„Fridays for Future“ gegen Siemens - Luisa Neubauers Kunst des Krieges

Die taktischen Spielchen von Luisa Neubauer und Siemens-Chef Joe Kaeser lesen sich, als hätten beide den Klassiker „Die Kunst des Krieges“ des chinesischen Generals Sun Tsu intensiv studiert. Momentan liegt die Klimaaktivistin vorn, doch wird es so bleiben?

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„Fridays for future“-Aktivistin Luisa Neubauer / dpa

Autoreninfo

Tom Buschardt hat jahrelang als Journalist für private und öffentlich-rechtliche TV-Sender gearbeitet. Als Medientrainer coacht er seit 20 Jahren Politiker und Vorstandsmitglieder für öffentliche Auftritte. Er ist spezialisiert auf Krisenkommunikation.

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Können zwei Menschen gegenteiliger Auffassung sein – und dennoch Recht haben? Ja, das können sie. Umweltaktivistin Luisa Neubauer und Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser sind ein solches Pärchen. Beide machen in ihrer Beziehung zueinander vieles richtig – und dennoch falsch. 

Zu den Klassikern der beliebten Manager-Literatur gehört neben dem üblichen Machiavelli definitiv die „Kunst des Krieges“, des chinesischen Generals Sun Tsu, Jahrgang 544 vor Christus. Joe Kaeser, Jahrgang 1957 nach Christus, dürfte noch zu der Generation von Führungskräften gehören, die dieses Büchlein auf dem Nachttisch liegen haben und nicht zum Einschlafen, sondern direkt nach dem Aufwachen einen Blick dort hineinwerfen, bevor sie an ihr Tagwerk gehen.

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Ernst-Günther Konrad | Di, 4. Februar 2020 - 11:57

war eine der Redewendungen des Pfarrer Braun mit Heinz Rühmann. Ja, sie ist hübsch anzusehen. Häßlich sind Ihre Aussagen für die Wirtschaft und einen Keser.Ich halte das alles für Theater. Keser gibt den jovialen, verständnisvollen Futureversteher. Er ist bleibt ein knallharter Geschäftsmann. Rendite und eigene persönliche Marge bestimmen seinen Antrieb. Das angebliche "Angebot" ist doch typisch für diese Führungsebene. Wen man von sich in Aufsichtsräten abhängig macht, natürlich ordentlich honoriert, der wird quasi über Nacht selbst Teil des Systems. Jeder hat seinen Preis denkt sich Keser. Nun, in diesem Fall dürfte es weniger am Geld, sondern daran gelegen haben, dass Neubauer hätte pragmatiscvhe Lösungen mit vertreten hätte müssen, da kann man nicht mehr mal "nur" fordern. Ich frage mich nur, wann studiert die eigentlich? Die Geografiestudentin macht viele praktische Übüngen (Reisen in alle Welt) mit dem Flugzeug natürlich. Wer zahlt ihr das Engagement weltweit, trotz Stipendium?

Nein, lieber Herr Konrad: Käser ist mitnichten ein „knallharter Geschäftsmann“. Und daß Rendite seinen Antrieb bestimmt, sehe ich auch nicht so. Dann würde er Kraftwerke bauen und ein Gutes Verhältnis zu seinem potentiell größten Geschäftspartner pflegen. Statt dessen Präsidenten öffentlich zu beschimpfen. Eher ist es der missionarische Drang, aller Welt seine (unmaßgebliche) politische Meinung kundzutun, der diesen unsäglichen, von seinen Kollegen nur noch verlachten, Egomanen antreibt. Die Anschleimerei eines Managers, der seinen Aktionären und nicht schulschwänzenden Kindsköpfen verpflichtet ist, an den Zeitgeist ist alles, nur kein „kluger Schachzug“. Käser hat seinem Unternehmen und sich selbst mit diesem PR-Gau einen Bärendienst erwiesen und wird das Jahresende als Siemens-CEO wohl nicht erleben. Und das ist gut so.

