Abitur in Zeiten von Corona - Wir schaffen das (alleine)

Auch ein Jahr nach dem ersten Corona-Fall in Deutschland wissen Berlins Abiturienten noch immer nicht, wann und wie sie ihren Abschluss bekommen werden. Ein persönlicher Bildungsbericht über das Lernen im Hin- und Her der Schulschließungen und -öffnungen von Oskar Luis Bender.

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Präsenzunterricht oder Homeschooling: Nichts genaues weiß man nicht / dpa

Autoreninfo

Oskar Luis Bender, 2003 geboren, besucht die 12. Klasse eines Gymnasiums in Berlin. Neben der Schule schreibt er Kommentare zur Innen- und Außenpolitik, zum Beispiel für die „taz“. 

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Oskar Luis Bender

Als ich 2019 meine Zeit in der Oberstufe angetreten habe, dachte ich noch, dass der ganze Spaß bald vorbei sein würde, dass ich bald anfange, zu studieren.

Anfang 2020 erreichten uns dann die ersten Nachrichten über ein neuartiges Virus, das sich in China rasant verbreitet. Ich dachte mir nichts Böses, zumindest bis die ersten Meldungen kamen, dass Corona nun auch Deutschland erreicht hat.

Als dann aber die ersten Regionen in Europa zu Corona-Risikogebieten erklärt wurden und eine Gruppe aus meiner Schule gerade aus einem solchen Risikogebiet zurückkehrte und einige mit Grippe- oder Erkältungssymptomen zu Hause bleiben mussten, war längst klar, wie riskant diese Krankheit ist. Bereits zu diesem Zeitpunkt habe ich mich gewundert, warum unsere Schule überhaupt noch offen ist.

Wegen Erkältungssymptomen zu Hause bleiben

Wie man es von öffentlichen Einrichtungen – gerade in Berlin – leider kennt, wurde dann auch mal reagiert, aber eben ein paar Wochen zu spät. Unsere Schule und viele weitere Schulen in Berlin, mussten schließen. Diese Schulschließung aber zog sich über ein paar Monate hin, bis wir irgendwann wieder in halben Gruppen und mit einem halbherzigen, teilweise unsinnigen „Hygienekonzept“ vor Ort unterrichtet werden konnten.

So ging es dann bis in den Herbst weiter. Da die ganze Zeit gelüftet werden musste, um die Coronaviren nach draußen zu befördern, haben sich die meisten früher oder später erkältet. Eigentlich war die Ansage, man solle mit Erkältungssymptomen zu Hause bleiben. Aber wir stehen vor dem Abitur und wir bekamen Druck, wir müssten jetzt möglichst viel schaffen, weil die Schule ja schon bald wieder schließen könnten. Kaum einer konnte und wollte es sich deshalb leisten, wegen Erkältungssymptomen zu Hause zu bleiben.

Als die Corona-Fallzahlen dann wieder stark anstiegen und der bis heute anhaltende „November-Lockdown“ initiiert wurde, hat auch unsere Schule erst die Hygienemaßnahmen weiter verschärft und auch wieder dicht gemacht. Seitdem befinden wir uns wieder im Homeschooling-Modus und sollen uns die Abitur-relevanten Inhalte weitgehend selbst erarbeiten, unterstützt aber auch abhängig von der Arbeitsbereitschaft und Digitalkompetenz einzelner Lehrer.

Es ist ein Glück für uns, dass unsere Schule bei der Digitalisierung schon vor dem Lockdown recht weit war, sodass unsere Lernplattform nicht jeden Tag, so wie anderswo, sondern nur manchmal abgestürzt ist.

Ein unnötiges Corona-Spreading-Event

Extrem kurzfristig kam dann wiederum die Meldung, dass wir als Abi-Jahrgang ab dem 11. Januar wieder in voller Kursstärke unterrichtet werden sollten. Da es keine Präsenzpflicht gab, dachte sich unsere Schulleitung, uns mit der Drohung, dass unsere Zensuren nur passabel werden könnten, wenn wir auch zur Schule kommen würden, unter Druck setzen zu müssen.

