Ramelows Flaggen- und Hymnen-Vorschlag Gefährliche Doppelstandards Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow stellt mit Flagge und Hymne mal eben grundlegende Symbole der Bundesrepublik zur Disposition. Die gelassenen Reaktionen darauf zeigen: Kulturkampf von links ist offenbar okay. VON FELIX HUBER
Kinderhymne statt Deutschlandlied? : Ramelows Hymnen- und Flaggen-Vorschlag ist eine Provokation Der Bundestagsvizepräsident stellt Schwarz-Rot-Gold in Frage und will das Lied der Deutschen durch Brechts Kinderhymne ersetzen. Die diente stalinistischer Propaganda. Ramelow entlarvt sich selbst, verhöhnt die DDR-Opfer und spaltet das Land noch weiter. VON FERDINAND KNAUSS
100 Jahre Nationalhymne : Die Würde der Uneindeutigkeit Vor 100 Jahren, am 11. August 1922, erklärte Reichspräsident Friedrich Ebert das „Lied der Deutschen“ zur deutschen Nationalhymne. Weder bei Linken noch bei Rechten war sie je besonders beliebt. Dafür ist sie zu mehrdeutig. Aber genau darin liegt ihre Größe und Würde. KOLUMNE: GRAUZONE
Rassismus-Diskussion um „Rule, Britannia!"-Hymne : Ausdruck von Unwissen und Ignoranz Die britische Hymne „Rule, Britannia!" geriet im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Rassismus in Kritik. Der historische Referenzrahmen zeigt jedoch: Das Lied zeugt von so viel Bürgersinn, Liberalismus und Freiheitspathos wie kaum eine andere Hymne. KOLUMNE: GRAUZONE VON ALEXANDER GRAU
SPD vor Mitgliederentscheid : Ein Lied weist den Weg Martin Schulz ist Geschichte, doch die Medien haben schon einen neuen Hoffnungsträger für die SPD entdeckt: den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert. Sein Einsatz beim Mitgliederentscheid ist schon mal ein Vorgeschmack. Und das passende Lied hätte er auch VON HUGO MÜLLER-VOGG