- Die Zeitmaschine
Die Iranerin Ghazaleh Madani gründete in Potsdam das Start-up CanChip. Auf 3D-gedruckten Chips erforscht sie Krebstherapien an menschlichen Zellen – ein Ansatz, der Tierversuche überflüssig machen und die personalisierte Medizin revolutionieren könnte.
Es war Brustkrebs. Die Diagnose ihrer Mutter schockierte Ghazaleh Madani. Die iranische Biowissenschaftlerin, die schon zwei ihrer Onkel durch Krebs verloren hatte, erlebte alles mit: die Chemotherapien, die Klinikaufenthalte, die Schmerzen. Und auch die Unsicherheit: Schlägt die Therapie endlich an? Sind wir auf dem Weg der Besserung? Ist der Krebs endgültig besiegt? „Für mich war da klar: Ich will in die Krebsforschung gehen.“
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Was aus Mangel an Freiheit und Unterdrückung durch Patriarchat, Tradition oder Steinzeit-Islam erwachsen kann an für die Aufnahmegesellschaft wertvollem Forschergeist! Eine junge Wissenschaftlerin, die es aufgrund ihres unbedingten Leistungswillens, die es m.E. gar nicht nötig hat, dass man ihren Migrationshintergrund hervorhebt. Sie ragt auch so aus der inzwischen allzu politisch beflissenen grauen Masse wissenschaftlicher Arbeiten heraus. Und es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ähnlich erfolgreich und unabhängig arbeiten wollende Forscher unser Land verlassen, z.B. Richtung USA, während Frau Madani mithilfe ihres Zukünftigen sich dem Kampf mit unserer Bürokratie und unserem selbst für schätzungsweise 99% aller Biodeutschen "unverständlichen" Steuersystem stellt;). Sollte sich der von ihr angestrebte Erfolg im Kampf gegen den Killer Krebs bewahrheiten, was ich sehr hoffe, gehört Jedem ein Tritt in den Allerwertesten, der ihre Forschung durch was auch immer behindert!! MfG
