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 > Deutschland saniert sich auf Kosten seiner Nachbarn

Berliner Republik

EuropaDeutschland saniert sich auf Kosten seiner Nachbarn

Von Eric Bonse21. Januar 2013
picture alliance
Brandenburger Tor
Krisenprofiteur Deutschland?
Schrift:

Die Bundesrepublik hat weit mehr von der Eurokrise profitiert als bisher angenommen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben sich auf Kosten des Südens saniert. Doch wenn es ums Teilen geht, sagt Berlin Nein

Seite 1 von 2

„The winner takes it all“, singen Abba. „Deutschland streicht alles ein!“, könnte Finanzminister Wolfgang Schäuble einstimmen. Denn im vergangenen Jahr hat das größte EU-Land wie kein anderes von der Eurokrise profitiert. Aus dem Zahlmeister wurde ein Krisengewinner.

Die Bundesregierung erzielte nicht nur satte Zinsgewinne auf die Notkredite, die sie an die Krisenländer zahlte. Mehrere hundert Millionen Euro wurden 2012 allein von Griechenland abkassiert. Nein, sie räumte auf ganzer Linie ab, wie die Meldungen der letzten Tage zeigen.

Finanziell, wirtschaftlich und sogar demographisch profitierte Deutschland von der schwersten Krise seit Gründung der Währungsunion. Nichts davon war geplant, doch all das können Schäuble und Kanzlerin Merkel in die Waagschale werfen, wenn im Herbst gewählt wird.

Bildergalerie: Eine kleine Geschichte des Euro
  • Eine kleine Geschichte des Euro
  • 1979: Gründung des Europäischem Währungssystem
  • Französischer Präsident Mitterand will eine Währungsunion
  • 1990: Freier Kapitalverkehr
  • 2002: Vertrag von Maastricht
  • Euro-Tower in Frankfurt
  • 1995: Der Name "Euro" wird geboren
  • Europäische Zentralbank löst EWI ab
  • 1999: Die Wechselkurse des Euro werden festgelegt
  • 2001: Griechenland wird in die Währungsunion aufgenommen.
  • 2002: Einführung des Euro
  • Jean-claude Trichet, Präsident der EZB
  • 2007-2009: Neue Länder treten der Währungsunion bei
  • 2009: Euro-Krise bahnt sich an
  • Griechenland in der Euro-Krise
  • Europäischer Rettungsschirm
  • Irland in der Euro-Krise
  • Portugal in der Euro-Krise
  • Spanien entkommt bislang nur knapp der Euro-Krise
  • Italien soll sich nun auch in der Euro-Krise befinden
  • Verlängerung des Euro-Rettungsschrims?

Finanziell: Weil die Anleger aus Südeuropa flüchteten und einen „sicheren Hafen“ in Deutschland (und Frankreich) suchten, fielen die Renditen für Bundesanleihen auf ein Rekordtief nach dem anderen. Bei 21 der 70 Auktionen im vergangenen Jahr musste der Bund gar keine Zinsen an seine Gläubiger zahlen, sondern kassierte eine Prämie.

Schon Anfang 2012 hatte sich der Zinsgewinn nach Schätzung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft auf satte 45 Mrd. Euro summiert. Nun dürften es über 60 Mrd. Euro sein. Für Schäuble ein Segen - denn entsprechend weniger musste er ausgeben. Indirekt trug die Krise so zum raschen Defizitabbau bei.

Wirtschaftlich: Nicht nur der Bund zahlte niedrigere Zinsen, auch die Unternehmen kamen 2012 billiger an Geld. Das erhöhte ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber italienischen oder spanischen Firmen, die noch dazu unter einer Kreditklemme litten. Gleiche Chancen für alle im EU-Binnenmarkt? Im letzten Jahr war dies eine Illusion.

Besonders deutlich wird dies am Beispiel Volkswagen. „Eurokrise ebnet VW den Weg zur Herrschaft“, betitelte das „Wall Street Journal“ eine Geschichte, die den enormen Vorteil durch die Krise illustriert. Mit aggressiven Finanzierungsangeboten habe es VW geschafft, seinen Anteil am Automarkt in Westeuropa von 20 auf 25 Prozent zu steigern. Italienische oder französische Konzerne konnten nicht mithalten, weil sie nicht so günstig an Kredite kommen. Dasselbe gilt für viele andere Branchen - die deutsche Wirtschaft profitiert.

