Ludwig Erhard
Ludwig Erhard im Mai 1976 beim CDU-Parteitag in Hannover / picture alliance / Fritz Rust

Soziale Marktwirtschaft - Mehr Erhard wagen!

Weil selbst die CDU als Partei der Sozialen Marktwirtschaft ausfällt, brauchen die Leitlinien des einstigen Ökonomen und Bundeskanzlers starke Fürsprecher in Deutschland. Es geht um einen Staat, der fairen Wettbewerb sicherstellt und nicht in ihn eingreift.

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Wolfgang Kubicki ist stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender und war Bundestagsvizepräsident. (Foto: dpa)

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Als Ludwig Erhard einmal gefragt wurde, warum er in die CDU eingetreten sei, antwortete er: „Weil es galt, eine liberale, freiheitliche Politik, wie sie mir vorschwebte, in der Praxis zu verwirklichen. Dazu gehörte nicht, dass ich noch einmal eine liberale Partei stärke, sondern es gehörte dazu, dass ich die große Volkspartei, die CDU, für mich, für meine Gedanken gewinne und dann auch darauf festlege.“

Dieses Unternehmen war lange Zeit sehr erfolgreich. Nicht nur die CDU – die zu Erhards Eintritt noch eine Verfechterin planwirtschaftlicher Ansätze war –, sondern die gesamte Bundesrepublik Deutschland hat er auf das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft festgelegt. Das Misstrauen gegenüber „seiner“ CDU und ihrer wirtschaftspolitischen Liberalität, das in diesen Worten recht unverblümt zum Ausdruck kam, war aber nicht unbegründet. Denn heute, bald 80 Jahre nach dem Eintritt Erhards in die CDU, hat nicht nur die CDU, sondern unser gesamtes Land den Zugang zu den Errungenschaften der Sozialen Marktwirtschaft verloren.

Die soziale Dimension

Die soziale Dimension spielte in Erhards Überlegungen eine zentrale Rolle. Hielt man es früher noch für ein unabänderbares Schicksal, dass vom Wohlstandszuwachs nur eine bestimmte gesellschaftlichen Klasse profitieren kann, lautete das Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft stets, dass der Wohlstand allen gesellschaftlichen Schichten zugutekommen soll. Der soziale Ausgleich ist notwendig, aber er hat eine unauflösbare Grundbedingung: wirtschaftliches Wachstum im freien und fairen Wettbewerb. Der Staat greift ein, wo dieser faire Wettbewerb nicht gewährleistet ist – vor allem mit dem Kartell- und Wettbewerbsrecht. Am Marktgeschehen selbst beteiligt er sich nicht und greift auch nicht weiter ein. Seine weitere Aufgabe beschränkt sich auf die Sicherstellung des sozialen Ausgleichs, ohne in sozialistische Gleichmacherei zu verfallen. So viel Staat wie nötig und so viel Markt wie möglich.

Es sind Prinzipien, die die Bundesrepublik Deutschland groß gemacht haben. Nicht zuletzt der erfolgreiche wirtschaftliche Systemwettbewerb hat auch den Weg zur deutschen Einheit geebnet. Und die Soziale Marktwirtschaft sorgte dafür, dass die Herkulesaufgabe der deutschen Wiedervereinigung wirtschaftlich verkraftet wurde. Die Soziale Marktwirtschaft ist darum keine westdeutsche Erzählung, sie ist das Fundament unserer gesamtdeutschen Identität. Erhard wusste das, weil er die Perspektive auf die deutsche Einigung nie vergaß und stets mitgedacht hat.

Wer heute wissen will, wie viel Geltung die Erhard’schen Prinzipien in der politischen Gestaltung noch haben, braucht nicht lange zu suchen. Ein offener Blick für die Realität reicht: In allen deutschen Großstädten verhindern die Preiseingriffe der sogenannten „Mietpreisbremse“, dass das wirklich drängende soziale (!) Problem des fehlenden Wohnungsbaus angegangen wird. Die Löhne werden seit Angela Merkel nicht mehr nur von den Tarifparteien bestimmt, sondern auch vom Staat. Das unappetitliche, populistische Wettlaufen der linken Parteien um die höchste Mindestlohnforderung wäre dabei ja noch zu verkraften. Was mich dabei wirklich umtreibt: Wir erhöhen die Hürde für den Zugang zum Arbeitsmarkt für diejenigen, die es am schwersten haben, Fuß zu fassen. Denn jeder Arbeitgeber muss sich wegen des innerbetrieblichen Lohngefüges dreimal überlegen, ob er auch einem formal komplett unqualifizierten Bewerber eine Chance gibt. Es ist eine Politik, die sich sozial gibt und Lebenschancen bei der schwächsten Gruppe der potenziellen Erwerbstätigen zerstört.

Marktmechanismen im Energiebereich außer Kraft gesetzt

Im Energiebereich sind Marktmechanismen über Jahre außer Kraft gesetzt worden. Dass in Deutschland eine staatlich garantierte Vergütung für Strom selbst dann besteht, wenn dieser gar nicht genutzt werden kann, ist ein Anschlag auf jede marktwirtschaftliche Vernunft. Es ist auch energie- und sicherheitspolitisch mehr als unklug. Es ist dem Eon-Chef Leonhard Birnbaum zu danken, dass er im vorigen Jahr endlich einmal öffentlich aussprach, was viele in der Energiebranche zuvor nur hinter vorgehaltener Hand sagten: Wir bauen massenhaft Wind- und Solaranlagen dort, wo wir sie nicht brauchen und die Netze ohnehin schon am Limit sind. Das ist das Werk staatlicher Preisgestaltung: ideologiegetrieben und gefährlich.

Die jüngste verheerende Fehlentwicklung durch staatliche Preisintervention kann man derzeit an den Tankstellen beobachten. Die Preise dürfen nur noch einmal pro Tag erhöht werden, und prompt haben wir einen Höchstpreis nach dem anderen erlebt. Dass diese Maßnahme im Vorfeld noch als Hilfe für die unter den Spritpreisen leidende Bevölkerung verkauft wurde, hat sicherlich sehr zur Vertrauensbildung beigetragen. Mir ist immer noch unbegreiflich, wie man jemals auf die Idee kommen konnte, das in dieser Situation für eine gute Idee zu halten.

