Frauenquote - Gebt den Dicken das Kommando!

Der Staat schreibt vor, wie private Unternehmen ihr Management zusammenzusetzen haben. Wo soll das enden? Nicht nur Frauen sind in deutschen Vorständen unterrepräsentiert. Der Quotenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

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Die Frauenquote für Firmenvorstände ist erst der Anfang – auch Übergewichtige sind unterrepräsentiert / dpa

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Daniel Gräber leitet das Ressort Kapital bei Cicero.

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Daniel Gräber

Deutschland ist ein weiteres Stück vorangekommen – auf seinem Weg in die neosozialistische Planwirtschaft. Der Bundesrat hat am Freitag das zuvor vom Bundestag beschlossene „Gesetz zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ abgesegnet.

Schon der Titel klingt gruselig, sein Inhalt ist es allemal. Der Staat schreibt darin privaten Unternehmen vor, wie sie ihre Chefetagen zu besetzen haben. Die Vorstände größerer Firmen müssen künftig mit mindestens einer Frau besetzt sein. Kleinere Unternehmen trifft die Quote noch nicht, dafür eine Begründungspflicht. Sie müssen sich rechtfertigen, wenn sie keine Verweiblichung ihres Vorstands anstreben.

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Rolf Jost | Mo, 28. Juni 2021 - 16:44

Wie wär's mit einer Quote für kluge, vernünftige Menschen? Die meisten Führungspositionen scheinen mir mit Personen (Männern und Frauen) besetzt zu sein die bei der Verteilung von Verstand zu kurz gekommen sind.

... als "männlicher Cicerone" nicht etwas vorschnell auf andere? Was sagt denn Ihre Frau dazu?

Ich jedenfalls habe gerade alles Geschirr gespült, bevor ich wieder meinen CCS (=Ciceronen-Chef-Sessel) am Computer besetzt habe. Um meinen Platz in der Küche muss ich mir (im Gegensatz zu Ihnen?) keine Sorgen machen, den weist mir meine Frau schon zu.

Ach, wir männlichen, weißen CIceronen ...(mwC ?) sind schon eine lustige Truppe!

Manfred Bühring | Mo, 28. Juni 2021 - 17:15

Der sperrige Gesetzestitel sollte geändert werden in "Gutes Teilhabegesetz LGBTQ". Damit würden wir in der Namenstradition "guter Gesetze" der GroKo bleiben.

Bernd Muhlack | Mo, 28. Juni 2021 - 17:38

Bekanntlich bin ich Hardrocker, sie hatten einige Top-Hits.
Mötley Crüe bedeutet in etwa bunter, zusammengewürfelter Haufen.

Herr Thiele schreibt ungefähr selbiges:
"Und sie müssen auch dafür büßen, wenn ein nach Politiker*innen-Wunsch zusammenGEBASTELTER Quotenvorstand den Laden an die Wand fährt."

"dafür büßen?"
Diese Aussage halte ich für falsch.
Es gibt jedoch in der Tat Ausnahmen; etwa causa Middelhoff.

Ich hatte als Kind das Buch "Wir Spielen und Basteln!"
Untertitel: "In der Badewanne sind wir Kapitän!"
Manchmal habe ich das Gefühl, dass dieses Buch seit Jahren die Handlungsanweisung unserer Regierung ist!
Mötley Crüe eben!

Die "Quoten der Zukunft" hatte ich bereits bei Frau Hildebrandt erwähnt - mich ausführlich dazu geäußert.

Eine Anmerkung zum Bild.
Dazu fällt mir natürlich DICKE von Westernhagen ein. "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz" heißt das Album (1979?) - KULT!

QUOTE?
"Warum haben Sie sich bei uns beworben?"
"Darum - und weil ich gut bin!"
Sie hatte den Job!👍

Sorry Herr Gräber, ich postete:
"Herr Thiel schreibt ungefähr selbiges."

Ein von Storch´scher Mausrutscher - es muss natürlich "Herr Gräber" heißen!
Mea culpa, mea maxima culpa!

Und jetzt muss ich nach Wembley - home gaming!

Tochtern (diese KRAUT!) & friends sind im Stadion!

Bernd Haushalter | Mo, 28. Juni 2021 - 18:17

um mit den Tottenham Hotspurs zu sprechen

Notfalls könnten ein oder zwei Vorstände kurzfristig das Geschlecht ändern um Platz zu schaffen. Alternativ outet sich der Wunschkandidat über Nacht als w/d.
Ansonsten warten wir es ab, die Zeit enthüllt die Wahrheit.

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 28. Juni 2021 - 18:22

Das GG sagt, dass der Staat die Durchsetzung der GLEICHBERECHTIGUNG von Männern und Frauen fördert. Eine GleichSTELLUNG, die etwas völlig anderes ist steht nicht darin. Gegen Art.3 Abs. 2 verstößt das Parteistatut der Grünen, nach der an Position 1 immer eine Frau stehen muss, dagegen verstößt auch die Vorstands- und die Aufsichtsratsquote, weil es nicht mehr um Eignung, Können oder andere Qualifikationen geht, sondern um das Geschlecht. Der Staat soll die Gleichberechtigung fördern, dass kann z. B. heißen, dass er Frauen die MINT-Fächer schmackhaft macht, oder Männern trotz schlechterer Abi-Noten das Medizin-Studium ermöglicht. Denn was hilft das teure Medizinstudium für „Teilzeitkräfte“, die verständlicherweise auch Zeit für Ihre Kinder haben wollen?

