- Milei-Institut will Bürokratie an den „Pranger“ stellen
Rund ein halbes Jahr nach seiner Gründung setzt das Milei-Institut erste Duftmarken: Zeitnah sollen ein „Bürokratie-Pranger“ und ein „Kettensägen-Katalog“ entstehen, zudem steht ein Event mit einem spektakulären Überraschungsgast an.
Bürokratieabbau ist das ideale Thema für politische Sonntagsreden. Auf der einen Seite sind alle begeistert davon, der Applaus ist dem entschlossenen Bürokratie-Bekämpfer gewiss. Und auf der anderen Seite will niemand so genau wissen, wie dieses Ziel konkret erreicht werden kann, weil der gesamte Komplex langweiliger nicht sein könnte. Niemand will einem Politiker zuhören, der sich mental durch tausende, zehntausende, hunderttausende Paragrafen kämpft.
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Aber wenn ich Frau Petry irgendwo auftreten sehe, bekomme ich Magendrücken. Diese Dame macht den Abstauber, kriegt aber nichts wirklich auf die Reihe. Irgendwo eine Parteienförderung abzocken - zu mehr ist die Dame nicht in der Lage. Und jung? Jung ist diese Frau nun weiß Gott nicht mehr. Wir haben früher gesagt: Der ewige Entwicklungskader. Nee, ich will die nicht.
Es gibt hierzulande sicher viele Männer wie Sie, die sich eine romantische Beziehung mit der intellektuell haushoch überlegenen Frauke Petry erträumt hätten. Aber wen interessiert das?
Immerhin hat sie es wieder einmal geschafft, ein wegen vieler Rücksichten von fast allen Parteien beschwiegenes Thema von enormer wirtschaftlicher und sozialer Sprengkraft in die öffentliche Aufmerksamkeit zu bringen. Neid ist da fehl am Platze.
Bei Ihrem Beitrag musste ich unwillkürlich an die Fabel vom Fuchs und den Weintrauben denken.
Wie heißt es so schön in der BIBEL: "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!" Gut, wo bitte sind die Früchte der haushoch intellektuell überlegenen Frauke Petry? Es gibt keine. Überall hat sie abgebrochen, ist davongelaufen, wahrscheinlich nur, weil sie nicht die Nummer 1 werden konnte. Sie Irren, lieber Herr Wissenbach, wenn Sie glauben, ich erträumte mir eine Beziehung mit so einer Frau wie der Petry. Was Frauen angeht bin ich bestens und seit über 50 Jahren versorgt. Und zwar in jeder Beziehung, auch intellektuell. Aber, Frauen haben eben auch ihre Grenzen. Das wird heutzutage gern übersehen. Lesen Sie mal Nietzsche. Der war zwar ein Frauenfeind, doch er hatte in Vielem recht. Die Petry wird es auch in Zukunft zu nichts bringen. Intellektuelles, einen Funkenregen aus Ideen und klug Erscheinendes können viele Leute hervorbringen, seltener Frauen, das stimmt, aber es muss auch machbar sein. Nee, lieber Herr Wissenbach, setzen Sie lieber auf Alice Weidel oder auf die Sahra W. -
I.ü. Ist sie in bester Gesellschaft mit Fau Wagenknecht und ihrem Einflüsterer La Fontane. Alle diese Personen haben einen hohen Intellekt zweifelsfrei, aber wenn’s ans Arbeiten in die niederen Abgründe der Parteiorganisation geht, geschweige das Erarbeiten eines tragfähigen Konzept für die Partei geht, wenn es quasi in Arbeit ausartet im Gegensatz zu „Glanz bringenden Talk- Shows“ ist schnell aus mit lustig. Im Übrigen sehe ich unseren BK im ähnlicher Schublade. Auf der ganzen Welt deutsches Steuergeld verteilen inkl. Huldigung von Presse Funk und Fernsehen, aber innenpolitisch, ein Totalausfall und das wird sich nicht nur in BW rächen sondern in R Pf. genau so.