Demographisch: Das war wohl die größte Überraschung des vergangenen Jahres. Aus Italien, Griechenland, Portugal und Spanien wanderten Zehntausende auf der Suche nach Arbeit nach Deutschland ein. Zwar stellte Osteuropa immer noch die größte Zahl von Einwanderern. Doch gleich danach kamen die Krisenländer Südeuropas.

Sie halfen Deutschland, den wegen Überalterung drohenden demographischen Abstieg aufzuhalten. Außerdem schließen sie die Lücken am deutschen Arbeitsmarkt. DIHK-Chef Martin Wanselben kam schon auf die Idee, eine neue „Arbeitsteilung“ zu entwerfen: Die Fachkräfte könnten dauerhaft nach Deutschland abwandern, im Gegenzug könnten die Deutschen ja vermehrt Urlaub in Südeuropa machen.

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Deutschland profitiert nicht von der Euroschuldenkrise!

Aus folgenden Grund profitiert Deutschland nicht von der Euroschuldenkrise, denn die Exporte in die Euroländer der letzten fünf Jahre sind praktisch mit nicht realisierbaren Taget-Forderungen bezahlt worden. Deutsche Risiken und Haftungen gegen über den Euroländern belaufen sich mittlerweile auf etwa 750 Milliarden Euro, mit steigender Tendenz, denn die europäische Zentralbank kauft weiter wertlose Staatsanleihen von nicht wettbewerbsfähigen und überschuldeten Euroländer, die mit 90 %iger Wahrscheinlichkeit niemals diese Schulden zurückzahlen werden können. Wenn die Bürgschaften der BRD und die Abschreibungen der EZB Wirklichkeit werden, werden unsere Enkel und Urenkel noch dafür zahlen. Die deutschen Staatschulden werden von 80 % auf mehr als 120 % des Bruttosozialprodukts steigen. Informieren Sie sich bei Hans Werner Sinn im Infoinstitut München. Sie werden zu der Erkenntnis kommen, dass die Zinsvorteile und Exportvorteile die Deutschland heute hat, sich als Schulden von morgen zeigen werden, denn unsere Wirtschaft exportiert gewissermaßen auf Pump in die Euroländer, und der zukünftige Steuerzahler in Deutschland wird dafür haften, wenn Euroländer ihre Schulden nicht zurückzahlen. Allein Griechenland wird Deutschland mindestens 100 Milliarden Euro kosten, Spanien bis zu 500 Milliarden, Portugal ... Wir brauche dringend einen Politikwechsel durch die Alternative 2013 (www.wa2013.de), denn die jetztige Politik verschiebt Risiken von BAnken und Investoren auf kommende Steuerzahler. Das betrifft dann Renten, Pensionen, Sozialleistungen, Infrastruktur, Bildung, Familienförderung in Deutschland. Erwerbslosigkeit und Armut breitet sich jetzt schon unaufhaltsam im Eurogebiet aus, als Folge der verfehlten Euro-Schulden-politik. Wäre Griechenland ausgetreten und hätte mit ihrer Drachme abgewertet, was auch kommen wird, dann könnten dort wieder Arbeitsplätze entstehen. Mit dem Verbleib im Euro steigen nur die Haftungssummen für Deutschland. Auch Spanien und Portugal werden ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Wenn dann Deutschland auch noch für spanische Banken haftet, dann wird es noch viel teurer für kommende Generationen. Aber viele durchschauen leider dieses Spiel nicht.

  • Antworten
JohannesHaaf21.01.2013 | 14:58 Uhr

Bitte informieren Sie sich

Bitte informieren Sie sich bei angesehenen Volkswirten über deren Meinung zu Prof. Sinn. Seine Thesen kann kaum ein seriös arbeitender Ökonom noch ernst nehmen. Er macht den Bürgern nur unnötige Angst.

  • Antworten
PChristensen21.01.2013 | 22:35 Uhr

Universaler Betrug .....was tun?

Reicht das einzelne Hirn aus, um den universalen Betrug zu begreifen?

Unsere Geldsystem ist ein Taschenspielertrick, wie sollen da seriöse ökonomische Betrachtungen möglich sein? Lieber Eric Bonse und lieber
Kommentator PChristensen?

