Vestas-Werk Lauchhammer
Rotorblätter aus Lauchhammer: Das Vestas-Werk steht vor dem Aus / Anja Lehmann

Gescheiterte Windkraftfabrik - Flaute in der Lausitz

Eine Windkraftfabrik in Brandenburg sollte nach der Jahrtausendwende den Kohlekumpels neue Arbeit geben. Jetzt macht sie dicht. Das Vorzeigeprojekt ist gescheitert. Droht der einst boomenden Branche dasselbe Schicksal wie der deutschen Solarindustrie?

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Daniel Gräber leitet das Ressort Kapital bei Cicero.

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Daniel Gräber

Lauchhammer war jahrzehntelang eine dreckige Stadt. Der Kohlestaub lag überall: in der Luft, auf den Straßen, den Fenstersimsen. Aber Lauchhammer war auch eine stolze Stadt. Denn hier in der Lausitz lag die Herzkammer des Arbeiter- und Bauernstaats. Tagebau, Brikettfabriken und Kokereien sicherten die Energieversorgung der DDR. Jeden Tag verließen Güterzugwaggons voller Kohle die Stadt im Süden des heutigen Brandenburgs.

Dann brach der sozialistische Staat zusammen, und im wiedervereinigten Deutschland war die Braunkohle aus Lauchhammer nicht mehr gefragt. „Das ging damals Schlag auf Schlag, alles wurde dichtgemacht. Die Arbeiter mussten ihre eigenen Arbeitsstätten abreißen“, sagt Jörg Rother, der 1990 als Hauptamtsleiter ins Rathaus kam. Die Luft wurde besser, die Straßen sauberer und die Häuser heller. Doch statt des Kohlestaubs legte sich nun eine andere Art der Düsternis über die Stadt. „Es herrschte eine depressive Stimmung“, sagt Rother. Viele zogen weg, die Einwohnerzahl halbierte sich fast.

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Hans Jürgen Wienroth | Mo, 1. November 2021 - 14:50

Die Windkraftindustrie zeigt, wie schnell aus einem Vorzeigebetrieb mit prosperierenden Aussichten eine Industrieruine wird. Im Presseclub wurde gesagt, die Windenergie sei wirtschaftlich konkurrenzfähig. Aber warum werden abgeschriebene Anlagen, die über 20 Jahre hoch subventioniert wurden (genauso wie die Herstellung), nicht einfach weiter betrieben? Wenn es an den Rotoren liegt, dann könnte man diese (für kleines Geld?) austauschen. Wie sieht es mit dem Recycling der Flügel aus, wo man doch ansonsten so für Nachhaltigkeit kämpft? Was ist mit den Fundamenten der Windkraftanlagen, können die weiterverwendet werden, werden sie vollständig aus dem Boden herausgeholt oder verbleiben die Reste auf ewig drin? Werden die „neuen Jobs“ genauso gut bezahlt oder wird das Mindestlohn?
Windkraft soll entsprechend den Vorstellungen unserer Ampel-Regierung massiv ausgebaut werden. Wie sieht es hier mit der Umweltverträglichkeit aus? Von der „Klimabilanz“ will ich erst gar nicht reden.

- Windkraftanlagen verbrauchen pro KW installierter Leistung das 30fache an Beton für die Fundamente, als ein Kernkraftwerk für alle Gebäude.
- pro KW installierter Leistung braucht ein Windkraftwerk (Arcona Offshore Park) eine Fläche von 96m2. Ein Kernkraftwerk (Brokdorf) nur 0,17m2 pro KW installierter Leistung.
- Kernkraft oder Kohle liefern im Jahr 8760 Vollaststunden und lassen sich bedarfsorientiert regeln. Wind Onshore schafft max 1700 bis 1800 und Offshore ca. 4000 Vollaststunden im Jahr, und funktionieren nur angebotsorientiert, nämlich je nachdem wie der Wind weht.