Den verantwortlichen Redakteuren hat meine erste Antwort auf diese Frage offensichtlich nicht gepasst. Deshalb wurde meine Anmerkung - wie so oft - leider nicht veröffentlicht. Also nochmals in unverfänglicher Form: Höchstwahrscheinlich ihre Eltern.

Ihre Cousine Frau Carla Reemstma erzählte im Oktober 2019 in einem Interview de4 FAZ von Ihrer Familie m den Besitz(Anteile) von 100 Konzernen, die wiederum für 70% der CO2 Bildung verantwortlich zeichnen. Gleichzeitig gründen Thunbergs eine Stiftungen nud schaffen die Basis zur Vermögensmehrung! Frei nach Brecht erst ans Fressen denken!

Klaus Funke | Di, 4. Februar 2020 - 13:00

Sie weiß nichts, sie kann nichts, sie hat nichts vorzuweisen... sie sieht gut aus, weil sie noch jung ist. Wir haben mit Anfang Zwanzig alle mal gut ausgesehen. Diesem Mädchen geht es um Karriere, um Bekanntheit... und offensichtlich auch um Geld. Warum hält sie nicht die Klappe? Gibt es Leute hinter ihr, die sie dirigieren wie die Greta? Ist sie eine aus dem Volk? Oder eine Reiche, die nach Ruhm giert? Ein jüdisches Sprichwort sagt: " Man fällt nicht, weil man schwach ist, sondern weil man meint, dass man stark sei!" ein anderes: "Jedes Bergauf hat sein Bergab!" ein drittes: "Klüger als alle sein zu wollen, ist die größte Narrheit!"

...muss einem das schon peinlich sein? Schon wieder arbeiten eine Reihe vermutlich ältlicher Herrschaften ihren Frust voller Groll, Wut, Hass, Verachtung...an einem jungen Mädchen ab.

Schöne deutsche Tugenden?

Verkörpert einen großen Teil der heutigen Jugend, lange studieren und mit 28 immer noch ohne irgend einen Abschuss, aber dann meckern, dass die Alten zu lange leben und die Rentenkasse plündern. Die heutige alte Generation hatte mit 14 Jahren ihren Schulabschluss, dann nach 3 Jahren einen handwerklichen Beruf und vielleicht nach weiteren 2 Jahren den Meisterbrief in der Tasche. Mit 20 wurde dann gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt. Das kriegt die heutige Jugend nicht auf die Reihe, im Hotel Mama mit Vollversorgung, chillen mit Freunden und die eigene Langeweile mit Aktivismus aufpäppeln. Das sind aber beste Voraussetzungen um bei den Grünen aufgenommen zu werden, wie die Vita von Claudia Roth oder Katrin Göring-Eckart es beweist. Nichts bisher geleistet, aber dumm daherreden.

Michael Schneider | Di, 4. Februar 2020 - 13:52

Luisa Neubauer, das Gesicht der deutschen Klimaschutzbewegung ist (leider!) für viele Medien nur die „deutsche Greta“. Das ist eine Abwertung und spricht ihr eigene Substanz ab.

Eine junge Frau, könnte auch ein junger Mann sein, 23 Jahre alt, ohne Berufsabschluss, ohne Lebenserfahrung. Wo ist da eine Substanz? In diesem Alter hat niemand Erfahrung, kennt sich mit keinem Sachgebiet aus, woher nehmen solche Leute sich das Recht, andere anzugreifen, weitreichende Forderungen zu stellen, ohne jedoch die Konsequenzen auch nur im Ansatz verstehen zu können? Schlimmer ist jedoch, dass diesen wahrscheinlich Fremdgesteuerten irgend jemand überhaupt zuhört, ihnen ein Forum bietet und mit großen Augen an den Lippen hängt, von denen nur Gemeinplätze tropfen. Es gibt ein schönes Zitat, leider ist mir der Urheber unbekannt: Wenn sich ein abgebrochener Theologe mit einem abgebrochenen Theaterwissenschaftler über Abgaswerte von Autos unterhält, ist dieses Gespräch irrelevant. Eben!