Schleichende Enteignung durch Zinsen für Geld aus dem Nichts …

Jeder, der weniger als eine Million Euro Eigenkapital hat, ist ein Zinssklave.
Wir haben ein feudales Geldsystem, die Ausbildung erfolgt zum Systemsklaven.
Der Kampf um die Zinsen zerstört die Gesellschaft und die Demokratie.
Die wahren Ursachen dr Finanzkrise führen zum Crash; vor dem Crash kommt die Phase Faschismus.
Permanentes Wirtschaftswachstum und regelmäßige Zerstörung…- warum?

Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld?
Widerstand und Alternativen – nachzulesen bei ….steuerboykott.org

Glücklich leben - aber wie?

  • Antworten
Uwe E. Mertens22.01.2013 | 13:46 Uhr

Sinn hat Aufklärung geleistet bei Taget

PChristensen

Ein ernsthafter Ökonom kann Sinns Ansichten zu vielen Fragen tatsächlich nicht ernstnehmen. Außer bei den Taget-Geldern. Taget-Zahlungen waren eine Art "Zwischengarantie" der Bundesbank bei internationalen Geschäften. Nur wurde dieses System missbraucht, die Taget-Gelder sind im Vergleich zu Vorjahren um ein vielfaches (hundertfach) aufgebläht worden. Ich kriegs leider nicht mehr genau zusammen.
Jedenfalls hat Sinn mit der Aufdeckung des Taget-Skandals ein Meisterstück der Wirtschaftswissenschaften geliefert. Dafür hat er wirklich eine Auszeichnung verdient. Nur leider spricht er selber mittlerweile wohl auch nicht mehr darüber, weil das wohl einigen hohen Leuten nicht passt. Irgendwo gibts die Infos jedenfalls noch.

  • Antworten
Antwortender06.03.2013 | 14:02 Uhr

selten zuvor eine grössere ansammlung....sorry bullshit gelesen.

eine frage an den verfasser,kennen sie das pipi langstrumpf syndrom,an dem auch ihre freunde aus brüssel heftigst zu leiden haben?
"ich mache mir die welt,wie sie mir gefällt"

die versuche das volk an der nase herrumzuführen,wird immer irrsinniger.

bereitet frau merkel,etwa eine neue sauerei vor,auf das sie ihre leserschaft vorbereiten?

das es solche artikel,bis in ihre onlineausgabe schafft,wirft ein jämmerliches bild auf ihren verlag...

  • Antworten
pascot21.01.2013 | 15:21 Uhr

Kognitive Dissonanz

@pascot

Wenn sich jemand die Welt zurechtdenkt, so wie er sie gerne hätte, sind Sie das. Es ist völlig zutreffend, dass Deutschland von der Eurokrise am meisten profitiert. Die im Artikel genannten Zusammenhänge sind gar nicht sinnvoll zu bestreiten. Die Brutalität und Rücksichtslosigkeit mit der Deutschland die Zerstörung von Volkswirtschaften samt europäischer Idee billigend in Kauf nimmt, ist einmalig in der Geschichte Europas. Das Schlimme daran ist, dass am Ende dieser "Einbahnstraße" der eigene volkswirtschaftliche Ruin stehen könnte. Kein Gläubiger, und Deutschland ist der größte Gläubiger der Welt, mit dem höchsten Leistungsbilanzüberschuss, würde jemals die Zahlungsfähigkeit seiner Schuldner so unsinnig aufs Spiel setzen, wie Deutschland dies derzeit tut. Da Sie offensichtlich nichts oder zu wenig davon verstehen, verunglimpfen Sie den Autor mit völlig abwegigen Unterstellungen. Informieren Sie sich erst einmal, bevor Sie derartigen Unsinn daher schwafeln.

  • Antworten
popper21.01.2013 | 22:59 Uhr

....und wenn Deutschland weniger verdient,weniger exportiert

werden andere europaeosche Laender mehr exportieren,mehr verdienen? Ich glaube eher nicht.Es wuerde nur mehr Arbeitslose ueberall geben,ist das etwa das Ziel der Eurokraten in Bruessel?

