Ein Mitarbeiter des Robotic Innovation Centers steuert am 20.03.2017 bei der CeBIT Messe in Hannover (Niedersachsen) am Stand des deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit Hilfe eines Exoskeletts den Roboter AILA.
Das Wettrennen um die besten KI-Anwendungen und -Produkte hat begonnen / picture alliance

Künstliche Intelligenz - Urlaub fürs Gehirn

Arbeitslosigkeit, Datendiebstahl und Kontrollverlust: Wenn es um Künstliche Intelligenz geht, mangelt es nicht an apokalyptischen Szenarien. Dabei lässt sie uns Menschen endlich Großes vollbringen. Ein Report aus der Zukunft

Autoreninfo

Frank Riemensperger ist Vorsitzender der Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz der Unternehmensberatung Accenture. Als Mitglied im Lenkungskreis der Plattform Lernende Systeme engagiert er sich für einen breiten gesellschaftlichen Dialog zu Chancen und Risiken von KI und dafür, Deutschland als führenden Technologieanbieter zu etablieren / Copyright Bild: Bert Bostelmann

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Es geschieht viel leiser, als viele dachten. Es ist viel weniger spektakulär, als es uns Blockbuster und Bestseller schon seit Jahrzehnten versuchen zu illustrieren. Und dennoch hat es längst begonnen: Die Künstliche Intelligenz (KI; Glossar siehe Artikelende) ist spätestens 2018 zu dem technischen Schlagwort geworden, an dem keiner mehr vorbeikommt. Online-Schlagzeilen, Zeitschriftenartikel, Fernsehreportagen und Veranstaltungen wie die Messe Cebit sind voll von den intelligenten Maschinen und den Algorithmen, die alles verändern sollen. Auch als Thema des Wissenschaftsjahrs 2019 steht KI nun fest. Die Visionen reichen von Hochglanzszenarien einer perfekten Welt, in denen Roboter und intelligente Software uns das Leben erleichtern, bis hin zur Dämonisierung der selbstlernenden Systeme in düsteren Visionen, in denen uns eine maschinelle Superintelligenz kontrolliert.

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Michaela Diederichs | Mi., 29. August 2018 - 14:10

Wer erinnert sich noch an die Zeit, als die PCs aufkamen? Von der Groß-EDV belächelt und abgetan, von Sachbearbeitern als Arbeitsplatzvernichter angesehen - ach alles war so furchtbar mit Angst besetzt. Heute kann sich niemand mehr ein Leben und Arbeiten ohne PC vorstellen. Es sind natürliche Ängste. Artikel wie dieser können helfen, Ängste zu überwinden.

Horst Weber | Do., 4. Oktober 2018 - 11:02

Fragt jemand aus der Sekte der KI-Enthusiasten eigentlich noch nach dem Sinn ? Wahrscheinlich nicht, denn wie von Glaubenseiferern der diversen Religionen werden nur die märchenhaften Visionen
- mit der Cyber-Brille auf der Nase fantastisiert.
Der Mensch hat sich zu einem schwerst kopflastigen Technik-Monster entwickelt, das keine Kosten und Mühen scheut, sich auf diesem Gebiet immer tiefer in digitale Abhängigkeiten und Knechtschaft zu begeben, während er gleichzeitig im menschlichen Miteinander immer weiter in die Steinzeit verkommt. Der FDP-Wahlslogan " Digital first - Bedenken second" ist die entlarvende Zielvorstellung für eine totale Entmenschlichung unserer Spezies.
All die theoretisch möglichen Vorteile der KI werden letztlich nur die andere Seite der Medaille hinterlassen: die kriegerische und die versklavende !