Bernhard Jasper | Di, 4. Februar 2020 - 15:00

In reply to by Gast

Medien reflektieren den Wandel, sie spiegeln ihn jedoch unterschiedlich stark und in unterschiedlichen Formen und Personen wider. Medien als Beobachter benötigen dafür Personen oder Gesichter, benötigen Vorbilder, Leitbilder, Prominente, Idole, symbolische Führer, Rollen, Archetypen, Persönlichkeiten, etc..
Frau Luise Neubauer wird als Ausdrucksform des Wandels gesehen und verstanden, etwa wie bei der Thematisierung der Verschiebung vom Wertesystem des US-amerikanischen Kultur-Establishments Mitte der fünfziger Jahre zum Wertesystem der Woodstock-Generation.

Einmal als „öffentliche Person“ anerkannt (aus einer Gegenkultur hervorgegangen), erfolgen jedoch Vorurteile und ideologisch wertende Ansätze ohne Ende. Wer dann auch noch vom „Zeitgeist“ redet, ohne zu definieren was er damit meint, hat es nicht verstanden. Übrigens, die Industrie hat mit einem Werbeträger wie Frau Luise Neubauer keinerlei Probleme, denn es geht auch ihr um die zukünftige Verantwortung im Großen und Ganzen.

Manfred Gimmler | Mi, 5. Februar 2020 - 00:24

In reply to by Gast

Benötigen etwa Leser „Vorbilder, Leitbilder, Prominente, Idole, symbolische Führer, Rollen, Archetypen, Persönlichkeiten, etc.“?

Wenn JA, Sie auch?

Wenn NEIN, warum dann die Medien?

Klaus Funke | Mi, 5. Februar 2020 - 13:02

In reply to by Gast

Pardon, für mich ist, was Sie da schreiben, nichtssagendes und auch hochtrabendes Geschwätz. Es zerredet das Problem und gibt allen ein bisschen Recht. Schade.

Günter Johannsen | Di, 4. Februar 2020 - 16:03

In reply to by Gast

Ich kann Herrn Funke nur zustimmen. Null Substand, null Erfahrung, ohne Geschichtsbewusstsein: weder über die schlimme Nazizeit oder auch die schlimme Kommunisten-Diktatur der DDR. Sie lebte bisher nur vom Unterhalt ihrer Eltern, die das alles finanzieren (sprich er-arbeiten) mussten! Das ist keine Abwertung, weil es Tatsache ist! Warum ist für Linke diese Welt nur ein "Wünsch-dir-was-Supermarkt? "Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt …. und wer mir in die Quere kommt und anders denkt, ist ein Nazi!" Diese Einstellung hat weder mit Toleranz, noch mit Demokratie im entferntesten zu tun. Diese Einstellung hält sich selbst für den Mittelpunkt der Erde. Wenn man diese "Einstellung" zu Ende denkt, landet man automatisch bei lebensunwertem Leben und schlussendlich bei Internierungslagern für andersdenkende Klassenfeinde!

Hubert B. Vogel | Di, 4. Februar 2020 - 16:25

In reply to by Gast

@Michael Schneider:
es ist wie Sie im 2. Absatz schreiben: sie hat nichts , gar nichts, nicht mal Zeit
fertig zu studieren.
Somit passt sie glänzend zu den Grünen!

Kai Hügle | Di, 4. Februar 2020 - 18:52

In reply to by Gast

In Österreich könnte sie Bundeskanzlerin werden und in Italien Innenministerin oder vielleicht sogar Ministerpräsidentin.

