- Im Maschinenraum neuer, verzweifelter Klimanarrative
Robert Habeck inszeniert Klimapolitik als ökonomische Notwendigkeit und preist China als Gewinner der Krise. Doch hinter der neuen Nüchternheit steckt ein Widerspruch: Wenn Klimaschutz sich rechnet – warum braucht es dann Staat und Subventionen?
Athletisch springt er auf die Bühne, begleitet von tosendem Applaus, auf dem Gesicht ein gut gelauntes, freches, fast bubenhaftes Grinsen: Robert Habeck. Es ist fraglos eine Sternstunde des einstigen Wirtschaftsministers, seine Rede auf dem diesjährigen Sustainable Economy Summit, ein wohliges Heimspiel – auf der in der AXICA tagenden Konferenz, bei der sich Politik und Wirtschaft zum zweiten Mal in Folge zur nachhaltigen Neujustierung der Ökonomie versammeln, ist man unter seinesgleichen.
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Schreibe ich besser nicht, die Folgen sind ja bekannt. Schlimm ist allerdings, dass noch so viele Menschen diesen Blödsinn glauben und der Grünen Ideologie hunterherhecheln.
gibt und schön, dass die Autorin Herrn Habeck ihre "Anerkennung" nicht verwehrt.
Ich habe die Strategie der Grünen nicht verstanden, die evtl. "moralische Aufladung", die "Klimaapokalypse" auch nicht, als sie sich evtl. zunehmend als Bewegung von Kindern und Jugendlichen "entpuppte".
Da diese aber m.E. niemals solche Proteste hätten organisieren und finanzieren können, regte sich bei mir dann Widerwillen.
Da ist mir der Wechsel zum rationalen Diskurs angenehmer, obwohl es immer auch um das Angenehme, die "unerträgliche Leichtigkeit des Seins" gehen sollte.
Aber solche Diskurse dürften wohl nicht, überspitzt, "im Kindergarten" möglich sein.
Ich weiss nicht, warum die Autorin den intelligenten Weg Chinas nicht goutieren will, hätte sich Habeck mal daran gehalten und die AKWs länger laufen lassen in der Krise
-> MIX
Die reine Lehre war nicht hilfreich, es braucht hohe geistes- und naturwissenschaftliche Intelligenz um diese "Leichtigkeit" zu erreichen.
Habeck scheint sie zu besitzen...
Kants "Kritik der reinen Vernunft", aber weniger mit dem Gewicht auf dem "moralischen Imperativ", sondern mit dem "gestirnten Himmel" über uns?
Man vergisst leicht, dass Kant vor Mozart geboren wurde und nach ihm starb.
Wir können diesen "gestirnten Himmel" also leicht als eine Huldigung an die "Königin der Nacht" verstehen, die ja auch Goethe leitete.
In diesem Sinne einer "ästhetischen Erziehung" las Schiller Kants Vernunftkritik und auch Nietzsches "Ewigkeit" rührt daher.
Es fiel mir nicht schwer, Kant so zu lesen, da ich mit Mozarts Musik groß wurde und Bach und Händel in diese Linie stellen würde.
Kant wuchs ja auch als "Pietist" heran.
Wenn es denn jemandem* hilft, mich besser zu verstehen, bzw. mir weiterzuhelfen, dann sage ich gerne, dass mein Pseudonym beim Standard und auch TE "Mozartin" war und ist.
Das ist keine reine Lehre und voller Fehler und auch Fehleinschätzungen und ich bitte herzlich um Vergebung bei Respektlosigkeit, aber wenn ich nun gar nicht "gesungen" hätte...?
150 zusätzliche neue Kernkraftwerke in den nächsten 15 Jahren, dazu aktuell 439 Kohlekraftwerkprojekte im Bau. Im Übrigen beteiligt sich China natürlich nicht an den idiotischen CO2 Zielen, legt aber gesteigerten Wert darau, dass sich alle Anderen daran halten (was natürlich nichts mit 'Klimaschutz' zu tun hat). Soviel zu Ihrem intelligenten Weg, den ich tatsächlich dafür halte. Habeck in irgendeiner Art und Weise naturwissenschaftliche 'Intelligenz' zu unterstellen, zeugt von 100% Realitätsignoranz.
Kann ich beides nicht mehr hören. Klimapolitik vernichtet unseren Wohlstand, verteuert Energie künstlich, macht mich ärmer. Das Ergebnis von Klimapolitik ist degrowth, Rückschritt, deindustrialisierung. Ich habe von der deutschen wie der europäischen Klimapolitik und ökosozlistischen Transformation die schnauze voll. Politiker haben nun lange genug Greta und luisa die Hand geschüttelt anstatt sich um tatsächliche Probleme zu kümmern.
