- Markt-Misstrauen made in Europe
Europa verliert global an Wettbewerbsfähigkeit. Ein Wirtschafts-Sondergipfel sollte das Ruder herumreißen. Doch Ideen wie „Buy European“ zeigen, dass die EU in einem gefährlichen Paradox gefangen ist – mehr Markt fordern, aber weniger Wettbewerb zulassen.
Der Befund ist ernüchternd: Europa wächst schwächer als die USA, verliert Industrie an Asien und fällt insgesamt im globalen Wettbewerb zurück. Grund dafür ist das Zusammenspiel aus hohen Energiepreisen, regulatorischer Überfrachtung und fragmentierter Finanzarchitektur. Das führt dazu, dass die Kosten der Unternehmen explodieren und gleichzeitig nicht genug Geld da ist, um zukünftiges Wachstum zu finanzieren. Denn während in den USA privates Kapital im Überfluss in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und humanoide Robotik fließt, versickern europäische Ersparnisse unproduktiv oder fließen ebenfalls in die USA. Somit finanzieren sie amerikanisches Wachstum mit – Wachstum, das in Europa heute fehlt.
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Der deutsche Teil dieser Leute, die jetzt so schön daher reden, bringt in der Bundeshauptstadt Berlin noch nicht einmal Salz auf die Straßen damit sich die Bürger nicht die Knochen brechen.
Sie schreiben Klimaneutralität ins Grundgesetz und reden dann von billiger Energie für Industrie und Handel.
Solche Leute sind wahrscheinlich noch zu dämlich um beim nächsten Getränkehändler eine Kiste Bier zu ordern.
Solchen Leuten will man die Geschicke des Landes anvertrauen ???
Ich lache mich schlapp.
Von Europa will ich da gar nicht erst reden.
Aus der Wirtschafts Woche 12.02.2026:
„Heute will keiner in der Welt mehr Europa folgen“
Der Hamburger Chemieunternehmer Niels Hansen hält den Stopp vieler klimapolitischer Maßnahmen für unumgänglich. Nur so sei Europas Wettbewerbsfähigkeit zu retten.
Noch Fragen ???
Deutliche Worte fand der Präsident der Verband der Europäischen chemischen Industrie (CEFIC) Kamieth in seiner Rede auf besagtem Gipfel:
Seit 2022 hätte sich die Zahl der Fabrik-Stilllegungen versechsfacht und bereits 20.000 Arbeitsplätze seien verloren gegangen, 90.000 weitere seien gefährdet.
Die Hauptursache für den Verlust industrieller Wettbewerbsfähigkeit in Europa wäre nicht China, nicht die USA und nicht der Nahe Osten. Die Wurzel des Problems läge in Europa selbst. Und so unbequem das für manche klingen würde, so würde es doch auch die Erkenntnis bergen, dass die Lösung ebenfalls in Europa läge.
Die Forderungen sind: Senkung der Energie- und CO2-Kosten, Reformation des ETS und CBAM, Kürzung der wettbewerbswidrigen Regulierungen, Stärkung des Binnenmarktes und Abschluss von Handelsabkommen.
O-Ton: "Die Zeit für die Diagnose ist vorbei. Europa braucht jetzt eine Lieferung."
Nun, eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass das mit UvdL und dieser EU gelingen könnte.
„Schuldenbarone“ denn zusammen wuppen ?
Sie sollten zu allererst ihre Haushalte konsolidieren statt dummes Zeug von sich zu geben.
MfG a d Erfurter Republik
Ich erwarte von solchen *Gipfeln* gar nichts positives mehr. Die wollen ein vereinigtes Europa mit autokratischen Zügen und arbeiten auch im Bereich der Wirtschaftspolitik genau in diese Richtung, nämlich in Richtung Planwirtschaft. Sie schreiben oben Herr Korfmacher von Bevorzugung. Ich sage Ihnen, es geht um Bevormundung. Die wollen staatlich gelenkte Wrtschaftspolitik betreiben und das ist schon immer schief gegangen.
