Jump to Navigation
Startseite

Magazin im Juni:
Deutschland auf dem Weg zum 100-Millionen-Volk

Hurra, wir wachsen!
  • Magazin
  • Mediathek
  • Literaturen
  • Service
  • Newsletter
  • Shop
  • Abo
  • Berliner Republik
  • Weltbühne
  • Kapital
  • Stil
  • Salon
  • Bücher
  • Themen der Zeit
  • Kolumnen
  • Blogs
  • Ressorts
  • Dossiers
  • Karikaturen
  • Suche

Suchformular


Mein Cicero


Sie sind hier: Startseite > Magazin
 > Ein öffentliches Aufführungsverbot wäre gerechtfertigt

Berliner Republik

Mohammed-VideoEin öffentliches Aufführungsverbot wäre gerechtfertigt

Von Daniel Martienssen18. September 2012
picture alliance
muslime,demonstration,pressefreiheit
Muslimische Frauen in Pakistan demonstrieren für Meinungs- und Pressefreiheit
Schrift:

Die Bundesregierung erwägt ein Aufführungsverbot für das Mohammed-Schmähvideo. Zur Hilfe kommt ihr das allgemeine Sicherheits- und Ordnungsrecht. Meinungsfreiheit wird gerade nicht beschnitten, sondern mit anderen Grundrechten in Ausgleich gebracht – Eine Replik

Seite 1 von 2

In dem Kommentar von Malte Lehming „Gewalt wird belohnt“ meint der Autor, ein Aufführungsverbot des billig produzierten Schinkens  „Die Unschuld der Muslime“ belohne die Gewalt fanatischer Muslime. „Steine siegen“, so lautet der Tenor. Das Ordnungsrecht dränge die Meinungsfreiheit ungehörig ins Abseits. Schon aus verfassungsrechtlicher Perspektive greift diese Ansicht zu kurz.

Gerade rechtspopulistische Protestparteien wie Pro Deutschland provozieren derzeit mit Ankündigungen, den Schmähfilm „Die Unschuld der Muslime“ öffentlich vorführen zu wollen. Wenn man sich die Qualität dieses Kurzfilms vergegenwärtigt, käme niemand auf die Idee, dieses Machwerk auch nur einer größeren Menschenmenge zu zeigen. Die filmische Relevanz tendiert gegen Null, die Dialoge sind von lausiger Qualität und der Inhalt reduziert sich darauf, die herausragende Persönlichkeit in der islamischen Religion, den Propheten Mohammed, verächtlich zu machen.

[gallery:Von Salman Rushdie bis zum Mohammed-Video – der Zusammenprall der Kulturen]

Mittlerweile geht es ums Prinzip. Ein Teil der westlich-säkularen Elite pocht darauf, immer und überall jede Verächtlichmachung von Religion und ihrer Repräsentanten zuzulassen. Grenzen gibt es anscheinend kaum mehr,  wenn es darum geht, die Meinungsfreiheit auszudrücken. Zu allem Überdruss bekommt dieser Teil auch noch Unterstützung von rechtspopulistischen Parteien wie Pro Deutschland. Demgegenüber ist es in vielen muslimischen Ländern dieser Tage zu schweren Gewaltprotesten gekommen. In Libyen ist der US-Botschafter getötet worden. US-amerikanische und auch deutsche Flaggen brennen in Libyen, im Sudan, in Ägypten. Die gewaltsamen Demonstranten und Terroristen rekurrieren auf den bezeichneten Kurzfilm als Grund ihrer Gewalt. Natürlich stehen actio (Schmähfilm) und reactio (ein tötender Gewaltmob) hier in keinem Verhältnis. Ein Dialog, ein Ausgleich zwischen den Kulturen erscheint aktuell kaum mehr denkbar.

