Ryota Masuyama
Ryoto Masuyama, Inhaber des An-und-Verkauf-Ladens „Lumber Room“ in Tokio / Foto: Deby Sucha

Secondhand-Boom in Japan - Wegwerfen ist out

Japan wächst seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch das Geschäft mit Produkten aus zweiter Hand boomt. Zwischen Waschmaschine und Markenjeans hat sich ein neuer Sektor etabliert. Ein Vorbild für Deutschland?

Autoreninfo

Dr. Felix Lill ist Buchautor und berichtet für rund 50 deutschsprachige Medien über Ost- und Südostasien. Zudem ist er Co-Host des Podcast „Asien-Copy-Paste: Die Vorbilder und Nachahmer dieser Welt“.

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Ein konzentriertes Schweigen zieht sich durch die Fabrikhalle in Utsunomiya, ehe es von lautem Hämmern und plötzlich sprühenden Funken unterbrochen wird. Manager Kyosuke Takeda schreitet durch den Werkraum und bemüht sich auffällig um Unauffälligkeit: „Nachdem die eingegangene Altware an den Tischen da drüben geprüft worden ist, wird sie hier direkt repariert“, flüstert er und nickt zufrieden. „In den Abläufen werden unsere Leute immer schneller.“

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Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 29. Juli 2026 - 08:29

Nutzung sicher, ich glaube aber nicht, dass das Japans Ökonomie wieder auf die Beine bringen wird.
Vielleicht verstärkt das sogar noch das Festhalten an Vertrautem und sei es dem Gebrauchten von Anderen.
Eher scheint mir die evtl. langanhaltende "Depression" der Kaiserin ein Symbol.
Sie war eine moderne junge Frau, bis ihr die Traditionen Japans den """Garaus""" machten?
Wirklich nur von ganz weitem überlegt, wem nützt denn, was man bei uns manchmal lesen kann, dass "Totarbeiten" einen Namen in Japan hat?
Es hilft denen, die haben, die besitzen?
Das müssen nicht automatisch die produktivsten Menschen sein.
Wenn man sich von denen aber auch noch selbst abschneidet, dann verkümmert gesellschaftliche Intelligenz?
Als erstes sollte die Tochter des Kaisers nachfolgeberechtigt werden.
Das englische Königreich ist damit nicht ganz schlecht gefahren.
Die Hälfte der Menschheit, so Frau Baerbock, sollte langsam ins Licht treten.
Die andere Hälfte sollte sich nicht schämen, geboren zu sein.
FRAU

gegenüber Rhythmus und Entfaltung?
Über das Yin und Yang haben sich evtl. in Asien die Männer sogar des Mondes """bemächtigt"""? Nur eine Frage.
Innen und Aussen, das sind Männer, Lebewesen ganz allgemein, nicht isoliert nur über das Männliche.
Die Frauen existieren dann gar nicht mehr?
Ich liebe die von mir aus andere Hälfte der Menschheit sehr, deshalb wählte ich für mich Nietzsches "Ewigkeit".
Wenn das aber nicht mehr greift, wie könnte es weitergehen?

"Wollte nur das Grüne nippen,
samtenniedes Gras.
Leuchten taumelliebes Lächeln
auf mein Grab.

Wenn ich deine Halme
niederschreibe meine Haut,
lebe ich und atme ich
auch deine Seligkeit." Dorothee Sehrt-Irrek