Wohin mit Ihrem Geld? - Ein diverses Portfolio im Währungskrieg!

In unseren unruhigen politischen Zeiten scheint die Devise zu gelten: jeder kämpft für sich allein. Die Abwertung der eigenen Währung ist dabei ein wichtiger Hebel. Was bedeutet das für Anleger?

Autoreninfo

Daniel Stelter ist Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums „Beyond the Obvious“. Zuvor war er bei der Boston Consulting Group (BCG). Sein neues Buch heißt „Das Märchen vom reichen Land“.

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In einer Welt mit Überkapazitäten, Überschuldung, ungedeckten Verbindlichkeiten alternder Gesellschaften und unzureichendem Wachstum war es nur eine Frage der Zeit, bis gilt: Jeder kämpft für sich. Protektionismus ist die unweigerliche Folge, und schon vor den jüngsten Maßnahmen Donald Trumps waren weltweit Zölle und andere Eingriffe in den freien Handel auf dem Vormarsch.

Ein wichtiger und wirksamer Hebel ist dabei die Abwertung der eigenen Währung. Das lehrt auch die Erfahrung aus der Weltwirtschaftskrise, in der zunächst Japan und nach der Wahl Roosevelts auch die USA die eigene Währung abwerteten, damit die eigene Wirtschaft stärkten und die Inflationsrate erhöhten. Länder, die wie Deutschland diesen Weg nicht beschritten, erlebten eine tiefere und längere Krise. Als die US-Notenbank Fed nach 2009 schneller und deutlicher die Zinsen senkte, kam es zunächst zu einer signifikanten Abwertung des Dollars. Dies führte zu steigenden Unternehmensgewinnen und höheren Inflationsraten in den USA, ein wichtiger Beitrag zur Erholung der dortigen Wirtschaft.

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