- Während angebliche Progressive noch mauern, entwickeln andere längst Reformideen für die Zukunft
Für die Gewerkschaften scheint noch jede Reformidee bei Rente und Arbeitsmarkt des Teufels. Dass es anders geht, zeigt die Stiftung Familienunternehmen. Das Gutachten „Arbeit neu denken“ liefert einen echten Beitrag zur Reformdebatte.
Deutschland steckt fest. Seit Jahren wächst die Wirtschaft kaum, die Industrie baut Arbeitsvolumen ab, der Fachkräftemangel verschärft sich, die Sozialausgaben steigen. Dass grundlegende Reformen nötig sind, sieht jeder, der nicht wegschaut. Umso bemerkenswerter war eine Szene beim DGB-Kongress in Berlin am Dienstag, als Friedrich Merz mit Buh-Rufen, Pfiffen und Zwischenrufen bedacht wurde. Des Bundeskanzlers Vergehen: Er sagte, was Sache ist. Nämlich, dass das Land nicht so weitermachen kann wie in den letzten 20 Jahren. Auch beim Sozialstaat nicht.
Nun wäre es zugegeben etwas schräg, würde der Besuch eines Unionskanzlers bei den Gewerkschaften nur auf Gegenliebe stoßen. So weit ist die Sozialdemokratisierung der CDU doch noch nicht fortgeschritten. Gleichwohl wirft das Ganze eine grundlegende Frage auf: Schauen die Gewerkschaften ausreichend hin, wo etwas ins Rutschen geraten ist? Und wenn ja, warum klingt die wiedergewählte DGB-Chefin Yasmin Fahimi dennoch, als wäre jeder noch so behutsame Reformvorschlag bei Rente und Arbeitsmarkt des Teufels?
Auch eine verzweifelte Reaktion auf die Globalisierung
Dass Reformdebatte auch anders geht, zeigt derweil die Stiftung Familienunternehmen. Genauer, ihr wissenschaftlicher Beirat. Der hat gerade das Gutachten „Arbeit neu denken: Impulse für Wachstum und Wohlstand“ vorgelegt. Demnach steht Deutschland vor einem ganzen Bündel an Risiken und Herausforderungen. Dazu zählen laut den Autoren eine tiefgreifende Veränderung der Arbeitswelt durch KI, der demographischen Wandel, eine sinkende Zahl verfügbarer Arbeitskräfte, geopolitische Unsicherheiten sowie eine hohe Belastung durch Steuern und Abgaben nebst überbordender Bürokratie. Unter anderem.
„Funktionierende Arbeitsmärkte gehören zu den wichtigsten Grundlagen des wirtschaftlichen Wohlstands“, heißt es im Gutachten etwa. Das klingt erstmal banal. Tatsächlich beschreibt der Satz aber ein Kernproblem der deutschen Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahrzehnte. Der Arbeitsmarkt wurde zu wenig als System verstanden, wonach verschiedene Rädchen ineinandergreifen müssen, damit das ganze Ding funktioniert. Die zentrale Perspektive in Medien und Politik, so ehrlich darf man sein, war bis zuletzt zumeist die der Arbeitnehmer, weniger die der Arbeitgeber, obwohl beides in gleichem Maße relevant wäre.
Die Realität sah also ungefähr so aus: Wer Arbeit nahm, war vollumfänglich schützenswert. Wer Arbeit gab, wurde kritisch beäugt. Wer Arbeit nahm, für den sollte sich die Situation weiter verbessern. Etwa mit noch mehr Work-Life-Balance und Viertagewoche. Wer Arbeit gab, wurde mit immer mehr Bürokratie gequält, während er dabei zuschauen musste, wie die Politik immer stärker gen Planwirtschaft driftete. Aber zurück zum Gutachten.
Die Autoren beschränken sich nämlich nicht auf klagende Ist-Analysen, geschweige denn, dass sie irgendwelche Verteilungsforderungen stellen oder symbolische Klassenkampfrhetorik formulieren würden. Das wäre auch ein bisschen arg 19. Jahrhundert respektive Willy-Brand-Haus anno 2026. Was der Leser bekommt, sind konkrete Ideen rund um schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, bessere digitale Infrastruktur, höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen, längere Lebensarbeitszeiten, qualifizierte Zuwanderung und flexiblere Arbeitsmodelle. Zwei Analysen respektive Forderungen lohnen an dieser Stelle gleichwohl einer gesonderten Erwähnung.
