Politik am Pranger
Wie Medienmacht und Elitenverachtung die Demokratie gefährden
Wie ich versuchte, die Welt zu verbessern
Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Doch in Zeiten von Überfluss und Übergewicht ist der Verzicht auf ein bisschen Essen kein Zeichen mehr von Umkehr und Buße. Warum stattdessen nicht versuchen, Gutes zu tun – einmal am Tag, einen Monat lang? Ein Selbstversuch von Vera Gaserow
„Wulff ist das Unthema des Jahres“
Warum Wulff das Unthema des Jahres ist, Volker Schlöndorff in seiner Jugend etwas Jüngerhaftes hatte und warum sich Europa im Aufwind befindet – Starregisseur Volker Schlöndorff im Interview
Wenn Theater auf das Mitmachnetz trifft
Demokratie ist offenbar nur als zart liberalisierte Form einer Herrschaft der Eliten erlaubt. Wenn die Internetuser sie uns beim Onlinevoting im Rohzustand vorführen, bricht die nackte, kalte Angst aus
Lanz im Glück
Die quälende Suche nach einem Nachfolger für „Wetten, dass ...“ scheint ein Ende gefunden zu haben. Als Favorit gilt jetzt ausgerechnet ein Mann, der sein Fingerspitzengefühl im ewigen Eis verloren hat. Markus Lanz
Wurstfabrik der Star-Interviews
Wie bei Schauspieler-Interviews getrickst wird, warum Christian Bale in der schlimmsten Schmonzette der Woche spielt und das Bad der schaurigste Ort der Gruselfilmgeschichte ist: Die Berlinale-Kolumne von Constantin Magnis
Wie wir unsere Städte ruiniert haben
Wir leben in einer Gesellschaft, die darauf verzichtet, schöne Straßen, Häuser und Plätze zu bauen. Unsere finanziellen Ressourcen würden für wichtigere Unternehmungen gebraucht, heißt es. Aber können wir uns die urbane Verwahrlosung leisten? Ein Plädoyer für eine nachhaltige Stadtplanung, die sich auf ihre ideellen Wurzeln besinnt
„Filme ziehen hat Freude bereitet“
Ungeachtet der Proteste gegen ACTA fordert der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts, Christoph Meinel, Regeln und Gesetze im Internet. Der Informatiker spricht im CICERO-ONLINE-Interview über Urheberrechtsschutz, die Macht von Internetprovidern, das Web 3.0 und die Vergütung von Professoren
„Ich weiß nicht, wer ich bin“
Über das Kriegsverständnis der Generationen, Hippie-Armreifen und den Sinn des Lebens: Der große britische Schauspieler John Hurt im Interview. Auf der Berlinale ist er im Film „Jayne Mansfield's Car“ von Billy Bob Thornton zu sehen
„Sie ist froh, dass die Wand da ist.“
Sie ist die Frau mit der besonderen Stimme – Martina Gedeck. Auf der Berlinale präsentiert sie ihren neuesten Film "Die Wand", nach dem gleichnamigen Bestseller von Marlen Haushofer. CICERO ONLINE sprach mit ihr über innere Grenzen, Zweifel und Ängste
Meryl Streep, Marie Antoinette und Batman in Japan
Seit einigen Tagen ist Berlin bevölkert von Filmschaffenden: Produzenten, Drehbuchautoren, Regisseure und natürlich Schauspieler tummeln sich auf den roten Teppichen der Hauptstadt. CICERO ONLINE stellt einige Filme des Wettbewerbs vor...
„Kunst kann nur diktatorisch entstehen“
Über die Faszination der Kreativen an totalitärer Ästhetik, die Kultur der Internet-Fanboys, Faschismus in Europa und die Demokratisierung der Ideen. Der „Iron Sky“ Regisseur Timo Vuorensola im Interview
Die globalisierte Pietà
Mitten aus dem arabischen Frühling erreicht das Pressefoto des Jahres 2012 die Welt. Ausgehend von einer christlichen Tradition ist es der Ausdruck globalen Mitgefühls – und entscheidet damit einen uralten Streit
Alleine im Schwarm
Einsamkeit ist in Zeiten des elektronischen Zeitalter eine verblassende Erinnerung. Aber verstehen wir uns dabei noch selbst – oder nur noch unsere Facebook-Profile?
Angelina Jolie und die wirklich wichtigen Dinge
Constantin Magnis berichtet in seiner Berlinale-Kolumne von der unheimlichen Pressekonferenz des größten Superstars der Welt und von einem basisdemokratischen Filmprojekt der Generation Web 2.0, bei dem poppige Nazis gegen extremistische Republikaner kämpfen
Volles Leben
Ein Portrait des Opernsängers Michael Volle, der sich erst jetzt - mit fünfzig Lebensjahren - zutraut, manche Stücke zu singen.