Mit freundlichen Gruß a d Erfurter Republik
Hier ist das CICERO-Forum zu einem Artikel über Bürokratieabbau. Ad-personam-Tratsch ist hier nicht am Platze. Genauso wenig wie bei Bundestagsdebatten.
„Es kommt nicht darauf an, wer spricht, sondern ob das Gesagte wahr ist.“ (Aristoteles)
"Cetero censeo, Merkelem esse delendam", natürlich nicht von Cato. Im Übrigen ist der Vorschlag symbolisch zu verstehen und nicht etwa als Aufforderung zur Tat. Der von Ihnen apostrophierte "Personen-Tratsch" ist dennoch notwendig, denn schon Stalin sagte: "Kader entscheiden alles!" Personentratsch wäre es indes erst, wenn wir explizid Charaktereigenschaften der betreffenden Personen hier ausbreiten würden. Auch da gäbe es freilich, was Frau Petry betrifft, genügend Presse, aber wir lassen das lieber, wobei klar ist, wer freiwillig in die Politik geht, muss damit rechnen immer auch als öffentliche Person wahrgenommen zu werden.
sondern für bestimmte Kreise immer nur um seine Person?
Für derartige Betrachtungen sind GALA, Bunte oder Frau im Spiegel da.
Sie irren und zwar grundsätzlich. Menschen tun immer Menschliches, sie irren, machen Fehler, und manchmal kann ein einzelner Mensch der Geschichte einen ganz bestimmten Schubs geben. Die Geschichte ist voll von Beispielen. Geschichte wird immer von ganz konkreten Menschen gemacht, und zwar mit Name und Hausnummer. Prozesse und Geschichtsverläufe bewegen sich nicht von selbst. Immer hat Irgendeiner der Sache eine ganz bestimmte Richtung gegeben. Ihre Beispiele wie Gala oder Bunte sind unzutreffend, denn diese Blätter wollen und müssen unterhalten. Damit verdienen sie Geld. Ich wiederhole mich, der olle Stalin hatte recht, wenn er sagte: "Kader entscheiden alles". Denn immer muss es der Mensch sein, der die Zeitläufte bewegt. Nichts läuft von allein. Auch Hitler hat der Geschichte eine Zeitlang die Richtung bestimmt, wenn auch die falsche und menschenfeindliche. Oder selbst Erich Honecker war ein paar Jahre ein kleiner Geschichtsmotor, oder Helmut Kohl. Und im Negativen sogar Scholz...
"Wie geht`s Deutschland?" Ferndiagnose:
"Nachdem was wir gestern Abend an schwerwiegenden Symptomen aufgrund pathogenetischer Bürokratieeffekte feststellen konnten, macht die Einweisung bzw. eine Gewahrsamnahme und Verbringung des Patienten in eine darauf spezialisierte klinische Institution dringend erforderlich! Denn der Patient ist nicht mehr in der Lage trotz praktischer Einweisung/Anleitung und Prüfung durch das für ihn zuständige Landratsamt die 50m-Strecke über seinen Hof mittels der mit einer Registrierungsnummer versehenen Sack-Karre unfallfrei zu bewältigen! Ferner ist er aufgrund psychotischer Episoden auch nicht mehr in der Lage, das zur Sack-Karre dringend erforderliche Fahrtenbuch ordnungsgemäß über jede Fahrt hinweg zu führen! Die Behandlungsdauer bzw. Gesundung ist den Umständen entsprechend noch nicht abzuschätzen und erfordert wohl einen längeren Zeitraum. MfG
… auf einen obigen Kommentar trenne ich das „wie sagt Frau Petry etwas“ von dem „was sagt sie“. Im Kontext des Artikelthemas hat das was sie sagt Hand und Fuß. Sie ist mir allemal lieber als die phrasendreschenden Politiker, die inhaltslos daher schwafeln, dann fordern was eigentlich ihre Aufgabe gewesen war, und dann wieder nichts tun. Ihre Lebens- und Leistungsbilanz liese die meisten Bundestagspolitiker im Vergleich schamvoll rot anlaufen. Und das Milei-Institut wird nicht durch Steuern gepampert. Angesichts der Wichtigkeit des Themas und dem fortwährenden Prokrastinieren aller Politiker, sollte Herr Merz etwas NGO Geld dafür abzweigen, sofern er es schafft beim Hofieren der Bullshit-Splitterpartei einmal inne zu halten.