Forderung nach Lockerung des Kündigungsschutzes
Da wäre zum einen die Forderung nach einer Lockerung des Kündigungsschutzes für Hochqualifizierte. „Das Arbeitsrecht wird vom Kündigungsschutz geradezu beherrscht, obwohl eine Minderheit der Meinungen im Arbeitsrecht hier auch ein Einstellungshindernis und damit eine Beschränkung der Berufsfreiheit erblickt“, schreibt Mit-Autor Udo Di Fabio.
Der Verfassungsrichter a.D. und Professor für öffentliches Recht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn folgert daraus unter anderem: „Innovationsfähigkeit erfordert schnellen Auf- und Abbau von Beschäftigten. Daher ist zumindest für höhere Qualifizierte eine Lockerung des Kündigungsschutzes nötig.“ Die Idee dahinter ist nur logisch: Wo Arbeitnehmer sich ihre Stelle im Prinzip aussuchen können, soll mehr Dynamik rein, um zum Beispiel innovative Projekte schneller auf-, aber auch abbauen zu können. Start-ups etwa. Ob diese Idee nicht nur logisch, sondern auch gut ist, wäre gesondert zu diskutieren.
Da wäre zum anderen die sogenannte „Arbeitskräftemobilität im EU-Binnenmarkt“, der sich Gabriel Felbermayr in seinem Beitrag widmet. „Die Europäische Union (EU) hat in den letzten Jahren deutlich an Boden gegenüber anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, insbesondere den USA, verloren“, schreibt der Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Wien. Als einen „oft vernachlässigten Bereich, der jedoch unmittelbar mit dem erlebten Wohlstand der EU-Bürger zu tun hat“, sieht er die Mobilität von Arbeitskräften innerhalb der Europäischen Union, also die sogenannte EU-Freizügigkeit.
Laut Felbermayr hätten wir es hier mit einer „Kombination aus strukturellen, institutionellen und sozialen Hindernissen“ zu tun. Zu diesen zählten, führt der Ökonom aus, „sprachliche und kulturelle Unterschiede, Unterschiede in den Arbeitsmarktinstitutionen und Sozialsystemen, Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Berufsqualifikationen sowie Informationsfriktionen, die es Arbeitnehmern und Arbeitgebern erschweren, über nationale Grenzen hinweg zusammenzufinden“. Felbermayr ist sicher: „Bei all diesen Punkten besteht auf europäischer Ebene Handlungsbedarf.“
Das Land aus der Misere befreien
Weitere Autoren des Gutachtens sind Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts und Professor für International Economics, Political Economy und Public Economics. Er beschäftigt sich darin vor allem mit den Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf den Arbeitsmarkt. Sowie Kay Windthorst, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Rechtsdogmatik und Rechtsdidaktik an der Universität Bayreuth. Windthorst widmet sich in seinem Beitrag der Rolle von Familienunternehmen als Arbeitgeber.
Wer ihr Gutachten liest – und sei es nur in Auszügen –, bekommt die Antithese geliefert zur Reformdebatte beim DGB. Di Fabios, Felbermayrs, Fuests und Windthorsts Analysen sind präzise und beschreiben die Lage, wie sie ist, und nicht, wie man sie gerne hätte. Die Autoren machen zudem konkrete Vorschläge, auf deren Basis sich eine kluge Reformdebatte zumindest mal führen lässt. Und hier liegt nun die Pointe der Buh-Rufe gegen Friedrich Merz beim DGB-Kongress. Während vermeintliche Progressive noch mauern und eifrig das Feindbild „die Reichen“ kultivieren, wird anderswo längst seriös an der Zukunft gearbeitet.