Ludwig Erhard wollte eine Wirtschaftsordnung, deren Entwicklung nach oben gerichtet und die gleichzeitig darauf bedacht ist, krisenhafte Einbrüche zu vermeiden. Die Entwicklung nach oben gibt es seit Jahren nicht mehr, und in jeder Krise wird die Politik kopfloser und interventionistischer, statt die Prinzipien zu stärken und zu schützen, die Aufschwung überhaupt erst wieder ermöglichen.

Aber machen wir uns nichts vor: Nicht nur in der Merz-CDU, im gesamten deutschen Diskurs ist Ludwig Erhard „out“. „So viel Staat wie nötig, so viel Markt wie möglich“, das klingt in den Ohren vieler Meinungsmacher in Politik und Medien nach gefährlichem Extremismus – quasi ein Fall für den Verfassungsschutz. Wir erleben eine breite Denunzierung dessen, was man früher als normalen, gesunden wirtschaftlichen Menschenverstand bezeichnet hätte: einen Rückfall in die Sehnsucht nach einer möglichst breit staatlich gelenkten Wirtschaft, die immer – auch auf deutschem Boden – in mehr Not und Elend für eine breite Masse endete.

Höckes Traum von einem „starken Staat“

Die Erhard’sche Wirtschaftsordnung hat kaum noch politische Fürsprecher in Deutschland. Linke und Grüne hatten damit ohnehin nie viel am Hut. Die SPD, deren „Godesberger Programm“ Ludwig Erhard auch einmal als „seinen“ Erfolg verbuchte, läuft den linken und grünen Positionen in dieser Entwicklung längst hinterher. Und die CDU/CSU hat sich seit Angela Merkel ebenfalls immer weiter von Ludwig Erhard entfernt. Es ist politisch einfach bequemer, die Symptome von Fehlentwicklungen mit Geld zuzuschütten, als die Strukturen der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu etablieren. Die AfD ist in Wahrheit wirtschaftspolitisch nicht entschieden, indifferent und diffus. Die ideologischen Vordenker um Björn Höcke träumen in Interviews bereits von einem „starken Staat“ und lehnen den Liberalismus ab. Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen, wenn er ihnen zuhören müsste – übrigens schon deshalb, weil Erhard die europäische Einigung und Integration als Lebensversicherung gegen inländische Wirtschaftskrisen verstand.

Es steht und fällt daher mit der einzigen Partei in Deutschland, die sich auf den Liberalismus, für den Erhard stand, festgelegt hat: der Freie Demokratische Partei. Sie wird von den gleichen Meinungsmachern, die die Soziale Marktwirtschaft verunglimpfen, immer wieder scharf angegriffen. Die Rhetorik dieser Angriffe variiert. Oftmals heißt es, die FDP verenge sich auf einen Wirtschaftsliberalismus. Dabei ist die Soziale Marktwirtschaft nicht nur ein wirtschaftspolitisches, sondern auch ein gesellschafts- und sozialpolitisches Konzept. So wollte es Erhard verstanden wissen, und so sollten wir ihm unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts wieder Geltung verschaffen.

Für ein freies und selbstbestimmtes Leben

Es geht um einen Staat, der fairen Wettbewerb sicherstellt und nicht über Preis- oder Lohngestaltung in ihn eingreift. Eine starke, freie Wirtschaft ist die Grundlage für einen effizienten und zielsicheren Sozialstaat. Sie ist die Voraussetzung für ein freies und selbstbestimmtes Leben aller Bürgerinnen und Bürger.

Eine liberale, freiheitliche Gesellschaftsordnung ohne freien Markt gibt es nicht und hat es nie gegeben. Das ist die Grundvoraussetzung für alle weiteren Überlegungen. Sich für deren Verteidigung beschimpfen zu lassen, ist kein vulgäres Verständnis von Markt und Freiheit, sondern eine der notwendigsten und ehrenvollsten Aufgaben im politischen Wettstreit überhaupt.

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Etwa plump gemacht. Das durchschaut doch jeder. Jetzt wird die FDP aufgepumpt und mit Etiketten versehen. Das ideologische Gerippe der "neuen" FDP soll entstehen. Dabei ist es die uralte Masche. Allerdings sollte jeder die ökonomische und wirtschaftliche Kompetenz dieser "neuen" FDP anzweifeln. Das Personal, welches zur Verfügung steht, ist, inklusive des Herrn Kubicki, der noch vorhandene Bestand der alten Kämpfer der Bonner Republik. Ich sehe keine jüngeren und kompetenten Köpfe. Und die brauchte Herr Kubicki. Sind aber nicht in Sicht. Nein, hier kann sich das neuerliche Sprachrohr der Liberalen, der CICERO, noch so viel Mühe geben. Aus einer alten, maroden Karre wird kein neuer Flitzer. Ich traue dem alten Schlachtross nichts weiter zu als den Gang zum Rossschlächter. Obwohl, Pferdefleisch ist neuerdings wieder eine Delikatesse. Mahlzeit.

es ist nicht so. Es mag auch sein, dass der CICERO sich hier zum Schlachtross des Liberalismus aufbaut. Besser so als ein weiteres linkes Blatt.
Und wo sind die Alternativen? Ja, Kubicki kann komplett scheitern, aber wer sich dann am meisten freut, ist der aufgrund von Machtgier und unfassbarer Selbstüberschätzung zum Sozialisten mutierte Merz und seine Genossen.
Das deutsche Wahlschaf glaubt noch immer, die AfD sei rechtsextrem. Um um das deutsche Wahlschaf zum Um- bzw. Nachdenken zu bringen, braucht es starke äußere Einflüsse. So etwa ein Prominenter aus der Politik, der sich mit Weidel auf offener Bühne hinstellt und normal redet. Wenn das dann noch im ÖRR zu sehen ist, schaut das eine oder andere Schaf verwundert hin und denkt..."Hä? Ist die doch keine Nazi?"
Kubicki traue ich zu und hoffe es, dass er die Brandmauer auf irgendeine Art zum Einsturz bringt, für dumm hält er sie ja eh.
Alleine dies ist es schon wert, auf seinen Erfolg zu hoffen.

