Meyers Blick auf... - ...das Männerbild

Der Schweizer Journalist, Medienberater und Cicero-Kolumnist Frank A. Meyer spricht mit Cicero-Redakteur Alexander Kissler darüber, wie sich das Männerbild zurecht gewandelt habe. Er beklagt aber auch die Peinlichkeiten der Metoo-Debatte

Cicero-Kolumnist Frank A. Meyer: Männer sollten sich selbst hinterfragen, aber nicht verleugnen / screenshot
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Alexander Kissler ist Redakteur im Berliner Büro der NZZ. Zuvor war er Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“ und „Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss“.

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Lange sei das Männerbild nicht hinterfragt worden, sagt Frank A. Meyer im nächsten Teil seiner Video-Kolumne „Meyers Blick“ im Gespräch mit Cicero-Redakteur Alexander Kissler. Grundsätzlich sei es gut, dass das nun passiere. Es gebe bei aller berechtigten Kritik an Männern auch allerlei „Peinlichkeiten“. Männer wie Frauen sollten weiterhin miteinander flirten dürfen, ohne Gefahr zu laufen, dafür öffentlich denunziert zu werden.

Männer und Frauen sollten unbedingt gleichberechtigt sein und dahinter dürften wir auch niemals zurückfallen. Aber es gehe auch darum, nicht per se gleich sein müssen, schlicht weil es Unterschiede gebe. Man könne auch stolz auf sein Geschlecht sein. Die Floskel „alte weiße Männer“, die immer wieder auch in der Metoo-Debatte fällt, hält Meyer für beschämend. „Das ist Rassismus“, sagt er. Mit diesem Begriff der Linken könne er nichts anfangen.

 

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