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Warum will man die immer erhöhen? Die Vorteile für den unersättlichen Staat sind mir schon klar. Aber kann man das nicht bitte den Frauen selbst überlassen, wieviel sie arbeiten möchten? Viele sind bewusst und gerne in Teilzeit, auch wenn die Kinder schon aus dem Haus sind. Vollbeschäftigung ist nicht für alle ein erstrebenswertes Ziel. Es gibt noch Dinge neben der Arbeit im Leben. Der Staat sollte nicht überall hineinregieren. Denn der Staat verfolgt damit nicht das Interesse, dass es Frauen oder Familien besser geht, sondern nur sein eigenes.
Beschäftigten auf ? die im Leben etwas anderes sehen, als Arbeit ?
Die Solidargemeinschaft ?
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
Leben Sie wirklich ausschließlich, um für die Rente zu arbeiten?
Ich habe vor & nach der Wende schon immer viel gearbeitet. Quasi mit einer 50 Std. Woche. I.ü. meine Frau auch ….. und haben uns einen bescheidenen Wohlstand erarbeitet und nebenher noch drei Kinder groß gezogen die im Übrigen auch alle in eigenen Häusern wohnen….. nicht zuletzt auch mit unserer Unterstützung. Dafür eben nur Urlaubsreisen maximal 1x im Jahr maximal 10 Tage.
Und da soll ich dann als Mitglied der Solidargemeinschaft die unterstützen, die ein anderes Lebensmodell haben ? Die dann jammern und von Altersarmut faseln ? Ihr ganzes Geld in Reisen & Hafermilchcappucino ausgegeben
haben oder zu dumm oder zu faul sind selbst zu kochen und ihre Mahlzeiten im SchickiMicki Restaurant einnehmen ? Jeder soll nach seinen Wünschen leben können aber dann wenn’s Geld verprasst wurde, den besser gestellten ans Portmonee zu wollen, nach dem Staat zu rufen, empfinde ich als höchst ungerecht !
Schönen Feiertag, den ich heute zum großen Teil in meinem gut 7000 qm Garten mit Arbeiit verbringe
Sehr geehrter Herr Frank, ich habe großen Respekt vor Ihrer Lebensleistung. Aber genau so viel Respekt haben Frauen verdient, die sich ihrer Familie widmen. Es ist zutiefst respektlos Frauen nur als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft zu betrachten, wenn sie Steuern und Sozialabgaben entrichten. Mit der Fürsorge und Erziehung von Kindern leistet man einen unschätzbaren Beitrag zu Gesellschaft, gerade jetzt, mit Schulen, die Kindern kaum noch die Grundfähigkeiten vermitteln können. Ich sehe bei den Enkel, das das nicht nur in den sog. Brennpunkten der Fall ist.Ausserdem haben wir immer noch keine echten Ganztagsschulen, Grundvoraussetzung für die Berufstätigkeit beider Eltern.
Es war schon immer ein sozialistisches Anliegen, die Familien zu schwächen,ihnen so wenig gemeinsame Zeit wie möglich zuzugestehen. Richtig wäre es den Familien mehr Raum zu geben, Frauen nicht dafür zu bestrafen, wenn sie ihre Kinder 10-12 Jahre, bis zu einer gewissen Selbstständigkeit,versorgen wollen.
Bei unserer Jüngsten kam meine Frau in den Genuss 1 1/2 Jahre mit Müttergeld zu Hause bleiben zu dürfen was ich vom Grundsatzher richtig ansehe. Auch gab es Ehe Kredite deren Gesamtsumme durch die Anzahl der geborenen Kinder in der Ehe ! anteilig reduziert wurde. Eine Familie mit Kind(ern) wurde bevorzugt mit Wohnraum versorgt wenn auch dieser nicht unbedingt qualitativ hochwertig war. Bei Genehmigungen für den Bau von Einfamilienhäusern wurden Familien ebenso bevorzugt. Kindergartenplätze mußten quasi schon bei Schwangerschaft angemeldet werden. Und das Lohngefüger in der DDR war so angelegt, dass i.d. R bei einem Verdienst die Grundbedürfnisse bezahlt werden konnten aber jeglicher „Luxus“ z.B PKW, Farbfernseher, Tiefkühltruhe, Hausbau usw. nur mit zwei Verdiensten machbar war.
Ich rede auch nicht gegen Frauen die ihre Erfüllung in Mutter & Hausfrau sehen….. Aber gerade in „dieser Demokratie“ muss man sich das auch leisten können…..
