Weltweite Lieferketten und Corona - Das Märchen von den Hamsterkäufen

Die globalisierte Wirtschaft mit ihren weltweiten Warenströmen ist viel anfälliger, als wir im Alltag annehmen. Tatsächlich simulieren volle Produktregale nur eine Schein-Verfügbarkeit für Kunden. Die Lieferketten-Industrie ist problematisch – längst nicht nur im Falle der Coronavirus-Epidemie.

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Leere Regale im Supermarkt: Auch der Warenstrom ist anfällig / dpa

Autoreninfo

Bastian Brauns leitet das Wirtschaftsressort „Kapital“ bei Cicero. Zuvor war er Wirtschaftsredakteur bei Zeit Online. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er an der Henri-Nannen-Schule.

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Bastian Brauns

Wie zerbrechlich unser starkes Wirtschaftssystem ist, fördern in Zeiten von Corona ausgerechnet die Gesundheitsminister zu Tage. So saß der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann (CDU), vergangenen Sonntag in der ARD-Talkshow Anne Will und sagte, er müsse offen zugeben, dass es Probleme gebe. Denn für Krankenhäuser und Arztpraxen gebe es derzeit nicht genügend Schutzbekleidung. Das ist einigermaßen dramatisch, denn im Falle einer Virus-Epidemie sollte sich das medizinische Personal am allerwenigsten anstecken. Schließlich wäre die Folge der Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Und so fuhr Laumann fort: „Ich beschäftige mich als Gesundheitsministerium zurzeit mehr mit Beschaffungsfragen wie mit anderen Fragen.“ Als Staat, so seine Hoffnung, würde man „da vielleicht eher was kriegen“. Er treffe sich jetzt auch mit Textilherstellern, die noch in Deutschland produzieren würden, damit diese vielleicht die fehlende Schutzbekleidung herstellen. Und dann folgte ein Satz, der wie die Anstiftung zu einer kleinen ökonomischen Revolution klingt: „Eine Lehre aus dieser Geschichte muss auf jeden Fall sein: Wir können uns in dieser Sache nicht nur abhängig machen vom Ausland, auch was die Produktion angeht.“ Man müsse kritische Produkte in Deutschland oder zumindest in der EU herstellen. Den Produzenten müsse man dann Kontingente, sprich Subventionen zusichern, damit diese auch in Nicht-Krisen-Zeiten zu ihrem Geld kommen. Die Runde ging darüber hinweg, obwohl mit dem DIW-Chef Marcel Fratzscher ein ausgewiesener Wirtschaftsexperte saß.

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Steffen Loos | Di, 10. März 2020 - 08:39

Tja, jetzt wird einmal deutlich wie wichtig die Heimische Produktion und Industrie ist. Der Trend ging in Richtung Auslagerung und Umbau in eine Dienstleistungsgesellschaft. Sollte doch die Rohstoffgewinnung und Produktion woanders stattfinden, damit wir hier und unserer grünen Plüschwelt leben können und wir uns vormachen können, das Weltklima zu retten. Vielen ist es egal unter welchen Umwelt- und Arbeitsbedingungen etwas produziert wird, Hauptsache es wird nicht vor unserer Haustüre produziert. Gegen alles wird demonstriert. Nun hat die immer industriefeindlichere Gesellschaft ihre Quittung.

Danke Herr Loos für Ihren Kommentar. Kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Ich erlaube mir, ihm etwas hinzuzufügen. Ein Novum für mich, meinen Kommentar zu
"was macht die Bundesregierung eigentlich beruflich", zu wiederholen. Ich zitiere:
"ZEIT ONLINE" vom 18.02.2020: "Bundesregierung schickt weitere Hilfslieferung nach China". Schutzkleidung, Desinfektionsmittel, Sprühgeräte. Deutschland unterstützt die chinesischen Behörden in ihrem Kampf gegen die Epidemie. Man habe dafür "größten Respekt"
Angesichts der anhaltenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China hat die Bundesregierung eine weitere Hilfslieferung von 8,7 Tonnen mit einem Wert von mehr als 150.000 Euro auf den Weg gebracht. "Wir wollen China weiter nach Kräften bei der Bekämpfung der Epidemie unterstützen - schnell und unbürokratisch sagte Außenminister Heiko Maas. Deutschland stehe "fest an Chinas Seite" und arbeite "mit den chinesischen eng und vertrauensvoll zusammen".