  • Antworten
Lill-Karin Bryant21.01.2013 | 15:42 Uhr

Oberflächlich und unter Vorbehalt entscheidender Tatsachen

Einiges in dem Artikel mag ja richtig sein, die Risiken werden jedoch kaum erwähnt. Wie schon angesprochen sind es die Targetsalden, die mit ihrer imensen Höhe und schlechten Verzinsung(0,75%)auf das Risikokonto gehen und tag für tag wertloser werden. Wer von den Krisenstaaten, die mittlerweile unter waimaher Verhältnissen leiden, soll das jemals wieder ausgleichen? Ist der massive Konjunktureinbruch nach der Euroeinführung unter anderem ausgelöst durch fehlende Investitionen und die folgende desozialisierung a la Agenda 2010 etwa schon vergessen? Was passiert, wenn die Schweiz keine Deutschlandanleihen mehr kauft, weil sie den Franken nicht mehr stabilisieren muss? Schlimmer noch, wenn sie massenweise Bonds verkauft? Die Käufe garantierten Niedrigzinssätze. Wenn die Eurozone kollabiert-und das wird sie, kontrolliert und langsam(inflation etc) oder schnell- dann werden wir sehen wer wirklich profitiert. Ein Tip: Deutschland ist es nicht...die Kriesenländer auch nicht...mhhh. Denkenb sie mal scharf nach und verfassen Sie einen Artikel, der sich ein bisschen ausführlicher mit der roblematik beschäftigt. Und an alle, die nicht zufrieden mit der jetzigen Politik sind: Geht wählen!!! Und damit meine ich nicht die etablierten Blockparteien.

  • Antworten
Hanseat21.01.2013 | 16:46 Uhr

Die Investment Bank Goldman Sachs

hat Ende 2012 ihr gewinnträchtigstes Quartal seit drei Jahren eingefahren. Dank des geschenkten Geldes der Notenbank konnte Goldman-Chef Blankfein seinen Jahres-Bonus verdoppeln.
Den Großteil seines Gewinns, etwa 70 Prozent, bekommt Blankfein in Wertpapieren. Berechnungen der FT zufolge beläuft sich die Gesamtsummer der Bonuszahlungen inklusive der Bargeldzahlung sogar auf 19 Millionen Dollar. Das „normale“ Jahresgehalt in Höhe von zwei Millionen ist in dieser Kalkulation noch nicht berücksichtigt.

Die Investmentbanken profitieren von der Geldschwemme der großen Zentralbanken in den USA, Europa und Japan. Zuletzt häuften sich die Quartalsmeldungen mit Rekordgewinnen bei Goldman Sachs und JP Morgan. In der Realwirtschaft ist von dem Geld nichts angekommen.

Das hatten Sie wohl vergessen zu erwähnen, Herr Bonse

  • Antworten
Domingo21.01.2013 | 16:50 Uhr

Johannes Haaf hat eine völlig

Johannes Haaf hat eine völlig zutreffende Analyse der Euro-Krise gegeben. Herr Bonse weiß offensichtlich nicht, wovon er redet. Denn Deutschland wird künftig schmerzlich erfahren, dass alle Bürgschaften und Kredite von den sogenannten Südländern nicht bedient werden können. Was Deutschland dann in den Händen hält, sind völlig wertlose Schuldenpapiere von Griechenland, Spanien und Portugal respektive nicht gedeckten Ansprüchen der Bundesbank an die EZB. Von der EZB kann dann die Bundesbank pseudo-Gutschriften in ihre Tresoren als TARGET Forderungen in Frankfurt archivieren. Im Gegenzeug hat Deutschland in den letzten 12 Jahren reale Güter und Dienstleistungen ohne Gegenwert geliefert, in dem die Südländer für den realen deutschen Export einfach anschreiben ließen. Dies muss doch auch Herrn Bonse zum Nachdenken bringen. Wenn Investoren aus reiner Verzweiflung ihr Geld ohne Rendite, im Ergebnis also mit Verlust, in deutsche Staatsanleihen anlegen, ist etwas völlig faul im System. Das ist die Ruhe vor dem Sturm. Diesen gefährlichen Zustand noch als Gewinn für Deutschland zu bezeichnen, ist absurd.

  • Antworten
Gregor Kampmann21.01.2013 | 17:50 Uhr

Was wollen Sie uns eigentlich sagen?