Samuel Huntingtons „Clash of Civilizations“ drängt sich wieder ins kollektive Bewusstsein. Der US-amerikanische Politikwissenschaftler sah nach dem Ende des Kalten Krieges verschiedene Kulturen aufeinanderprallen. Keine friedliche Koexistenz, sondern Kampf um Deutungshoheit und Einfluss in der Welt. Im Fokus stehen seit über einem Jahrzehnt vor allem die westliche und islamische Kultur als Antipoden. Sollte er am Ende mit seiner These Recht behalten?

Warum ein Aufführungsverbot gerechtfertigt ist  

  • 1
  • 2
  • nächste Seite »
Twitter
drucken
merken
in mein Dossier
versenden

zum Ressort

zurück zum Dossier
Zu diesem Artikel gibt es
10 Kommentare
Diese Artikel könnten
Sie auch interessieren:

Reporter ohne Grenzen
„Pressefreiheit wird massiv eingeschränkt”
Interview mit
Christian Mihr
03.05.2013
G+J-Chefin Julia Jäkel
Zwischen Journalismus und PR
von
10.04.2013
Agenda 2010
Die verleugnete Erfolgsgeschichte der SPD
von
11.03.2013
Ware Frau
Prostitution abschaffen!
von
08.03.2013
Selbstverschuldete Unmündigkeit
Karlsruhe agiert, Berlin reagiert
von
08.03.2013

zum Dossier Religion und Gesellschaftzum Dossier Das Mohammed-Video und der Aufruhr in der arabischen Welt
Twitter
zum Ressort

zurück zum Dossier
Diese Artikeln könnten Sie auch interessieren:

Reporter ohne Grenzen
„Pressefreiheit wird massiv eingeschränkt”
Interview mit
Christian Mihr
03.05.2013
G+J-Chefin Julia Jäkel
Zwischen Journalismus und PR
von
10.04.2013
Agenda 2010
Die verleugnete Erfolgsgeschichte der SPD
von
11.03.2013
Ware Frau
Prostitution abschaffen!
von
08.03.2013
Selbstverschuldete Unmündigkeit
Karlsruhe agiert, Berlin reagiert
von
08.03.2013

 
Zu Dossier hinzufügen:
  • Europa
  • Kommentare
  • Detuschland
  • Jochen Thies, Was Hitler wirklich wollte
  • Goetz
  • Goetz
  • afrika
  • afrika
  • Syrien
  • Euro krise
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • familienpolitik
  • filosofia
  • Offenen Demokratie
  • LINKE
  • Vorbereitung_Wahlen
  • Cicero
  • Politik
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Grüne
  • Wahlen in D
  • Atomenergie
  • Terror
  • Lesenswert
  • Serina
  • _Wj
  • Papstreise 2011 Deutschland
  • Kapitalismus
  • Kapitalismus
  • Piraten
  • Grüne
  • Grüne
  • Grüne
  • Leben
  • haha
  • Migration
  • Generation 2.0
  • Kunst
  • Kunst aA
  • Kunst
  • EURO
  • Russland
  • Steuerpolitik
  • Internet-Kultur
  • Wulf
  • Wulf
  • Parteien
  • Parteien
  • Parteien
  • Finanzkrise und Staatsschulden
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • Gesellschaftspolitik
  • kindle
  • kindle
  • Rechtsradikalismus
  • USA
  • Religion und Tradition
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Architektur & Bauen
  • Parteien
  • Kirche
  • Grass
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Linke
  • Netz
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • Politik, Gesellschaft ...
  • politik
  • Tourismus
  • Moral
  • Urheberrecht
  • favs
  • Digitalisierung
  • A Nachlesen
  • A Nachlesen
  • internet
  • Film
  • Literatur
  • Literatur
  • NH
  • Polemik
  • Praktische Philosophie
  • diethart
  • Steinbrück
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Bildung & Schule
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • Mark Twain
  • MILANKO
  • Entwicklungspolitik
  • Gunter Hofmann
  • dudelfunk
  • pit
  • Material-SK
  • Steuern
  • Antisemitismus
  • Intellektuelle
  • Türkei
  • Jan von Alen
  • Autoren
  • Autoren
  • Autoren
  • Doppelte Staatsbürgerschaft
  • Test
  • Hyperkorrekte
  • Stasi
  • Fernsehen Qualität
  • Kretschmer
  • Kretschmann
  • Politik
  • Pressegleichschaltung
  • NSU
  • gender
  • gender
Neues Dossier anlegen:

Feigheit rockt!