Neben dem höheren Beton- und Flächenverbrauch wird auch mehr Kupfer benötigt, um viele kleine Generatoren (Arcona 6 MW pro Gondel, insgesamt 60 Stück) ) zu bauen, als einen großen Generator 1480 MW in Brokdorf.

Ihre Zweifel hinsichtlich Umweltverträglichkeit sind sehr berechtigt.
Eine wild gewordene, teilgebildete Mehrheit in Politik und Medien blenden dies alles aus.

Ingofrank | Mo, 1. November 2021 - 17:57

In reply to by Tomas Poth

blendet das aus.
Trefflich Herr Poth, aber teilgebildet ist nett umschrieben aber wohl auch untertrieben. Wir müssen uns wohl an eine Generation von Politikern ohne Abschlüsse od. Im Schnelldurchlauf gemachte Diplomabschlüsse einstellen. Nun ja, WISSEN Ist Macht, wer nichts weiß, macht auch nichts.
In diesem Sinn einen schönen Gruß aus der Erfurter Republik

Alexander Brand | Mo, 1. November 2021 - 20:40

In reply to by Tomas Poth

Und noch erschreckender ist es, daß es Menschen gibt, die diesen Mist auch glauben.

Der neueste Meiler der in GB errichtet wird (Hinkley Point), wird mit 12 Cent/kWh „subventioniert“, eine WKA in Deutschland bekommt aktuell < 6 Cent Tendenz fallend. Bei der WKA ist alles in diesem Preis enthalten (Bau, Betrieb, Rückbau, Entsorgung, Versicherung etc.). Beim AKW ist nur der Bau und evtl. noch der Rückbau enthalten, für die Entsorgung/Lagerung kommt der Steuerzahler auf, selbiges gilt für das Risiko, das nicht versicherbar ist! Ergo: Atomstrom kostet ein Vielfaches von Windstrom, dazu kommt noch das Risiko der Verstrahlung!

Der Grund für die „Flaute“ beim Ausbau der Windkraft ist politisch, Genehmigungen dauern zu lange, Flächen gibt es nicht weil „Naturschutz“ und Politik die Rahmenbedingungen entsprechend festlegen.

AKW sind der letzte Mist, keiner beherrscht die sie und sie sind KEINE Lösung sondern eine große Gefahr für alle! Man sollte sich informieren bevor man schreibt!

Fangen wir an, Windräder in den Parks der Städte zu bauen (die sind die stärksten Befürworter).
Was ist mit der Austrocknung der Küstenregionen durch die Offshore-Windparks? Sind die "Klimaneutral"? Woher regeneriert sich der Wind? Bisher unbeantwoirtete Fragen.
Die Windindustrie ist einfach zu mächtig und zu gut vernetzt.

denn er ist eine Aneinanderreihung von haltlosen Unterstellungen, die sich auf Seiten wie „windkraftgegner.de“ finden. Die nennen sich „unabhängig“ sind es aber nicht, Stichwort Nikolai Ziegler.

Es gibt KEINE perfekte Art Strom zu erzeugen. Es gilt den Weg der geringsten Nachteile zu gehen, natürlich „verschandeln“ WKA/PVA die Landschaft, das liegt aber im Auge des Betrachters, meinen Kindern fallen WKA nicht auf, weil sie immer da waren. AKW sind hier mit Abstand das Schlußlicht in jeder Hinsicht!

Windentzug ist abstrus, die dem Wind entnommene Energie ist vernachlässigbar, JEDE Barriere entzieht dem Wind Energie, also auch Wälder, Gebäude etc. Jedes Fahrzeug erzeugt dafür bei seiner Bewegung einen Luftstrom, nach Ihrer Logik müßte das den Wind wieder „aufladen“.

Und wo bitte trocknen WKA im Wasser Küstenregionen aus, wie soll das funktionieren, WKA benötigen kein Wasser?

Eine WKA ist nach wenigen Monaten des Betriebs CO2 Neutral, sie produziert nahezu GEFAHRLOS sauberen Strom.

