in diesem Beitrag falsch sind, kann ich dem Rest leider keinerlei Glauben schenken. Am besten lese ich das neue Buch von Thilo Sarrazin von vorne bis hinten durch und schaue mal, was wirklich drin steht. Es klingt doch eigentlich nach spannender Lektüre, oder?

  • Antworten
Sophie Soltau27.04.2012 | 17:53 Uhr

Ein unwürdiger Beitrag

Der Artikel ist eines kommenden Chefredakteurs unwürdig. Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Buch bzw. dessen Thesen wird erst gar nicht versucht. Möglicherweise wurde das Buch nicht einmal in die Hand genommen.

Auch ist seine Kernaussage grotesk. Bei "Deutschland schafft sich ab" hätte man noch sagen können, dass Sarrazin von solchen Themen nicht mehr versteht als jeder andere (wer das Buch gelesen hat, wurde eines Besseren belehrt). Beim jetzigen Thema ist Sarrazin, ganz im Gegensatz zu Christoph Schwennicke, jedoch vom Fach: Er hat Volkswirtschaft studiert, war lange im Ministerium für Finanzen tätig, u.a. bei der Realisierung der deutsch-deutschen Währungsunion, später dann Berliner Senator für Finanzen, schließlich Vorstandsmitglied bei der Deutschen Bundesbank. Selbstverständlich kann sich Sarrazin zum Thema Euro äußern, ohne sich dabei der "Lächerlichkeit preis zu geben" bzw. zum Brüllaffen zu mutieren: Er ist ein ausgewiesener Experte.

Ich wünsche mir von einem zeitgemäßen Journalismus mehr neutrale Sachinformationen und weniger politische Agitation. Der Artikel mag als Flugblatt der Grünen durchgehen, mit sauberer journalistischer Arbeit hat er jedoch herzlich wenig zu tun.

  • Antworten
Peter Mersch27.04.2012 | 21:08 Uhr

Erbärmlich platter Artikel

Was für ein erbärmlich platter Artikel. Bekommt Herr Schwennicke für diese Plattitüden etwa ein Honorar? Ich dachte bislang, dass Cicero eine Zeitschrift mit intellektueller Substanz und Niveau ist. Nun beteiligt sie sich aber auch an einer neuen Runde des bei etlichen Medien so beliebten "Sarrazin-Bashing".Sarrazin wird sich allerdings denken: Was kümmert es eine deutsche Eiche, wenn sich .....! Auch da liegt er richtig!

  • Antworten
ProDiskussionsfreiheit27.04.2012 | 22:41 Uhr

Es ist wahr ...

... Herr Schwennicke, Sie können sich mit Ihrem Artikel immer noch beim "Neuen Deutschland" bewerben. Das ist möglich. Ich muß Sie aber enttäuschen, das "ND" ist nicht mehr das "Zentralorgan".
Und dass der Cicero mit dem Niveau dieses Artikel versucht in diese Fußstapfen zu treten, nun ja.

Offenbar gibt es bei Ihnen keine intellektuellen Schamgrenzen (mehr).

  • Antworten
ck28.04.2012 | 01:34 Uhr

Wer auf andere mit dem Finger zeigt, bzw. wenn man im Glashaus..

Selten so einen gefühligen, oberflächlichen Unsinn gelesen.

  • Antworten
Medley28.04.2012 | 03:28 Uhr

Ohne Sarrazin gaebe es ueberhaupt keinen oeffentlichen Diskurs

ueber die Probleme in der BRD durch die ungesteuerte Einwanderung so vieler Menschen aus dem islamischen Kulturkreis denn bis dahin wurde jede Kritik sofort abgewuergt und relativiert.
Auch dass Einwanderung aus dem Osten Europas mehr Kriminelle ins Land brachte ist fuer die Bevoelkerung kein Geheimnis,nur unsere politische Kaste weigert sich den Kopf aus dem Sand zu ziehen.....
Dass die Piraten so einen Zulauf haben erklaert sich aus dem Versagen der etablierten Parteien.Kaum noch jemand fuehlt sich von denen vertreten und so manche Wahl fuer kleine Parteien ist ein Protest .Es ist bedauerlich dass es in D keine Partei gibt der man zutrauen sich fuer die Interessen der Deutschen einzusetzen...