Sind wir wieder soweit? Man muss, selbst wenn man jemanden schätzt, ihn auch kritisieren dürfen. So geht Demokratie. CICERO ist (fast) das einzige Blatt, wo es sich noch lohnt, zu diskutieren und (friedliche) Kontroversen auszutragen. Cicero hat Schwächen, andere mögen das nicht so sehen, und diese Schwächen liegen in altem (Bonner) Denken. Also Frau Lisa, bitte erstmal nachdenken und dann losbellen (oder beißen). Schönen Sonntag noch.

Lisa W. | Sa., 11. April 2026 - 16:26

Antwort auf von Klaus Funke

Im Bellen, Beissen und die AfD verklären, macht Ihnen keiner etwas vor, Herr Klaus. Und sei es um den Preis, andere Parteien und Menschen zu verunglimpfen. Erst einmsl selbst beherzigen dieses Motto 'erst denken, dann krakelen' - und erst dann andere belehren.

Klaus Funke | So., 12. April 2026 - 15:51

Antwort auf von Lisa W.

Ich frage mich, warum Sie so aggressiv über mich herfallen? Was habe ich Ihnen persönlich getan? Ertragen Sie kontroverse Meinungen nicht? Haben Sie die Deutung und die Wahrheit gepachtet? Was kostet sowas? Bei Lichte besehen, tun Sie sich mit solchen Anwürfen keinen Gefallen. Das fällt auf Sie zurück. Rüsten Sie ab, wäre mein Rat.

Dagmar Lubig | Sa., 11. April 2026 - 19:36

Antwort auf von Klaus Funke

Sie meinen doch nicht, dass in der erlebten DDR - Vergangenheit per se die Stärke liegt?
Tja, ganz und gar nicht, da im Osten ist die Neigung zu extremen Positionen noch wesetlich stärker ausgeprägt als im westlichen Teil der Republik, ob aus Unwissenheit, Frust, oder gar wegen der verführerischen Verhaftung in "eingeimpften" extremen Denkmustern.

Thomas Veit | So., 12. April 2026 - 19:07

Antwort auf von Dagmar Lubig

worauf Sie so herrlich pauschal anspielen..., denn idR ist meine Kritik nicht pauschal sondern bezieht sich auf konkrete Beiträge oder Äußerungen..., versuche ich jedenfalls.

Können Sie bitte antworten...? Danke im Voraus.

Klaus Funke | So., 12. April 2026 - 15:58

Antwort auf von Dagmar Lubig

Aber, wo er recht hat, hat er recht. Und Sie, verehrte Frau Lubig, die Sie nach eigenem Bekunden 1970 aus der CSSR in die Bundesrepublik "geflüchtet" sind, sollten sich mit solchen Anmerkungen zurückhalten. Denn Sie wissen, wenn man auf jemand mit dem Finger zeigt, zeigen immer auch mind. 3 Finger auf einen selber zurück. Oder gehörte die damalige CSSR nicht eisern und standhaft zum Warschauer Block? Also auch zum Osten. Klar?

Deutschland ist nicht gleich Tschechien, Deutchland war 40 Jahre ein geteiltes Land, und Sie waren es der mit den Finger auf den freien Westen zeigte, in dem ich übrigens bereits vor 89 rund 20 Jahre lebte.
Nun, wenn man nicht diferenzieren kann, oder will, dann wird jede Diskussion schwierig.

IngoFrank | So., 12. April 2026 - 21:25

Antwort auf von Dagmar Lubig

Ich weiß ja nich ihre Wahrnehmung zum Westen rd. 20 Jahre vor der Wiedervereinigung war bzw. rd. 35 Jahre nach der Einheit j e t z t ausfällt.
In meiner Wahrnehmung ist dieses Land allerspätestens nach der Ära Schröder von Merkel, Scholz und nun von Merz in ein anderes Land verwandelt wurden, das mehr der DDR der Mitte der 80ziger gleicht, als mit den 70zigern bis 90ziger Jahre. der alten BRD.
Gleiches trifft doch auch auf die Kanzler dier Epochen zu, Mit Brandt, Schmidt und Kohl kann man bestenfalls noch Schröder vergleichen. Aber der nachfolgende „Rest“ mit Merkel, Scholz & Merz haben bestenfalls lediglich die Früchte der Agenda 2010 aufgebracht und das unter kräftiger Hilfe der Grünen Sekte. zum Linksruck der gesamten etablierten Parteien führte und nun ein lang nicht gesehenes, nicht akzeptiertes quasi unsichtbares verschwiegenes Gegengewicht erfährt und nun in die blanke Ratlosigkeit & Panik verfällt.
Ohne auch nur einen einzigen Fehler einzugestehen.
MfG a d Erf Republik

Natürlich macht der Cicero Wahlhilfe für die FDP, und das ist auch völlig in Ordnung. Alle Medien sind Wahlhelfer, die mächtigsten sind links, wie ARD, ZDF, SZ, Spiegel,teilweise FOCUS, usw. , da muss es in einer Demokratie ein Gegengewicht geben, um Verzerrungen zu vermeiden.

Thomas Veit | So., 12. April 2026 - 12:57

Antwort auf von Achim Koester

sondern doch wohl der von vielen hier als Kolumnist hochgeschätzte Herr Kubicki..., in seiner gefühlt jahrhundertealten Kolumne... ... ...🤔, welcher hier auch FDP-Themen und -Standpunkte zum tragen bringt. WER BITTE will's ihm verdenken...?, ein bisschen Fairness und Toleranz vorausgesetzt...!?

DAS ist mMn auch die kritikwürdige Stelle im Kommentar des Herrn Funke oben, welcher schon mehrfach hier gefordert hatte die Spitzenpolitiker:innen der AfD IM CICERO!! doch zu Wort kommen zu lassen und diesbezüglich den Cicero der Einseitigkeit bezichtigt hat... 🤔

MMn muss Kubicki seine Kolumne hier sowieso aufgeben, sollte er tatsächlich Ende Mai zum neuen FDP-Parteichef oder ähnliches gewählt werden..., denn:

>> EIN POLITISCHES BLATT KANN UND DARF KEIN PARTEISPRACHROHR SEIN!!!

...auch nicht für die AfD oder "Team Freiheit" oder die Tierschutzpartei. Bis dahin kann doch Hr. Kubicki seine Positionen aber hier vertreten, mMn - logisch.