Das wissen Sie vermutlich genausowenig wie Johannes Haaf und Hans-Werner (Un-)Sinn.

Ja, Deutschland hat einen Außenhandelsüberschuß und dieser besteht in Forderungen. Soweit sollte das jeder Schüler einer höheren Handelsschule noch verstehen.

Die Frage ist: Warum tut Deutschland das? Warum exportiert Deutschland in Staaten, die ganz offenbar nicht zahlungsfähig sind, das wissen wir doch nicht erst seit gestern? Und warum hat man dort bei Großaufträgen gebürgt? Da hat der Staat für nicht gedeckte Kredite gebürgt?

Wir haben hier in Deutschland gezockt, wir tun es noch.

Was den Außenhandelsüberschuß angeht: Seit David Hume wissen wir, daß sich Außenhandelsüberschüsse nicht halten lassen. Sinn würde heute in Volkswirtschaft nicht mal ein Vordiplom.

Wenn wir nicht endlich lernen, daß wir eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz brauchen, wird sich das Drama nie ändern.

  • Antworten
Detlef Bosau24.03.2013 | 22:53 Uhr

Grundsätzliches Missverständnis

Noch baut unser europäisches Wirtschaftssystem auf Wettbewerb. In dem wird der Letzte nicht dadurch besser, dass der Erste ein Gewicht um den Hals bekommt.

  • Antworten
Helgoo21.01.2013 | 18:47 Uhr

Nachtrag

Ich erinnere leider keinen Artikel im Cicero, in dem Wettbewerbs- und Haushaltsanstrengungen in Südeuropa angemahnt wurden, als dort die Zinsen (zu) niedrig waren. Damit das Ganze nicht so abstrakt bleibt, schlage ich vor, dass der Cicero sich mit einem notleidenden spanischen, griechischen oder portugiesischen Wochenblatt ähnlicher Größe zusammentut und Gewinne und Verluste geteilt werden. So wird Herr Bonse das aber nicht gemeint haben.

  • Antworten
Helgoo21.01.2013 | 19:18 Uhr

Lobbyarbeit

wird anscheinend auch oder aber sehr speziell von CICERO geleistet! Anders kann ich mir diesen Unsinn ihres Autors Bonce (könnte auch Bonze! heißen!!) nicht vorstellen. Stellt sich wirklich die Frage, ob er im Namen von Schäuble, Trichet, Juncker, Baroso, Schulz oder eines anderen EU-treuen Vasallen geschrieben hat oder einfach nur strunz-doof ist!! Es müsste eigentlich schon reichen Fachliteratur oder Vorträge von unabhängigen Ökonomen anzuschauen, dass solch ein Faux-pas nicht passieren kann, ein fähiger Chefredaktuer sollte auch schon reichen...oder aber es ist gewollt! Kompliment an die Wortmeldungen der anderen Kommentatoren....dem ist nichts hinzuzufügen!!

  • Antworten
Klausweih21.01.2013 | 20:52 Uhr

Handelsbilanzen

So, so. Die werten Kommentarschreiber glauben also, dass es allen gut ginge, wenn alle Staaten einfach nur eine positive Handelsbilanz aufwiesen. So viel zu Pippilotta Langstrumpf.

Die eigentliche Sauerei besteht jedoch in der globalen Wertschöpfungskette. Ein großer Anteil des deutschen Bilanzüberschusses beruht auf der Arbeitsleistung von nicht-Deutschen.

  • Antworten
Andreas Säger21.01.2013 | 21:23 Uhr

Stimmt schon

Die Beschreibung ist zutreffend, auch wenn vergessen wurde, dass deutsche Kapitalanleger Probleme haben. In einer linken Zeitung ist das aber kein Thema, was ich akzeptiere. Auch fehlt, dass Deutschland, als es den Banken deren Schulden abnahm auch Schulden aus Griechenland übernommen hat.

Zur Frage, ob es verwerflich ist ein Krisenprofiteur zu sein? Ich meine nein. Letztlich ist Deutschland nur der "Einäugige unter den Blinden". International betrachtet sind wir nur mittelmäßig und wenn wir international nicht zurück fallen wollen, können wir nicht die "Spendierhosen anziehen". Wobei wohl nach der Bundestagswahl der nächste Schuldenschnitt für Griechenland ansteht. Diesmal bei den "Rettern".