  • Antworten
Karin S.Bryant28.04.2012 | 20:20 Uhr

Sarrazin, der Euro und die Brüllaffen

Vielen Anmerkungen, insbesondere denen von Herrn Karl SCHADE, stimme ich zu. Vielen Dank dafür.In Ergänzung noch vier Fragen. Warum schrieb der LE FIGARO das sarkastische Bonmot: "Maastricht ist Versailles ohne Krieg (Die Deutschen zahlen)."
Warum wurden die Maatricht-Kriterien und der Lissabon-Vertrag einfach "gebrochen"?
Warum geht es den NORWEGERN/DÄNEN/SCHWEDEN/SCHWEIZERN so gut, obwohl sie den EURO, der ja angeblich für den Wohlstand der Deutschen zuständig ist, nicht haben?
Würe denn der EURO je eingeführt worden, wenn die DM so "schwach" wie PESETE/LIRA/DRACHME/ESCUDO und in Grenzen FRANC, gewesen wäre?
Jeseits aller "Feinheiten" einer Diskussion, wie "naiv" darf (muß) man eigenlich sein?
DAs hat mit SARRAZIN gar nix zu tun.

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Wolfram Wiesel29.04.2012 | 12:55 Uhr

Vielen Dank Herr Schwennicke.

Mein Dank für Ihre wegweisenden Ausführungen ist Ihnen gewiss.
Besonders beeindruckt hat mich folgende Aussage:
"Deshalb: Nein, man muss nicht jeden Blödsinn kaufen und von der ersten bis zur letzten Seite lesen, um sich eine kritische Meinung dazu leisten zu dürfen. Die Kenntnis von Schlüsselsätzen reicht dafür völlig aus."

Werde Ihren Rat auch sofort beherzigen.
Man muss den Cicero nicht von der ersten bis zur letzten Seite gelesen habe, um sich eine Meinung über ihn zu bilden. Kaufen muss man ihn deshalb auch nicht. Es reicht, wenn man Ihren Artikel gelesen hat. "Pars pro toto", sagt der Lateiner.
Vielen Dank Herr Schwennicke für diesen Tipp. Habe dadurch Geld gespart.

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Paul30.04.2012 | 02:29 Uhr

Sehr amüsanter Artikel,

Sehr amüsanter Artikel, herzlichen Dank!
Und schon kommen die passenden Kommentare... Denn: Sarrazin sorgt latürnich! als einziger! für eine Diskussionskultur (Vorsicht: Ironie), man darf ihm nur nicht widersprechen und letzteres schon gar nicht mit Humor, gelle.
Ich lache gern über Sarrazin. Er gibt so viel Anlass dazu, unser Loddar des Politischen.

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Amüsant01.05.2012 | 12:23 Uhr

Kritik?

Es ist schon lachhaft, wenn Sarrazin, der nur Fakten ausspricht, von Systemjournalisten zerfleischt wird.

Die Fakten seiner beiden Bücher:

-Integration der Muslime europaweit gescheitert.
-Euro kann nicht funtionieren, wenn Industrieländer wie Deutschland und Olivenanbauer wie die Griechen zusammen unter eine Währung gesteckt werden.

Übrigens kann er sich bei beide Bücher einer überwältigenden Mehrheitsmeinung sicher sein.

Aber die Systemerhalter interessieren sich nicht für das Volk, sondern nur für ihre Prestigeprojekte "EUDSSR" und "Multikulti mit dem Islam".

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mehrdad11.05.2012 | 13:45 Uhr

Danke

Mehr brauch man eigentlich nicht sagen eigentlich ist es geradezu peinlich das man es auch noch erläutern muss damit es von den sogenannten Besserwissern verstanden wird. Ich kann nur Mitleid empfinden an den Deutschen an sich. Seine Werte seine Verklärung seine Schreiber seine Fantasie ist nicht das Blatt Papier wert und alle Kommentare, ein Wort erschreckend.