Bettina Jung | Di, 4. Februar 2020 - 14:50

Ich glaube, derAutor überschätzt Frau Neubauer und ihren blinden, dümmlichen Aktionismus. Selbst die jüngere Greta musste, ob der dämlichen Aussage, es sei nur noch 2020 Zeit für den Klimakampf, den Kopf schütteln. Und zu Käser: Opportunismus ist noch keine kluge Strategie

Dr. Roland Mock | Di, 4. Februar 2020 - 17:52

In reply to by Gast

Großartig, Bettina. Diese zweifellos hübsche, aber grundnaive FFF-Aktive produziert heiße Luft, sonst nix. Und zum unsäglichen „Joe“ habe ich mich in einem eigen Beitrag geäußert.

Lisa Werle | Di, 4. Februar 2020 - 15:50

Die einzigen, die auf die taktischen Spielchen der beiden abfahren, sind doch die Medien und die, die nach medialer Aufmerksamkeit gieren. Die meisten anderen haben mit Brechreiz zu kämpfen, wenn sie die Namen Greta und Luisa nur hören. Ich kann mich an keine einzige Aussage der beiden erinnern, die mich auch nur zum Nachdenken gebracht hätte. Und 'how dare you' bzw. 'alles auf Null sofort' beschreibt sehr gut den substanzlosen Ego-Trip der beiden und ihrer Follower. Der Rest ist Lärm. Würde der mediale Hype aufhören, kein Mensch würde die beiden vermissen. Sie wären rasch vergessen.
Kaesers Zeit ist ohnehin abgelaufen. Vermutlich ist er deshalb so bemüht um Aufmerksamkeit.

Manfred Sonntag | Di, 4. Februar 2020 - 16:01

Der Satz: "Früher galt die Parole „lebenslanges Lernen“, heute gilt die Parole "tagesaktualisierte Meinungsbildung". " sagt alles über die Generation Schneeflocke und ihrer Kampfgruppen-kommandeurin Neubauer. Alles getreu vom Motto "Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts." der moralinsauren linksliberalen Religion.

Brigitte Simon | Di, 4. Februar 2020 - 16:16

Ich schreibe meinen Betreff in spanisch. Allmählich
kommt mir Ciceros erneuter Artikel, bereits der 2.Beitrag zu Neubauer, sehr, sehr spanisch vor. Zu-sätzlich vermittelt der siemensische Kaeser Neu-bauer Überlebenshilfe mit der, von mir verkürzten Aussagefassung, "man kann wissen wie man siegt trotz Unfähigkeit. Mit Skrupellosigkeit ...,
Strippenziehen, sich selber überschätzen, Deals schmieden, Kaeser wartet bereits. Blackbox ....
Und ewig lockt das Geld! Publicity, Weitsprung nach Hollywood. Sei es wie es sei.
Der bereits aktienreife Umweltschutz verspricht ir-dischen Reichtum. Die Grundidee vergoldet sich.

Dietrich Bomm | Di, 4. Februar 2020 - 16:19

genau durchschauen und beherrschen konnte, weil er sie selbst gemacht hat.
Insofern mache ich mir keine Sorgen, wenn bei der rasanten Zunahme der ach so wichtigen Genderprofessuren, aus der sich heute Politik und Protest speist, der Siemens Konzern durch Homo faber als Arbeitgeber geopfert wird.

Menschen verlangen immer auch nach den übergreifenden Dingen- nach dem großen Konsens. Fridays for Future braucht ein mediales Gesicht. Jedoch ohne einen Wertewandel funktioniert das nicht. Und dann sind da auch nicht willkürlich beeinflusste und beeinflussbare „kreative Zustände“, angesichts deren wir nichts anderes zu tun haben, als eben nicht sofort ordnend und regulierend einzugreifen.

Umweltschutz, soziale Standards, gute Unternehmensführung, sind in dieser Generation jetzt schon ein „Pfund“ im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und Produkte. Folgen da bald auch die Banken und Versicherungen?