einen ehrlichen, konstruktiven Beitrag der Zivilgesellschaft, der Förderung verdienen würde. Im Gegensatz zu den zahllosen NGO's im Auftrag der Regierung zur Rettung "unserer Demokratie".
Erinnert irgendwie an eine amüsante Geschichte, die ich mal gehört habe. Donald Duck hat beschlossen, als Skifahrer Olympiasieger zu werden und räumt als erstes die Vitrine für die kommenden Preise und Pokale frei. Eine Institutsgründung mit schillernden Namen auf noch wackligen Finanzierungsbeinen bringt erstmal Aufmerksamkeit. Für das erklärte Ziel, ein vollständiges in sich schlüssiges Konzept der Entbürokratisierung in Deutschland, ja sogar für die EU zu erarbeiten, das dann noch von einer Mehrheit mitgetragen wird, ist das Institut im Moment nur die Vitrine. Ob Frau Petry mit ihren vielen Baustellen dazu das Durchhaltevermögen hat?
Hört sich erstmal interessant an.
Im Übrigen: Wer Kemper in seinen Ausführungen auch nur mal 5 min zugehört oder gar zugesehen hat, und dann seinen Thesen folgt, unterschreibt eine intellektuelle Bankrotterklärung.
Eine hohle Aneinanderreihung von linken Buzzwords ohne substanzielle Unterfütterung und Evidenz.
Es steht geradezu symbolisch für den Abstieg eines Landes, wenn solchen Protagonisten Raum oder Bühne gegeben wird. Zeitverschwendung.
Mit der Bürokratie ist es so eine Sache in Deutschland: Keiner mag die aufgeblähte Demokratie wirklich, von den Bürokraten die davon profitieren einmal abgesehen.
Aber genau die sind das Problem. Um einmal meine Freundin zu zitieren: "Man sollte keine schlafenden Drachen wecken. Solange die Bürokratie schläft verlangsamt sie alles aber wenn wir sie wecken wird es nur noch schlimmer, dann blockieren die alles und wir erreichen gar nichts mehr"
Während ich ihr Argument verstehen kann muss ich sagen dass ich entschieden anderer Meinung bin. Man muss dem Drachen einfach schnell genug den Kopf abschlagen und sein Geschrei ignorieren.
Sollen die NGOs klagen wie sie wollen, wenn ihnen die Grundlage fehlt kommen die nicht weit
Wenn man damit anfängt, für einen beabsichtigten Bürokratieabbau-Prozess zunächst einmal behördliche Strukturen zu schaffen, Gutachten einzuholen und Aufsichtsorgane und -Personen zu ernennen, hat man bereits ein weiteres Stuttgart-21-Projekt.
Wie schon Bert Brecht in der Dreigroschenoper sagte: "Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht. Dann machst du einen zweiten Plan, doch geh ´n tun sie beide nicht. Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug...
Wer Bürokratie mit Bürokratie bekämpfen will, muss scheitern.
Der Brechttext geht ja, wie man weiß, noch weiter und endet mit der auch in diesem Fall zutreffenden Zuschreibung. "... denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug und sein höheres Streben ist nur Lug und Trug!" 😜 Ich finde, besser kann man "das Streben" von Frau Petry nicht charakterisieren. Oder? 😂
