Lieferdienste - Dienstbote 4.0

Sofortlieferdienste für Lebensmittel wachsen in schwindelerregender Geschwindigkeit. Sie liefern sich einen harten Konkurrenzkampf, oft zulasten der Mitarbeiter. Kann dieses Geschäft dauerhaft funktionieren oder platzt bald die Milliardenblase? „Delivery Hero“ hat kurz vor Heiligabend bereits aufgegeben. Kurzfristiger Gewinner ist der Lieferdienst „Gorillas“.

Eben bestellt, in zehn Minuten geliefert: Um Lebensmittelbringdienste wie Gorillas ist ein regelrechter Hype entstanden / Heinrich Holtgreve

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Ulrich Thiele volontiert bei Cicero.

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Während die Corona-Krise ganze Branchen in Bedrängnis bringt, herrscht im Online-Lebensmittelhandel Goldgräberstimmung. Seit Beginn der Pandemie schießen Lieferdienste wie Pilze aus dem Boden: Gorillas, Flink, Getir, Flaschenpost, Knuspr, Wolt, Gopuff, Foodpanda und Picnic – um nur einige zu nennen – drängen auf den deutschen Lebensmittelmarkt. Die bunten E-Bikes und -Roller ihrer Fahrer prägen längst das Stadtbild in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Co. 

Dem Institut für Handelsforschung Köln zufolge ist der Umsatz mit Lebensmitteln im Internet 2020 sprunghaft gestiegen: von 1,4 auf 2 Prozent des gesamten Lebensmittelhandels. Bei einem Marktvolumen von insgesamt 226 Milliarden Euro sind das Milliardensummen – Tendenz steigend.

Ist das eine Blase?

Die Kunden bestellen auf dem Smartphone, und wenige Minuten später klingelt es an der Tür – so das Geschäftsmodell. Manche Lieferdienste werben mit Lieferungen in kürzester Zeit, andere, wie Gorillas, konkret mit Lieferungen in zehn Minuten. Die Quick-Commerce-Anbieter nutzen strategisch gelegene Warenhäuser und Liefersoftware, um ihre Lieferungen schnell abwickeln zu können. 

Doch lukrativ ist deren Geschäftsmodell bislang nicht. Die Preise sind niedrig und die Kosten hoch. Denn die Lieferdienste tragen einen harten Konkurrenzkampf aus. Ihre Taktik: Expansion auf Teufel komm raus. Das funktioniert nur, weil die jungen Unternehmen mit Kapital überflutet werden. Unter Investoren ist ein regelrechter Hype entstanden. In ihren jüngsten Finanzierungsrunden haben Gorillas, Flink und Getir jeweils dreistellige Millionenbeträge kassiert. 

Wohin führt das? Wie wollen die Quick-Commerce-Anbieter rentabel werden? Wie viele Lieferdienste werden überhaupt überleben? Blähen die Finanzspritzen die rasant wachsende Branche zu einer Blase auf, die irgendwann platzt? 

Gorillas

Der E-Commerce-Experte Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein ist skeptisch. „Es ist nicht auszuschließen, dass das Geschäftsmodell von Gorillas, Flink und Co. funktioniert, aber ich glaube es in bestehender Form nicht. Sie bedienen mit großem Aufwand eine am Ende doch recht kleine Zielgruppe, und bislang hat noch niemand bewiesen, dass man damit in Europa Geld verdienen kann“, sagte Heinemann der dpa.

