- Irreversibel?
Der Iran-Krieg hat die völlige Verwirrtheit der deutschen Energiepolitik überdeutlich gemacht. Eine naheliegende Lösung schließt Kanzler Merz trotz Steilvorlage von Ursula von der Leyen mit Verweis auf irreversible Entscheidungen seiner Vorgänger aus.
Zum Glück unterliegen menschliche Entscheidungen nicht der Physik. Im Fall der jüngsten Äußerungen von Friedrich Merz zur Kernenergie sei der zweite Hauptsatz der Thermodynamik bemüht. Dieser besagt nämlich, dass in einem abgeschlossenen System die Entropie, d.h. die Unordnung, nie abnimmt, sondern bei natürlichen, irreversiblen Prozessen immer zunimmt. Nun ist Merz kein abgeschlossenes System, und daher sollte auch die derzeitige Unordnung seiner Gedanken in Sachen Kernenergie nicht irreversibel sein, d.h. die Unordnung könnte durchaus auch wieder abnehmen und damit zu klaren realistischen Einschätzungen für eine Rückkehr zur Kernkraft führen.
Es sei ihm nachgesehen, dass sich seine derzeitige Gedankenwelt durch die vielen verworrenen Entscheidungen seiner Vorgänger zur Kernenergie immer noch in Unordnung befindet. Angesichts der Steilvorlage von Ursula von der Leyen, die den Ausstieg aus der Kernenergie am 10. März auf dem Atomenergie-Gipfel in Paris als strategischen Fehler bezeichnet hatte, wäre allerdings eine gewisse Zurückhaltung mit öffentlichen Äußerungen, bei denen man sich dann auch noch fälschlicherweise auf die Gesetze der Physik – die Irreversibilität – beruft, angebracht. Insbesondere, da Merz doch erst vor wenigen Monaten unter Beweis gestellt hat, wie reversibel eigene Beschlüsse gehandhabt werden können. Stichwort: Neuverschuldung.
Es ist eine der größten und ehrenwertesten menschlichen Eigenschaften, Fehler zu erkennen und diese zu revidieren. Eine der dümmsten Eigenschaften ist es, trotz besserem Wissen und eigener Erkenntnis weiter in die Irre zu laufen. Nun hat Merz wenige Stunden nach der Konferenz in Paris und von der Leyens Bekenntnis zur Kernenergie ja zugegeben, dass auch er den Ausstieg aus der Kernenergie für einen Fehler hält. Eine lobenswerte Erkenntnis gerade vor dem Hintergrund des Iran-Krieges und den damit verbundenen Auswirkungen auf die deutsche Energieversorgung. Seine Aussage, dass der Ausstieg aus der Kernenergie irrreversibel sei, ist daher umso unverständlicher.
Fakt ist, dass die atomfreie Energiewende nur möglich ist, wenn die sogenannte Residuallast – also der Teil des Strombedarfs, der nicht durch fluktuierende erneuerbare Energien gedeckt wird – durch zuverlässige Kraftwerke, in Deutschland politisch bevorzugt durch Gaskraftwerke, erzeugt wird. Im Ergebnis macht uns die atomfreie Energiewende also noch abhängiger vom fossilen Brennstoff Erdgas. Deshalb reiste der ehemalige Wirtschaftsminister Habeck nach Ausbruch des Ukraine-Krieges im März 2022 nach Katar und bettelte beim Scheich um Erdgas, und die Bundesregierung beantragte bei der EU den Bau von staatlich subventionierten Gaskraftwerken, von denen letztendlich zwölf genehmigt wurden.
Frankreich hat sich mit 70 Prozent Kernenergie von fossilen Energieträgern weitgehend unabhängig gemacht
Der weitere Ausbau der Erneuerbaren wird am erforderlichen Einsatz der Gaskraftwerke auch nichts ändern, denn diese sollen ja zum Einsatz kommen, wenn Erneuerbare keinen Strom erzeugen, und da ist es völlig egal, wie hoch deren installierte Leistung ist. Dass Deutschland angesichts dieser Abhängigkeit immer noch auf die Förderung heimischen Erdgases verzichtet, ist verantwortungslos. Laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wird die potenziell förderbare Menge an Schiefergas in Deutschland durch Fracking auf bis zu 2,3 Billionen Kubikmeter geschätzt. Diese Menge könnte den deutschen Gasbedarf über mindestens 30 Jahre decken. Stattdessen wird LNG (Liquid Natural Gas) aus der Golfregion bezogen, das auf mit Schweröl betriebenen Schiffen nach Deutschland transportiert wird.