Herr Lehming wäre wohl nicht zu seiner politisch korrekten Einschätzung gekommen, wenn da nicht der geschürte gewalttätige Fundamentalismus einiger Muslime wäre, mit zurechenbaren und realen Opfern.
Gewalt hilft eben, die Bedeutung eines Standpunkts deutlich zu machen, frei nach Clausewitz.
Wo bleibt aber der Ruf nach einem Aufführungsverbot von z.B. "Das Leben des Brian", dessen Geschmacklosigkeiten manche verstören? Dieses Werk, wird man mich jetzt sicher belehren wollen, sei selbstverständlich keine Billigproduktion, sondern ein künstlerisch wertvoller Beitrag von Monty Python, oder?

  • Antworten
Blase18.09.2012 | 12:26 Uhr

Das ist die Diktatur der Beleidigten

Die Argumentation des Autors läuft darauf hinaus, dass wem auch immer etwas nicht passt, er muss nur Gewalt anwenden und mit weiterer Gewalt drohen, dann wird das, was ihm nicht passt im Namen des öffentlichen Friedens verboten. Das ist die Diktatur der Beleidigten, deren Auswirkungen Nina Scholz und ich in unserem gerade erschienen Buch "Europa, Menschenrechte und Islam - ein Kulturkampf?" beschrieben haben. Der Begriff der "Verletzung des öffentlichen Friedens" wird vom Autor in sein Gegenteil verkehrt. Ein Film würde (um beim aktuellen Beispiel zu bleiben) diesen dann verletzen, wenn er zu Gewalt gegen Muslime aufstacheln würde, aber doch nicht dann, wenn Muslime, weil ihnen der Film nicht gefällt, Gewalt anwenden. Es ist richtig, dass Grundrechte gegeneinander abgewägt werden müssen - allein hier gibt es nicht mehrere Grundrechte. Der immer wieder beschworene Angriff auf die Religionsfreiheit findet durch diesen Film so wenig statt, wie er durch die dänischen Karikaturen stattfand. Beides hält nicht einen Gläubigen von der freien Ausübung der Religion ab - und nur diese ist grundrechtlich geschützt, nicht die Religion, kein Gott und keine Propheten. Keine Frage, auch Meinungsfreiheit hat eine Grenze. Mit dieser Aussage stellt sich aber die entscheidende Frage, wo sie gezogen werden soll, denn sie darf auf keinen Fall willkürlich sein (da wäre der Weg zur Zensur nicht mehr fern). Die Grenze kann sich auch auf keinen Fall daran orientieren, ob sich wer auch immer beleidigt FÜHLT, denn dann würden die am meisten Beleidigten (bzw. richtiger: Die Fanatischsten) entscheiden, was gesagt werden darf und was nicht. Kurz, wir brauchen eine Grenze, die von Gerichten in einem "objektivierbaren" Verfahren überprüft werden kann, denn nur unabhängige Gerichte können letztlich über "erlaubt" und "verboten" entscheiden. Eine solche Grenze der Meinungsfreiheit haben wir bereits. Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und diese dürfen, grob gesagt, prinzipiell nur durch die Menschenrechte anderer eingeschränkt werden, also nur dann, wenn es gilt die Freiheit anderer zu schützen. Damit gibt es für das Recht auf Meinungsfreiheit 3 Einschränkungen: 1. Bei Aufrufen zu Gewalt. 2. Bei Beschimpfung und Diffamierung von anderen Menschen. Und 3. Bei Verletzung der Persönlichkeitsrechte anderer (also etwa bei der Veröffentlichung persönlicher Fakten, die von den Betroffenen nicht gewünscht ist). - Gegen keinen dieser 3 Punkte verstößt der Film. Das von manchen geforderte Verbot, wird rechtlich kaum durchzusetzen sein und das ist auch gut so. Ich muss andere Meinungen/Kunstwerke/Filme/Bücher ja nicht mögen, aber wenn nur noch erlaubt ist, was ich mag, dann sieht diese Welt sicher öder aus. Winston Churchill hat einmal gesagt: "Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, dass immer wieder Dummes, Hässliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber aber alles in allem nehmen, sind wir eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen." Dem ist in Anbetracht jener Staaten, in denen diese Freiheit nicht existiert, eigentlich nichts hinzuzufügen.