Und mit Moral und weltenrettung braucht mir niemand mehr kommen. Wir leben in einer realen Welt mit realen Problemen- mit Askese und biedermeirlicher Spießigkeit, mit Naivität und Technologie- wie Fortschrittsfeindlichkeit überzeugt man mich nicht.
Wäre Klimapolitik tatsächlich ökonomisch sinnvoll, sie käme ohne Subventionen aus.
Moral und klima sind theoretische Themen der grünen und ihrer NGO, ein Thema für den evangelischen Kirchentag.
Ansonsten bekommt niemand mehr meine Stimme, der mir mit der Rettung des weltklimas kommt. Ein verliererthema.
"Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst..."
Joseph von Eichendorff "Mondnacht".
Wie ich einmal mit meiner Kusine besprach, uns bringt eher Bach zum Glauben als umgekehrt.
Was uns seit geraumer Zeit zu schaffen macht und wahrscheinlich nicht unerheblich zu einem verschärften Debattenklima beitrug und beiträgt, das ist evtl. die Aneinanderreihung von Krisen.
Krisen bringen mich immer dazu, zu erzählen, zufrieden bin ich eher leise.
Ich bin fürs Deeskalieren...
Wer an klimatismus bzw gretischismus leidet, sollte sich besser von einem Arzt untersuchen lassen. Ich kann mit den Untergangsapologeten und ihrem klimaspuk nichts anfangen. Erinnert mich an die Bußsekten des Mittelalters. Penetentiam agite möchte ich denen immer zurufen.
China macht das, was es bisher immer machte: den Weg fortsetzen, der erfolgreich war und ist. Chinas Ambitionen bei erneuerbaren Energien ist lediglich eine Zukunftsinvestition, wenn fossile Energie knapp wird. Dann gelingt die "Transformation", wenn sie nötig wird.
Nietzsche ist wohl mittlerweile ein "großer Philosoph" in China, überhaupt "Asien"? Darüber schrieb wohl Herr Dr. Kissler einmal.
Zudem ist in China das Yin und Yang Prinzip fest verankert, sind Chinesen meiner Meinung nach also "spirituell" in der Natur unterwegs.
Da muss ich gar nicht auf die Prussen zurückgreifen, um so eine Verankerung auch bei Menschen wie mir zu entdecken.
Im Deutschen Idealismus spielt die Natur, das Sein eine große Rolle?
Es ist solange her, dass ich mich damit befasste.
Es möge nur bitte niemals zu Gewalt und Herrschaft führen...auch nicht gegenüber der Natur.
Ich empfehle Ihnen "Störfall" von Christa Wolf, geborene Ihlenfeldt.
Erneuerbare Energien scheinen mir also in China ZUKUNFTSINVESTITIONEN zu sein, Investitionen in eine Zukunft.
Das geht auch ohne Autorität, mit den besseren Argumenten...
Der Ausbau der Kohlekraftwerke in China läuft und läuft und läuft. Ob China seinen Weg kommunistisch autoritär oder liberal handzahm macht, ändert nichts an dessen diversen Energiepolitik. Mein erster Kommentar bezieht sich auf Habeckscher Knödelei vor beifalltosendem Publikum.
im bösen China... /😉
Im Gegensatz unserer ideologisierten versammelten Linken ……zu der sich langsam aber sicher auch die CDU zählen kann.
Zum Niveau des SPD vehlen nur noch wenige % . Und da sind die „Gesundheitsreform“ und die „Rentengrundsicherund“ noch gar nicht eingepreist. Von den weitergehenden Grünen Wegen mal ganz abgesehen.
Ich glaube ich habe mich in Merz politisch geirrt, ich hab immer gedacht was macht er mit jedem Spuch mit der CDU, den er ablässt ?Noch mehr Schaden als Merkel geht eigentlich nicht ? Mittlerweile glaube ich ihm das „ links“ unter seiner Führung bald vorbei sein wird. Ja ehrlich…….
Schwartet die CDU weiter ab, das es nicht mal mehr zu einem flotten rot grünen Dreier reicht, ist links vorbei 👏🏻 Allerdings ist’s dann auch vorbei mit der CDU 🙊 Warum auch nicht ……40% + für die Union kommt nie wieder !
Obwohl ….. im Osten eine Partei an den 40% bereits knabbert …..geht also auch noch.
