Poetry-Slammerin Ayse Irem : „Nicht weiß genug“ In woken und migrantisch-aktivistischen Kreisen ist es Mode, Deutschland pauschal als rassistisches Land zu verunglimpfen. Seltsamerweise wird man dafür von der „weißen“ Mehrheitsgesellschaft mit Preisen überhäuft. Jüngstes Beispiel: die Poetry-Slammerin Ayse Irem. VON GIDEON BÖSS
Bürgermeisterwahl in New York : Zohran Mamdani: Trumps Traumgegner Zohran Mamdani verkörpert alles, wogegen die MAGA-Bewegung von Donald Trump zu Felde zieht: Ein woker, sozialistischer Muslim mit indisch-afrikanischen Wurzeln. Doch der 34-Jährige ist drauf und dran, Bürgermeister von New York City zu werden. VON ULRICH BERLS
Warum Juden mit der politischen Linken brechen sollten : Verteidigung der Zivilisation statt linker Hegemonie Die größte Gefahr für Juden geht nicht mehr von Rechten aus. Und die deutsche Israelpolitik steht zunehmend unter dem moralischen Druck einer progressiven Öffentlichkeit: Der 7. Oktober 2023 ist der Beginn einer notwendigen politischen Neuorientierung des deutschen Judentums. VON NOAM PETRI, DAN PETRI UND RON PETRI
Jeder, der links kritisiert, ist Faschist : Die Asymmetrie des linken Weltbildes Aus der Perspektive des linken „Kampfes gegen rechts“ hat der NDR mit dem Rauswurf von Julia Ruhs alles richtig gemacht. Die Nichtlinken in der Mitte verstehen immer noch nicht, wie radikal Linke die Welt einteilen in die guten und die bösen Meinungen – und welche Konsequenzen das nach sich zieht. VON BERND STEGEMANN
Vielfaltsbarometer der Robert-Bosch-Stiftung : Die ideologisch aufgeladene Diversity-Politik ist gescheitert Die Vielfalt ist in Gefahr! – zumindest, wenn man dem neuen Vielfaltsbarometer 2025 der Robert-Bosch-Stiftung glaubt. Schlagzeilen wie „Die Akzeptanz ethnischer und religiöser Vielfalt in Deutschland sinkt“ folgten sofort. Doch die Zahlen sagen in Wirklichkeit etwas ganz anderes. VON FELIX HUBER
Songwriter Stephan Sulke : „Im Grunde waren wir Anarchisten“ Wir leben in einer freiheitsfeindlichen Zeit, sagt der Songwriter Stephan Sulke. Im Cicero-Interview spricht er über geistige Unterwerfung im Kulturbetrieb, die Anbiederung an den Islamismus und über die Gründe, warum heutige Popmusik oft so schlecht ist. INTERVIEW MIT STEPHAN SULKE
Adidas und die Huarache-Sandalen : Niemand sollte sich für „kulturelle Aneignung“ entschuldigen Adidas entschuldigt sich, weil man einen Schuh nach Art einer traditionellen mexikanischen Sandale entwarf. Der Fall zeigt erneut nur, wie unsinnig der Vorwurf „kulturelle Aneignung“ ist. VON GIDEON BÖSS
ZDF-Reportage im Kulturkampf : Wenn Realität nur stört – wie der ÖRR sein Publikum verliert Das ZDF zeigt mit seiner neuen „Wut auf Woke“-Reportage erneut, wie weit sich der ÖRR von der gesellschaftlichen Realität seiner Beitragszahler entfernt hat. Statt Mut zur Debatte setzt man auf Gaslighting und längst überholte Strohmann-Argumente. VON FELIX HUBER
Präzedenzfall Sydney Sweeney : Als schleiche sich der Faschismus auf leisen Sohlen durch den Stoffwechsel Die US-amerikanische Schauspielerin Sydney Sweeney ist ins Kreuzfeuer woker Empörung geraten. Dieser und weitere ähnlich gelagerte Fälle zeigen, wie verschroben die Ideologie dahinter funktioniert: Je mehr Opfer, desto besser. VON MIRJAM EPSTEIN
Shitstorm um Sidney Sweeney : Zu schlank und zu weiß Eine US-Jeansmarke wird dafür angegriffen, dass sie in ihren Werbespots kein schwarzes, übergewichtiges Model mehr präsentiert wie noch vor einigen Jahren, sondern die Schauspielerin Sidney Sweeney. In Deutschland hängt sich der Westdeutsche Rundfunk an den Empörungszug an. VON GIDEON BÖSS
Pluralismus ja, Wokeismus nein : Diversity ist tot – es lebe die Vielfalt! Diversity als woke Modeerscheinung ist out – und kaum einer wird sie vermissen. Die gute alte Vielfalt hingegen ist es wert, verteidigt zu werden. Sie ist und bleibt, richtig verstanden, ein elementarer Pfeiler unserer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung. VON MARTIN HAGEN
Wokeness in der Kirche : Vom Segen der Anarchie Die Menschheitsrevolution, die sich im Buch der Bücher vergraben findet, wird vom kirchlichen Personal immer weiter verschüttet. Es ist Zeit, der bepredigenden Bevormundung freisinnig entgegenzutreten. Die Kirche muss sich wandeln, jedoch nicht im Sog der gegenwärtigen Zeit. VON FRANK A. MEYER
Pfingsten : Die Ausschüttung des Zeitgeistes Pfingsten ist eine Absage an jede weltliche und sichtbare Kirche. Doch sowohl die katholische Kirche als auch die hochpolitisierten protestantischen Kirchen drängen auf Weltlichkeit und Sichtbarkeit – und verfehlen damit den Kern des Christentums. VON ALEXANDER GRAU
Eurovision Song Contest : Doppelmoral unterm Regenbogen Der diesjährige Eurovision Song Contest bringt eine hässliche Seite des modernen, liberalen Westens zum Vorschein. Denn bei dem Wettbewerb werden Antisemitismus und Israelhass offen ausgelebt. Doch wenn Awareness nicht für Juden gilt, ist sie nichts wert. VON SONJA SCHELLER
Trump gegen Elite-Unis : Der Kulturkampf erledigt sich nicht von selbst Donald Trumps Drohung, Elite-Universitäten Fördermittel zu entziehen, wenn sie nicht gegen Antisemitismus und Cancel Culture vorgehen, richtet sich nicht gegen die Wissenschaftsfreiheit – sie soll sie im Gegenteil wiederherstellen. VON INGO WAY