Maas betonte, man habe "allergrößten vor den Anstrenungen, die China bereits un-ternommen hat".

Es ist die zweite Hilfslieferung der Bundesregierung. Bereits Anfang Februar waren bei der Rückholung deutscher Staatsangehöriger aus Wuhan insgesamt 5,4 Tonnen Verbrauchsmaterial, Schutzausrüstung etc. nach China gebracht worden.
Ironie der Geschichte: Deutschland braucht nunmehr das Material, was nach China
geliefert worden war.
Auf Nachfrage in China: "Sie liefern nichts aus".

Neben der Produktverfügbarkeit ist auch die Produktsicherheit ein nicht unwichtiges Thema. Kaum in den Medien breitgetreten ist das Problem eines Blutdrucksenkungsrohstoffes im letzten Jahr. Man hat die Produktion in China etwas „optimiert“ (die Prozesse schneller ablaufen lassen) und schon wurde aus dem Blutdrucksenker ein Medikament mit der „Nebenwirkung“, Krebs verursachen zu können. Nach und nach wird dieser Grundstoff ersetzt. Verzichten konnte man darauf nicht, zu viele wären wahrscheinlich an Bluthochdruck gestorben. Die Frage stellt sich: Wie sichert man Prozesse auf der anderen Seite des Globus in einem „totalitären“ Staat?

Ingofrank | Di, 10. März 2020 - 09:04

Die Globalisierung zahlt sich sicher für alle aus ,aber die Waage, zwischen Wirtschaft und Verbrauchern schlägt eindeutig zu Gunsten der Wirtschaft aus.

Ich habe vor mehreren Jahren einen Artikel über die Landwirtschaft gelesen der mich bis heute beschäftigt.
Für Deutschland wäre es durchaus besser, alle land-
wirtschaftlichen Produkte einzuführen. Aus 2 Gründen hält man die Landwirtschaft am Leben. ( mit viel Subventionen) 1. Unabhängigkeit in Kriesensituationen und 2. das Wissen geht verloren.
Und somit ist der 2. Punkt für mich der entscheidende. WISSEN! Gehen Sie heute mal auf dem Land in eine Schulklasse und fragen nach Zeiten wann z.b.Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln gesät werden können. Fragen Sie nach Fruchtfolgen. Fragen sie nach dem Boden von dem Ort in dem die Kinder wohnen. Ob Lehm, oder Sandboden ... Sie werden erstaunt sein wie wenig Kinder darauf eine Antwort haben.
Und so wie oben beschrieben ist das dann auch in anderen Wirtschaftszweigen.

Wie richtig. Das Wissen, daß seit der Neolithischen Revolution erworben wurde wie das der industriellen Revolution(en) seit etwa 200 Jahren geben wir preis. Menschen und Gemeinschaften macht (nicht allein) aus, was und wie sie produzieren. Bis in die Frühe Moderne gab es regionale Hungersnöte, denen man nicht abhelfen konnte, weil Infrastruktur und Transporrtmöglichkeiten fehlten. Hunger und Überfluss in relativer Nähe.
Globale Kooperation ist etwas anderes als ausschließlich globale, einseitig arbeitsteilige Produktionsketten just in time. Ohne kombinierte regionale und globale Produktion werden wir von Krise zu Krise stolpern, denn "Störungen" gibt es notwendig, je ausgefeilter ein System, umso weniger beweglich und umso anfälliger.
Ackerbau ist die Basis aller Kultur , das ist vergessen.
Aus Spass habe ich vor kurzem Texte aus ökonomischen Lehrbüchern der DDR zitiert. Die Reaktion war wie erwartet, man unterstellte Nationalismus und AFD Nähe.

