Gasspeicher
Für Optimisten sind die Gasspeicher halb voll / picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Gasversorgung in Deutschland - Die Speicher sind halb leer, aber frieren muss niemand

Die deutschen Gasspeicher sind deutlich leerer als in den Vorjahren. Droht im Winter eine Versorgungskrise? Experten sehen derzeit vor allem ein anderes Risiko in steigenden Gaspreisen. Welche Rolle spielen milde Winter, LNG und die geopolitische Lage?

Autoreninfo

Max-Emanuel Hampel studierte Politikwissenschaft und Philosophie in Passau und Bari. Derzeit absolviert er ein Praktikum bei Cicero.

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Mit Blick auf das meteorologische Ende des Sommers am 31. August beginnt in der Energiebranche bereits die Vorbereitung auf den Winter. Die Befüllung der deutschen Gasspeicher gewinnt damit zunehmend an Bedeutung. Stand 17. August 2026 liegen die deutschen Gasspeicherstände bei rund 123 von insgesamt 246 Terawattstunden (TWh), was knapp 50 Prozent der Gesamtkapazität entspricht. Damit liegen die Speicherstände deutlich unter denen der Vorjahre zu diesem Zeitpunkt. Doch wie beunruhigend ist das tatsächlich, wenn die Winter aufgrund des Klimawandels langfristig milder werden?

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Ingo Frank | Fr., 21. August 2026 - 11:57

sobern halb voll …..wenn der vorhergesagte „Jahrhundertwinter“ kommt …..
Blos gut das ich noch mit Öl heize, und notfalls mit Holz in unserem Kamin um unser gesamtes
Haus in erträglichen Temperaturen zu halten
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Ernst-Günther Konrad | Fr., 21. August 2026 - 12:44

Habe im Kontrafunk und bei NIUS durchaus kritischere Beiträge zu dem Thema gehört. Relativ sicher wären wir bei einem Füllstand von 80%, da sind wir weit von entfernt. Und selbst wenn sie morgen anfangen zu füllen, käme man bis zum offiziellen Heizungsbeginn -der natürlich schon früher einsetzt- allenfalls mit viel zureden auf 70% -. Die Gasimporteure pokern in der Hoffnung, der Gaspreis würde bis zum Wintereinbruch sinken. Nur würde man dort allenfalls den jeweiligen Verbrauch sichern können und kaum die Gasttanks füllen können, so reden andere Experten. Und angeblich würden Privathaushalte sicher sein, höchstens Formen müssten kürzer treten oder gar abschalten. Echt jetzt? Das soll ein Trost sein? Und die Politik, die uns noch vor wenigen Wochen in Sicherheit wog zeigt inzwischen Nerven und selbst dieser Grüne Müller von der Netzagentur hat inzwischen Fracksausen, auch wenn er das in wohlfeilen Worten verpackt. Und wieder wird auf die Natur gesetzt, es wird nicht so kalt. Lächerlich

Der grüne Müller und Fracksausen???
Der lebt doch vom Schönfärben seiner ideologischen Leistungen, außerdem muss der ganz sicher nicht frieren, egal, wie kalt es wird.