- Das Spiel der Mächtigen
Von Katar bis Washington hat sich die Fifa zwischen Autokraten, Lobbyisten und westlichen Konzernen ein globales Abhängigkeitsnetz aufgebaut. Im Zentrum: US-Präsident Donald Trump. Zur WM 2026 zeigt sich, wie eng Sport, Geld und Geopolitik inzwischen miteinander verflochten sind.
Im November 2025 traf im Weißen Haus der berühmteste Fußballer auf den berühmtesten Politiker. Cristiano Ronaldo und Donald Trump lachten, wirkten vertraut, die Kameras klickten. Ronaldo, der auf Instagram 673 Millionen Follower zählt, postete Fotos von diesem Treffen. In sozialen Medien kursierten KI-Videos, in denen Ronaldo und Trump einen Ball jonglieren.
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Das kann ich gut nachvollziehen. Wer will denn so einem unter Beschuss von allen Seiten lukrativen Weltverband vorstehen? Das können nur Hasardeure, wie Havelange, Blatter oder Infantino.