„Der Tod war das schönste Erlebnis“
Der europäische Mensch habe mit seinem Begriff des barmherzigen Gottes eine unglaubliche Pest in die Welt gesetzt, sagt der ungarische Autor Péter Nádas im CICERO-Interview über Gottesfurcht, den Tod und seinen neuen Roman "Parallelgeschichten"
Große kleine Tiere
Ihr bekanntestes Werk, der Berliner Bär, wird seit 1951 als vergoldete oder versilberte Miniatur an die Berlinale-Preisträger verliehen. Über die bewegte Welt der Renée Sintenis
Tierheim, Todestrakt und Avocado
Zur Eröffnung der Berlinale beschwört Benoït Jacquot die Apokalypse in Versaille, Werner Herzog trifft Mörder auf der „Death Row“ und Angelina Jolie dreht den „Schindlers Liste“ des Bosnienkriegs – oder auch nicht. Die Filmkolumne von Constantin Magnis für CICERO ONLINE
Fabrik der Illusionen
Im Kaiserreich gegründet, in der Weimarer Republik zu Weltruhm gekommen, von den Nazis missbraucht, zu DDR-Zeiten geknebelt und vom Wildwestkapitalismus nach der Wende durchgeschüttelt: Nur wenige Orte verkörpern deutsche Geschichte so beispielhaft wie die Filmstudios in Babelsberg
Zwischen Malerei und Millionen
Der Leinwand-Fürst Gerhard Richter vollendet sein achtzigstes Lebensjahr. Dass seine Bilder zu Millionenpreisen versteigert werden, ist dem Künstler peinlich. Tatsächlich ist es etwas anderes, das seine Kunst im Innersten zusammenhält
Stichworte in Strickware
Die Erwartungen an Quotenkönig Thomas Gottschalk waren hoch: Doch gut zwei Wochen nach dem Start von „Gottschalk live“ droht die Sendung zum Zuschauerflop zu werden. Warum? Fernsehkritiker Alexander Kissler schaute sich das neue Vorabendprogramm im Ersten an
Wo steht die Berlinale international?
Am 9. Februar beginnen die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Seit Jahren schon wetteifern die großen Festivals um Stars und Renommee. Wo steht Berlin im Vergleich zu Cannes und Venedig?
Christoph Schwennicke wird neuer Chefredakteur von Cicero
Der neue Cicero-Chefredakteur heißt Christoph Schwennicke. Der 45-jährige Spiegel-Autor wird seine neue Aufgabe voraussichtlich Mitte des Jahres übernehmen. Der bisherige Chefredakteur Michael Naumann wird neuer Vorsitzender des Publizistischen Beirates von Cicero.
Das Prinzip Dan Brown
Das Label „Leonardo“ ist bares Geld wert. Eine Erkenntnis, die nicht nur den Bestseller-Autoren Dan Brown und Kunstsammler aller Welt antreibt – sondern auch die berühmtesten Museen der Welt
Von Trollen, Shitstorms und Knallchargen
Wenn die Netzgemeinde und die analoge Welt aufeinanderprallen, geht das selten gut aus. Die Debatten schaukeln sich schnell hoch zu Kaskaden, die vor allem eines belegen: Das mit den „digital natives“ und ihren analogen Gegenübern, das wird in diesem Leben nichts mehr
Klopskörper in Kardinalskutte
Thomas Bernhards „Alte Meister“ in einer Comic-Fassung? Dem Zeichner Nicolas Mahler gelingt das mit Bravour. Er eröffnet damit die erste Comic-Reihe des ehrwürdigen Suhrkamp Verlags.
Liebe deinen Geiselnehmer
Im Januar war Apple für wenige Tage das wertvollste Unternehmen der Welt, ganz ohne Öl und Raffinerien. Doch den Sprung auf die nächste Entwicklungsstufe der IT hat Apple bisher nicht geschafft, das Geschäftsmodell der geschlossenen Systeme ist veraltet
Schiefe Töne im Weltorchester
Die Welt der klassischen Musik ist nicht immer der Hort des Wahren und Guten, für den man sie gemeinhin hält. Was unser Kolumnist zum Beispiel im legendären Teatro Colón in Buenos Aires erlebte, hätte er sich beim besten Willen nicht träumen lassen
Wie im größten Lärm ein Wort entsteht
Wird der Lärm in einem Raum ungeheuerlich, verändert sich zwangsläufig die Artikulation: Im Höllengetöse entsteht eine eigene Sprache
Felicitas Hoppe erfindet sich ein neues Leben
Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe hat genug von fremden Geschichten und widmet sich deshalb nun ihrer eigenen. Statt aber einfach eine schlichte Autobiografie zu veröffentlichen, erfindet sie ihre Lebensgeschichte lieber neu
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