- Auf alten Irrwegen
Überall in der Welt stehen potenzielle Energiepartner bereit. Doch statt zu diversifizieren, steuert die deutsche Politik das Land erneut in eine einseitige Abhängigkeit – und riskiert damit die nächste Energiekrise.
Energiepolitik beginnt nicht in Brüssel oder Berlin, sondern im eigenen Heizungskeller oder an der Tankstelle um die Ecke. Dort zeigt sich, wie verletzlich eine Volkswirtschaft ist, wenn ihre Energieversorgung ins Wanken gerät. Die Deutschen haben diese Erfahrung gerade erst gemacht, mit dem russischen Angriff auf die Ukraine und der folgenden Energiekrise, ausgelöst durch die einseitige Abhängigkeit von russischem Gas. Doch statt daraus Konsequenzen zu ziehen, hat die Politik die Fehler der Vergangenheit wiederholt. Deutschlands Abhängigkeit ist nicht verschwunden. Die Bundesrepublik hat nur ihren Herrn gewechselt. Und der Krieg im Iran sowie die Spannungen rund um die Straße von Hormus führen uns diese Tatsache schmerzhaft vor Augen.
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"Über Jahre hinweg wurde das energiepolitische Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit..."
Die moralisch aufgeblasene Politik der Grünen und deren Medien hat dieses Zieldreieck einer politisch und wissenschaftlichen Sittsamkeit gegenübergestellt. Wenn die politische Ordnung des Lieferstaates nicht quer oder "liberal demokratisch" genug war kam kein Handel zustande oder dieser wurde aktiv bekämpft. Ich erinnere an den Aserbaidschan-CDU-Energie-Deal der im ÖRR öffentlichkeitswirksam torpediert wurde.
Mit AKW ist es doch ähnlich. Französische sind eigentlich schlecht, es sei denn das Ruhrgebiet benötigt deren Strom. Ukrainische sind top! Grüne! Dumm, Dümmer, Grün.
Hätte die CDU Rückgrat würden viele der Probleme die DE hat nicht existieren. Aber wenn man sich alles von der Opposition und ungebildeten Schüler*innen schlecht reden lässt die Freitags lieber demonstrieren als zur Schule zu gehen...
Das Hauptproblem der deutschen Energiewende ist die fehlende Kapazitätsbetrachtung! Wir schalten unsere gesicherte Energieversorgung ab, wir reißen die Kraftwerke ab, ohne dass wir geprüft haben, ob uns die neue Quelle überhaupt ausreichend mit Energie versorgen kann.
Wir haben es in 30 Jahren geschafft, weniger als 10% unserer Energie aus Wind und Sonne zu erzeugen, lassen uns dafür von „Experten“ erzählen mehr als 50% kämen daher, dabei wird hier nur vom Strom berichtet. Wir wollen künftig mit Strom fahren, heizen und unsere gesamte Industrie damit versorgen. Wir haben keine Speicher, um auch nur wenige Stunden ohne diese Energiequellen auszukommen, aber das investierte Geld macht uns arm.
Unsere AKW, die Kohlekraftwerke und die Kohlegruben werden nachhaltig zerstört, eigenes Gas soll nicht gefördert werden, Gaskraftwerke baut und betreibt keiner (zu teuer), ein bestehendes wird an die Ukraine verschenkt.
All das ist Folge staatlicher Lenkung, die der Autor noch ausbauen will?
Das grüne Gas, der Wasserstoff, der aus Afrika oder anderswo herkommen soll, ist bisher nur eine Vision, es gibt noch keinen funktionierenden Großserienprozess. Der Transport dieses grünen Gases kann nur mit fossilen Stoffen erfolgen, wenn am Ende der Reise noch etwas am Zielort ankommen soll. Das Schiff muss schließlich auch noch zurück fahren.
Die Energiewende ist eine Vision, die noch keinem Realitätscheck unterzogen wurde.
Am Ende, und davon bin ich überzeugt, wird unser Land „klimaneutral“ sein, wenn die „Klimaneutralität“ wirklich ausschließlich von CO2 und nicht auch von anderen Dingen abhängt. Allerdings wird unser Land dann so sein, wie es vor vielen Jahrhunderten einmal war, bevor wir die fossile Energie als Quelle des Wohlstands entdeckten.
Da ist die Vision der Steinzeitapologeten mit der sich Koalitionäre unterschiedlichster Färbung gemein gemacht haben.
Meine Antwort auf Herr Wienroth.
Sah gerade Habecks Rede auf diesem "sustainable summit".
Norwegen scheint uns gerettet zu haben.
Ich bin allerdings der Ansicht, dass Russland solange gewartet hat mit dem Gasstopp, bis Deutschlands Energieversorgung halbwegs in trockenen Tüchern war. War nur mein Eindruck.
Hilft alles nichts, wenn der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland nicht gelöst wird.
Die USA sah ich noch nie als verlässlichen Partner.
In Bezug auf Afrika befürchte ich ""Erpressungspotenzial"" in Richtung "Migration" und "Kolonialschuld", wobei ich wirklich nicht weiss, warum sich da Deutschland vordrängeln sollte.
Muss nicht passieren, aber am liebsten wäre mir eine weitgehende Unabhängigkeit Europas, weil wir mittlerweile gelernt haben, Konflikte "friedlich" zu regeln?
Wir müssen ausreichend strategisch und geopolitisch denken, auch in Bezug auf Energie, das hat mir Habecks Rede verdeutlicht.
Können wir das in Europa schaffen?
...ein CDU-Mann aus Schleswig-Holstein, der über Batteriespeicher und Wasserstoff redet, also die üblichen grünen Luftschlösser. Kann man ernst nehmen, muss man aber nicht.