>> Oder sind wir schon wieder soweit...!?? 😉

Klaus Funke | So., 12. April 2026 - 16:09

Antwort auf von Achim Koester

Wenn man mal zusammenzählt, wie oft und mit welcher Frequent Herr Kubicki hier im CICERO zu Wort gekommen ist - und von Herrn Kubicki weiß man, aus welchem Stall er kommt - dann wird da sehr wohl eine gewisse Präferenz sichtbar, oder? Ich kann mich nicht erinnern, jemals im CICERO einen die AfD begünstigenden Artikel gelesen zu haben. Ein bisschen zu sehr pro FDP und damit, nehmen wir die Ampel, regierungstreu. Wie geht das Sprichwort: "Was ich selber denk und tu, trau ich gerne andren zu!" Nee, Leute, der CICERO ist kein neutrales Magazin. Man zeigt schon ziemlich deutlich, wem das Herz gehört und wem der Fußtritt. Nichts für ungut.

Klaus Funke | So., 12. April 2026 - 16:09

Antwort auf von Achim Koester

Wenn man mal zusammenzählt, wie oft und mit welcher Frequenz Herr Kubicki hier im CICERO zu Wort gekommen ist - und von Herrn Kubicki weiß man, aus welchem Stall er kommt - dann wird da sehr wohl eine gewisse Präferenz sichtbar, oder? Ich kann mich nicht erinnern, jemals im CICERO einen die AfD begünstigenden Artikel gelesen zu haben. Ein bisschen zu sehr pro FDP und damit, nehmen wir die Ampel, regierungstreu. Wie geht das Sprichwort: "Was ich selber denk und tu, trau ich gerne andren zu!" Nee, Leute, der CICERO ist kein neutrales Magazin. Man zeigt schon ziemlich deutlich, wem das Herz gehört und wem der Fußtritt. Nichts für ungut.

Herr Funke, da haben Sie etwas falsch verstanden. Herr Kubicki schreibt hier, weil CICERO ein liberales Magazin ist. Es ist in der Tat ein Sprachrohr: für Liberalismus, für Aufklärung, für Meinungsfreiheit, kurz: demokratische Grundwerte. Diese stehen schwer unter Beschuss, um es mal zeitgeistig- militärisch zu formulieren. Wir sollten froh sein über jede kämpferische Stimme mit Reichweite, die für diese Werte steht. Es gibt in Deutschland derzeit niemanden, der das authentischer sein könnte als Wolfgang Kubicki: frei im Geist und wirtschaftlich unabhängig. Es ist also naheliegend, dass er als Liberaler hier schreibt. Wo sonst? Außerdem kann er es gut.
Es ist mehr als despektierlich, ihn zum Rosschlachter zu schicken zu wollen. Jeder echte Liberale sollte ihm und der Wiederauferstehung einer liberalen, marktwirtschaftlichen FDP viel Erfolg wünschen.

Klaus Funke | So., 12. April 2026 - 11:25

Antwort auf von Angelika Sehnert

und werden Ihre Stimme vergeuden. Wetten? Die FDP wird nix bewirken, gar nix. Das werden wir sehen. Kubicki ist leider ein falscher Fuffziger. Als er konnte und die Macht hatte, hat er alles getan, dass unser Vaterland weiter den Berg runter rutschte. Schon wieder alles vergessen? Und jetzt tut er so, als ob er alles besser könnte. Wer soll das glauben? Nur die gutgläubigen westdeutschen Landsleute, die immer noch in Bonn ihre wahre Hauptstadt sehen. Viel Spaß.

Man muss es diesen westdeutschen Weicheiern einmal drastisch sagen. Die denken, es wird wieder so wie in der Bonner Puppenstubenrepublik. Da stammen sie ja alle vom Alter her ab. Kubicki ist ein Roßtäuscher. Warum, weiß nur er selber. Wahrscheinlich kann er nicht von alter Seiltänzerei lassen. Bewirken wird er Nullkommanix. Das geht objektiv gar nicht. Warum begreift das die hier versammelte Pro-Kubicki-Gemeinde nicht, inklusive der CICERO-Redaktion?

"Stumpfsinnige Vasallen-Treue und blinde Heiligenverehrung" -- Sorry, Herr Buehler, DAS der zweizeiligen! Meinungsäußerung des Foristen 'soistes' zu entnehmen bzw. ihm/ihr zu unterstellen finde ich schon sehr-sehr weit hergeholt..., wirklich! Um derartiges zu unterstellen müsste man doch schon etwas mehr Substanz als 'Ausgangsmaterial' auf dem Tisch haben... - finden Sie nicht?

[...und Herr Funke stimmt natürlich ein - kurz und unüberlegt..., weil's wohl gerade passt. 😉]

ICH lese den Zweizeiler oben übrigen ganz anders.

Walter Buehler | So., 12. April 2026 - 14:46

Antwort auf von Thomas Veit

Der von mir kritisierte Beitrag lautet:

"Es gibt keinen Weg, außer diesen.
Wer das nicht versteht ist selbst schuld.
Danke Wolfgang Kubicki."

Ich finde auch jetzt noch: das sind drei unzweideutige Sätze im Indikativ, die ich als "stumpfsinnige Vasallen-Treue und blinde Heiligenverehrung" des Foristen 'soistes' gegenüber Herrn Kubicki verstanden habe.

Herr Veit, was haben sie mit "ICH lese den Zweizeiler oben übrigen ganz anders" genau gemeint?

Das würde mich schon interessieren! Denn natürlich, es wäre auch bei mir nicht das erste Mal, dass ich etwas falsch verstanden habe.

Aber bevor ich mich entschuldige, möchte ich doch verstehen, was ich in diesem Falle falsch verstanden habe.

Das gehört meines Erachtens auch zu einem liberalen und ehrlichen Diskurs.

Nix für ungut!

