Merz verschenkt eine Chance Konrad Adenauer hätte Rubios Rede geliebt Die Rede des US-Außenministers in München war eine Liebeserklärung an die westliche Zivilisation. Trotzdem hielt es Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz für angebracht, sich demonstrativ zu distanzieren. Konrad Adenauer aber hätte Marco Rubios Rede geliebt. VON FERDINAND KNAUSS
USA und Europa : Warum die transatlantischen Beziehungen noch zu retten sind Die transatlantischen Beziehungen stehen unter Druck wie nie zuvor: Donald Trump droht mit Strafzöllen und behandelt Europa zunehmend wie einen Gegner. Doch ist das Bündnis wirklich am Ende? Fünf Gründe, warum trotz aller Spannungen noch Chancen auf eine Wiederannäherung bestehen. VON MICHAEL RÜHLE
Die sechziger Jahre und wir : War die gute alte Zeit wirklich so gut? Dass früher alles besser war, hört man derzeit allüberall. Putins Krieg mitten in Europa und Trumps Rückkehr auf die Weltbühne markierten einen Epochenbruch. In den 60er Jahren war die transatlantische Welt noch in Ordnung. Stimmt das eigentlich? VON ULRICH BERLS
Nationale Sicherheitsstrategie der USA : Ende der transatlantischen Gewissheiten Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA unter Donald Trump stellt die Rolle der Nato infrage und blickt mit nüchternem Interessenrealismus auf Europa. Das Dokument ist weniger strategische Leitlinie als politisches Bekenntnis – und ein Warnsignal für die Zukunft des Westens. VON ULRICH SCHLIE
Nato-Gipfel : Der Iran-Konflikt stellt die transatlantischen Beziehungen auf die Probe Der Nato-Gipfel in Den Haag zwingt die westlichen Staats- und Regierungschefs, sich mit einer neuen geopolitischen Realität auseinanderzusetzen, die zunehmend unausweichlich erscheint. VON ANTONIA COLIBASANU
Expedition ins Ungewisse : Merz trifft Trump: Ist dieses Bündnis noch zu retten? In den vergangenen Jahren haben sich Deutschland und die USA zusehends entfremdet. Dennoch bleibt im Zuge der Washington-Reise von Friedrich Merz die Hoffnung, dass eine Wiederbelegung der transatlantischen Beziehungen möglich bleibt. VON HANS-ULRICH SEIDT
Neuer Bundeskanzler Friedrich Merz : Deutschland hat eine Regierung und Europa eine Führungspersönlichkeit Die Ankurbelung der Wirtschaft ist Hauptaufgabe der neuen deutschen Regierung. Für die Herausforderungen Migration und Sicherheit sind europäische Lösungen gefragt. Das erste Treffen zwischen Merz und Trump wird daher von Bedeutung für die US-europäische Zusammenarbeit sein. VON MIKULÁŠ DZURINDA
Was kommt nach der liberalen Weltordnung? : Realitätscheck für Europa Die Pax Americana ist vorbei. Die zukünftige internationale Ordnung wird aus der Machtbalance der Großmächte entstehen. Doch damit endet nicht automatisch die amerikanische Dominanz. Daher ist es verfrüht, das Ende des transatlantischen Bündnisses auszurufen. VON MARC SAXER
Koalitionsvertrag : Sicherheitspolitik: Was ist neu, was wird bleiben? Die Positionen der künftigen Regierungskoalition im Bereich Sicherheitspolitik stehen im Zeichen der Kontinuität zur Vorgängerregierung, deuten in einigen Formulierungen jedoch auch auf Meinungsverschiedenheiten zwischen den Koalitionspartnern hin. Absichtserklärungen sind in der Sicherheitspolitik ohnehin zweitrangig, bewähren muss sie sich in der Konfrontation mit strategischen Herausforderungen. VON ULRICH SCHLIE
Außenpolitik der Ampel : Mehr Kontinuität als Wandel Die Ausführungen zur Außen- und Sicherheitspolitik der künftigen Ampel-Regierung lassen eine eindeutige Handschrift und pointierte Akzentsetzungen vermissen. Das muss jedoch kein Nachteil sein. Vielmehr steht das Festhalten an außenpolitischen Leitlinien der Vorgängerregierungen für Stabilität und Verlässlichkeit. VON RÜDIGER LÜDEKING
Freihandelsabkommen unter Joe Biden : Geht TTIP in die zweite Runde? Joe Biden will die transatlantische Allianz wieder stärken. Aber mit welchen Mitteln? Nach einer Ära gegenseitiger Strafzölle unter Donald Trump, könnte er die TTIP-Verhandlungen mit der EU wieder aufnehmen. Politiker der Großen Koalition hoffen bereits darauf - denn die Chancen stehen auch hierzulande besser als vor vier Jahren. VON JAKOB ARNOLD
Münchner Sicherheitskonferenz : Sie meidet seinen Namen Bei der Münchner Sicherheitskonferenz gibt man sich versöhnlicher als noch vor einem Jahr. Doch die weltpolitische Stimmung ist gereizt, gerade innerhalb des Nato-Bündnisses. Auch Ursula von der Leyen konnte und wollte das nicht verbergen VON MARKUS BICKEL