I.ü. Ist meine Kaffeepause beendet 😂
nach der Wende tätig. Ihr Gebiet war neben Thüringen, Teile von Hessen, Niedersachsen und Franken. Was denken Sie, wie oft sich meine Frau hat anhören müssen „ihr Frauen im Osten habt ja eine gute Rente …..“ vorrangig von den Frauen deren Männer Geschäftsführer bzw. Eigentümer waren und ein paar Stunden im Geschäft waren, die immer gleiche Antwort: „ wir haben ja auch fast alle Vollzeit gearbeitet, und Sie ?“…..
Wenn die Männer genug verdienen, die Ehe hält, ist’s ja o.k. Aber dann der Solidargemeinschaft zu Last fallen, finde ich nicht fair. Aber wie gesagt jeder soll leben wie er will…. Und soll seine Meinug argumentativ ohne ideologische Cheuklappen vertreten.
Egal wie sich eine Frau entscheidet, eine Frage ist weder in der DDR noch in der BRD geklärt. Und das ist m M eine Ungerechtigkeit sondersgleichen, der gleiche Lohn für gleiche Arbeit. Dafür sollten die Gewekschften Kämpen satt dafür,immer weniger zu arbeiten und das mit vollem Lohn was irre ist.
MfG a d Erf.Rep.
Sie vergessen, dass ohne Nachwuchs Ihre Rente ins "Wasser fällt".
Eine Gesellschaft, die sich auf Vollbeschäftigung zweks Konsum konzentriert, die wird im Rentenalter am "Hungertuch" nagen, und langfristig wird sie "untergehen".
Dass hierzulande Kinder keine Zukunft mehr sind, das ist offensichtlich, da dem "Altar" der falsch verstandener Gleichberechtigung die oberste Priorität zukam, und bereits negative Auswirkungen zeigt, tja, aber denoch hält man daran fest.
Ohne auf die einzelnen Argumente in dieser Diskussion einzugehen kann Herrn Franks Position wohl mit oben zitierter Formel bündig beschrieben werden. Und damit hat er meiner Meinung nach 100% recht. Viel zu lange schon machen sich Sozialromantiker auf Kosten anderer einen schönen Tag. Es geht hier nicht gegen Frauen oder Männer. Es geht darum, dass für eine auskömmliche Ruhestandsfinanzierung genug "Punkte gesammelt" werden müssen. Singles können (und müssen) das für sich entscheiden. Partner können (und müssen ebenfalls) sich arrangieren. Da heute deutlich volatileren Partnerschaften führen zu höheren Risiken und niedrigeren Gewissheiten auch in der Lebensplanung. Warum dafür die Gesellschaft haften soll, ist schwer vermittelbar. Every thing of rescue has it's price, jeder Luxus auch.
Kinder haben zudem 5 Enkel und breits 2 Urenkel und liegen damit weit pubertär dem bundesdeutschen Durchschnitt.
Aber das „Problem Kinder“ im Kontext zur Rente ist doch Ei gesellschaftliches Problem. Schon bei dem 2. Kind steigt das Armutsrisiko rasant. Die Ehe haut auch keinen Stellenwert mehr als z.B die kleinste funktionierende Zelle der Gesellschaft. An besten die Ehe abschaffen wie die jüngste rote Parole im Berliner Wahlkampf. Bonus Eltern und weiterer Schwachsinn, in Männer Müttern ganz abgesehen…..
Da gehts doch los. Wird eine Frau eingestellt und kann noch Kinder bekommen wird’s schon schwierig usw. Usw. Usw.
MfG a d Erf. Rep.
Naja: ehrlich betrachtet sehen viele Menschen es so, dass Staat und Politik sich nur nach dem Geld richten, dass der ganze Staat in den Händen der Reichen sei etc. Bei manchen geht es sicher auch darum, dass sie nicht wider besseres Wissen irgendwas behaupten. In der Masse geht es aber glaube ich um tiefe Überzeugungen der Ungerechtigkeit.
Hier bräuchte es einerseits das Vertrauen, soziale Rechte nur anpassen, nicht ganz abschaffen zu wollen. Aber trotzdem würden die Einschnitte für viele hart sein oder als ungerecht gesehen.