  • Antworten
Heiko Heinisch18.09.2012 | 12:32 Uhr

Was ist

"Ein öffentliches Aufführungsverbot wäre gerechtfertigt"?
Ein öffentliches Aufführungsverbot ist gerechtfertigt.

  • Antworten
Antonius REyntjes18.09.2012 | 13:00 Uhr

Islam-Video

Sehr geehrter Herr Martienssen,

was wäre wohl geschehen, wenn die Pussy Riots in einer Moschee aufgetreten wären. Wäre das auch unter Kunstfreiheit verbucht worden?
Die Kommentierung der Verurteilung der Prostitutionsgören durch die Mainstreammedien hinsichtlich Putin-Diktatur einerseits und das Veröffentlichungsverbot des Videos zeigt nur eines: Professionelle Heuchelei.

  • Antworten
Carsten Pötter18.09.2012 | 13:17 Uhr

Das Problem liegt doch darin,

Das Problem liegt doch darin, dass solche Verbote immer nur dann gefordert werden, wenn im arabischen Raum mal wieder eine Gewaltwelle losbricht. Das hat jedoch zur Folge, dass das Grundrecht der freien Meinungsäußerung zu einem selektiven Recht auf freie Meinungsäußerung verkommt, dass immer dann seine Schranken findet, wenn andere ausrasten. Und die Enscheidung darüber wird sogar noch ins Ausland verlagert. Beim sog. "Piss Christ" oder dem inkontinenten Papst wurde in der Politik und den Medien auch keine Forderung nach einem Aufführungsverbot o.ä. laut, obwohl damit ebenso religiöse Gefühle verletzt wurden. Nur gab es eben keine Toten.

Ganz davon abgesehen ist es doch vollkommen egal, ob Deutschland den Film jetzt gutheißt, verurteilt oder gar verbietet. Einzig die islamischen Hassprediger lenken diese Gewalt und wenn sie sich entschließen würden, den Hass auf Dt. zu lenken, würde der Mob eben primär dt. Botschaften angreifen. Die Prediger können erzählen was sie wollen oder glauben sie wirklich, die Menschen hätten sich vorher diesen Film reingezogen oder jemals die Mohammed-Karikaturen zu Gesicht beommen?

Und es mag richtig sein, dass nur eine Minderheit gewalttätig ist. Die Aktionen dieser Minderheit werden jedoch von einer breiten Bevölkerungsschicht gutgeheißen.

  • Antworten
Waldemar18.09.2012 | 13:55 Uhr

Das defizitäre Wissen über den Islam

Ordinarius und Dekan der Würzburger Jus-Fakultät Eric Andreas Hilgendorf, der auch das Würzburger Universitätsprojekt „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ (GSIK) leitet, zum

Paragraf 166 des Strafgesetzbuches, der Religion und Weltanschauung gegen Beschimpfung schützt

Der Würzburger Strafrechtler Eric Hilgendorf hält diese aktuelle Rechtslage für "problematisch". Denn sie stelle diejenigen schlechter, die auf verletzende Meinungsäußerungen ruhig und besonnen reagieren. Gruppen dagegen, von denen gewalttätige Reaktionen zu erwarten sind, würden im Ergebnis strafrechtlich besser geschützt. "Das Recht muss besser an die heutige gesellschaftliche Wirklichkeit angepasst werden", schlussfolgert der Professor.

http://www.welt.de/politik/ausland/article109287579/Mohammed-und-die-deutsche-Meinungsfreiheit.html