Als ich, in Kombination mit einem Hinweis auf die „#besonderehelden“-Kampagne der Bundesregierung, die ausdrücklich dazu auffordert, zu Hause zu bleiben, ankündigte, nicht am Präsenzunterricht teilzunehmen, reagierte man gereizt. Die Schulleitung und der Senat sahen das offenbar anders. Aber Eltern und auch Lehrer hatten schlicht keine Lust, sich mit Corona zu infizieren oder sich selbst und die eigenen Kinder, zu Pandemie-Treibern zu machen. In der Folge musste meine Schule nach nur einem Präsenztag auch schon wieder schließen. Ein unnötiges Corona-Spreading-Event, während in den Krankenhäusern die Intensivbetten knapp wurden, nur damit der Berliner Senat nochmal beweisen kann, wie toll doch seine Corona-Bildungspolitik ist?

Aber das angerichtete Chaos reichte insbesondere der SPD wohl nicht. Die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) war ohnehin schon der Meinung, es wäre schlau, die Abiturienten in voller Kursstärke, aber ohne Präsenzpflicht, wieder antanzen zu lassen. Jetzt forderte die SPD auch noch, dass das Abitur um 60 Tage, also bis in die Sommerferien hinein verschoben wird. Das ist sowohl gegenüber den gestressten Schülern als auch gegenüber den überarbeiteten Lehrern eine absolute Frechheit.

Ständiges Hin und Her bei den Maßnahmen

Diese Einsicht kam plötzlich wohl auch bei Frau Scheeres und Kollegen und so werden die Abiturprüfungen, zumindest nach jetzigem Stand, es kann sich ja fast stündlich etwas ändern, nur um knapp zwei Wochen nach hinten verschoben. Das soll uns Schülern ermöglichen, dass wir mehr Zeit zum Lernen bekommen. Ich kenne allerdings niemanden, der das gut findet oder diese Zeit wirklich braucht. Es führt wohl nur zu noch mehr Verunsicherung, weil derart kurzfristige Änderungen uns den letzten Funken des Gefühls der Planungssicherheit nehmen.

Ich kann nachvollziehen, dass diese neue, ungewohnte Situation für alle eine Herausforderung darstellt. Ja sogar, dass sich scheinbar niemand im Berliner Senat im Vorfeld mit dem 2017 erschienen Pandemieplan des RKI für genau eine solche Situation auseinandergesetzt hat. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist das ständige Hin und Her bei den Maßnahmen und die Ungewissheit in der wir Abiturienten von den Verantwortungsträgern gelassen werden.

Niemand fühlt sich verantwortlich

Keiner weiß, wie es in den nächsten Wochen weitergeht. Keiner weiß, wie und ob das Abitur tatsächlich zu den seit langem feststehenden Terminen geschrieben wird (was, wenn es nach mir gehen würde, wünschenswert wäre) oder ob sich tatsächlich alles verschiebt. Ungewissheit und Sorgen herrschen bei vielen von uns auch darüber, ob die Inhalte, die wir uns nun selbst erarbeiten, tatsächlich in gleicher Weise in das Abi einfließen, wie die Inhalte aus dem Präsenzunterricht. Sagen kann man uns dazu aber nichts und niemand fühlt sich offenbar verantwortlich.

Frau Scheeres und ihre Kollegen  müssen endlich begreifen, dass die Situation nun mal so ist, wie sie ist und dass sie sich andere Strategien überlegen müssen, als einfach nur zu verschieben. Denn wer kann dafür garantieren, dass die Corona-Zahlen 60 Tage später wirklich besser aussehen? Zumal das Impf-Chaos derzeit nichts Gutes hoffen lässt. Werden es die gleichen Leute sein, die der Meinung waren, dass die Zahlen sich nach dem November-Lockdown verbessern?

Immerhin: Wenn wir dann endlich fertig sein sollten und unseren Abschluss haben, werden die Schulen wohl endlich digitalisiert sein. Und wir werden besser wissen als die Generationen vor uns, wie man selbstständig arbeitet. Denn wirklich verlassen kann man sich offenbar am Ende nur auf sich selbst.