Hier müssten die Medien (auch ÖRR) auch mehr andere Positionen zulassen. Das Verständnis für Unternehmer fehlt glaube ich oft, insbesondere "echte" Unternehmer, die nicht einen ThinkTank führen, dessen Basis eher ist, dass man sich politisch durchgesetzt hat und Gelder bekommt, sondern Firmen, die sich am Markt durchsetzen müssen: Kunden, Produkte, Mitarbeiter, Technologien, staatliche Auflagen, alles austarieren, richtig liegen. Da fehlt oft das Verständnis.
was unsere KMU´s also die Familienunternehmer fordern. Ist das so schwer zu kapieren? Scheinbar
Das Bildungsniveau hat die letzten Jahrzehnte sehr bei uns gelitten. Unglaublich
Es mag alles richtig sein, was in dem Gutachten steht, vor allem was das verkrustete Arbeitsrecht angeht. Man müsste ja nicht gleich US Verhältnisse einführen. Was die Dänen geschafft haben wäre ein Anfang. Aber auch das würde scheitern.
Ein Land, in dem man gesetzlich verpflichtet ist, einen Leiterbeauftragten zu benennen, der eine Leiter, die irgendwo im Betrieb steht, zu überprüfen, das Prüfergebnis schriftlich zu dokumentieren und die Mitarbeiter jährlich zu schulen, wie und wann überhaupt eine Leiter benutzt werden darf, auch wenn sie nur genutzt wird um gelegentlich ein Leuchtmittel zu tauschen, ist zu wirklich tiefgreifenden Reformen nicht fähig
Man kann die Ministerial-und Verwaltungsbürokratie nicht mehr einhegen. Sie hat sich von der Realität entkoppelt.Genau wie die Gewerkschaften, die von linken Akademikern ohne Erfahrungen in der Realwirtschaft dominiert werden, aber sehr kampagnenfähig sind.
Reformfähigkeit wird es erst geben, wenn einfach kein Geld mehr da sein wird.
ganzen Blase nicht darum, dass sie nicht kapieren, was los ist. So dumm können eigentlich selbst die nicht sein.
Es geht um Politik und v.a. Macht und die Verteidigung derselben.
Was da los war beim DGB, war ein Machtspiel. Merz selbst kriecht den Linken doch schon seit dem Wahlkampf in den Hintern und macht linkeste Politik. Und was er da sagte gestern, waren Bagatellen. Zeug, das jedes Rindvieh auf der Weide wiederkäut (jetzt war es das wohl schon wieder mit dem Beitrag...). Gut klingend, aber inhaltslos und äußerst schwach vorgetragen.
Und trotzdem plärrten sie herum. (Würde Merz es ernst meinen, hätte er ganz anders auftreten müssen, aber dafür fehlen ihm die E...r)
Was da hockte beim DGB – ab und an wanderte ja mal die Kamera durch das Publikum – waren abrichtete, aufgeheizte Ideologen. Denen ist das Land so egal wie Fliegendreck, denen ist egal, wenn bald alles zusammenbricht. Die wollen unser aller Leben bestimmen, uns bevormunden. All das, was Linke nun mal immer wollen.
Ich bin 70+ und arbeite noch "Gott sei Dank ohne Not", allerdings nur noch 3 Tage die Woche. Meine MItarbeiter habe ich aufgefordert: "Bitte sagt's mir, wenn es keinen Sinn mehr macht!", bislang ohne Erfolg. Ich hatte auch selbst noch nicht den Eindruck, dass ich Jüngeren einen Arbeitsplatz wegnehme, oder der KI (ich nutze zwar ein Paar (großgeschrieben) KI-Tools, aber unter meiner Aufsicht).
Leider muss ich feststellen, dass ich mit meinem Verhalten anscheinend die Axt an unser Gemeinwesen lege. Bislang war ich der Auffassung, dass ich mit meiner Arbeit dem Staat, der Kirche und der PV in bescheidenem Umfang weiterhin zu Einkünften verhelfe. Wenn ich aber Bas & Co. höre, denke ich, wenn alle sich so asozial verhielten wie ich, wäre unser Sozialstaat am Ende.