Vielleicht sollte sich der Autor erst einmal über den Islam kundig machen. In der deutschen Orientalistik gibt es durchaus noch ein paar wissenschaftlich tätige Autoren, jenseits der sogenannten Experten, die inkompetent oder Vorteilsnehmer unseres dhimmifizierten Systems sind. Warum hat die gesamte westliche Welt nur mit dieser Ideologie, die auch eine Religion enthält, seit fast 1400 Jahren ein Problem? Die Lektüre z.B. von Tilman Nagel, Bat Ye'or oder Hans-Peter Raddatz wäre dem faktenresistenten Autor zu empfehlen, der den Islam für eine Religion wie jede andere zu halten scheint.

  • Antworten
Caroline Schneider18.09.2012 | 14:04 Uhr

In Deutschland fehlt die Achtung vor den Religionen!

Gleichgültig ob es Christen oder Muslime betrifft – in Deutschland fehlt es an der gebotenen Achtung vor den Religionen. Beleidigende oder satirische Darstellungen werden immer wieder mit dem Grundrecht der Meinungsfreiheit verteidigt – die Freiheit der Gläubigen zählt dabei nicht! Das deutsche Grundgesetz zeigt eindeutig Mängel beim Thema Achtung und Respekt vor den Religionen. Es ist keine Kunst Religionen öffentlich verächtlich zu machen oder zu beleidigen. Wenn das Oberhaupt der katholischen Kirche in einem deutschen Magazin ungestraft herabgewürdigt wird oder wenn eine deutsche Kleinpartei widerwärtige Filme über den Propheten zeigt – dann sehen wir eindeutig diesen Mangel im Grundgesetz! Die Freiheit der Presse und der Kunst endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt, auch des gläubigen Christen oder Muslim.

  • Antworten
Meindl Johann18.09.2012 | 23:01 Uhr

Welche Freiheit wird beschnitten?

Jetzt müssen Sie aber erklären, welche Freiheit durch eine Karikatur, einen Film oder, wie Sie es nennen, mangelnden Respekt vor Religionen eingeschränkt wird. Das GG schützt jeden und jede in der Ausübung der eigenen Religion oder Weltanschauung und diese Ausübung wird durch mangelnden Respekt anderer in keinster Weise beeinträchtigt. Gott selbst jedoch ist heute kein Rechtssubjekt mehr, oder wie es der deutsche Rechtsgelehrte Paul Johann Anselm von Feuerbach bereits 1801 sehr prägnant formulierte : „Dass die Gottheit injuriiert werde, ist unmöglich; dass sie wegen Ehrenbeleidigung sich an Menschen räche, undenkbar; dass sie durch Strafe ihrer Beleidiger versöhnt werden müsse, Torheit."

  • Antworten
Heiko Heinisch19.09.2012 | 10:53 Uhr

Die Freiheit verteidigen

Wehret den Anfängen! Zuerst verbietet man ein dümmliches Video, das ohnihin niemanden wirklich interessiert. So what? Dannverbietet man ein anderes Video oder ein Lied, weil es z. B. Landser verherrlicht. Interessiert auch nicht viele. So what? Dann wird vielleicht eine Talkshow im Fernsehen abgesetzt, weil dort über den Islam diskutiert werden soll, es den Moslems aber nicht paßt, daß darüber geredet wird. Hä?
Nein, so geht es nicht! Die Meinungsfreiheit gilt immer und überall. Selbst für ein Video, dessen Qualität unterirdisch ist und das sich über andere lächerlich macht.
Soll der ausländische (oder migrantische? Was ist denn gerade en vogue?) Mob in Deutschland bestimmen, welche Meinung geäußert werden darf und welche nicht? Soll der islamische Terror das öffentliche Leben in Deutschland bestimmen?
Wenn es bei Fußballspielen zu Gewaltausbrüchen kommt - die "Fans" bräuchten demnach nur anzukündigen, daß sie gewaltsam sein würden; Beispiele aus der Vergangenheit liegen ja vor - soll es dann wegen der drohenden Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnnung zu einem Aufführungsverbot kommen?
Wenn in einer Diskothek eine Tanzveranstaltung stattfindet und es den Moslems nicht gefällt, weil sie tanzen und feiern grundsätzlich ablehnen, und sie drohen mit Gewalt, soll dann die Tanzveranstaltung verboten werden, weil eine Terrorreligion das so will?
Allein, daß man darüber überhaupt diskutiert, ist ein Skandal. Da haben wohl einige Damen und Herren die freiheitlich-demokratische Grundordnung immer noch nicht so richtig verstanden.