By the way: Neulich habe ich angelesen, dass Deutschland sein duales Ausbildungssystem nach Vietnam erfolgreich exportieren konnte (Abschluss: „Meister“ und „Geselle“). Das hat mich sehr gefreut- weil es gut ist.

„Nachhaltigkeit“ (spröder Begriff), könnte auch zum Export-Schlager werden.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 4. Februar 2020 - 17:30

die so junge Menschen schon in die Sprache des Krieges versetzen.
Ein Grund, warum wer auch immer auf die Idee käme, mit diesen jungen Menschen "Krieg" zu inszenieren, scheitern wird, ist eben deren Jugend oder Unausgegorenheit.
Für Politik ist Fau Neubauer sicher nicht zu jung, für "Krieg" hoffentlich ungeeignet.
Es wirft für mich dann auch ein schlechtes Licht auf die Promoter, so in Richtung "Kindersoldaten".
In gewisser Weise wundere ich mich nämlich nicht mehr über auswärtige Verhältnisse, bedenkend, dass wir ja nur in soliden politischen Verhältnissen Leben, denen Frau Neubauer ihr hoffentlich friedliches Engagement "verdankt".
ABER hier handelt es sich um das Intro zu einem Artikel und hoffentlich nicht Frau Neubauers Sprachzusammenhang.
Es hat mich geärgert, lese also nicht sofort.

Frau Sehrt-Irrek, natürlich hat der Autor die falschen Metaphern benutzt.

Die Jugend hat zunächst alle Rechte- das Herz darf überlaufen. Das sachliche Thema Mensch, Natur, Technik (Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch) wird jedoch „gewaltig“ und global kommen. Die Industrie ist da viel weiter als die Medien und einige Kommentatoren hier. Es geht nämlich um Metaphern für Fortschritt und Zukunftshoffnung, als Voraussetzung für Funktion und unseren zukünftigen Wohlstand.

Klaus Funke | Mi, 5. Februar 2020 - 13:20

In reply to by Gast

Um den künftigen Wohlstand sorge ich mich und für meine Kinder und Enkel, wenn die Politik in die Hände von grünen Ideologen gerät oder sich andere dahinter verstecken wie Frau Merkel. Können wir uns das leisten?? Atomstrom weg, Kohlestrom weg, Stahlindustrie im Auswandern, Automobilindustrie weggejagt und auf das tote Gleis der Elektromobilität geschoben. Chemieindustrie verleumdet und zum Auswandern gezwungen. Dafür aber Sozialleistungen an Nichteinzahler. Militärmissionen ohne Aussicht auf Erfolg. Impotente Ideologie, wohin man blickt. Unbildung wird zum Ideal. Politiker ohne Beruf. Justizsystem ohne Konsequenz und Biss, verunsicherte Polizei. Aber: Die höchsten Energiepreise in Europa. Den tiefsten Bildungsstand. Eine Bundeswehr, die nur bedingt einsatzbereit ist. Frustrierte und überfordete Lehrer, Kirchen, die ihre Kernaufgaben vernachlässigen und denen die Mitglieder in Scharen davonlaufen - das alles und noch viel mehr, würd ich aufzähl´n, wenn ich König von Deutschland wär..

Werner Winter | Sa, 8. Februar 2020 - 18:51

In reply to by Gast

was so richtig gut funktioniert ist die ANTIFA. Möchte nur wissen, woher die die Zeit nehmen.

auf der Titelseite des DM-Markt-Magazins sehr nett dar.
Eigentlich habe ich mich gefreut und dachte für einen Moment nicht so kritisch über die junge Frau.
Bei bestimmten Zeitschriften stösst mich manchmal tendenziell "martialische" Sprache schon sehr ab..
Ich kämpfe hier in der Bundesrepublik überhaupt nicht und kann nur dafür werben, alles friedlich zu besprechen.
Aber vielleicht ist das Intro reisserisch gemeint?
Nun, bei mir bewirkt es das Gegenteil.
Habe mir bei Greta größte Mühe gegeben, aber solche Auftritte wie vor der UNO verstimmen glaube ich viele Menschen gewaltig, nicht nur mich.