In Deutschland hat vor allem Gorillas die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Durch eine exzessive Marketingkampagne in den sozialen Medien, großflächige Plakatierungen in den Städten, aber auch durch medienwirksam ausgetragene Konflikte um die Arbeitsbedingungen der „Rider“, wie das Start-up seine Fahrer nennt. Gorillas-Gründer Kagan Sümer stammt aus Istanbul und kam zum Studium nach Deutschland. In Berlin startete er Gorillas 2020. Das Unternehmen wuchs rasant. Inzwischen hat es rund 10.000 Mitarbeiter und Standorte in 22 größeren Städten in Deutschland, außerdem in Belgien, Großbritannien, Spanien, Dänemark, Italien, Frankreich und in New York (USA). Im Oktober 2021 wurde bekannt gegeben, dass sich die börsennotierte Essensliefer-Plattform Delivery Hero mit 200 Millionen Euro an Gorillas beteiligt und 8 Prozent der Anteile übernimmt. In einer dritten Finanzierungsrunde konnte das Unternehmen rund eine Milliarde Euro einsammeln.

Ein Dienstag im November. Vor einem Gorillas-­Warenhaus in Berlin-Kreuzberg haben sich ein paar Hundert Demonstranten versammelt. Linke Gruppen, von Migrantifa und „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ bis zur Linkspartei, hatten zu einer „Solidaritäts-Demo“ aufgerufen. Skandiert werden Parolen wie „No Border. No Nation. Stop Deportation“, die klarmachen, dass es den Anwesenden nicht nur um die Arbeitnehmerrechte der Gorillas-Rider geht.

Protest der Rider

Fabien, 40, steht in Gorillas-Uniform in der Menge. Er arbeite nicht mehr für den Lieferdienst, erzählt der Spanier. Im Oktober 2020 habe er als Rider angefangen, im Oktober 2021 lief sein Vertrag aus. Er habe weiterarbeiten wollen, doch das Unternehmen habe seinen Vertrag nicht verlängert. Nun sei er arbeitslos. „Gorillas behandelt meine ehemaligen Kollegen schlecht, ich bin hier, um sie zu unterstützen“, sagt er auf Englisch. Er selbst habe oft bis spät in die Nacht gearbeitet und am frühen Morgen schon wieder starten müssen, berichtet er.

Die aktiven Arbeiter, die der Versammlung vor dem Lager stehend zuschauen, halten sich mit Kritik zurück. Er könne nicht mit der Presse sprechen, sagt ein junger Rider, auch nicht anonym. „I’m not fired yet“, sagt er und lacht. Womit er auf den Umstand anspielt, dass Rider, die in den vergangenen Monaten an Streiks und Protesten teilnahmen, anschließend gefeuert wurden. Unter den Ridern wird viel spanisch und arabisch gesprochen, ein Großteil der Gorillas-Arbeiter sind Migranten.

Die Liste der Vorwürfe über den Umgang mit den Fahrern ist lang: darunter ausbleibende oder verspätete Lohnauszahlungen, zu kurze Pausen zwischen den Schichten, auf wenige Monate befristete Verträge, fehlende Sicherheit beim Fahren durch die Innenstadt wegen des Zeitdrucks und mangelhafter Ausrüstung – und das für 10,50 Euro pro Stunde plus Trinkgeld. Seit Monaten streiken Beschäftigte, lautstark unterstützt von Organisationen und Vertretern aus dem linken bis linksextremen Lager. 

Der Vorzeige-Manager

Der Anwalt Martin Bechert ist auf Arbeitsrecht spezialisiert. Er vertritt 17 Gorillas-Rider, die gegen Kündigungen klagen, und Mitarbeiter, die einen Betriebsrat gründen wollen. Bechert wirft dem Unternehmen „dreistes Union-­Busting wie aus dem Drehbuch“ vor, also das gezielte Aushöhlen von Gewerkschaftsstrukturen. „Zufälligerweise“ seien die allermeisten Arbeiter, die eine Betriebsratswahl organisiert haben, strafversetzt worden – an Standorte, die, anders als vorher, weit von ihren Wohnorten und dem Büro des Wahlvorstands entfernt sind. Zudem stünden alle Kündigungen auf dünnem Boden und hätten kaum eine Chance vor einem Arbeitsgericht. Doch Gorillas setze gezielt darauf, dass die Rider nicht klagen, sich anderweitig umsehen – oder dass die Gerichte schlichtweg nicht hinterherkommen. Das Unternehmen hingegen betont: „Uns liegen die Interessen unserer Rider am Herzen und wir nehmen ihr Feedback sehr ernst.“ Der Großteil der Mitarbeiter sei „sehr zufrieden mit den Arbeitsbedingungen bei Gorillas“.