Wenigstens habe ich meine Therapie gefunden und auch den wahren Grund.

http://cruisenbcn.com/category/interview-mit-einem-vampir/

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cruisen15.05.2012 | 20:34 Uhr

Danke Herr Schwennicke!

Dieses überbordende Ego bekommt ständig Futter öffentlicher Aufmerksamkeit. Warum?
Man kann mit ihm viel Wind machen und vor allem, Vorurteile bekommen endlich wieder den bereiteten Nährboden, "dass muss einfach mal wieder gesagt werden können". Hier geht es nicht um qualifizierte Argumente, wissenschaftlich belegte Fakten, sondern vor allem um die Selbstdarstellung dieser Person.

Wie ich gerade gelesen habe, soll er nun noch zusätzliche Verkaufshilfe bei Jauch bekommen und mit Steinbrück Schlagworte austauschen dürfen. Wie man ja weiß, ist zumal bei Jauch kein Tiefgang der Inhalte zu erwarten.

Natürlich muss man Sarrazin nicht gelesen haben. Wer seine Auftritte und bisherigen Provozierungen verfolgt hat, sollte wissen, wie der mann tickt. Wer ihn doch lesen will, sollte zumindest das Buch nicht kaufen. Das beste wäre, es illegal ins Netz zu stellen, damit er nicht noch weitere Knete einsackt. (Hier würde ich glatt mal eine Ausnahme machen).
Was mit dem Euro alles falsch gelaufen ist, ist schon seit langem bekannt. Dafür braucht man keinen Sarrazin, der uns das erklärt.

Aber, wenn ich hier die vielen Pros über Sarrazin lese, geht es weniger um Inhalte, eher mehr um die sorgsame Pflege von Sichtweisen, die den Lesern der Bildzeitung ständig vermittelt werden. Das muss man doch noch sagen dürfen oder?

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Pleifel18.05.2012 | 19:25 Uhr

Fakten?

Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" basiert auf penibel recherchierten und logisch verknüpften Fakten. Diese kann man unterschiedlich interpretieren. Die "Brüllaffen" in den Redaktionen und der Regierung waren aber unfähig sich mit dem Fakten auseinander zusetzen. Denn die Wirklichkeit passt nicht in ihr Möchtegern-Weltbild. Probleme werden politisch dadurch "gelöst", dass man sie ignoriert. Dieselbe Masche läuft auch beim Euro ab. Von den Medien würde man erwarten, dass diese den Regierungskurs kritisch hinterfragen. Doch dazu brächte es Journalisten mit Sachverstand und der Fähigkeit sich mit Sachthemen auseinanderzusetzen und keine Worthülsenkacker. Da kaufe ich mir lieber den Sarrazin als den Cicero.

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Bernhard Boll19.05.2012 | 00:07 Uhr

Leider hat Blind Eye Recht,,,,,

Es ist schwer ein angemessenes Adjektiv für den Artikel zu finden, das den Zensor nicht wegen des Verstosses gegen die Nettiquette zum Einschreiten zwingen würde, also lass ich es lieber eines zu suchen....

Im Artikel der FAZ zum selben Thema steht ein Satz der das eigentliche Problem zusammenfasst und man muss dem Autor dankbar sein, dass er es so deutlich ausspricht:

„…der Verdacht (ist) in der deutschen Bevölkerung massiv gewachsen, man werde in der Europa- und der Eurofrage verschaukelt, die Wahrheit werde nicht gesagt, der Steuerzahler solle die Fehlleistungen von Banken, Versicherungen und der Politik ausbaden.“

Gott sei Dank werden sich sehr viele Sarrazins Buch zuwenden, denn sie verstehen die Bedeutung dieses Satzes ganz genau.

Während ihr Cicero Artikel lieber bei den Klischees der Anti-Sarrazin Meinungsmacher stehen bleiben. Bitte, wir sind ein freies Land.