Es wäre schon ein großer Fortschritt wenn wir vielfach unter, aber nie über dem Eigenbedarf selbst produzieren würden. Tatsächlich exportieren wir ja, z.B. 50% der Schweinefleischproduktion. In anderen EU-Ländern ist es nicht anders. Deshalb sind die Verbraucherpreise in der EU ca. 20 -30% über den Preisen in anderen Ländern.

Ingofrank | Di, 10. März 2020 - 09:09

Wenn wir dann letztendlich unsere Energieindustrie , unseren energieintensiven Schwermaschinenbau, unsere Auto Industrie überhaupt unser wirtschaftliches Fundament weggeknüppelt haben, dann ist das Wissen weg und unser Land wird verarmen.
Globalisierung hin oder her.

Mit vielen Grüßen aus der Erfurter Republik

Ernst-Günther Konrad | Di, 10. März 2020 - 09:43

" Wir können uns in dieser Sache nicht nur abhängig machen vom Ausland, auch was die Produktion angeht." Das hört sich aber nationalistisch an oder was? Ist das AFD-Sprech oder gar schlimmer?
Aha. Keine Abhängigkeit vom Ausland? Das müsste aber dann auch umgekehrt gelten oder?
Wieso innerhalb der EU produzieren? Das kann man in engbegrenzten Maße EU-weit verteilen ja, aber in der Hauptsache eben im eigenen Land, in der eigenen Region, durch eigene Bürger produziert, haltbar und nachhaltig, ohne Sollbruchstellen für die Wegwerfgesellschaft. Keine überbordernde Hin- und Herfahrerei von A nach B nach C.
Lagerhaltung in vernünftigem Maß fordert man doch vom Bürger. Er soll zwei Wochenvorräte haben. Jo, das haben wir schon immer zu Hause. Nicht aus Angst, sondern es kommt mal jemand zu Besuch, es gibt mal was im Angebot, man kann den Kindern oder dem Nachbarn mal aushelfen. Man ist mal eine Woche krank und muss nicht verhungern. Und was macht der Staat? Hat der Reserven? Ja, unsere Steuern.

meine Güte, was für ein weltfremder Kommentar. Nationalistische Träumereien.

Das erinnert in der Tat an Zeiten, in denen man sogar Kaffee im eigenen Land produzieren wollte. Deswegen darf die die übliche AfD-Wehleidigkeit wohl auch nicht fehlen.

Sicher gibt es Bereiche, bei denen man mehr auf heimische Produkte setzen sollte. Man muss keine spanischen Äpfel essen, auch wenn die sicherlich süsser sind.

Aber: Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Ohne Importe läuft in Deutschland bald gar nichts mehr. Und ohne Produktion gibt es auch keinen ordentlichen Export, und damit keinen Wohlstand mehr.

Dann trösten wir uns mit dem Singen von Volksliedern. Ausschliesslich aus eigener Produktion.

… werden per Sattelschlepper/Container in den Maghreb gekarrt, dort für kaum Lohn gepuhlt und wieder zurück nach EU.
So ein Schälchen, knapp 200 gr, kostet dann etwa schlappe 3 €.
Im Prinzip wird der gesamte europäische Krabbenmarkt von einem einzigen holländischen Unternehmen kontrolliert; natürlich "verschachtelt".
Gegen dieses Unternehmen hat niemand eine Chance. Auch diese Eurokraten nicht; ein Schelm der böses dabei denkt, gell?

Herr Lenz, Sie haben Recht.
Ich stimme Ihnen oft zu, jedoch ist das AfD-must-have in Ihren Postings nur nervig.
Soll doch jeder schreiben was er will, und wenn es der letzte Unsinn ist!
Wie sagte damals der US-General zu seinen Boys: "Und wenn diese Neger sagen, Afrika sei größer als Texas, dann lasst sie einfach reden!"

Hass, Hetze etc. kommen doch bei Cicero sowieso nicht durch!

Trauben aus Südafrika, 500gr-Schale für 1,79
Zwiebeln aus Ägypten, das 1,5kg-Netz für 0,99 (!)

