- Die Hoflieferanten
Waffenverkäufe an die autoritären Golfstaaten bescheren deutschen Rüstungskonzernen Milliardenumsätze. Mit Joint Ventures zum Bau von Munitionsfabriken hebeln sie eine effektive Rüstungskontrolle aus – und heizen das Wettrüsten in Nahost weiter an
Chinesische Offiziere drängen sich um den Leopard 2 A4 am Messestand von Rheinmetall Defence. Ein Mitarbeiter erklärt den Militärs aus Fernost die Vorzüge der 120-Millimeter-Glattrohrkanone und andere technische Details. Der Kampfpanzer gehört zu den Exportschlagern der deutschen wehrtechnischen Industrie und darf auf der International Defence Exhibition (Idex) Ende Februar in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), nicht fehlen. Am Rand der Gruppe steht Dirk Niebel. In fließendem Deutsch fragt einer der chinesischen Soldaten den früheren FDP-Politiker und Entwicklungshilfeminister über die deutsche Rüstungsexportkontrolle aus. Freundlich antwortet der 54-Jährige und verteidigt den Kurs der Bundesregierung.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