Nach wie vor hat Deutschland wirtschaftliche Probleme in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet. Auch scheint mir nach wie vor eine große Verunsicherung der Bevölkerung zu bestehen, weil die "guten" Zeiten erst seit ein paar Jahren bestehen. Sehr viel ist davon auch noch nicht in der breiten Bevölkerung angekommen.

  • Antworten
Robert22.01.2013 | 10:19 Uhr

Alles begann mit Schröders Agenda

Deutschland hatte bis in die 90er Jahre ein Problem: Es hat zwar hervorragende Produkte (Konsum und Investition) hergestellt, auf die zuerst die anderen Europäer und der Rest der Welt scharf war- allein sie waren zu teuer. Da hatten dann auch Blechner wie Citroen, Fiat oder Volvo eine Chance, etwas zu verkaufen. Dann kam Schröder. Wie wäre es, wenn wir mal was ganz ungewöhnliches machen: Deutsche Wertarbeit zu Preisen wie in Billigländern? Dazu muss man nur die deutschen Wertarbeiter im Lohn so weit drücken, dass es quietscht. Wertarbeiter bleiben sie ja, das ist genetisch und nur ganz schwer rauszubringen. Mit dieser Strategie hat man die Billigheimer aus Frankreich, Italien, England etc aus dem Markt konkurriert. Darauf beruht das deutsche Exportwunder: Spitzenqualität zu Preisen (sprich Lohnstückkosten) wie "im Süden". Dann versorgt man die schwächeren Volkswirtschaften via Euro noch mit billigem Geld, dass sie sich die deutschen Autos und Maschinen auch leisten können (nicht zu vergessen U-Boote zur Hebung des Nationalstolzes)- fertig ist das neue Wirtschaftswunder für Deutschland. Deutsche Spitzenkräfte, die man an den Rand des Existenzminimums gedrückt hat, haben ihre leider nur mittelmässigen "südlichen" Kollegen ausmanövriert. So kam das Jobwunder in Deutschland zustande und die Arbeitslosigkeit anderswo. Sie werden uns dafür hassen und irgendwann kriegen wir's zu spüren.

  • Antworten
Leser22.01.2013 | 10:53 Uhr

Deutschland saniert sich auf kosten seiner Nachbarn

Es mag durchaus sein das der deutsche Staat,Großunternehmemn und Banken von der Eurokrise profitieren.
Aber der Normalbürger hat nichts,rein gar nichts davon!
Ich als Arbeitnehmer spüre seit zig Jahren steigende Reallohnverlustluste.
Herr Bonse hat-oder will nicht bemerken-bemerkt,daß die ganzen Südländer durch und durch korrupt und marode sind!
Einfach Fässer ohne Boden!Herr Wanselben kann gerne Urlaub im
Süden machen,ich für meinen Teil meide diese korrupten Schmiergeldländer seit eh & je!

  • Antworten
Franz Dreesen22.01.2013 | 15:38 Uhr

Deutschland saniert sich auf Kosten seiner Nachbarn

Zinsgewinne? Gemeint sind wohl Zinserträge! Die Standpunkte in diesem mir sehr manipulativ erscheinenden Artikel lassen sich wohl nur aufrecht erhalten, wenn man es mit Fakten, Definitionen und dem Kontext der Eurokrise nicht so genau nimmt.

  • Antworten
Michael Pflitsch23.01.2013 | 14:42 Uhr

Artikel von Herrn Bonse...

...zu lesen ist immer amüsant. Ideologische Verblendung, antideutsche Attitude und komplette fachliche Inkompetenz gehen eine skurrile Verbindung ein. Obwohl, auf die Dauer wirds dann auch wieder langweilig...

  • Antworten
Jan van Gemmeren24.01.2013 | 09:47 Uhr

Guten Tag,

Guten Tag,
Ich bin ein privates Darlehen Kreditgeber geben wir aus Darlehen in Höhe von 3%, wir geben Darlehen an eine Person, die in der Notwendigkeit der finanziellen Hilfe ist ... Wenn Sie interessiert sind, bitte kontaktieren Sie uns unter E-MAIL: tescobankloancompany@gmail.com

  • Antworten
TESCO LOAN24.01.2013 | 21:18 Uhr

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