Wenn Umweltminister Carsten Schneider jetzt den Bürgern als Maßnahme gegen hohe Benzin- und Dieselpreise den Kauf eines E-Autos empfiehlt, ist das erstens ein reichlich überheblicher Vorschlag für die arbeitende Bevölkerung, das ehemalige Klientel der SPD, und zweitens keine Maßnahme, welche die Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert. Im Jahr 2025 wurden 150 Terrawattstunden des deutschen Stromverbrauchs mit fossilen Energieträgern aus Braun-, Steinkohle und Erdgas erzeugt. Erdgas hatte einen Anteil von 53 Terrawattstunden. Mit diesem Anteil beeinflusst das Erdgas natürlich auch die Strompreise. Nach der US-Intervention gegen das iranische Regime war der Preis für eine Megawattstunde Erdgas, das im April geliefert werden soll, zeitweise auf fast 66 Euro geklettert, den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Am Freitag vor Ausbruch des Krieges lag er noch bei knapp 32 Euro. Von dieser Preissteigerung werden also auch die Besitzer von E-Autos betroffen sein, außer sie beladen ihre Fahrzeuge nur noch an der heimischen Wallbox, wenn die eigene Photovoltaik-Anlage ohne Netzanschluss Strom erzeugt.
Ganz nebenbei führt der Ratschlag von Herrn Schneider auch nicht zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen, denn die CO2-Emissionen des deutschen Strommixes liegen bei 350 Gramm CO2 pro Kilowattstunde, und das sind dann exakt die spezifischen Emissionen eines mit dem deutschen Strommix aufgeladenen E-Autos. Die spezifischen Emissionen eines Verbrenners liegen dagegen bei etwa 250 Gramm CO2 pro Kilowattstunde.
Unsere Nachbarn in Frankreich können auf den durch die US-Intervention ausgelösten Preisschub bei Rohöl und Erdgas wesentlich entspannter reagieren. Mit 70 Prozent Kernenergie hat man sich von fossilen Energieträgern weitgehend unabhängig gemacht. 40 Prozent der Haushalte werden elektrisch mit CO2-freiem Kernenergiestrom beheizt. E-Autos werden mit einem Energiemix von nur 30 Gramm CO2 pro Kilowattstunde betankt. Da sollten doch spätestens jetzt einige Politiker ins Grübeln kommen, ob der Ausstieg in eine atomfreie Energiewende die richtige Entscheidung war.
Die Aufgabe unserer Regierung ist es, auf Veränderungen der Weltlage angemessen zu reagieren
Die Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus wird in erster Linie China betreffen. Fast 40 Prozent seines Rohöls bezieht China von Ländern am Persischen Golf. Der dadurch in China ausgelöste Preisschub wird auch Auswirkungen auf die deutsche Energiewende haben, denn fast 90 Prozent der in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen und 60 Prozent der Windkraft-Komponenten stammen aus China.
Dass die US-Intervention im Iran das Potential einer erheblichen Umwälzung und Neuordnung der weltweiten Lieferketten und damit auch der Energieversorgung zur Folge haben wird, sollte jedem, insbesondere Politikern, klar sein. Deutschland muss daher eine Rückkehr zur Kernenergie als Maßnahme zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern in Betracht ziehen. Zumal der von der EU geförderte Ausbau der Kernenergie auch mit deutschen Steuergeldern finanziert wird.
Deutschland hat sich seit Ende der 90er-Jahre sukzessive energiepolitisch vom Rest der Welt abgekoppelt und in eine Sackgasse namens Energiewende verirrt. Damit ist weder dem Klima gedient noch dem Wohlergehen des Landes. Leider gab es in der deutschen Geschichte schon öfter solche von einer ideologischen Überlegenheit getragenen Alleingänge. Durch eine Minderheit initiiert, von einer Mehrheit zuerst ignoriert, dann geduldet und letztendlich mitgetragen. Es scheint, dass diese Entwicklung eine typisch deutsche Eigenschaft ist, die schon oft genug zur Katastrophe geführt hat. Um das in der Energieversorgung zu vermeiden, müssen wir wieder zu den physikalischen und ökonomischen Grundlagen zurückfinden.