Tomas Poth | Do, 28. Januar 2021 - 17:40

- Denn wirklich verlassen kann man sich offenbar am Ende nur auf sich selbst. -
Ich hoffe für Sie und alle Schüler in Deutschland daß alle ohne Bildungslücken ihre Abschlüsse tätigen können und das es nicht einmal heißen wird, das sind unsere Corona-Jahrgänge da kann man nicht viel machen.
Sie beklagen zu Recht das Hick-Hack der Regierenden, aber vielleicht hilft es Ihnen für die Zukunft mehr auf die Eigenverantwortung zu setzen und den sozialistischen Rasenmäher in die Ecke zu stellen.

Manfred Sonntag | Do, 28. Januar 2021 - 18:13

Herr Bender, Ihr Frust ist verständlich. Ich habe den Eindruck, dass eine Vielzahl unserer Politiker ihre komplette Schulzeit im Krisenmodus absolviert hat. Warum sollen Schulen geschlossen werden? Menschen unter 60 erkranken sehr selten an Corona. Für die älteren Bürger hat Herr Palmer in seiner Heimatstadt Tübingen ein erstklassisches Muster zur Vorbeugung und zum Schutz installiert (https://www.nzz.ch/international/deutschland-was-taugt-boris-palmers-co…). Der Kanton Graubünden in der Schweiz hat das System Palmer geprüft und schon im vorigen Jahr übernommen. Jede andere deutsche Stadt wäre ebenfalls dazu in der Lage. Aber nein, alle müssen in den Hausarrest, auch die Schüler. Ich beneide Sie nicht, Herr Bender. Für die Politiker ist die Bildung genauso wenig "systemrelevant" wie die Kultur. Viel wichtiger ist heute "Haltung" um dem Virus den Weg zu "zeigen" sowie mit dem Wasserwerfer "Stellung zu beziehen" gegen querdenkende Bürger.

Den man mit Federn schmückt, die er sich nur teilweise verdient hat.

Aber mit seiner offenen Ablehnung des Lockdowns oder seinem überflüssigen Spruch über die Alten, die man jetzt rettet, obwohl sie sowieso demnächst bald sterben, hat er sich am rechten Rand beliebt gemacht.

Steht er doch offensichtlich in Opposition zu den üblichen "Merkel-Lakaien" Drosten usw.

Dabei ist die Teststrategie ursprünglich nicht auf ihn, sondern auf eine Tübinger Ärztin zurückzuführen.

Immerhin hat die Stadt Tübingen ÄLTERE mit Taxisscheinen und Masken ausgestattet. Das ist in der Tat löblich.

Und - Herr Elvers... - nein, Palmer kann nichts dafür, wenn er auf AfD-Seiten gelobt wird, als sei er einer der ihren. Was ihn andererseits aber nicht großartig zu stören scheint.

Nach der nächsten OB-Wahl in Tübingen wird er sich entscheiden müssen, wo er politisch hin will.

Weiter:
Ich frage mich, wie man in Graubünden im letzten Jahr eine Strategie kopiert hat, die erst dieses Jahr entwickelt wurde.

Herr Lenz, ich bitte Sie eindringlich, bei der Wahrheit zu bleiben. Ihr Zitat "Ich frage mich, wie man in Graubünden im letzten Jahr eine Strategie kopiert hat, die erst dieses Jahr entwickelt wurde." ist inhaltlich eine Zumutung. Ich möchte Sie deshalb auf das Interview von Frau Hildebrandt mit Boris Palmer am 11.12.2020 bei Cicero-Online erinnern (https://www.cicero.de/innenpolitik/boris-palmer-tuebingen-corona-schwed…). Was im Dezember 2020 in Tübingen schon längere Zeit funktionierte, kann nicht erst 2021 entwickelt werden. Herr Lenz, Sie haben sich selbst mit diesem Seemannsgarn einen Bärendienst erwiesen. Versuchen Sie es doch in Zukunft mit nachprüfbaren Fakten. Ich würde mich darüber sehr freuen und wünsche jetzt allen Cicero-Online Mitarbeitern und Foristen ein schönes Wochenende. MfG Manfred Sonntag

