Nach der Festnahme Maduros Das traurige Theater in Venezuela Während das Regime in Venezuela ein paar Gefangene freilässt und erste neue Öl-Verträge schließt, festigt die neue Präsidentin ihre Macht. Wahlen sind noch nicht in Sicht. Die Führung präsentiert sich als geschlossene Front, während Repression und wirtschaftliche Öffnung parallel voranschreiten. VON MARCELA VÉLEZ-PLICKERT
Ist die Entführung von Diktatoren erlaubt? : Erdöl und Tyrannenmord „Zu Dionys dem Tyrannen schlich Damon, den Dolch im Gewande ...“ Die Frage, ob es legitim sei, sich eines Diktators mit Gewalt zu entledigen, beschäftigt die Menschheit seit jeher. Die Antwort ist nicht leicht. Auch nicht für den Autor unserer Ethikkolumne. KOLUMNE: DIE SONNTAGSFRAGE
US-Angriff auf Venezuela : Imperialismus? Entscheidend ist nicht Maduro – sondern die Doktrin Dass Nicolás Maduro ein autoritärer sozialistischer Herrscher war, macht die von vielen empfundene Genugtuung über seine Entmachtung verständlich. Politisch zählt jedoch die Frage, welche Regeln und Präzedenzfälle dieses Vorgehen setzt. VON FELIX NIKLAS BINDER
Amerikanische Außenpolitik : USA: Sie sind wieder da Seit Jahren wird das Ende des amerikanischen Zeitalters verkündet. Doch im Moment spricht wenig dafür, im Gegenteil. Unter Donald Trump machen die USA klar, wer nach wie vor die einzige Supermacht ist. Und das ist auch gut so. KOLUMNE: GRAUZONE
Amerikas algorithmische Macht : Was die US-Operation in Venezuela über moderne Kriegsführung verrät Die USA haben in Venezuela gezeigt, wie schnell KI-gestützte Systeme staatliche Handlungsfähigkeit aushebeln können. In Grönland könnte es eine ähnliche Verschiebung geben: strategische Dominanz durch Daten, nicht durch Truppen. Eine Analyse des Militärexperten Ralph Thiele. VON RALPH THIELE
Enttäuschung in Venezuela : Das Regime in Caracas bleibt intakt Nach der nächtlichen Blitzaktion des US-Militärs zur Verhaftung von Diktator Maduro setzt die Trump-Regierung auf die Öffnung der Ölindustrie und wirtschaftliche Stabilisierung des Landes – nicht auf einen echten Bruch mit der sozialistischen Diktatur. VON MARCELA VÉLEZ-PLICKERT
Venezolanische Stimmen : „Welches Völkerrecht hat uns geschützt, als unser eigener Staat uns getötet hat?“ Während linke Politiker in Europa über Völkerrecht und Imperialismus debattieren, empfinden viele Venezolaner vor allem Wut. Vier Exilanten in Deutschland erklären, warum sie Maduros Festnahme feiern – und sich von westlichen Moralpredigten verhöhnt fühlen. VON CLEMENS TRAUB
Signalwirkung von Venezuela und Zehlendorf : Amerika handelt, Deutschland ist gelähmt Das Jahr beginnt mit Selbstoffenbarungen der amerikanischen und deutschen Regierenden. Während Trump mit seinem Maduro-Coup Furcht unter Amerikas Feinden verbreitet, beweist die Berliner Politik angesichts des Terroranschlags eine beängstigende Harmlosigkeit. VON FERDINAND KNAUSS
US-Angriff auf Venezuela : Die Intervention war notwendig und verhältnismäßig Der Einsatz der USA in Venezuela und die Festnahme des Diktators Maduro mag völkerrechtswidrig sein. Richtig war die Aktion trotzdem. Denn die Legitimität der US-Militärintervention gegen das venezolanische Regime bemisst sich nicht am Völkerrecht. VON UWE STEINHOFF
Festnahme von Maduro : Was bedeutet der US-Angriff auf Venezuela für Kuba? Der Sturz Maduros ist mehr als eine Intervention in Lateinamerika. Er markiert den Beginn einer strategischen Rückverlagerung amerikanischer Macht – und rückt Kuba erneut in den Mittelpunkt geopolitischer Kalküle. VON GEORGE FRIEDMAN
Maduro in US-Gewahrsam : Venezuelas Präsident erstmals vor Bundesgericht in New York Die USA haben Venezuelas Diktator Nicolás Maduro in Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll ihm wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden. Bis es zum Prozess kommt, könnte es über ein Jahr dauern. VON CICERO-REDAKTION
US-Debatte über Venezuela-Einsatz : Was gilt denn nun? „America First“ oder Imperialismus? Für ihren Venezuela-Einsatz wird die Trump-Administration aus verschiedenen politischen Lagern kritisiert. Während die Demokraten verfassungsrechtlich argumentieren, ist das MAGA-Lager gespalten. Es scheint nicht mehr klar, ob „America First“ angesagt ist oder Imperialismus? VON LISA DAVIDSON
USA setzen Maduro fest : Wie schön für Venezuela, dass Maduro endlich weg ist Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgesetzt. Gestritten wird jetzt über Begriffe wie „Völkerrecht“ oder „staatliche Souveränität“. Dabei lässt sich doch erstmal festhalten: Gut für Venezuela, dass Maduro endlich weg ist. VON BEN KRISCHKE
US-Angriff auf Venezuela : „Es ist ein nackter Imperialismus – einer, der nicht mehr versucht, hinter den Kulissen zu arbeiten“ Die USA setzen in Venezuela auf militärische Gewalt – und verschleppen den sozialistischen Diktator Maduro. Für den Historiker Alan McPherson markiert dies eine Zeitenwende: Die USA kehren zu einem offenen Imperialismus zurück, sagt er im Interview. INTERVIEW MIT ALAN MCPHERSON
US-Operation gegen Autokrat Maduro : Nach US-Angriffen in Venezuela überschlagen sich die Ereignisse Nach US-Angriffen in Venezuela überschlagen sich die Ereignisse. Der autoritär herrschende Präsident Nicolás Maduro wird außer Landes gebracht und angeklagt: „Der Tyrann ist gestürzt.“ VON CICERO-REDAKTION