- KI als Chance und Risiko
Thomas Piketty hatte unrecht: Die Kapitalrendite treibt die Ungleichheit nicht zwangsläufig in die Höhe. Doch was, wenn Maschinen bald keine Menschen mehr brauchen? Dann könnte der Ökonom in Zukunft recht bekommen. Für Anleger hat das Szenario der KI-Revolution weitreichende Folgen.
Thomas Piketty hatte unrecht. Die Behauptung des französischen Ökonomen, die Rendite auf Kapital liege dauerhaft über der Wachstumsrate der Wirtschaft und würde damit zu einer immer größeren Ungleichheit führen, hält der empirischen Prüfung nicht stand. Seit zwei Jahrhunderten schwankt die Kapitalquote am Volkseinkommen zwischen 20 und 40 Prozent. Mal fällt sie, mal steigt sie, aber sie explodiert eben nicht.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
1. Aspekt: "Ein aufwendiger Lebensstil ist für Wohlhabende die sicherste Möglichkeit, Steuern zu sparen." Den gönnen sich Wohlhabende. Allerdings über Kredite die über ihre Wertpapiere abgesichert sind. Dürfte nicht für den Standardanleger gelten.
2. Aspekt: Jobverlust. Wo sollen denn sonst überhaupt echte, monetäre Vorteile durch die gigantischen Investitionen in KI generiert werden?
3. Aspekt: Jedem potentiellen Anleger und solche die es sind, sollte klar sein das Risiken am Kapitalmarkt durch kluge Anlagestrategie relativ klein gehalten werden können.
4. Fazit: Leben ist nicht nur lebensgefährlich. Zwischendurch bisweilen nicht ungefährlich aber durchaus handhabbar; jedenfalls am Kapitalmarkt. Also, dran bleiben kühl, nüchtern, sachlich trotz des nächsten Dämpfers.