Es wäre gar nicht so schlecht, wenn bei den Grünen der Bundesvorstand in die Aufstellung der saarländischen Landesliste eingriffe und Herr Ulrich sich gerichtlich dagegen wehren würde. Dann könnte man die gesetzeswidrige Regelung, daß Platz 1 von einer Frau zu besetzen ist, endlich einmal gerichtlich überprüfen lassen. Ich halte sie für schlicht verfassungswidrig. Das Saarland hat ganze 4 Wahlkreise, dürfte also 8 Abgeordnete nach Berlin entsenden. Bei der letzten Wahl stellten die Grünen genau 1 Abgeordneten. Eine Regelung, die einem Mann den Platz 1 der Landesliste verwehrt, verwehrt also grundsätzlich einem männlichen saarländischen Grünen den Einzug in den Bundestag. Das ist mit der Freiheit der Wahl nicht vereinbar. (Derzeitig der einzige grüne Abgeordnete des Saarlands ist übrigens Herr Markus Stefan Tressel [Quelle: Bundeswahlleiter]. Gab es 2017 das Männerverbot für Platz 1 noch nicht? Oder wie kommt es dazu? Weiß jemand Bescheid?)

Wolfgang Borchardt | Mo, 28. Juni 2021 - 18:33

.. Befähigten? Die haben keine Quote, obwohl die Nachfrage nach Kompetenz schwächelt

Rob Schuberth | Mo, 28. Juni 2021 - 19:36

Wir haben zwar den 1. April schon lange hinter uns gelassen, aber mir kommt dieser Artikel genauso vor.

Was soll das?
Es gibt wahrlich wichtige Themen zu denen es Artikel geben sollte, aber hier nichts davon...schade.

Fritz Elvers | Mo, 28. Juni 2021 - 22:02

Sind Sie eine deutsche Maggie Thatcher?

Antwort: Noa, I bin do koa Tranvestit.

Naja, das Gute Gleichstellungsgesetz wird ohnehin kassiert, weil es u.a. gegen die Vertragsfreiheit verstößt, denke ich als Nichtjurist.

helmut armbruster | Di, 29. Juni 2021 - 07:25

Unternehmen stehen jederzeit im Risiko. Und jede Unternehmensführung muss laufend Entscheidungen treffen, die auch gefährlich sein können.
Erweisen sich die Entscheidungen als richtig, wirft das Unternehmen einen Gewinn ab, erweisen sie sich als falsch bedeutet das Verlust und schlimmstenfalls Bankrott.
Gibt es Gewinn will der Staat über seine Steuern am Gewinn beteiligt werden. Gibt es Verlust hat der Staat nur einen Steuerausfall zu verkraften, die Eigentümer des Unternehmens dagegen verlieren ihr investiertes Kapital und damit womöglich ihre Lebensgrundlage. Der Staat springt nicht ein, er beteiligt sich nicht an den Folgen eines Verlusts oder bankrott.
Aber er will per Gesetz den Eigentümern vorschreiben mit welchen Personen sie das unternehmerische Risiko managen sollen.
So geht es nicht! Das ist nicht nur ungeheuer dumm, das ist ungerecht.
Als ausländischer Kapitalgeber würde ich es mir zwei Mal überlegen in deutsche Firmen zu investieren!!!

Werner Gottschämmer | Di, 29. Juni 2021 - 10:04

Wie lässt sich das eigentlich verkaufen? Die Sache mit Quoten, Leute aufgrund ihres Geschlechst in Positionen zu bringen, obwohl Geschlechter gibt es ja eigentlich gar nicht, aber lassen wir das, das würde zu kompliziert werden. Fakt scheint mir doch zu sein. Gremien entscheiden sich für Diversität und gegen Qualität. Hängt das damit zusammen, weil wie ohnehin nur noch Marionetten in wichtigen politischen Ämtern haben, die nur einen Auftrag ausführen? Und wer lässt sich deutlich einfacher benutzen, Leute mit guter Ausbildung, Verantwortungsbewusstsen, Anstand usw. oder eben Quotendiverse. Denke die Antwort ist nicht sehr schwer!

Ulrich Mende | Di, 29. Juni 2021 - 11:53

wie sich der LBGTQ+-Quoten-Hype , die PC und auch der Einfluss des Islam in den nächsten 30 Jahren in D entwickeln könnten, dem empfehle ich das Buch des (noch) ARD-Korrespondenten Constantin Schreiber "Die Kandidatin".

Wenn auch der Islam ähnlich wie der Sozialismus tickt. Aber bei den Frauen & ihrer Stellung - no kompatibel - Ab in die Küche oder ins Bett :-(
Nixs mit Geschlechterfrage, Quote oder vielleicht sogar in die Politik gehen - oder anderes .....
Ist dieser Islam vielleicht deshalb nach Europa geluxt worden?
Um beide Extreme zu bekämpfen?
Wer weiß - wer weiß

Ernst-Günther Konrad | Di, 29. Juni 2021 - 15:37

Ich sage dazu nur, wenn sich das die Industrie gefallen lässt, ist selber schuld. Die sollten das missachten und sich verklagen lassen. Aus meiner Sicht, verstößt das gegen unserer GG, das sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock.
Aber gut, das mögen die Großunternehmen beurteilen, ob sie sich so bevormunden lassen wollen. Wer es hinnimmt, sollte Schnatterinchen und der ehem. GRÜNEN Gaydukova gleich einen Job anbieten. Bei Irna ist nicht alzuviel Rede zu erwarten, dafür schnattert ihre Chefin exelent. Die haben es drauf. Was die Hochstablerin kann, hat sie gerade mit ihrem neuen Buch beweisen. Abschreiben kann sie gut und ohne Quellenangabe. Alles Management Fähigkeiten die gebraucht werden. Lächerlich das Ganze. Übrigens. Das Bauchbild oben. Ist das nicht Altmaier?