Der kurze Post von 'soistes' ist mE(!) so zu lesen, dass er sich direkt und vollständig auf Kubickis Kolumne bezieht, sprich eine Lanze für die alte freie Soziale Marktwirtschaft bricht, so wie Herr Kubicki in seinen Ausführungen halt..., das wäre meine direkte Deutung... ODER er meint, das war auch einer meiner Gedanken, sehr verkürzt, dass es nur mit der FDP geben kann..., grundsätzlich sozusagen..., d.h. das im Status Quo, also aktuell derzeit, nur die FDP den Blockadestatus der Politik auflösen kann..., sprich sie die Brandmauer mit ihrer Neuorientierung einreißen täte/könnte, weil das hier auch schon mehrfach so erörtert wurde... ... 🤔

>> Aber genau weiß das wohl nur 'soistes'... 😉

Beide meine vorgenannten Interpretationen führen aber doch NICHT zum Vorwurf einer "Stumpfsinnigen Vasallen-Treue und blinde Heiligenverehrung"... - mMn. Es ist doch nur eine (recht einfache) Meinungsäußerung..., denke ich?

ein Versalle einer niedergehenden Parteiorganisation, die keinen Pfifferling mehr wert ist. Meinetwegen gehen Sie auf eine "Roadshow" mit Ihrer geliebten Bärbel Bas & spielen den sensiblen "Therapeuten" vom Lars Klingbeil. Ist Ihr gutes Recht. Aber lassen Sie mich aus dem Spiel mit Ihren jämmerlichen Hüttchenspielertricks. Suchen Sie sich eine andere Spielwiese. Am besten bei den bekannten Journaillenclub, da passen Sie gut hin!!!

Thomas Veit | So., 12. April 2026 - 18:10

Antwort auf von soistes

Sie das nötig...? Ihr Beitag ist aufgrund seiner Kürze durchaus auch interpretierbar... ..., und wenn Hr. Buehler ihn falsch interpretiert hat..., dann klären Sie ihn doch einfach auf - anstatt Rumzuschimpfen..., oder?

Sooo wichtig sind die Kommentare hier nun auch wieder nicht - alle! 😉

G. Fischer | Sa., 11. April 2026 - 11:24

Es ist alles richtig und viele der Wähler haben den gesunden Menschenverstand, dies zu durchschauen. Die Ziele sind klar, aber auch eine FDP mit Herrn Kubicki an der Spitze kann nicht allein regieren. Sie braucht Partner für Ihre Ziele. Und da sind wir an dem Punkt, ob eine Koalition allein mit der CDU in dem Zustand, wie sie heute ist, überhaupt möglich ist und ausreicht. Sie kommen an dem Elefanten im Raum, der AfD nicht vorbei, auch wenn sie es versuchen. Und da blitzt schon die Mutlosigkeit durch, die auch die Regierungsparteien derzeit lähmt.

'mitnehmen', die FDP-ler der 'neuen FDP', sonst macht das alles KEINEN SINN.

Warten wir einfach den Parteitag ab... - springen sie dort nicht, wenigstens indirekt in ihrem Verhältnis zur AfD..., dann braucht's die FDP auch wirklich nicht mehr - egal ob 'NEU' angestrichen oder 'ALT', es ist Ihre LETZTE CHANCE!!! -mMn- und ich persönliche hoffe, dass das auch der Herr Kubicki weiß, wenn er denn auch die Kommentare zu seiner Kolumne hier regelmäßig gelesen hat... ..., dann sollte das so sein!?

Urban Will | Sa., 11. April 2026 - 11:43

hört, macht sie nicht wahrer, aber auch nicht falscher. Wenn Sie schon Erhard hier zitieren, bzw. zum Vorbild nehmen, dann sollten Sie vielleicht auch über seine Strategie nachdenken. Dass eine Kubicki-FDP plötzlich in die hohe Zweistelligkeit schießt, ist recht unwahrscheinlich. Erhard nahm sich die CDU, um sie für sich zu gewinnen (wie es übrigens auch Merkel tat, nur unter ganz anderen Vorzeichen und mit verheerenden Folgen für dieses Land). Die CDU war schon immer eine Partei der Klatscher. Dass Sie sich aber ihrer bemächtigen können, schließe ich aus.
Aber warum stellen Sie die AfD hier als eine reine Höcke-Partei hin? Ich kenne viele Reden Weidels im BT, die ähnlich klangen wie Ihr Beitrag hier, zumindest in Bezug auf die notwendigen Veränderungen, die es braucht, dass D wieder nach vorne kommt.
Was Erhard nicht hatte, sind die Folgen der irrsinnigen Migrationspolitik.Auch da muss rangegangen werden. Für all das brauchen Sie einen starken Partner. Und da gibt es nur die Blauen.

C. Schnörr | Sa., 11. April 2026 - 13:55

dass dem CM Gastbeiträger führender Vertreter jeder Partei willkommen wären. Das wird aber nicht geschehen,, da mit den üblichen dümmlichen und antidemokratischen Reflexen ("übernimmt rechte Meinungen") vielerorts versucht wird, das CM zu diskreditieren. Herr Kubicki lässt sich davon nicht im mindesten irritieren - seine Meinung tut er im CM und anderen alternativen freien Medien kund. Alleine das schon macht ihn glaubwürdig. Wem das nicht passt, der braucht es nicht zu lesen bzw. hören. Meiner Meinung nach bringt er auch in diesem Artikel die Sache auf den Punkt. Er täte gut daran, rechtzeitig ein Team aufzubauen, das mittelfristig Kurs haltend das Zepter übernehmen kann.

Thomas Veit | So., 12. April 2026 - 18:54

Antwort auf von C. Schnörr

hören können - hoffentlich...

Ich bin lange nicht soo gespannt auf einen Parteitag gewesen wie auf diesen... - fällt die 'Brandidiotenmauer' oder nicht...!? 🤔

Ich hoffe Phoenix überträgt - vollständig bitte....

Theo Lackner | Sa., 11. April 2026 - 14:17

Kubicki und die FDP vergessen leider, dass man als Bürger/Verbraucher/Arbeiter auch am Markt teilnehmen können muss, um an dessen Erfolgen teilzuhaben. Während die Verzerrung von Arbeitspreisen durch den Mindestlohn tatsächlich nur eine schlechte Krücke ist, wäre ein Grundeinkommen für jeden über das Steuersystem tatsächlich marktneutral. Damit wäre Teilhabe am Marktgeschehen für alle gesichert.

am Marktgeschehen kann nur Teilnehmen, wer etwas anzubieten, oder zu verkaufen hat.
In so fern kann die unfinanzierbare krude Idee von "leistungsfreien Grundeinkommen" vergessen, für ein parasitäres Dasein für Alle sind hierzulande keine Gelder vorhanden.