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Tyler Durden Volland19.05.2012 | 02:33 Uhr

dem SarrazinBuch zuwenden

da das erste Buch Sarrazins zu 75% von verbeamteten Lesern - und nicht Leserinnen - über 60 Jahre gelesen wurde, kann man der Verbreitung in aller Ruhe entgegen sehen!

Trotz der verkauften Million des ersten Buches, kamen nur wenige über die ersten 40 Seiten hinaus - zu komplziert!! Das restliche zu Lesende vermittelte sich über BILD und ähnliche Medien...

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dr.friedrich schreyer30.05.2012 | 13:57 Uhr

Euro

Ich würde nie ein Buch von dem Herrn lesen, aber der Euro ist die falsche Währung, sowohl für die Südländer, die nicht mehr abwerten können, als auch für uns. Wir verschleudern unsere Waren billig und die anderen haben nichts zum Gegenzahlen. Mit eigener Währung hätten die sich "befreien" können und auch Deutschland würde profitieren, würden wir eine aufgewertete Währung haben. ("Wohlstandsdividende" nennt es Prof. Hankel)

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Andreas19.05.2012 | 18:18 Uhr

eigenartig

irgendwie hatte ich die Erwartung, dass mit grob skizzierten Argumenten wenigsten die eine oder andere These von Sarrazin zerpflückt wird. Leider war noch nicht einmal der Hauch eines Argumentes zu verspüren. Dieser Artikel besteht nur aus heisser Luft!
Ach so, es gibt tatsächlich noch eine Schweiz oder Japan, die ihre eigene Währung haben. Vermutlich ist es so, dass der vorgebliche Sachverstand des Autors Autors Schwennicke bei genauer Betrachtung als Fata Morgana erweist.

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Merkelwürden19.05.2012 | 19:46 Uhr

Das sarrazinsche Meinungskartell

Komisch, dass neue Buch Sarrazin ist noch nicht im Handel, aber schon spielt der Autor Bi-Ba Butzelmann und streut seine gefühlten Wahrheiten hinter Volkes Rücken aus. Offenbar kann er es nicht erwarten aus dem sicheren Versteck des kollektiven Sarrazinschen Meinungskartells seine ersten journalistischen Steine zu werfen. Nach dem Motto: Ich weiß zwar nicht genau was in dem neuen Buch steht, aber ich reihe mich schon einmal in den lustbetonten Protest gegen Sarrazin ein.

Vielleicht gehört er aber auch zu den schreibenden Lobbyisten Sarrazins. Denn wie sagte Sarrazin in der Jauch-Sendung zurecht: „Wer mich bekämpft macht mich erst recht populär.“

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Heinz Pelzer22.05.2012 | 00:30 Uhr

Cicero abbestellt

Nach 3 Jahren Abonnement habe ich letztes Jahr Cicero abbestellt. Die meisten hier werden ahnen können, warum.

Politisch korrekte Verdrehungen kann ich überall anderswo kostenlos lesen, dazu muss ich kein Print-Heft kaufen.

VG fs

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Fritz Schmude24.05.2012 | 11:17 Uhr

Als Tiger gesprungen, als Brüllaffe gelandet...

Hochpeinlich - diese argumentfreie Suada. Eigentlich nicht zu glauben, dass sie von einem Chefredakteur des CICERO verfasst wurde. Wenn ich ein Abo hätte, wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen, es zu kündigen...

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uniquolol24.05.2012 | 16:22 Uhr

Mein erster Artikel

Das ist mein erster Artikel, den ich auf cicero.de lese. Hatte irgendwie im Hinterkopf, dass cicero ein recht exklusives Magazin sein. Was ich gelesen habe, macht allerdings den Eindruck, als hätte sich ein Praktikant an einem Thema versuchen dürfen, mit dem er überfordert ist. Der Artikel hat nicht einen einzigen konkreten Bezug zu dem über das er sich in verächtlicher Weise "auseinandersetzt".
Wäre ich Chefredakteur, würde ich diesen Schreibling sofort entlassen. Das wäre ja selbst RTL II zu peinlich.

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Markus R.30.05.2012 | 21:51 Uhr

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