Hauptproblem der erneuerbaren Energien:
Keine KONSTANTE Lieferung nach Be & darf
& dies vor allem in den Nachtstunden
Warum so große Windräder, die wiederum überdimensionierte Fundamente & extrem belastbare Flügel benötigen. Ich bin kein Ingenieur, könnte mir aber vorstellen, das viele kleinere z.B. Übereinander eventl. effektiver & preiswerter sind!?
Vergleich Kinder-Windräder & ihre Form?
Zumal sie dann auch nicht so die Landschaft verschandeln.

Hauptproblem bei Energie ist doch die Energiespeicherung & bei AKW die vollständige, effektive Ausnutzung der Rohstoffe wie unproblematische "Kompostierung".
Und hier hätte das Augenmerk der letzten Jahre sein sollen, statt abzuwickeln & sabotieren.

Weiterer Baustein kõnnte Energie aus dem Erdinneren sein. Wird daran geforscht?

Egal wie, ohne Energie, Gottesvertrauen & Forschung keine technische Entwicklung. Aber ich gebe auch denen Recht, die bedenken, dass der Mensch SELBST in der Entwicklung nicht mithalten kann & das schwächste Teil

fehlenden Nachfragen dazu.

Ich bin ganz bei Ihnen werter Herr Wienroth.
Die WK-Technik ist zwar als Zubrot ok, aber sie wird, auch mit noch so viel Solarstrom, nie in D für die Grundlast sorgen können.

Die Beschwerde der Windbauern (die nennen sich bei uns im Norden tatsächlich so, da sie ihre LW-Betriebe aufgegeben haben u. lieber Mio. mit Subventionen (also unseren EEG-Geldern, scheffeln) es würde sich ökonomisch nicht lohnen WKA auch nach der auslaufenden Förderung zu betreiben wurde in all den Fällen von der Journaille nie hinterfragt.

EEG sollte nur eine 20 j. Anschub-Fin. sein.
Diese Zeit ist längst vorbei.
Entweder die Öko-Energie kommt auf ihre eigenen Beine, d. h. sie findet Investoren (ohne staatl. Gelder), oder sie kann gerne nach China abwandern.

Das erhält dann wenigstens hier unser Landschaftsbild.
Es gibt hier jetzt schon kilometerlange Strecken da steht WKA an WKA.
Touristen können ihren 360°-Blick nicht mehr genießen, da sie nur noch WKA sehen.

Joachim Kopic | Mo, 1. November 2021 - 14:55

... die demnächst alles "besser" macht, wird das Problem sicherlich gelöst ... schon allein, weil sonst die Lichter noch schneller ausgehen werden.
Zumindest hoffen kann man mal ... und an einer unterstützenden Belehrung durch die ÖRlichen wird es bestimmt nicht mangeln ... da schon eher am Strom ;)

Ingofrank | Mo, 1. November 2021 - 15:05

Braunkohle.
Und nun das gewollte Aus für die Kohleverstromung je schneller je besser.
ABER, WARTEN. WIR‘S. AB.
Jetzt wird schon, zwar noch hinter vor gehaltener Hand, darüber nachgedacht, dass der Atomausstieg vielleicht doch ein Fehler war.
Ebenso könnte es mit den Kohlekraftwerken werden wenn die Energie die benötigt wird in kleinster Weise mehr reicht. Oder wenn ein Großteil der benötigten Energie importiert werden muß. Was dann? Wenn die uns umgebenden Staaten uns über Gebühr zu Kasse bitten? Und das mit Recht! Das könnte dann in eine ganz andere Richtung gehen. Denn eines wird nicht passieren der Energiebedarf fällt nicht sondern wird steigen und steigen und steigen. Und in den bisher weniger entwickelten Ländern viel höher als bei uns. Mit solch tölpelhaften Vorstellungen zur Bewältigung der Klimawandels wie in D. Ist das Scheitern vorprogrammiert.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Ernst-Günther Konrad | Mo, 1. November 2021 - 15:36