Der Gegenwind ist am Unternehmen nicht vorbeigegangen. Gegenüber der Presse herrscht bei Gorillas Vorsicht. Unsere Anfrage, ob Cicero einen Rider bei einer Tour begleiten könne, müsse intern abgesprochen werden, heißt es. Zwei Wochen später kommt die Zusage für einen Termin an einem Dienstagmittag – mit einem ehemaligen Rider, der inzwischen zum „Implementation Manager“ aufgestiegen ist. Welche Botschaft vermittelt werden soll, ist klar: Bei der Rückkehr der Dienstboten im Digitalzeitalter geht es nicht um Ausbeutung, sondern um Aufstiegschancen. 

Nicholas Gick steht im Lebensmittellager in Hamburg-Eimsbüttel und stellt sich erst einmal vor. Er sei Anfang Januar 2021 zu Gorillas gekommen, weil er coronabedingt in der Gastronomie nicht mehr habe arbeiten können. Bereits nach wenigen Monaten sei er dann zum Manager aufgestiegen. „Das ist das Großartige hier: Man hat alle Möglichkeiten“, sagt er. Aber gilt das auch für Migranten mit eingeschränkten Deutschkenntnissen? Und machen diese Möglichkeiten die schlechten Arbeitsbedingungen derer, die nicht aufsteigen, besser? 

Lieferablauf

Das Lager in Eimsbüttel, eine ehemalige Spielhalle, umfasst rund 2500 Produkte: von Obst und Gemüse bis zu Parfum und Putzmittel. Geliefert wird in einem Radius von wenigen Kilometern. Zu dieser Tageszeit ist wenig Betrieb. Acht Rider sind im Einsatz, zu Stoßzeiten können es wesentlich mehr sein. Vor einem Bildschirm sitzen für die Logistik zuständige Mitarbeiter. Ein Klingeln kündigt den Eingang einer neuen Bestellung an, zwei Mitarbeiter streifen zügig mit einem Einkaufswagen durchs Lager, um die mit Kennzeichen markierten Produkte („A3-6“ für Holsten Bier) einzusammeln, in Tüten zu verstauen und diese dem bereits wartenden Rider in den Rucksack zu packen. Der Rider gibt die Adresse bei Google Maps auf seinem am Lenkrad befestigten Smartphone ein und fährt los. 

Als Manager sei er immer noch auf den Straßen unterwegs, sagt Nicholas Gick und übernimmt die nächste Tour. Sekt, Klopapier, Küchenrollen, Obst, eine Papaya sollen in eine 2,2 Kilometer entfernte Straße – in deren Nähe bereits ein weiteres Gorillas-Lager im Aufbau ist. Vier Minuten sind schon um, als Gick losfährt. Die Fahrt am viel befahrenen Langenfelder Damm entlang ist abenteuerlich, Fußgänger passieren den Fahrradweg, Gick nutzt im Zehnsekundentakt seine Klingel. Pünktlich nach sechs Minuten Fahrzeit erreicht er die große Wohnung eines Mittdreißigers. Von der Eingangstür aus sind ein Klavier und darüber ein großes Gemälde zu erkennen. In hippen Stadtteilen wie der Sternschanze oder Eimsbüttel würden öfter Bioprodukte bestellt, erzählt Gick. Wer das Geschäftsmodell von Gorillas und Co. mit Klassenbewusstsein betrachtet, sieht schnell: Hier beliefert das größtenteils migrantische Prekariat die kosmopolitische und ökologisch bewusste Mittelschicht. 

