Helena Melnikov
Helena Melnikov / Foto: Picture Alliance/DPA

Helena Melnikov im Porträt - Widrige Umstände

DIHK-Chefin Helena Melnikov hat in ihrem Leben so manches Hindernis überwunden. Heute vertritt sie eine Wirtschaft, die sich an ihrem Weg ein Beispiel nehmen muss. Aufgewachsen ohne Telefonanschluss, glaubt sie heute an die Kraft der Wirtschaft, warnt aber vor politischem Stillstand.

Claudia Kling

Autoreninfo

Claudia Kling ist Korrespondentin der Schwäbischen Zeitung in Berlin.

So erreichen Sie Claudia Kling:

Dass es mehr als 160 Jahre gedauert hat, bis eine Frau die operativen Geschäfte der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) leitet, ist sicherlich eine Erwähnung wert. Interessanter ist allerdings, dass sich Helena Melnikov, seit knapp einem Jahr DIHK-Hauptgeschäftsführerin, an eine Zeit ohne eigenen Telefonanschluss im Haus erinnern kann. „Wenn wir telefonieren wollten, mussten wir aufs Postamt gehen und ein Gespräch anmelden. Dann hat man einen Termin zugeteilt bekommen“, sagt sie. Die 44-Jährige ist als Russlanddeutsche in Usbekistan geboren. Sie war acht Jahre alt, als ihre Familie nach Deutschland umsiedelte, ins Ruhrgebiet. Erst als sie 13 Jahre alt war, bezog die Familie eine richtige Wohnung. 

Cicero Plus

Ohne Abo Lesen

Mit tiun erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Cicero Plus Inhalte. Dabei zahlen Sie nur so lange Sie lesen – ganz ohne Abo.

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.