Volkslieder, Flöte?
Herr Lenz, selbiges sagte die Kanzlerin damals!
q.e.d. …

...den Spruch kennen Sie doch sicher?

Der eine befindet sich im kräftezehrenden Kampf gegen Klimakritiker, Gutmenschen, Flüchtlingsversteher, Grüne, Linke, Rote und besonders natürlich Greta und Frau Merkel.

Der andere meint, auch auf Grund unserer Vergangenheit kann man gar nicht oft genug vor der AfD warnen.

Ich gebe zu - falls Sie es noch nicht wussten - ich gehöre zur zweiten Gruppe.

Ich will hier übrigens keinen AfD-Anhänger klüger machen; solche Fähigkeit maße ich mir nicht an. Aber hier liest ja nicht nur der täglich anwesende AfD-Stammtisch.

Hier lesen durchaus - da bin ich sicher - auch Menschen mit, die zu den 75% der Deutschen gehören, die mittlerweile wissen, wie radikal die AfD ist.

Übrigens konnte auch der Kommentator, auf den sich mein Beitrag bezog, es sich nicht verkneifen, mal wieder das Opfer zu spielen. So wie er das fast täglich macht.

Aber Sie haben Recht: Soll jeder schreiben was er will. Und wenn es Kritik am Kommentar des Anderen ist.

Brigitte Hesse | Di, 10. März 2020 - 10:06

Ich habe nicht gewusst, was uns die Apotheker und Ärzte jetzt erst erzählen. Weil sie uns erklären müssen, warum uns die Medikamente ausgehen. Ein Riesenanteil unserer Medikamente kommt also aus China. Dass man sich derart umfangreich von einem einzigen Land abhängig macht, ist das nicht leichtsinnig? Es könnte ja auch mal zu einem politischen Zwist kommen, und schon ist die Leitung zerschnitten. Nun ist es Corona. Und wir stehen vor leeren Regalen. Dabei könnte ich mir vorstellen, dass Europa gut seine Medikamente herstellen könnte. Aber es muss eben billig sein. Das mag bei T-Shirts und Jeans aus Asien angehen, aber nicht bei Medikamenten. Ich habe nur noch eine Schilddrüse und nehme lebenslang als Ersatz ein Hormonpräparat. Mal sehen, wie lange ich das noch kann.

Ist Ihnen bekannt, das Chemieforschung in der EU (nicht EUROPA!!) nicht gewünscht ist und schon vor Jahren stark reglementiert und vertrieben wurde?
Unsere chenische Industrie wurde bereits geschreddert, Auto- und weitere Industrien werden folgen. Dann können wir bald alle gleich arm sein, der linke Traum erfüllt sich und der deutsche Michel schläft weiter.
Ironisch Grüße

Andreas Zimmermann | Di, 10. März 2020 - 10:13

Die angesprochenen Probleme mit heimischer Produktion von Schlüsseltechnologien oder strategischen Gütern ist ein alter Hut. Vor den Gefahren und drohenden Abhängigkeiten wurde seit Jahren in den entsprechenden Wirtschaftsverbänden und von Verbrauchervertretern gewarnt, allein die Politik welche den entsprechenden Gesetzlichen Rahmen setzen konnte hat all dies in den Wind geschlagen.
Ich bin mir sicher, wenn dieses ganze Durcheinander irgendwann wieder endet und "Normalität" einzieht, wird sich so gut wie nichts ändern. Denn das würde das zitierte "Handeln mit Augenmaß" erfordern, eine Handlungsweise welche ich den größten Teil von Politik und Wirtschaft komplett abspreche. Außerdem müsste die entsprechenden Kreise ja einen Fehler eingestehen und sich selbst kurzsichtige Handlungsweise bescheinigen - das wäre ja mal ganz was Neues! Das haben diese Politikersimulanten bisher nicht geschafft und das wird auch diesmal nicht geschehen, am Ende sind es die Verbraucher gewesen... Haa ha