Bernhard Derks | Di, 4. Februar 2020 - 17:30

...einen gehörigen Narren an einer Person gefressen haben, um sie derart (sachlich unbegründet) zu überhöhen.
Eine Installation wie Thunberg kann alleine nicht den Unfug verzapfen, so braucht es die, die heute in den Erwachsenentalkshows rumgereicht werden, um dem meist willfährigen Publikum die Plattitüden um die Ohren zu hauen, wie die ganze Horde der Vorhüpfer und "Klimakämpfer" es derzeit macht. Oder besser machen darf, denn der Meinungs- und Haltungsjournalismus hat da noch Luft nach oben - eine Sättigung des Blödsinnsbedarfs ist bei den Deutschen noch nicht unbedingt erreicht.
Dann aber, spätestens, wenn die letzten Junghüpper merken, daß ihnen nicht die Kindheit geraubt, sondern der Verstand vernebelt wurde, dann werden Neubauer, Thunberg und Co. sich hoffentlich Fragen stellen müssen, die sie vielleicht besser beantworten können, als Fragen zu Wissenschaft, Klima und anderen Dingen, von denen sie letztendlich keine Ahnung haben.

Bernd Muhlack | Di, 4. Februar 2020 - 19:36

Ich weiß nicht, wer das ursprünglich sagte, jedoch gibt es einen gleichnamigen Song von Queen.

Und einmal mehr Frau Luisa Neubauer; was soll das?
Und Philip Amthor kandidiert als Landesvorsitzender der CDU in MeVoPo; na und?
Und nachher auf BR3 die x-te Wiederholung eines Münchner Tatorts!
(Schneetreiben; ein guter Tatort)

All diese Auftritte sind doch nur noch perfekte Arrangements, like Casting-Shows.
Who is Germanys best Climate-Girl?

Diese "kultigen" Wollmützen!

Ich schenkte meiner Tochter zu Schulzeiten (8. Klasse) das Buch "Das Geheimnis des kürzesten Weges - Eine mathematische Reise"
Auf dem Cover so eine Art "Luisa Neubauer", also wegen der Wollmütze.
Dieses Buch ist nur zu empfehlen; aus 2002!
Conclusio: wozu braucht man Mathe!
Von der Müllabfuhr bis zur Marslandung!
(Nein, Kobold kommt nicht darin vor!)

Kaeser/Neubauer?
Und was ist mit den Wildecker Herzbuben?

Es ist (fast) alles nur noch unterste Schublade.

… und jetzt der Tatort, obwohl ich ihn auswendig kenne!

Gisela Fimiani | Di, 4. Februar 2020 - 20:13

Ich frage mich, was mir dieser Beitrag sagen soll? Hier stehen zwei Personen im Focus, von denen ein Coach meint, dass dieser Focus ihnen zukommt. Ich hoffe Herrn Buschardt nicht zu nahe zu treten, wenn ich seinen Beitrag als eine überflüssige Überhöhung zweier Personen empfinde, denen er sich als Coach empfiehlt.

Markus Michaelis | Mi, 5. Februar 2020 - 01:08

"Können zwei Menschen gegenteiliger Auffassung sein – und dennoch Recht haben? "

Diese Frage zeigt vielleicht auf einen Teil der diskursiven Probleme. Bei uns erwartet man oft, dass es eine Wahrheit gibt, die auch widerspruchsfrei sein muss. In der Realität sind aber alle relevanten Fragen eher subjektiver Natur und welche Vorlieben man auch immer hat: es ist voller Widersprüche. Das gilt selbstverständlich auch für das Thema "Klima".