Frau Lubig, zwischen einem Marktgut und einem Menschen besteht schon ein Unterschied. Der Markt muss, wie der Staat, dem Menschen dienen. Wenn der Markt das effizienteste Instrument der Erzeugung und Verteilung ist, dann muss es auch jedem ermöglicht werden, an diesem teilzunehmen - und zwar so, dass seine Existenz, in seiner Gesellschaft, gesichert ist. Erst DANN kann man sich orientieren, wie man am besten zu dieser Gesellschaft (und zum Markt) beiträgt.

Ein Grundeinkommen wäre keine Hängematte, sondern ein Sprungbrett.

in einer sozialen Marktwirtschaft bietet der Staat Anreize für den Arbeitsmarkt, und es obliegt der Verantwortung der Menschen sich in dieser Marktwirtschaft einzubringen, daraus ergibt sich das jedes Mitglied dieses Gemeinwesens nach seinen Kräften einen Beitrag zu leisten hat, die Eltern haben für den Nachwuchs zu sorgen, samt der Vorbereitung auf das Berufsleben, und danach kann der Staat (das politische Gemeinwesen) von allen mündigen Bürgern erwarten, dass diese möglichst für ihren Lebensunterhalt selbst Sorgen, wobei man sich an den Bedarf auf den Arbeitmarkt zu orientieren hat, zu Hilfe stehen zu genüge Arbeitsagenturen zur Verfügung.
Der Markt dient, von seinem Wesen her, den Menschen lediglich als Erzeuger und Anbieter, und daraus folgt, dass das politische Gemeinwesen (Staat) in einer Marktwirtschaft kein Verteiler auf diesen Markt sein kann.

Der Staat ist bei einem Grundeinkommen ja nicht Verteiler auf dem Markt, sondern VOR dem Markt. Sehen Sie es mal praktisch: Es GIBT Armut, sowohl national als auch international, und Armut verhindert tatsächlich, dass ein Mensch seine Fähigkeiten entwickeln kann. Warum also nicht diese Armut beseitigen (ich rede nicht vom Standardeinkommen, sondern vom Minimaleinkommen), um sich dann auf den Austausch selbst konzentrieren zu können? Ich finde das pragmatisch. Ob durch ein Grundeinkommen oder eine negative Einkommensteuer, wäre mir zunächst mal egal.

denn, vor der Staat was ausgeben kann, muss er Steuern einnehmen, und bekannter weise zum großen Teil von der arbeitenden Bevölkerung!

Sie wissen ja, ohne "Moos" nichts loos, übrigens die Schulden steigen jetzt schon gravierend, und der Staat kommt denoch nicht seinen dringenden Vepflichtungen hinter her.

Hans v. Weissensand | Sa., 11. April 2026 - 17:25

schnell über den Text geflogen. Man kann den Text als Wahlkampf lesen, weit wichtiger und so steht es in der Überschrift ist es Werbung für die soziale Marktwirtschaft! (Erhard, CDU). Das "soziale Marktwirtschaft" für die Meisten bedeutet hatte die, so im Text zu lesen, 1959 selbst die SPD begriffen, da es nur etwas zu verteilen gibt, wenn jemand etwas erwirtschaftet. Ein Blick über den Zaun und nach Ungarn mag den Genossen mahnendes Beispiel gewesen sein, schließlich waren die Kassen der Kommunisten nach Enteignung, Beschlagnahmung und sozialer Planwirtschaft leer. Der Seitenhieb Richtung AFD war ebenso richtig und wichtig, schließlich ist die Partei marktliberal gestartet und hat hier derzeit den Kompass verloren. Wenn sich der große Kollektivismus noch weiter Richtung CDU/FDP und AFD frisst, sage ich gute Nacht Deutschland. 20 Jahre Planwirtschaft haben mir gereicht!

... hat durchaus ehrenvolle Ansätze. Ich glaube aber kaum, dass die FDP in künftigen Wahlen noch bestehen kann, nur weil Kubicki Vorsitzender wird..

Kubicki hat nicht die politische Erfahrung von Adenauer 1949. Anders als dieser genießt er nicht die Unterstützung der westlichen Besatzungsmächte, und das deutsche Wahlvolk besitzt heute heute eine ganz andere Moral und Leistungsbereitschaft als in der Wiederaufbauzeit.

An den Universitäten ist das traditionelle, bildungsbürgerliche Akademikertum durch eine links-grün-woke Schicht abgelöst worden, die nicht nur in den Gesellschaftswissenschaften faktisch ein Monopol erobert hat, sondern eine allgemeine Technik-Fremdheit kultivieren kann.

Nix für ungut: Für SPD und FDP ist der Zug abgefahren.

lieber Herr Buehler, worauf m. E. Kubicki zu recht Hinweist ist die Tatsache, daß der Zug Richtung Planwirtschaft in voller Fahrt ist. Sei es staatlich vorgefertigte Meinungsbildung,
Grundsicherung oder die Art und Weise des ausreichen von Fördermittel für die Wirtschaft! Man kann es auch Staatsdirigismus nennen. Der große Unterschied von Adenauer und Erhard zu heutigen Politikern ist, dass Beide es nicht gescheut haben sich Quer in den Raum zu stellen. Merz könnte es, doch die Angst vor Applaus von den falschen oder Demos der guten lähmt ihn. Selbst wenn er es nur bis zur Hälfte der Amtszeit bringen würde könnte er mit Streit mehr Erreichen als mit nicht regieren.

Achim Koester | Sa., 11. April 2026 - 20:55

ist für die Wirtschaft schon überschritten. Mit der Volatilität der "Energiewende", dem Ausstieg aus der Kernkraft, der extremen Energiekosten, sowohl für Primär- als auch Sekundärenergie, ist die prekäre Situation des Landes irreversibel geworden. Da könnte selbst ein Ludwig Erhard das Ruder nicht mehr herumreißen.