Norbert Heyer | Di, 10. März 2020 - 10:56

Der Artikel beschreibt die Lage völlig korrekt - gerade in solchen Krisenzeiten wie jetzt ist ein gut gefülltes Lager Gold wert. Nur - in jedem betriebswirtschaftlichem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass ein großer Lagervorrat „totes Kapital“ ist. Lagermehrbestände von einem zum anderen Jahr bedeuten auch einen bilanztechnischen Mehrgewinn und damit höhere Steuern. Deshalb wird jedes Lager auf „Kante“ geführt, die größten Lagermengen befinden sich im Transport von Bahn, LKW, Flugzeug und Schiff. Geht eben so lange gut, bis etwas unvorhergesehenes passiert. Die eigenen Kapazitäten sind unwiderruflich abgebaut, die Fähigkeiten zum Neuanfang sind nicht mehr
vorhanden, das Ausland arbeitet billiger. Wenn wir jetzt noch weiter unsere industriellen Kapazitäten abbauen, wir irgendwann der Zeitpunkt erreicht sein, wo wir komplett von ausländischen Firmen abhängig sind. Ob wir es uns dann aber noch leisten können, alle Produkte in anderen Ländern einzukaufen, das ist mehr als ungewiss

Hubert Sieweke | Di, 10. März 2020 - 14:26

Garten und Natur ist seit Jahren "flöten gegangen", sondern das tiefere Wissen allgemein. Geschichte? Fehlanzeige. Mathe? Rudimentär. Allgemeinwissen? Spärlich.
Großes Wissen besteht in YOUTUBE, NetFlix, und der virtuellen Welt, die alles immer so schön bunt darstellt. Anstatt sich mit der Flora und Fauna in der Nachbarschaft auszukennen, wird heute das Weltklima ins Auge gefasst. Da wollen dann kleine Gretas, die nicht mal wissen, was ein Regenwurm macht, das Klima verbessern!!! Aber nur, in dem sie das nachplappern, was sie indoktriniert bekommen.
Wenn diese unwissenden Kiddies in 10-15 Jahren Politik machen wollen, sind sie in den Fängen des sozialistischen Rattenfänger. Sie werden willenlos folgen.

Hubert Sieweke | Di, 10. März 2020 - 14:32

ist der Hype um diese Covid19-Influenza wieder vorbei. Man erinnert sich der Toten und infizierten Grippekranken, stellt fest, dass nicht alle Menschen 100 Jahre alt werden und das für alte, kranke und schwer kranke Menschen eine Infektion lebensbedrohlich sein kann, ob mit Convid19 oder ohne.
Zum Leidwesen der Politiker kehrt wieder Normalität ein und Spahn und Co. ,müssen wieder um Aufmerksamkeit kämpfen.

Bernd Muhlack | Di, 10. März 2020 - 19:20

Ein schönes Bild.
Auch der Penny im Nachbarort ist zeitweise leergefegt, als ob darin ein Tornado gewütet hätte.

Quasi: Völker stürmt die Regale, auf zum letzten Produkt!
Aber warum Klopapier, Küchenkrepp?
Habe ich etwas verpasst?

In 1980 waren wir auf Studienfahrt in Polen; tiefster kalter Krieg. Geschichte-LK, alle etwa 18 j jung.
In Warschau wollten einige von uns in einen "Supermarkt". Mehr als 100 "Einheimische" standen in der Schlange vor der Eingangstür.
WIR durften einfach "rein", wurden präferiert (zahle mit DoitschMark!)
Wie auf obigem Bild sah es aus!
Jedoch Wodka statt Paniermehl; ohne Ende!
0,5 L- Flaschen mit KRONKORKEN!

Kurze Diskussion; wir haben dann das wenige dort gelassen, keiner von uns kaufte etwas.
Gleichwohl wurden wir bespuckt und angeschrien.
Unvergesslich, aber verständlich.

Meine Oma M. hat mir sehr viel vom Krieg erzählt; zum Glück habe ich es damals aufgeschrieben; inzw. gescannt.

Diese aktuelle Hysterie, dieser Aktionismus sind nur... DANEBEN!

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