Silber
Maple-Leaf-Silbermünzen / picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Unwort und Vertrauensverlust - Edelmetalle sind das wahre Sondervermögen

Das Bundesfinanzministerium verhöhnt die Steuerzahler mit einer zynischen Reaktion auf das Unwort des Jahres: Sondervermögen. Die Edelmetall-Preise zeigen derweil, dass das Vertrauen in die vermögensvernichtende Schuldenpolitik allerorten erodiert.

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Im März erscheint sein Buch „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“. 

 

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Das Bundesfinanzministerium beweist Humor, allerdings einen zynischen. Die Pressestelle von Minister Lars Klingbeil hat sich über das Steuerzahlervolk lustig gemacht, indem sie auf Facebook zum „Unwort des Jahres“ kein Wort, sondern ein Emoji mit Zeigefinger auf dem Mund postete.

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Otmar Pilgerstorfer | Fr., 16. Januar 2026 - 20:16

Bereits mehrmals in der Geschichte Europas war in diversen Ländern der Besitz von Gold Privatpersonen und Unternehmen verboten.

Nachdem es für die EU keine Denkverbote betreffend Zugriff auf fremdes Vermögen zu geben scheint (sh. z.B. das Thema Nutzung russischen Staatsvermögens) will ich nicht ausschliessen, dass man in der EU, aber auch in diversen EU-Staaten, bereits darüber nachdenkt, wie man das in Gold investierte Privatvermögen abgreifen oder in Kriegsanleiten etc. zwangsumwandeln kann.

Da hilft wohl nur anonymer Goldkauf (ist möglich, zumindest in Österreich) und Vorsicht bei der Lagerung des Goldes in Bankschließfächern....

Schade, dass es wegen des katastrophalen Politversagen in der EU und in EU-Staaten soweit kommen musste, derartige Überlegungen anzustellen.

Theodor Lanck | Fr., 16. Januar 2026 - 20:57

So falsch ist der Begriff nicht: Wer ein tiefes Loch buddelt, häuft damit einen Hügel an. Mit den Sonderschulden wird ein "Vermögen" an Staatsanleihen angehäuft, bei den Käufern, welches diese zB auch in Edelmetalle tauschen könnten. Und wenn es ganz gut liefe, würde mit den Sonderschulden Volks-Vermögen in Gestalt neuer oder sanierter Infrastruktur geschaffen. Dass dies nicht bzw. nicht in Sondervermögenshöhe geschieht, ist der eigentliche Skandal.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 17. Januar 2026 - 12:40

Wer sein kleines Vermögen noch in Gold oder Silber anlegen konnte, dürfte es schwer haben, es sicher vor diesem Staat oder Sparkasseneinbrechern zu verbergen. Dieser geldgierige Staat tut alles, um irgendwie an das hart ersparte und erarbeitete Kleinvermögen des Bürgers heranzukommen. Und wer etwas hat wird es wohl nicht mehr bei einer Bank/Sparkasse im Schießfach deponieren. Da hilft nur der eigenen Garten am Häuschen, so man eines hat. Klingbeil ist ein Raubritter der übelsten Sorte. Das diese Bande der SPD noch immer von 13% gewählt werden unbegreiflich.