Die Aufgabe unserer Regierung ist es, auf aktuelle Veränderungen der Weltlage angemessen zu reagieren, um Schaden von unserem Land abzuwenden. Entscheidungen von Vorgängerregierungen als irreversibel darzustellen und damit die eigene Handlungsfähigkeit einzuschränken, kommt einer politischen Bankrotterklärung gleich.
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Langsam kann er einem leid tun, wenn man sich diesen immer jämmerlicher aus der Wäsche schauenden sauertöpfischen Sauerländer anschaut. Er traut sich halt nicht, es sich mit den Grünen zu verderben, zu deren Kern-DNA das Aus für - deutsche- Atomkraft nunmal gehört. Französicher Atomstrom ist ja ok. Am Ende wird uns halt nichts anderes übrig bleiben, als die sehr wohl revisible Entscheidung für ihn als Kanzler zu revidieren. Der liebe Hendrik steht allzeit bereit-wetten?
... als europäischer Gröfaz inszenieren. Aber wieder hat ihn die Angst vor der eigenen Courage (oder vor der eigenen Großmäuligkeit?) von der Tat abgehalten.
Natürlich: Man kann schon Anst bekommen, wenn man sieht wie schnell die Billionen des Sondervermögens im Bund, in den Ländern, Kommunen, Eigenbetrieben und NGOs versickern, im dichten Dschungel all der Institutionen, die von unserer Parteifunktionären gelenkt werden.
Aber um diese Angst scheint es sich bei Merz nichtp zu handeln. Man kann nur raten: Haben die grünen Faktenchecker oder die Opas gegen Rechts auch gegen ihn irgendetwas mit rehbraunen Augen (oder so ähnlich) in der Hand?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls fehlt ihm bis jetzt immer dann der Mut, wenn es daruf ankommt.
Nun gut, vielleicht wäre der Posten eines Botschafters in Wahington doch das Richtige für ihn.
Hendrik Wüst????
Mit dem kommen Sie vom Regen in die Traufe.
Merz hat lediglich die Merkel'sche Floskel "alternativlos" durch "irreversibel" ersetzt.
Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix.
Wer jetzt noch nicht begriffen hat, dass ein Ausweg aus unserer Energiekrise nur der Wiedereinstieg in die Kernkraft ist, der ist es nicht wert, einer Industrienation wie Deutschland als Kanzler vorzustehen. Merz, der angebliche Merkel Antipode, ist in Wahrheit ein schwacher, wankender Nachfolger der unseligen Kanzlerin. Er scheint krampfhaft bemüht, nur ja nichts gegen den Geist Merkels und ihrer Entscheidungen zu unternehmen. Er glaubt, die CDU stehe nach wie vor fest an Merkels Seite - und das könnte sogar stimmen. Es erklärt auch den Schlingerkurs der CDU. Merz hat tatsächlich nichts begriffen. Er hätte jetzt die Chance nach Ursulas Kehrtwende in der Atomfrage gehabt - und tut prompt das Falsche. Lieber kaufen wir teuren Atomstrom bei den Franzosen und stützen so Macrons fatale Politik. Mein Gott, Walter. Scheiß auf Endlagerproblematik, scheiß auf angebliche Gefahren - unsere Rettung besteht nur im Wiedereinstieg in die Atomkraft. Von Putin kriegen wir kein billiges Gas mehr. QED
Von Putin würden wir schon billiges Gas kriegen - wenn wir denn wöllten.
Und solche irrigen Antipathien bestimmen unsere Politik. Und ein ganzes Volk leidet unter einer ideologiegeleiteten Außen- und Energiepolitik. Denn die Frage ist: Was hat uns Putin konkret angetan? Was Konkretes fällt mir da nicht ein. Im Gegenteil. Putin war und ist immer um Ausgleich bemüht. Und die Ukraine? Die ging uns schon früher und geht auch jetzt gar nichts an. Ein fremder Krieg, den wir in dummer Solidarität fleißig mitfinanzieren. Aber auch der wird zu Ende gehen und das Fazit wird sein: Wir sind wieder die Dummen gewesen. Mir fällt in diesem Zusammenhang der herrlich blöde Spruch ein "Keiner soll hungern ohne zu frieren!" - er wird womöglich noch wahr werden. Blöd genug sind wir ja.
Von Putin würden wir jtrotz allem Gas bekommen, aber das wollen die ja nicht. Nicht Putin hat uns den Gashahn zugedreht, das haben wir selbst gemacht.