Was das aus dem Zusammenhang sensationslüsternd gerissene Zitat betrifft:
Neulich habe ich so eine angeblich witzig satirische Sendung mit Chez Krömer gesehen, der Palmer zu Gast hatte. Peinliches Fernsehen halt, ok, aber es ließ sich noch unterbieten. Krömer wollte den Grünen offenbar einen Gefallen tun, aber Palmer war Krömer offensichtlich 2 Nummern zu groß. Krömer hatte dann noch einen Film über die Verhaftung Palmers widerständigen Vaters eingeblendet. Verbrechen: Beamtenbeleidigung! Dass die heutigen Grünen mit Palmer nichts anfangen können, ist klar, sie müssten sich ja sonst mit Inhalten beschäftigen. Z.B. mit erfolgreicher grüner Politik in Tübingen. Palmer in die AfD-Ecke zu schieben ist das letzte Mittel, das ihnen noch bleibt, Argumente haben seine "Parteifreunde" keine. Kritik können sie weder ertragen noch beantworten, ein simples Weltbild von gut und böse. Das war mal ganz anders.

Christa Wallau | Do, 28. Januar 2021 - 18:51

die Sie immerhin gewonnen haben:
"Wirklich verlassen kann man sich offenbar nur auf sich selbst".

Non scholae sed vitae discimus.

Falls Sie kein Latein hatten:
Nicht für die Schule lernen wir, sondern für's Leben.

Bernd Muhlack | Do, 28. Januar 2021 - 19:00

Das ist ein ungewöhnlicher, jedoch mMn sehr schöner Vorname!
Ein sehr guter Kumpel heißt gar Franz Karl Friedrich Wilhelm Günter!
Lassen wir das.

Ungewöhnliche Zeiten verlangen eben ungewöhnliche Entscheidungen - jedoch keine sinnfreien, gar kontraproduktive!

Ich abiturte in 1981, na klar immer Präsenzunterricht.
Im Chemie-LK wäre das auch in C-Zeiten möglich gewesen: just 11 zu Belehrende, leider nur eine sich zum weiblichen Geschlecht Bekennende!
Beim Geschichte-LK 28 zu Schulende, eher nicht.

Werter Herr Bender, Sie u Ihre Generation werden all "DAS" schaffen!
Meine Mutter und deren Generation hatten "DAS" im/nach WW2 ebenfalls geschafft!
POSITIV DENKEN!
Das ist eine Zeit für "Untergangs-Apologeten", Apokalyptiker
=> SAPERE AUDE!

Sie werden Ihr Abi schaffen, in Berlin sowieso! (sorry, mea culpa, mea maxima culpa!)

Sie sind jetzt 17/18 j jung - und die Welt ist groß!

Unsere Tochter ist in 2010 nach dem Abi ab nach UK; sie "masterte" und arbeitet dort.

Oskar Luis: VIEL ERFOLG!

Fritz Elvers | Do, 28. Januar 2021 - 22:01

sollte man schon weitgehend selbständig den vorgegebenen Stoff bearbeiten können.
Allerdings sollte der Stoff der Mittelstufe, z.B. in Mathe, auch weitgehend bekannt sein.

Benno Pluder | Do, 28. Januar 2021 - 22:09

Das Fazit im letzten Satz des Artikels ist vernichtend.
Ein Hilfeschrei sondergleichen. Mehr noch eine dringliche Aufforderung an die Politiker, endlich die müden Glieder aus den Sesseln zu heben und verantwortlich wirksam zu werden.
Powern statt palavern!
Heißt es nicht, zum Wohle des deutschen Volkes? Diese jungen Menschen sind ein immens wichtiger Teil davon.
Ach, und ehe ich es vergesse. Vielen, vielen Dank für diesen mutigen, offenen Beitrag.

