CDU-Politiker Amthor hät Rechts-links-Unterscheidung für überholt Rechts versprochen, links geliefert Links und rechts sind gängige politische Standortbestimmungen. Philipp Amthor, Mitglied im CDU-Bundesvorstand, hält diese Unterscheidung für überholt. Aber die Wähler merken, wenn sie linke Politik bekommen – auch wenn sie nicht so genannt wird. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Mitte-Studie : Wir sind die 24 Prozent! Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat die neue Mitte-Studie zu demokratiegefährdenden Einstellungen in Deutschland vorgelegt. Fazit: Die Beurteilung der Lage hängt stark vom Demokratieverständnis des Betrachters ab. VON RALF HANSELLE
Schwarz-rote Koalition : Politik gegen die normalen Bürger Der Aufstieg der AfD wie das Erstarken der Linkspartei sind keine Naturereignisse. Sie resultieren unter anderem daraus, dass Union und SPD nicht mehr die breite Mitte der Gesellschaft hinter sich bringen können. Die Folge: Die normalen Bürger fühlen sich vernachlässigt. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Politische Kultur : Die Mitte ist zum Fetisch geworden Seit 50 Jahren wird in Deutschland die Mitte beschworen. Doch der seit Willy Brandt von allen Kanzlern benutzte Begriff beschreibt nicht mehr das Leistungszentrum der deutschen Demokratie, sondern ihren Ausverkauf. VON RICHARD MEUSERS VON WISSMANN
Tyrannei der Mitte : Die linksliberale Erfindung des „modernen Konservativen“ Die Berliner Republik will die Republik der Mitte sein, und was die Mitte ist, entscheiden Linke und Liberale. Konservative werden nur geduldet, solange sie keine eigene Meinung artikulieren. Sie müssen endlich bereit sein, Normen zu setzen und Sprache zu prägen. VON DAVID MÜLLER
Mehr Mut wagen : Ein Plädoyer für eine radikale Mitte Die politische Mitte ist in Verruf geraten. Dabei ist Mitte nicht der kleinste gemeinsame Nenner oder das viel gefürchtete Mittelmaß. Ein Plädoyer für eine Mitte mit mehr Mut zur Radikalität. VON NILS TARNOW
Was bedeutet das Wahlergebnis für die CDU? : Die Mitte, das scheue Reh Die Union hat die Bundestagswahl gewonnen, dennoch ist sie hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Mit welchen Risiken muss ein neuer CDU-Kanzler Friedrich Merz nun leben? VON VOLKER RESING
Wie die demokratische Mitte gestärkt werden kann : Die Gewinnerformel Um linke und rechte Extremisten zu bekämpfen, müssen die Mitte-Parteien wieder lernen, mit einer Doppelstrategie zu agieren: konservativ in Kulturfragen und sozial in Wirtschaftsfragen. Denn nur das entspreche in Krisenzeiten den Erwartungen eines Großteils der Wähler. VON TIMO LOCHOCKI
Parteivorsitz : Die Sanierung der CDU ist kein Teilzeitjob Angela Merkel hinterlässt eine konturlose CDU, die rechts der Mitte Platz gemacht hat für eine politische Alternative. Die Partei ist in denkbar schlechter Verfassung. Auf den neuen CDU-Vorsitzenden wartet daher eine schwierige Sanierungsaufgabe. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Moral zum Mitnehmen : Das I-Wort und das Z-Schnitzel Nichts beschäftigt die Deutschen so sehr, wie die Suche nach sich selbst. Der Publizist Reinhard Mohr hat diesem oft verkrampften Selbstfindungsprozess ein Buch gewidmet. In „Deutschland zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung“ zeichnet er das Bild eines Landes, das zwischen Unsicherheit und Ideologie festklemmt. Ein Auszug. VON REINHARD MOHR
Position der Parteien : Die Mitte ist weder links noch rechts Die politische Mitte ist hart umkämpft. Ihre Definition setzen Links und Rechts aufs Spiel. Wer über die Mitte die Deutungshoheit erhebt, der verliert sie. Wer sie verschiebt, tut ihr unrecht und gefährdet die Demokratie. KISSLERS KONTER VON ALEXANDER KISSLER
AfD : Rechts ist keine Krankheit Wenn über die AfD gesprochen wird, fällt schnell der Begriff „Nazis“. Doch linker Antikapitalismus ist diskutabel bis knapp vor der Grenze zum gewalttätigen „Schwarzen Block“ . Warum Deutschland wieder „rechts“ lernen muss VON RALF SCHULER
Bürgerliche Mitte : Jenseits von Bullerbü Ist ein friedliches und sicheres Wohlstandseuropa machbar? Das Vertrauen, dass es so kommt, scheint derzeit auf einen Tiefpunkt gesunken zu sein. Es droht eine innere Abschottung der gesellschaftlichen Mitte. In der Politik und in der eigenen Familie. Von Sabine Bergk KOLUMNE: MORGENS UM HALB SECHS
Am Wahlkampfstand: Die Linke : Mein linker, linker Platz ist frei Der Kampf um den dritten Platz ist wohl noch das einzig Spannende an dieser Bundestagswahl. Die Linke setzt in Berlin-Mitte auf Direktkandidat Steve Rauhut. Dessen mobiles Wohnzimmer findet nur nicht den erwünschten Anklang VON LENA GUNTENHÖNER