Am Entstehen des ersten AKW's mit Siedewasserreaktor in Gundremmingen Block A war ich als frischer Bauingenieur zu meinem Teil beteiligt. Von daher berührt mich dieses Thema sehr.
Für die EU-Kommissionspräsidentin U. v. d. Leyen war der Ausstieg aus der Kernenergie ein strategischer Fehler. Für Bundeskanzler Merz ist der Beschluss dazu jedoch irreversibel. Er bedauert dies, nennt die Gründe dafür aber nicht. Muss er auch nicht, denn jeder kennt sie. Mit der SPD wäre eine solche Umkehr nicht zu machen. Da Merz Kanzler bleiben will, muss er sich ihr fügen. Das Ende der Deindustrialisierung Deutschlands wird damit unmöglich. Vorfahrt hat die Karriere eines Fr. Merz zum Nachteil seines Volkes. Unfassbar!
Kann dies so hingenommen werden? Nein! Doch der CDU/CSU fehlt es an Mut, mit der AfD Gespräche zu führen, zu Minderheitsregierung, Duldung oder Koalition. Demokratie verlangt so etwas. Wer wagt, gewinnt, und dabei nicht nur Deutschland, sondern auch die CDU/CSU.
Sondern auch, und vor allem, an fähigen Leuten.
Um es mit Goethes Faust zu sagen:
Oh glücklich, wer noch hoffen kann, aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen.
Gute und fähige Leute brauchte man,
die, die man jetzt hat, sind nicht zu gebrauchen
Das war der Einschlag, von dem ich jüngst an anderer Stelle sprach und auf einen Artikel zum Thema "Von Sachen, die einen nicht nur unbarmherzig verfolgen, sondern krachend auf die Füße fallen" wartete.
Und die AfD, die einzigen,die dafür im Parlament dafür gesteinigt wurden wenn Sie die Abschaltung und Zerstörung auch nur hinterfragen, wälzen sich hinter der Brandmauer wahrscheinlich vor Lachen am Boden!Ich denke deshalb muss unser Bundeskanzler, aus Rücksicht auf
überlebensnotwendige Koalitionen schwarz-gruener Färbung erst noch mal das Ganze durchdenken🤔?Derweil Brent wieder die 100$ überschritten hat, Gas und Strom die deutsche Apothekerpreisliste weiterhin anführen,die von Herrn Habeck geplanten Gaskraftwerke noch nicht mal in der Mache sind und VW verkündete 50000 Mitarbeiter Freisetzen zu wollen,von sonstigen Einbrüchen der Sparte Automobil oder den warum wohl? gerade einmal 2% Elektroautos in D zu sprechen.Eine Lage wie in der noch ruhigen Mitte/Auge eines Tornados. MfG
Beim Denken und Handeln der deutschen Regierung unter Merz ist etwas irreversibel krank.
... betont auch noch, sozusagen als Ersatz einer Entschuldigung, dass seine persönliche Überzeugung ganz anders ist als das, was er aus Kadavergehorsam gegenüber Grün-Rot tut. Wirrer und dämlicher geht es nicht mehr! Dieser Hanswurst als Kanzler wird als solcher in die Geschichte eingehen.