Wer glaubt, die E-Autos haben tatsächlich eine Zukunft mag darauf bauen. Ich persönlich sehe das nicht so. Das Batterieproblem ist noch lange nicht so gelöst, dass ein E-Auto nur halbwegs die Erfordernisse in Reichweite und Geschwindigkeit erfüllt, wie die "geschönten" Testergebnisse hergeben. Mehr E-Autos brauchen auch mehr Ladestationen. Hier fehlt völlig die Infrastruktur. Man liest täglich inzwischen, wie schnell die Dinger ohne Fremdeinwirkung abfackeln und wie gefährlich das Löschen ist und welche Umweltbelastungen ein verbranntes E-Auto erzeugt. Auch das wird für die Menschen dort nur ein Strohfeuer sein. In vielen Bereichen braucht es den Benziner/Diesel. Warum? Lkw, Bagger, Arbeitsmaschinen mit hoher Leistung, Spezialkräne und und andere Spezialfahrzeug - man siehe nur die Ahrflut- kann man mit Strom nicht zweckmäßig einsetzen. Ganz zu schweigen bei den derzeitigen Strompreisen und der Absicht, sicheren Strom gegen Wind und Sonne zu tauschen. Ich sehe da schwarz.

In einer Studie des VDI (Verein Deutscher Ingenieure), wird in der Studie vom Oktober 2020 - Ökobilanz von Pkws mit verschiedenen Antriebssystemen - klar herausgestellt daß ein E-Auto mindestens 120.000 km fahren muß (12 Jahre á 10.000km), um dem CO2-Rucksack den es durch die Batterieherstellung mit an den Start bringt abzuarbeiten, um erst danach weniger CO2 zu emittieren als ein Dieselfahrzeug.
Hält die Batterie überhaupt so lange? Wenn nicht, wie lange soll denn ein E-Auto fahren müssen & hält es denn überhaupt so lange.
Hier wird totaler ökologisch/ökonomischer Murks betrieben.
Wenn weniger CO2 emittiert werden soll, dann weltweit festgeschrieben
das 3-Liter Auto!
Der VW Lupo 3L von 1999 war so einer, 61 PS, Hubraum 1200cm3, 165 km/h in der Spitze.
Wollte keiner haben?
Solange PS-Leistunsgprotze mit 250 km/h zu haben sind (natürlich abgeregelt, wie man bescheiden mit Augenzwinkern auf den 800 PS-Motor verweist) bleibt der Lupo 3L halt im Auslagenfenster stehen.

Anton Stöger | Di, 2. November 2021 - 07:06

In reply to by Tomas Poth

ik hab einen!

Armin Latell | Di, 2. November 2021 - 11:49

In reply to by Anton Stöger

hat eben so sein Hobby.

Manfred Westphal | Mo, 1. November 2021 - 16:11

<"Erneuerbare Energien sind die Zukunft, das hatten wir schon in der Schule“, erklärt Sauer>
Wieder mal ein Beispiel, dass man in der Schule wenig für das tatsächliche Leben lernt, dafür aber für die Planwirtschaft und anderes "Gedöhns" sensibilisiert und aufbereitet wird

Karl-Heinz Weiß | Mo, 1. November 2021 - 16:30

Die Ampel will die Zeitdauer der Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen "mindestens" halbieren. Da warten wir mal ab, denn die zum Transport notwendigen Stromtrassen in den Süden sind auch erst zu einem Bruchteil im Bau. Und ein zupackender Bundeskanzler ist auch nicht in Sicht. Deutschland im Lee.