Reaktionen auf den Druck

Auch wenn keines der anderen Unternehmen öffentlich so sehr am Pranger steht, beschränkt sich der Vorwurf der Ausbeutung nicht nur auf Gorillas. Es ist ein Vorwurf, der grundsätzlich die sogenannte Gig-Economy betrifft, zu der Quick-Commerce-Anbieter gehören: befristete Verträge, um flexibel zu sein; mangelhaftes Equipment, um Kosten zu sparen; Verhindern von Betriebsräten, um über Arbeitnehmerstrukturen die Kontrolle zu haben. Mittlerweile werden die Arbeitsbedingungen zu einem Wettbewerbsfaktor: Der Imageschaden drückt die Gorillas-Bewertung vor der nächsten Finanzierungsrunde, wie jüngst das Handelsblatt berichtete.

Andere Lieferdienste bemühen sich um die Demonstration fairer Arbeitsverhältnisse und leiten erste Schritte ein – Lieferando hat angekündigt, seine Verträge zu entfristen. Anfang Dezember reagierte auch Gorillas auf den wachsenden Druck und verkündete, den Stundenlohn ab Januar 2022 auf 12 Euro plus Trinkgelder und Bonuszahlungen zu erhöhen.

Angesichts der niedrigen Preise und geringen Liefergebühren sind noch viele Konflikte in der Quick-Commerce-Branche absehbar. Denn Kosten­effizienz ist für die Lieferfirmen essenziell. Beobachter spekulieren, dass Gorillas jeden Tag eine gewaltige Summe verliere, um seine Artikel in kürzester Zeit ausliefern zu können. 

Nicht umkehrbarer Trend

Die Quick-Commerce-Firmen haben mehrere Stellschrauben, um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen: Bündelung von Belieferungen, größere Warenkörbe und Automatisierung der Lager – was wohl mit zahlreichen Jobverlusten für Lagerarbeiter verbunden sein wird. Und weiter in die Zukunft gedacht: Auch die Rider könnten der Automatisierung zum Opfer fallen, Unternehmen wie Starship Technologies haben bereits Lieferroboter entwickelt.

Eva Stüber, Mitglied der Geschäftsleitung am Institut für Handelsforschung (IFH) Köln, erinnert die Debatte um Gorillas an die Anfänge der Industrialisierung. Auch damals habe es zahlreiche Proteste und Streiks gegeben. „Wir erleben zurzeit große Umbrüche mit ganz neuen Arbeitsmodellen, für die es bisher noch keine Form gab“, sagt sie. Fest steht: Die Digitalisierung des Lebensmittelhandels ist nicht umkehrbar. Die Marktanteile der Online-Lieferdienste wachsen – ein Trend, der sich schon vor der Pandemie abzeichnete. „Die Zeit war sowieso reif“, sagt Stüber. „In einer IFH-Studie Ende Januar 2020 – also kurz vorm ersten Shutdown – haben wir die Anzeichen für die aufkommende Offenheit für Online-Lebensmittelbestellungen bei den Menschen aufgezeigt. Das Einkaufsstätten-Portfolio wurde erweitert“, so die Handelsforscherin, die sich in ihrer Promotion empirisch mit der „Personalisierung im Internethandel“ beschäftigt hat. Trotz des aufkommenden Drucks auf den stationären Handel sieht Stüber kein Verschwinden der Supermärkte. Tatsächlich ist eine Zusammenarbeit zwischen Handelskonzernen und Lieferdiensten absehbar. Rewe und Flink kooperieren bereits.

Das Zehn-Minuten-Ziel

Es zeigt sich schon, dass die Quick-Commerce-Anbieter von ihrem Zehn-Minuten-Ziel abrücken. „Das ist ein aufregendes Marketingversprechen, das Aufmerksamkeit bringt und den Einstieg für viele Menschen ermöglicht“, sagt Stüber. Sie spricht vom Zalando-Effekt: Früher hieß es, niemand werde Schuhe und Kleidung online bestellen, weil diese anprobiert werden müssten. Heute ist es die zweitgrößte Branche im Onlinehandel mit immer noch großen Wachstumsraten. Der Modeanbieter Zalando hat den Wandel mit einem Marketingversprechen eingeleitet: „Schrei vor Glück“. 