Der Wiedereinstieg in die Kernenergie scheitert in Deutschland nicht an technischen Problemen oder an überbordenden Kosten. Er scheitert noch nicht einmal an der Ablehnung der Bevölkerung. Er scheitert ausschließlich an Unwillen der politischen Parteien CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke. Zitat Kanzler Merz: „Der Beschluss [zum Atomausstieg] ist irreversibel. Ich bedauere das, aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf die Energiepolitik, die wir haben.“ Danach will die Bundesregierung aller Voraussicht nach stur an der gescheiterten Politik der Energiewende festhalten. Also der Strategie 100% Erneuerbare. Dann kommen in den nächsten Jahren horrende Kosten auf uns zu: Netzausbau, Redispatch, Gaskraftwerke, Wasserstoffwirtschaft, Zwangstausch aller Heizungen, direkte Subventionen der Betreiber durch das EEG etc. Der gesellschaftliche, ökonomische und sozialen Niedergang des Landes ist dann wohl kaum noch aufzuhalten. Es kann jetzt nicht mehr darum gehen, realitätsferne politische Pro
Und wie ich mitbekommen habe schiebt er den schwarzen Peter darüber hinaus nonchalant seiner CDU-Vorgängerin und deren irrlichternden Entscheidungen zu. Als ob er damals zwar nicht in Amt und Würden so gar nix mit der ehemaligen und heutigen CDU am Hut hätte oder mit der Parteifreundin in Brüssel. Denen es dort und das noch vor uns hier! wahrscheinlich dämmert, dass wenn wir als größte und stärkste. Industrienation sowie vor allem als größter Nettozahler den Abgang machen bzw. ausfallen ebenfalls ihrer lukrativen Pöstchen verlustig gehen könnten. Was den sich in den nächsten 5-15 Jahren verdoppelten Strombedarf angeht, für u.a. eigene KI-Rechenzentren oder durch einen erheblichen Anstieg in der E-Mobilität falls es beim Verbrenneraus bleibt, so brauchen Franzosen und Belgier ihren Atomstrom in Zukunft wahrscheinlich selbst wenn es bei uns nicht flattert oder die Sonne die Lieferung verweigert;)Aber bis dahin kann dann eine neue Regierung den Kopf dafür hinhalten.No problem! MfG
Es kann jetzt nicht mehr darum gehen, realitätsferne politische Programme zu schützen, jetzt geht es um die Zukunft des Industriestandortes Deutschland. Regenerative Energien haben ihre Berechtigung, aber nur als Zusatz zu einer stabilen, rund um die Uhr verfügbaren Grundlast-Erzeugung.
Man fragt sich, wie lange es sich Deutschland noch leisten will und kann, sich durch anmaßende Halbwissende die Zukunft verbieten zu lassen. Vielleicht wäre es angeraten, politische Ämter nicht nur nach der Parteizugehörigkeit, sondern auch nach der fachlichen Qualifikation für das Amt auszuwählen.
Fachliche Qualifikation? Genau mein Humor geehrter Herr Minke! Willkommen im Klub! Mir kommt gerade der Gedanke, meine Bewerbung als Chefärztin der chirurgischen Abteilung der Personalabteilung unseres GsD noch existenten Krankenhauses vorzulegen.Denn so schwer kann das ja nicht sein wenn ich von den wechselnden Spitzenbesetzungen in unseren Bundesministerien ausgehe.Für was gibt es Staatssekretäre und Assistenzärzte;)?
Ihr Ratschlag in allen Ehren, aber eher wird Eiskunstlauf in der Hölle Nationalsport, als dass bei uns scheinbar wieder erst das Land, dann die Partei gilt . Oder gar so etwas Schnödes wie Vernunft. Auch so ein Gedanke, von dem ich mich wie von einer Karriere als Chefchirurgin verabschiedet habe;-) MfG
MfG
Ich fass es einfach nicht, wie unsere politisch Verantwortlichen, in der Hauptsache CDU/CSU und SPD, sehenden Auges das Land in die Katastrophe steuern. Für ein Industrieland wie Deutschland, das ohne nennenswerte Rohstoffe, auf seine Energiewirtschaft existenziell angewiesen ist, muss die Energiesicherheit für Industrie und Haushalte an erster Stelle stehen. Jedes Kind kann sich ausrechnen, dass dies mit Erneuerbaren Energien, so lieb und nett die auch sind, niemals gelingen kann. Ganz einfach wir haben nicht genug Sonne, Wind und Wasser oder Geothermie (wie z.B. Island), wir müssen auf die extrem umweltschonende Atomenergie setzen und uns darauf konzentrieren, die Endlagerung in den Griff zu kriegen. Stattdessen reden uns die in ihrer Schulbildung unterbelichteten Grünen den Schwachsinn mit der Komplettversorgung mittels Erneuerbarer Energie ein. Ich wiederhole mich, wenn ich sage: Die Grünen sind unser Untergang. Die hat uns der Teufel geschickt. Die CDU? SPD? Alle untauglich. Weg!
Frau Merkel wird's freuen, aber selbstmörderisch ist es doch. Wer Entscheidungen nicht ständig überprüft und korrigiert, scheitert. Eisenhower: "Pläne sind nichts, Planung ist alles" Offensichtlich nimmt man gern in Kauf, dass D in Europa nach Polen der zweitgrößte CO2-Emissionär ist. Das eine tun ohne das andere zu lassen ist eine Strategie, die Technologie-Offenheit bedeutet und sich durchaus bewähren dürfte. Zumal D in Kernforschung und - technologien immer noch führend ist und nicht bei 0 beginnen muss.
