Reinhold Würth gibt auch noch im stolzen Alter von 91 Jahren Interviews /
Reinhold Würth gibt auch noch im stolzen Alter von 91 Jahren Interviews / picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod

„Das Interview“ mit Reinhold Würth - „Die Republik befindet sich am Beginn des Abgleitens, des Abdriftens“

Reinhold Würth hat aus einem Zweimannbetrieb einen Weltkonzern gebaut. Im Interview spricht die Unternehmerlegende über den Zustand der deutschen Wirtschaft, die AfD und die Arbeitsmoral der jungen Generation.

Ben Krischke

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Digitales bei Cicero, Mit-Herausgeber des Buches „Die Wokeness-Illusion“ und Mit-Autor des Buches „Der Selbstbetrug“ (Verlag Herder). Er lebt in München.

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Das Interview“ ist die neue Bühne für Gespräche, die über das Tagesgeschehen hinaus Bestand haben. Nachdenklich, klug und intim widmet sich das Format den großen Fragen unserer Zeit – vom gesellschaftlichen Zeitgeist bis zu den ganz persönlichen Lebenswegen der Gesprächspartner. Zu Gast sind bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Medienwelt, die Einblicke gewähren, die oft verborgen bleiben. Jeden Donnerstag erscheint „Das Interview“ auf Cicero Online.

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Klaus Funke | Do., 4. Juni 2026 - 11:50

Achtung für sein Lebenswerk. Das muss ihm erstmal einer nachmachen. Aber was er über Merz, die AfD und Trump sagt, ist natürlich verkürzt ausgedrückt, Unsinn. Wer Merz noch Irgendetwas zutraut, lebt nicht in unserer realen Welt. Ich weiß nicht, warum er das tut? Altersmilde? Oder einfach nur im alten Denken hockengeblieben. Und die AfD verteufeln - das ist undurchdachtes Gefälligkeitsgerede, extra für CICERO?! Vielleicht glaubt er tatsächlich an das, was er sagt. Zu Trump: Auch bei diesem Thema sollte man sich nicht von öffentlichen Stimmungen leiten lassen. Der US-Präsident weiß sehr wohl, was er tut. Dass uns da manches nicht gefällt, ist normal. Nein, verehrter Herr Würth, Sie sind ein alter und ein weiser, weißer Mann. Alles Gute und einen schönen Lebensabend. Aber von Wertungen zur Realpolitik sollten Sie sich fernhalten. Um es zusammenzufassen: Wer Merz gut findet und ihm auch noch etwas zutraut, wer die AfD verächtlich macht - der ist nicht mein Mann. Cetero censeo: Mmw

Der gute alte Würth hat den Zeigefinger mahnend erhoben. Der erhobene Zeigefinger ist immer ein Symbol des Rechthabens, zum Beispiel im Islam, oder auch bei Predigten im Christentum. Alle Bischöfe heben wenigstens ein Mal ihren Zeigefinger. Ja, alle Prediger erheben immer den Zeigefinger. Warum bloß? Ist es beim alten Würth letztlich nicht Altersmilde, sondern Altersstarrsinn? Oh, es macht mich doch ein wenig misstrauisch. Sollte der alte Würth am Ende vielleicht ein Rechthaber sein? Und in Hohenlohe weiß man das und lässt es ihm durchgehen? Ich weiß nicht, ich weiß nicht...

Wolfgang Borchardt | Do., 4. Juni 2026 - 12:49

sollte aber wenigstens in der Lage sein, sie als Symptom gegenwärtiger Politik zu erkennen. Die erklärt täglich die AfD zum Feindbild und liefert ihr ebenso häufig Punkte. Vernünftige, gute Politik, die sich nicht in 1000-Euro-Prämien und Tankrabatten erschöpft, würde der AfD in Kürze das Wasser abgraben. Dem steht entgegen, dass man schlechte Politik für gut hält. Zudem hat der oppositionelle Liberalismus keine Lobby mehr. Und der Westdeutsche lässt sich bereitwillig das Hemd auf Links über den Kopf ziehen

Das ist nun ja nicht unbedingt ein West- deutsches Problem…… wenn man‘s bei Lichte betrachtet,
In Thüringen gabs für mich absolut unverständlich, 2 Legislaturen eines linken MP. Und heute nur mit einem einst 15% tigen BSW im Boot (die sich Gott sei Dank sich inzwischen halbierte)es Dr. mett mit Stimmen der Linken (ohne eigene Mehrheit) immerhin zum MP gebracht hat.
Selbiges Trauerspiel spielt sich in Sachsen ab, indem die Mauermörderpartei ebenfalls die CDU & SPD Minderheitsregierung stützt.
Und in SA glühen der Genosse Günther & Co. bereits für eine Koalition mit den SED Erben bereits vor wenn die SPD die 5% überspringen kann und es 4 Parteien ins Magdeburger Parlament schaffen.
O.k. Berlin gehört nicht zum Osten, Berlin ist „Hauptstadt“ aber birgt die Gefahr einer Rot rot grünen Koalition mit der Chance eines OB von der Linkspartei.
Und in MV regieren die SED Erben mit der SPD.
Tja eigentlich für die Ost BL nicht erklärbar vor allem für die die vor 89 dort sozialisiert wurden.

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