Angelika Sehnert | So., 12. April 2026 - 08:55

Genau so braucht Soziale Marktwirtschaft Marktwirtschaftler. Die gibt es aber nicht mehr. In der CDU nicht mehr,hier hat spätesten seit Merkel/Altmeier der etatistische Flügel übernommen, der tatsächlich die einzige Marktwirtschaftlerin der Regierung wegmobben will. In der SPD schon gar nicht, da haben sich die wirtschafts- und technikfeindlichen, aber bestens situierten Kinder der Alt68er breit gemacht.Die AfD ist in ihren Anfängen marktliberal gewesen, aber es haben ganz andere Kräfte längst übernommen. Diejenigen,die eine Kanzlerschaft Weidels herbeisehnen, würden sich die Augen reiben, käme es dazu. Auch in der FDP muss man Marktwirtschaft mit der Lupe suchen. Deren Verfechter wurden marginalisiert. Wer die CO2 Steuer für eine marktwirtschaftliche Idee hält, hat nicht viel Ahnung von freier Marktwirtschaft, von Sozialer Marktwirtschaft ebensowenig. Die Steuer trifft die am meisten, die wenig haben. Klimageld ist sozialistische Umverteilung. Es steht schlecht um die Marktwirtschaft

Dirk Nowotsch | So., 12. April 2026 - 10:47

...kommt Ihr Kommentar daher, lieber Herr Kubicki! Nicht die "kleinen Leute" und "Linken Parteien" haben sich in den 1990ziger Jahren von der soz. Marktwirtschaft abgewandt! Das war Ihre Klientel, Her Kubicki! Und die FDP bis hin zum Lindner hat die Demontage vorrangig voran getrieben! Die Gier wurde unterstützt von der Globalisierung! So konnte man, mit Verlaub, auf die eigenen Landsleute "scheißen"! Immer dieses frühkapitalistische Rumgejammer! Bla bla, Lohnstückkosten zu hoch, sozial Abgaben zu hoch, Renten zu Hoch, Steuern zu hoch, aber im selben Atemzug eine Preisrakete nach der anderen zünden! Strom, Miete, Wasser, Lebensmittel... überall wird dank durch Lobbyarbeit erwirktem staatlichen Eingriff fleißig verdient! Ihre Klientel hat den Bogen überspannt, in maßloser Gier nach Maximalgewinnen! Das Land ist kaputt, weil selbst die Steuertöpfe nicht sicher sind vor ihren Stammwählern! Daher ist die FDP obsolet, sie vertritt die Interessen von Wenigen GEGEN die von Vielen!

Wie denkt sich denn die FDP und ihre Klientel (Alle anderen Altparteien sind auch gefragt!) die Entwicklung unserer Gesellschaft! Immer mehr Jobs gehen durch die Globalisierung, durch die Digitalisierung, durch die Automatisierung und der Einführung der künstlichen Intelligenz verloren! Was sind Ihre persönlichen Antworten auf diese Fragen? Was wird aus den freigesetzten Menschen, die in absehbarer Zeit vom endgültigen Zusammenbruch unserer Sozialsysteme bedroht sind? Wenn die Mieten, die jetzt schon kaum noch bezahlbar sind weiter steigen, die Lebensmittel-, Energie-, Wasser-, Gesundheits-Kosten ausufern... glauben sie wirklich an den flachen Spruch: "Der Markt regelt das!"? Oder ist geplant die Menschen auf der Straße verrecken zu lassen, während die Bonzen wie früher in ihren Palästen leben?

Klaus Funke | So., 12. April 2026 - 11:34

Antwort auf von Dirk Nowotsch

So hart und treffend muss man es den vernagelten Landsleuten, vornehmlich im Westen unseres Landes, sagen. Auch Ihren Beitrag weiter oben unterstütze ich.

Sunstreet | So., 12. April 2026 - 11:52

„ Es geht um einen Staat, der fairen Wettbewerb sicherstellt und nicht in ihn eingreift.“

Herr Kubicki, sie meinen doch bestimmt den fairen Wettbewerb an den Tankstellen, im Gesundheitswesen, bei den Heizkosten, den Grundstückspreisen, den Fahrpreisen bei der Bahn ….
Seit Jahrzehnten dominiert in diesem Land nicht die soziale Marktwirtschaft sondern die Casinomentalität der Gierigen!
Wo waren sie und ihre FDP in all den Jahren?

aber der Grundgedanke - "Es geht um einen Staat, der fairen Wettbewerb sicherstellt und nicht in ihn eingreift." ist ja deshalb trotzdem richtig..., gerade weil sooo viel davon in der Vergangenheit von den Regierungen systematisch konterkariert wurde..., teils auch mit Zutun der FDP, da haben Sie vollkommen Recht.

Den haben wir doch gar nicht! Wir haben hier einen unfairen Lobbyismus! Ich teile das mal in zwei Lager! Auf der einen Seite das Volk, in dem ich auch den sog. Mittelstand einschließe! Auf der anderen Seite die sog. Großindustriellen, im Großen und Ganzen die alten "Verdächtigen"! Viele dieser Unternehmerfamilien (wie Freundlich das klingt), betreiben dass Spiel um Macht, Ausbeutung und Korruption schon über zwei Weltkriege hinweg! Die Ausbildung und Förderung junger Nachwuchspolitiker, im Sinne dieser Industrieclans, wird über zwei Stiftungen in Deutschland Finanziert und abgewickelt! Beide Stiftungen nehmen auch massiv Einfluss auf die Politik selbst! Dazu eine Menge anderer Lobbyverbände! Die BESTIMMEN den Markt Herr Veit! Wir das Volk haben zu kuschen und zu Zahlen! Das Kartellamt ist ein WITZ! Wie Sie an den derzeitigen Preisbildungen sehen! Denken Sie nur an die befohlene Energiewende, wer Zahlt die denn gezwungener Maßen? Wer steckt sich die Milliarden ein?

wenn ich das richtig lese..., ja auch nicht den Status Quo, welchen Sie zu Recht kritisieren, sondern einen Zielzustand der liberalen Marktwirtschaft, so wie ER (Kubiki) es anstrebt bzw.anstreben würde... ...