Mit besten Gruß aus der Erfurter Republik
Viel zu spät dämmert es, welche Schnapsidee es war, gleichzeitig aus der Kernenergie und der Kohleverstromung auszusteigen. Da der Atomstrom fehlt und spätestens 2038 das letzte Kohlekraftwerk schließt, müssen als gesicherte Leistung gegen Dunkelflauten neue Kraftwerke gebaut werden: ausgerechnet fossile Gasanlagen. Die ökologische Bewegung kämpft währenddessen um ihre Privilegien. Das ist der wahre Grund für die wütenden Angriffe auf die Wirtschaftsministerin. Katherina Reiche versucht Deutschlands Energiepolitik wieder auf Kurs zu bringen. Doch die Anhänger der Energiewende spielen nach eigenen Regeln. Sie halten erbittert an ihren Glaubenssätzen fest.
Nach den Forschungsinstituten hat am Mittwoch nun auch Katherina Reiche (CDU) die Wachstumsprognose für 2026 drastisch nach unten korrigiert und faktisch halbiert. Deutschland ist nicht nur der kranke Mann in Europa, sondern in der ganzen industrialisierten Welt.
Der Zampano Habeck ist gänzlich entzaubert.
Niemand auf der Welt kopiert die deutsche Energiewende. Zu Beginn des Jahrhunderts importierten die EU-Staaten 56 Prozent ihrer benötigten Energie. Seither wurden Billionen Euro in erneuerbare Energien investiert. Frei ist Europa aber trotz aller Investitionen nicht geworden. Da hilft auch kein Blick nach China. Wer physikalisch argumentiert muss das Speicherproblem lösen. Hierzu hat Habeck keine Antworten. Die in Deutschland versenkten Wassertstoffmilliarden lassen grüßen. Wahrlich, Habeck ist ein echter Schnacker!
Die 68-Bewegung vollzog sich in den Häutungen der vielen marxistischen Sekten, darunter auch im KBW, aus dem durch eine weitere Häutung die grüne Bewegung entstand.
Bei allen Häutungen blieb der theo- (oder ideo-)logische Kern des Marxismus erhalten: die (jeweilige) Partei und ihr strahlender Führer besitzt immer das volle, unbezweifelbare Wissen, wie ALLES in der Welt funktioniert und funktionieren soll.
Diese Überzeugung von der Allwissenheit der Partei bildet die politische Grundlage jeder marxistischen Sekte: Gesellschaft und Politik müssen von einer allwissenden Partei und ihrer leuchtenden Führergestalt in die Zukunft geführt werden.
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Wenn Habeck heute China als das große klimapolitische Ideal feiert, kann dies auch - ganz ohne Geo- und Klimapolitik - einfach an der alten, quasi angeborenen Affinität des KBW/der Grünen zum Maoismus liegen.
Für die "Demokratie" lautet jedenfalls die Habecksche Kernaussage: Das Volk muss zu seinem wahren Glück letztlich gezwungen werden.
... sehr kluge und reflektierte Artikel schreibt. Sehr schön!
stimme zu und möchte zudem auch Herrn Patni in diesem Sinne loben.
Wer die Presse verfolgt, kann in letzter Zeit auch mal Sätze lesen wie:“zudem ist nicht vollständig auszuschließen, dass der Klimawandel überwiegend natürlichen Ursachen geschuldet ist.“ Wer sich Klimadiagramme der letzten 400 000 Jahre ansieht, weiß, was der zitierte Prof. Conrad meinte. Wir leben in einer nacheiszeitlichen Warmphase,die vor etwa 12000 Jahren begonnen hat. Temperatur und CO2 Gehalt liefen bei allen vier Eiszeiten immer parallel. Es kann, schreibt man die Diagramme fort , noch wesentlich wärmer werden, selbst wenn es gar keine Menschen auf der Erde gäbe.
Das drängende Problem der Menschheit ist der Ressourcenverbrauch. Fossile Energie ist endlich, wenn auch die Vorräte noch für drei oder mehr Generationen reichen. Irgendwann sind sie alle. Wir brauchen Ersatz, sonst ist es vorbei mit dem Lebensstil.
All das wissen die Grünen Phantasten natürlich. Der CO2 Mythos war nur Mittel zum Zweck: Umbau der Marktwirtschaft in eine sozialistische Planwirtschaft. Wie in China.
beinahe 100% Zustimmung! 'Beinahe', weil m.E. das politische System dort planwirtschaftlich agiert, auf der anderen Seite der Wirtschaft aber mehr freie Hand gelassen wird als in der glorreichen eu, mit deren Regularien und Bürokratie würde China auch keinen wirtschaftl. Erfolg mehr haben. In der eu haben wir definitiv Planwirtschaft, und die Steigerung ist Deutschland der letzten 20 Jahre.
Ich habe von zahlreichen Neugründungen von Bullerbü Stadtteilen im Ausland erfahren. Gut so. Alle Fans folgt Eurem Meister dorthin. Verlasset Euren bisherigen Platz. Damit meine ich ALLE. Und das Ganze sehr schnell.