Ernst-Günther Konrad | Fr, 29. Januar 2021 - 07:41

Nur so viel. Wo sind die Freitags-Demos für die Verbesserung der Lernsituation an den Schulen? Für FfF habt Ihr den Unterricht ausfallen lassen. Für Euer Recht auf Bildung meckert ihr nur herum und benennt natürlich zurecht das Organisationschaos. Wo sind Eure konkreten Schülervorschläge im Umgang mit dem Virus und der Schule? Natürlich habt Ihr mit Eurer Kritik recht. Nur Berlin ist die Regel, nicht die Ausnahme. Wen wählt Ihr bei der BT-Wahl im Herbst, wenn die stattfinden sollte? Wählt ihr RRG? Dann aber nicht meckern. Ihr bekommt genau das, was ihr dann gewählt habt.

lieber Herr Konrad, genau so ist es. Kuschelkurs mit Teddys, FfF-Demos mit AirPods von Apple ... LehrerInnen eindeutig linksgerichtet (so wolltet Ihr das doch - meine Lehrer Mitte der 70erJahre konnten sich noch durchsetzen, hatten Autorität und wurden von den Schülern auch ernstgenommen), das Gendersternchen ist wichtiger als alles andere ... und warum bekamen z B die GRÜNEN bei der Kommunalwahl in NRW so viele Stimmen (die eure Zukunft gerade gegen die Wand fahren) ? Richtig, da dürfen ja 16jährige wählen ...

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 29. Januar 2021 - 11:18

Ihr für mich unangemessenes SPD-/ Politik-Bashing lasse ich jetzt mal weg.
Ich bin froh, dass Sie evtl. nur einen dezenten Hymnus auf das RKI singen, ich nehme an, Herrn Drosten, aber (noch?) nicht zur Seligsprechung, evtl. dann Merkels schreiten?
Ich weiss nicht ganz, woher Sie IHRE Expertise herleiten, es gab schliesslich schon einen Pandemie"plan", der über Jahre nicht beachtet wurde, "vielleicht fingen Sie da geistig an zu laufen"?
Dass man Sie und Ihre Schulkollegen* mit einem zu erarbeitenden Stoff allein lassen könnte, hat sich für mich damit als Option erledigt.
Gott sei Dank gibt es genügend organisatorisches Know How, das greifen kann und alleine sind Sie gewiss nicht.
Ich halte es für sinnvoll, den Stoff bis zur 11. bzw. 12. Klasse als Abiturstoff zu nutzen.
Von meinem Alter her würde ich ein Schuljahr nicht überbewerten, ich übersprang eine Klasse.
Universitäten etc. werden vepflichtet, vor dem 1. Semester/begleitend, den Stoff 12/13 mit Ihnen/ Hilfspersonal zu erarbeiten

Yvonne Stange | Fr, 29. Januar 2021 - 13:15

... sich vor ein paar Jahren das Abitur selbst erarbeitet und hat mit den Abiklassen die Prüfungen als Externe gemeistert! Und das als Schwerbehinderte, da die Inklusion angeblich unmöglich war...... Es geht immer, irgendwie! Kopf hoch, vor allem als Nicht-Behinderter!
Nur das Fern-Studium, das müssen wir bezahlen, da ein Präsenzstudium wieder nicht möglich ist und "Inklusion" steht nur auf dem Papier, in der Praxis gescheitert, wie so vieles in diesem Land.

Johan Odeson | Fr, 29. Januar 2021 - 13:57

Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott. Mit tut es leid, dass jetzt Ihre Generation diese Erfahrungen machen müssen, aber Sie werden gestärkt daraus hervorgehen. Nehmen Sie es als Chance und nicht als Negativum. Glauben Sie mir. Sie werden der vorausgehenden gepamperten Generation der Schneeflocken Vieles voraus haben, um im Leben zu bestehen, weil sie lernen, was Wesentlich ist. Die Vorgänger werden sich dann noch mit Gendersternchen und Opfergruppen beschäftigen und sich mit Altersarmut beschäftigen dürfen. Im Übrigen hat jeder die Regierung, die er verdient (und gewählt hat).