In goldenen Zeiten
Gold: Die gesamte jemals geförderte Menge wurde 2023 auf etwa 208.874 Tonnen geschätzt / Illustration: Max Kuwertz

Investoren und das Edelmetall - In goldenen Zeiten

Corona, Inflation, Krisen, Kriege: Die Welt kommt seit Jahren nicht zur Ruhe. In stürmischen Phasen wie diesen fliehen Investoren in den sicheren Hafen Gold. Das Edelmetall ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Ist der Zug für Anleger bereits abgefahren?

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Carsten Korfmacher leitet das Ressort Kapital bei Cicero.

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Wenn es in der Welt chaotisch zugeht, die Probleme überhandnehmen und es an allen Ecken und Enden kracht, dann läuft das Krisenmetall zur Höchstform auf. In den vergangenen fünf Jahren hat der Goldpreis eine fulminante Rallye hingelegt, sich seit 2022 zeitweise sogar verdoppelt. Und das, während der Rest der Welt von einer Krise in die nächste schlitterte: Die ­Corona-Pandemie mit ihren Lockdowns, Shutdowns und zersprengten globalen Lieferketten ging fließend über in eine weltweite Phase der Hochinflation. Der russische Angriff auf die Ukraine führte zu einem massiven Anstieg der Energiepreise in Westeuropa, hinzu gesellten sich globale Handelskriege und Wirtschaftskrisen im Westen, in China und in Lateinamerika. Und jüngst kulminierte gar der Nahostkonflikt in einem offenen Krieg zwischen den regionalen Platzhirschen Israel und Iran.

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Ingofrank | So., 17. August 2025 - 10:56

Haben bisher alle Systeme überstanden.
Die Nazis, selbst die Kommunisten trauten sich nicht an die Grundbücher und die privaten Goldvorräte ……
Und die „unruhigen Zeiten“ sind doch nur zurückzuführen auf Linke & Grüne woke Umverteilungsfantasien die zuerst den moralischen und dann den wirtschaftlichen Niedergang beispielsweise in Deutschland einleiten.
Es wird mehr als Zeit, dieses unsägliche linke Experiment zu beenden und sich wieder an die Voraussetung einer funktionierenden Demokratie zu erinnern. Freiheit, Bildung und Fleiß …..
Der Wohlstand fällt nicht vom Himmel ……
Der muss erarbeitet und gemehrt werden ! Das geht eben nicht mit einer 35 Stundenwoche, 30 Tagen Urlaub + Karenztagen und einem Sack voll Feiertagen ! Nicht über den Mangel an Fachkräften klagen und meinen mit der ungebremsten Migration das Problem lösen zu wollen !
Das Leben der Verprassens des Wohlstandes ist vorbei!
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Christian Stockmar | So., 17. August 2025 - 19:08

Wenn man Gold mit Bitcoin vergleicht darf man nicht außer Acht lassen, dass Bitcoin nur 'ein paar Zeilen Software - Code' sind und nichts physisches wie Gold.
Ich halte daher Bitcoin, wie alle elektronische Währungen, für potentiell unsicher und anfällig. Schlimmer noch: Ein Hack, den ich spätestens mit der kommerziellen Verfügbarkeit von stabilen Quantencomputern erwarte, wird innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde den gesamten Wert aller Bitcoins vernichten und/oder auf Konten Krimineller landen. Ich kann nur jedem empfehlen dieses bei der Wahl dieser Geldanlage zu berücksichtigen.