Elon Musk kauft Twitter : Die Heidenangst der Bessermeinenden vor der Meinungsfreiheit Nach der Übernahme von Twitter durch den Unternehmer Elon Musk übertreffen sich populäre Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sonstige Bessermeinende darin, vor den Folgen zu warnen. Die Bandbreite reicht von Angst vor zu viel Meinungsfreiheit über blanke Hysterie bis zu Märtyrergehabe zum Fremdschämen. VON BEN KRISCHKE
Politische Kultur : Eine A-13-Stelle für Steinmeiers Twitter-Zeilen Der Bundespräsident sucht Fachkräfte, die ihn in den Sozialen Medien gut aussehen lassen sollen. Und die Bundesfamilienministerin erinnert daran, dass sie womöglich auch selbst dem jüngsten Attentat am Berliner Breitscheidplatz hätte zum Opfer fallen können: Die Inszenierung politisch Verantwortlicher nimmt immer groteskere Züge an. Wie das Primat der persönlichen Befindlichkeit Politik und Medien vergiftet. VON JENS PETER PAUL
Elon Musk : Der visionäre Autist Ob mit Tesla, SpaceX oder Twitter: Wie kaum ein anderer Unternehmer vor ihm schickt sich Elon Musk an, die Welt zu verändern. Mit Twitter würde er zu einem der wichtigsten Player im Silicon Valley aufsteigen. Aber was ist eigentlich sein Ziel? VON CHRISTOPH KRACHTEN
Cicero im Juni : Der neue Mensch Spätestens mit seiner geplanten Übernahme von Twitter hat sich Elon Musk erfolgreich darum beworben, dass wir ihm eine Titelgeschichte widmen. Lesen Sie in der Juni-Ausgabe des Cicero über den Grenzgänger zwischen Genie und Wahnsinn. VON ALEXANDER MARGUIER
Elon Musk kauft Twitter : Stürmchen im Wasserglas Seit bekannt wurde, dass der Tech-Milliardär Elon Musk Twitter kaufen will, herrscht in dem sozialen Netzwerk helle Aufregung. Worüber sich die üblichen Verdächtigen – angeführt vom ÖRR-Chefwitzler Jan Böhmermann – konkret aufregen, erschließt sich kaum. Denn Twitter hat jemanden wie Musk, der weiß, wie man im Internet Geld verdient, eigentlich dringend nötig. VON BEN KRISCHKE
Elon Musk kauft Twitter : Der Preis der Meinungsfreiheit? 54,20 Dollar pro Aktie Die hysterischen Reaktionen des linksliberalen Spektrums auf den Twitter-Coup von Elon Musk zeugen von der Angst dieses Milieus vor unzensierter Meinungsäußerung. Doch auch Konservative und Libertäre sollten sich nicht zu früh freuen - denn auch für Musk wird die Meinungsfreiheit dort ihre Grenzen haben, wo seine Geschäftsinteressen berührt sind. VON MATTHIAS HEITMANN
„Globale Plattform für Redefreiheit“ : Elon Musk kauft Twitter für 44 Milliarden Dollar Twitter hat den Widerstand gegen eine Übernahme durch Tech-Milliardär Elon Musk aufgegeben. Der Online-Dienst teilte am Montag mit, dass er sich mit Musk auf einen Deal verständigt hat. Twitter soll danach von der Börse genommen werden. Der Preis bleibt bei den von Musk von Anfang an gebotenen 54,20 Dollar je Aktie. Jetzt liegt es an den Aktionären von Twitter, ob sie das Angebot annehmen wollen. VON CICERO-REDAKTION
Elon Musk und Twitter : Kulturkampf um Social Media Die Ankündigung von Tesla-Chef Elon Musk, per Aktienkauf Twitter zu übernehmen und wieder zu einem Medium der Meinungsfreiheit zu machen, sorgt in den USA für Empörung bei Linken und Liberalen. Denn Twitter und Facebook bleiben die wichtigsten Sozialen Medien - konservative Konkurrenten wie Gettr und Truth Social haben sich bisher als Flops erwiesen. VON GREGOR BASZAK
Kampagne gegen Luke Mockridge : „An den Arsch gegriffen, so richtig mit Schmackes“ Luke Mockridge kehrt zurück auf die Bühne. Weil ihn seine Ex-Freundin wegen versuchter Vergewaltigung angezeigt hatte, zog er sich im August aus dem Fernsehen zurück. Dabei wurde der Vorwurf nie bewiesen. Doch weil Feministinnen und der „Spiegel“ das suggerierten, nahm der Komiker eine Auszeit. Die Chronologie einer Verleumdungskampagne. VON ANTJE HILDEBRANDT
Soziale Medien : „Faktenchecker sind nicht unfehlbar“ Der amerikanische Journalist Matt Taibbi kritisiert die Zensur in den sozialen Medien und deren Kollaboration mit Behörden. Sogenannte Faktenchecks werden dabei als politische Waffe eingesetzt, als Richtschnur über Wahr und Falsch. Auf diese Weise wird die Meinungsfreiheit immer stärker ausgehöhlt. VON GREGOR BASZAK
Debattenkultur : Angriff auf den Warner Prominenten Muslimen wie Ahmad Mansour, die sich gegen Islamismus engagieren, wird von sich für besonders kritisch haltenden Zeitgenossen gerne eine Nähe zum Rechtsextremismus unterstellt. Ein ebenso absurder wie bösartiger Vorwurf. VON MAREIKE ENGHUSEN
Debatte um Cannabis : Legalize it? Kommt es zu einer Ampel-Koalition, könnte das auch zur kontrollierten Freigabe von Cannabis in Deutschland führen. Die Debatte über eine Legalisierung nimmt so erneut Fahrt auf. Argumente von Befürwortern und Gegnern im Überblick. VON CHARLOTTE JOST
Karl Lauterbach über die Debattenkultur 2.0 : „Ich konnte die ,Dumpfbacke‘ einfach nicht so stehenlassen“ Kaum ein Politiker war in der Pandemie so präsent in Talkshows und auf Twitter wie Karl Lauterbach. Jetzt hat ihn ausgerechnet der Bundestagsvizepräsident gebasht. Dabei geht der SPD-Politiker selbst auch nicht zimperlich mit Gegnern um. Ein gutes Training, um neuer Gesundheitsminister zu werden? INTERVIEW MIT KARL LAUTERBACH
#Pimmelgate : Hamburgs Innensenator wegen Hausdurchsuchung in der Kritik Andy Grote, SPD-Senator in Hamburg, hat wegen einer Beleidigung in den sozialen Netzwerken eine Privatwohnung durchsuchen lassen. Nun stehen er und die Ermittlungsbehörden unter Beschuss. VON CICERO-REDAKTION
Fatina Keilani, der Quattromob und die Tagesschau : Natürlich wird Antirassismus zum Geschäftsmodell Fatina Keilani schrieb im Tagesspiegel, der Kampf gegen Rassismus werde für manchen zum Geschäftsmodell. Eine Videoreihe der Tagesschau beweist, warum sie damit Recht hatte und warum „Antirassismus-Berater“ die Priester der Moderne sind. VON JAKOB ARNOLD