Das Zehn-Minuten-Versprechen ist das „Schrei vor Glück“ der Lebensmittelbranche, das die Digitalisierung trotz eines dichten Netzes von Einkaufsstätten vorantreibt. Generell müsse es im stationären Handel daher stärker darum gehen, einen Platz in der Freizeitgestaltung einzunehmen, so Stüber. Kurz: Bedarfs- und Bequemlichkeitseinkäufe online, Erlebniseinkäufe stationär. Stüber rechnet damit, dass die derzeitige Beschleunigung der Marktentwicklung drei bis vier Jahre anhalten wird. Gleichzeitig ist auch klar, dass es im Laufe der Zeit eine Konsolidierung auf wenige Anbieter geben wird. „Die Anbieter, die die Story am klarsten erzählen, werden sich behaupten“, sagt sie. 

Getir

Davon ist auch Tobias Brühne, Deutschlandchef des türkischen Lebensmittel-Lieferdiensts Getir, überzeugt. „In Deutschland gibt es wesentlich zwei Discounter: Aldi und Lidl. Es gibt zwei Vollpreisanbieter: Edeka und Rewe. Daneben gibt es kleinere Spieler. So ähnlich wird es auf dem E-Commerce-Markt für Lebensmittel sein: Es wird zwei oder drei deutschlandweit relevante Player geben“, sagt er. Getir ist angetreten, um dazuzugehören – in der Türkei und in Großbritannien gehört der Lieferdienst bereits zu den Top-Playern.

Getir (was auf Deutsch „bringen“ bedeutet) liefert mit seinen lila E-Bikes und E-Scootern seit Juni in Berlin und seit November in Hamburg aus. Damit ist der Lieferdienst, den Gorillas-Chef Kagan Sümer als Inspirationsquelle angibt, recht spät auf dem deutschen Markt. Aufgrund seiner Erfahrung mit innovativer Technologie in der Türkei habe Getir jedoch mehr Kundenerfahrung, so Brühne. 

In die Kleinstädte

Getir liefert seit 2015 in der Türkei, aktuell in 81 Städten des Landes, und ist mittlerweile in über 100 Städten weltweit vertreten. Neben dem Start in Deutschland hatte das Unternehmen bereits zu Beginn des Jahres mit der Expansion begonnen, zunächst nach Großbritannien, dann in die Niederlande, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und die USA. Auch Getir hat großzügige Finanziers. Bei der ersten Finanzierungsrunde Anfang 2020, also vor der Pandemie, betrug die Summe rund 38 Millionen US-Dollar. Anfang Januar 2021 folgten 128 Millionen US-Dollar, die dritte Finanzierungsrunde im Juni brachte dem Unternehmen 550 Millionen US-Dollar.

Im Gegensatz zu Gorillas wirbt Getir nicht mit einer konkreten Lieferzeit, sondern allgemein mit schnellen Lieferungen. Eine Ausweitung auf ländlichere Gebiete ist daher denkbar. In der Türkei ist das Unternehmen bereits in 61 Städten mit teilweise nur 10 000 Einwohnern aktiv; mittel- bis langfristig ist das auch das Ziel für Deutschland: „Wir arbeiten uns von den Großstädten nach unten“, sagt Brühne. Vom Zehn-Minuten-Versprechen hält er nichts. „Ob eine Lieferung ein paar Minuten länger dauert, ist den Kunden meist relativ egal.“

 

Dieser Text stammt aus der Januar-Ausgabe des Cicero, die Sie jetzt am Kiosk oder direkt bei uns kaufen können.

 

 

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