  • Antworten
Axel Görke20.09.2012 | 08:15 Uhr

Ich fasse die PI-News-Troll

Ich fasse die PI-News-Troll Argumente zusammen:

- Islam ist Terror
- Beleidigung ist grundgesetzlich garantiert
- Wer sich oder andere nicht beleidigen lässt, versteht kein Spaß

Super Aussichten für die Zukunft!

  • Antworten
Hitch Koch30.09.2012 | 17:32 Uhr

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bildergalerie

„Die nackte Wahrheit und anderes“ − Aktfotografie um 1900

zur Bildergalerie
Anzeige

Wulf Schmiese

Leicht gesagt. Die Mittwochskolumne von Wulf Schmiese

Von der Volks- zur 20-Prozent-Partei

SPD-Chef Gabriel auf der Pressekonferenz zum Parteijubiläum

Ist alt, sieht auch so aus: Cicero-Kolumnist Wulf Schmiese über den 150. Geburtstag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands


DAS NEUESTE AUS DEN BLOGS VON CICERO ONLINE

Bild des Benutzers Göttinger Demokratie-Forschung
Parlamentswahlen in Norwegen: „Menschen, nicht Milliarden“

Im September wird in Norwegen ein neues Parlament gewählt. Fünf Monate vor der Wahl stehen die…

zum Blogeintrag

Frage des Tages

De Maizières harte Landung
In Kooperation mit dem Tagesspiegel
zur Frage

Thema der Woche

150 Jahre SPD: Vom Fürstenfeind zur Kaviarlinken
zum Dossier
Sollte die Bundeswehr Drohnen kaufen?
Das Cicero-Meinungsbild

Das Verteidigungsministerium will unbemannte Flugkörper kaufen. Ist das ethisch zu vertreten?

Umfrage
150 Jahre SPD: Ist die SPD noch eine Volkspartei?
Ja, die SPD wird wieder deutlich zulegen
30%
Nein, die SPD ist nicht mehr zeitgemäß
70%
Gesamtstimmen: 64
zur Umfrage
Medizin, Gesundheitssystem, krank
Dossier

Wie krank ist unser Gesundheitssystem?

zum Dossier

Dossier

Nordkorea zündelt

zum Dossier

Mittelstand,Mittelschickt,Bürgertum,Internetstore AG
Dossier

Mythos Mittelstand

zum Dossier

Anzeige
Anzeige

Video

„Deutschland wird nicht mehr zu den G8 gehören“

Video
alle Videos
Anzeige

Jetzt den Newsletter von Cicero Online abonnieren

Liebe Leserinnen und Leser. Gerne informieren wir Sie regelmäßig über das aktuelle Angebot von Cicero Online. Bitte tragen Sie ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken ihnen montags bis freitags unseren täglichen Newsletter.

E-Mail*
Anrede
Vorname
Nachname

Anzeige

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • AGB
  • Stellenangebote

Weitere Angebote des Ringier Verlags: Monopol – Magazin für Kunst und Leben | Geschenkidee.de – Der Shop für ausgefallene Geschenkideen
© Cicero 2013
 
RESSORTS
Startseite
Berliner Republik
Weltbühne
Kapital
Stil
Salon
Bücher
Karikaturen
Bildergalerien
Videos
Blogs
Dossiers
Newsletter
 
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Redaktion
© Cicero Online 2013zum Seitenanfang