Armin Latell | Mo, 1. November 2021 - 17:18

aber tot geboren. Leider sind davon sehr viele Menschen in ihrer Existenz betroffen. Trotzdem: bei den Rotoren weiß man selbst heute noch immer nicht, wie diese Dinger später einmal entsorgt werden können. Davon abgesehen stehen sie den größten Teil ihrer Zeit still. Damit diese Ungetüme überhaupt stehen bleiben, werden tausende Tonnen Beton in den Boden gegossen. Die wird dann später auch niemand mehr aus der Erde holen. Der Boden bleibt dort für immer versiegelt. Von Schäden für die Umwelt und Verlusten für die Tierwelt ganz zu schweigen. Windkraft ist absolut keine Alternativ. Für die E-Auto Industrie sieht es auch nicht viel besser aus: wir schalten alle Stromerzeuger ab und glauben, trotzdem mehr Strom verbrauchen zu können. Von der notwendigen, aber nicht vorhandenen Infrastruktur ebenfalls ganz zu schweigen. Bei den Rohstoffen für die Lithium Industrie ist man komplett von ausl. Lieferanten abhängig. Es wird versucht, wie so oft, sich mit viel Geld an Strohhalmen festzuhalten.

Alexander Brand | Mo, 1. November 2021 - 21:10

der zukünftigen Energieversorgung, aber sie sind nur ein Bestandteil. Es kommt auf den Mix an, denn absehbar werden EE den Bedarf nicht decken können.

AKW sind aber definitiv keine Lösung, dafür sind sie viel zu teuer und das Risiko der Verstrahlung ist immanent. Wer gewährleistet die sichere Lagerung des Atom-Schrotts über die nächsten zig hundert Jahre?

Wir müssen sinnvolle Mischkonzepte entwickeln, dazu gehört z.B. das möglichst jedes Gebäude energieautark ist (Industrie ausgenommen). Es dürfen nicht die Interessen der Energieversorger maßgebend sein, denn die wollen am liebsten alles so lassen wie es ist.

Windstrom bekommt aktuell <6Cent/kWh – all inclusive, Hinkley Point in GB soll 12 Cent/kWh bekommen, allerdings ohne Entsorgung/Lagerung/Versicherung! AKW-Strom ist unkalkulierbar teurer als EE, Fukushima kostet bis heute 200 Milliarden Euro und ein Ende ist nicht in Sicht und Fukushima kann überall passieren!

AKW-Strom ist die teuerste und gefährlichste aller Stromarten!

die seit 2011 versuchte "Energiewende" hat nicht im geringsten irgendeinen Vorteil gebracht, sondern nur und ausschließlich die Weltmeisterschaft u.a. in den höchsten Strompreisen. Die Entwicklung für Atomkraft geht in der ganzen Welt, außer in Buntland, weiter und hat schon enorme Fortschritte gemacht. Ich kann nicht erkennen, warum wg. Fukushima der Atomstrom hier so teuer sein soll. Nein, Windkraft, Sonnenstrom und krass ideologisierte Politik von hochgradig Ahnungslosen treiben die Preise immer weiter in die Höhe. Und NEIN, Fukushima kann nicht überall passieren. Ein echter "Blackout", ja, der kann tatsächlich überall und großflächig passieren, und das wird er definitiv, dann können Sie sich wenigstens ganz ungefährliche, umweltverträgliche, billige, warme Gedanken machen. Auch eine grüne Blase schützt nicht davor, im Gegenteil.

Nach dem Energieerhaltungssatz der Physik gibt es keine ERNEUERBAREN Energien. Man kann Energie (mit Verlusten) wandeln, aber die ist dann eine andere und wächst nicht nach. Wenn der Wind wieder zunimmt, dann kommt die Energie woanders her und ist dort weg, z. B. aus größeren Höhen.
Aber vielleicht haben die jungen FfF-Kids ja die Physik mit ihrem Schulwissen neu erfunden.

auf der ganzen Erde vollkommen windstill sein, weil alle Energie von Windrädern aufgezehrt wurde.

Möglicherweise haben die FFF-Kids, wenn diese schon von Physik keine Ahnung haben, von der Sonne gehört. die die Atmosphäre in Bewegung hält.

Achim Koester | Mi, 3. November 2021 - 00:03

zeigt erschreckende Parallelen zu Mao Tse Tungs "Großem Sprung nach vorn", der ebenso unüberlegt und mit großem Druck von oben durchgepeitscht wurde. Dass das Ergebnis bei uns ähnlich ausfallen wird, ist zumindest nicht auszuschließen.

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