Ob es dann so kommt..., oder bleibt wie es ist..., das ist natürlich offen - mit oder ohne 'neue FDP'... ... 🤔😉

Klaus Funke | So., 12. April 2026 - 14:14

Als ich all die Kommentare las und die Kommentare zu den Kommentaren, wo mancher sich als Linienrichter aufspielt: Ball ist im Aus. Einfach köstlich. Am Ende jedoch - hochtouriger Leerlauf. Nichts kommt voran, keine Konstruktivität. Aber viele Gedöns. Insofern passend zur FDP. Richtig, CICERO sollte sich schleunigst raushalten, wenn das Magazin nicht in den Geruch der Parteilichkeit kommen will. Kubicki will´s nochmal wissen. Bitte sehr. Soll er doch. Er wird nix reißen. Und hinterher redet keiner mehr drüber. Da werden die Wahlen in MeckPom und Sachsen-Anhalt die Gemüter bewegen. Wenn der erste Ministerpräsident der AfD gewählt werden wird... oder auch nicht. Vielleicht macht Merz die Merkel und annulliert die Wahl. Was dann? Bürgerkrieg? Wird Merz ins Oval-Office bestellt? Ach, da gab´s ja noch die FDP. War da was? Ach ja, der Kubicki - who, the f..., is Kubicki?

Immer schön persönlich nachtreten, Herr Veit. Das macht Spaß, was? Wie hieß es in der "Feuerzangenbowle: "Mein Gott, was habt ihr für ´ne fiese Charakter!"

Ich bin es leid, mich von Ihnen arrogant abkanzeln zu lassen. Wer verdammt sind Sie, dass Sie es wagen? Und den Seitenhieb auf den Schriftsteller können Sie steckenlassen. Schreiben Sie erstmal ein Buch, dann werden wir sehen. Leider, Herr Veit, stehen wir nicht auf derselben Stufe. Früher hätte ich, wenn ich Ihr Niveau hätte, gesagt: "Schnuppern Sie erstmal dorthin, wo ich schon hingepisst habe!" Und nun go out! Das war ´s für mich mit CICERO. Vielleicht wollen Sie das, damit Sie in Ihrem niederen Level palavern können. Ich werde nicht mehr antworten!

...die richtigen Schlüsse zu ziehen!? Ein Blick aus Deutschland hinaus zeigt doch, dass der Wettkampf zwischen Planwirtschaft und freiem Markt, nicht 1989 im November entschieden wurde! Spannend ist zu sehen, dass sich die Gemengen Gelage auch noch mit gepflegten Imperialismus vermischen! Hier in unserer kleinen Bubble wird der Traum von der alten BRD gepflegt! Die "Schwarzwaldklinik" lässt grüßen! Wir stehen vor einer der größten Herausforderungen der Menschheit und die Menschheit hält an Nationalen Interessen fest! An Religiösen Fanatismus und alten Weltbildern! Ich nenne die Lösung immer das "Star Treck Modell", es mag belustigen, aber die Basis dafür, dass es den einzelnen Menschen gut geht, ist das es ALLEN gut geht! Tja, Sie dürfen jetzt benennen, welches Gesellschafts-Modell der Zukunft gerecht wird! Sie sprachen weiter oben vom Wählen, genau darum geht es! Veränderungen! Aber das loslassen fällt scheinbar so schwer! Aber das Angebot an Parteien ist zur Zeit auch wirklich Mies!

IngoFrank | So., 12. April 2026 - 16:09

ses Marktes zu Zeiten der Mitregierung in der Ampel gerade in der Wirtschafts &…Energiepolitik durch einen grünen Minister denn zugelassen ?
Ihre Partei und letztlich auch Sie als Person aus der Innersten Führung der FDP.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Klaus Funke | So., 12. April 2026 - 17:10

Ich habe eben eine Entgegnung an Frau Lubig gesendet - aber man hat mich gecancelt. Gut. O.k. Das war´s jetzt für mich mit CICERO. Sind wir hier im Kindergarten oder was? Für mich ist jetzt Schluss Diesen Affentanz mach ich nicht mit.

Eventuell sollten Sie die Kommentare nicht so an sich heran lassen. Es macht keinen Sinn sich aufzuregen! Gerade politische Diskussionen werden oft hitzig geführt und dem "Gegenüber" wird die ganze Wut auf das politische System an den Kopf gehauen! Einige provozieren auch einfach nur. Lassen Sie sich den Sonntag nicht vermiesen! Zum Cicero, es scheint so zu sein, dass eine KI mit einer "Verschlagwortung" die Texte durchforstet. Manchmal in Sekunden, manchmal dauert es Stunden und manchmal kommt gar nichts durch. Hatte ich auch schon! Obwohl ich immer bemüht bin, nicht zu dick aufzutragen.

Beste Grüße aus der armen und nicht sexy Hauptstadt!

soistes | So., 12. April 2026 - 17:37

Ich selbst ganz alleine entscheide, wem ich meine Stimme oder sonst was gebe oder wie ich mein Leben lebe. Sie hier bestimmen DAS NICHT! GEHT´S NOCH BEI IHNEN? Vermutlich nicht!!!!

Müssen Sie andauernd die Kommentare der Foristen hier abqualifizieren oder Ihre unmaßgebliche Meinung dazu äußern? Das hört auf, Freundchen. Wir sind hier nicht in Ihrer Hilfsschule. Ihre Wertungen zu diesem oder jenem Kommentar sind absolut entbehrlich. Und meistens wird dadurch nichts geklärt. Sie verärgern nur die Leute. Es kommt darauf an, die Welt nicht zu interpretieren, sondern zu verändern. Klar? Und die Mehrheit der User sieht das bestimmt ebenso, nur äußert sich weiter niemand, weil es denen zu albern ist und keiner Streit will, der immer sofort losgeht, wenn Ihnen jemand widerspricht. Ich hasse jede Form von Belehrung und Bevormundung. Das tat ich früher schon und das System ließ es mich fühlen. Sie kommen mir vor wie ein Sonderschullehrer. Penetrant und intolerant bis zum geht nicht mehr. Zu allem und jedem Problem haben Sie eine "maßgebliche" Meinung. Ihre arme Frau und Ihre Kinder tun mir leid. Es muss furchtbar sein mit Ihnen auszukommen. Ein ewiger Besserwisser!

Klaus Funke | Mo., 13. April 2026 - 09:25

Antwort auf von Thomas Veit

Ich höre jetzt tatsächlich auf. Sie komme mir vor wie ein Angeber auf dem Schulhof. Dieses Niveau kann ich nicht mehr unterbieten.