Krieg im Iran Die große Zermürbung Die USA greifen wieder iranische Ziele an. Zwar spricht das militärische Kräfteverhältnis eindeutig zugunsten der Vereinigten Staaten, doch gleichzeitig wären die Kosten einer Eskalation enorm hoch. Aber auch Teheran läuft die Zeit davon. VON ANDREW DAVIDSON
Die Golfstaaten, die USA und der Iran-Krieg : Böses Erwachen in die geopolitische Pubertät Vom OPEC-Austritt der VAE bis zur Ohnmacht Brüssels: Das Schicksal der Golfstaaten spiegelt das Europas. Ohne eigenen Schutzschirm und intern zerstritten, bleibt nur die Flucht in völkerrechtliche Floskeln und panische Ersatzmaßnahmen. VON SHANTANU PATNI
Nach den gescheiterten Iran-Gesprächen : Weitermachen und eskalieren? Die direkten Gespräche zwischen den USA und Iran brachten kein Ergebnis. Doch was daraus folgt, ist weitgehend unklar. Militärisch ist der Krieg kaum zu gewinnen, und politisch ist ein Rückzug für Donald Trump keine Option. VON MARC SAXER
Pakistan als Vermittler im Iran-Krieg : Das Comeback eines notorischen Doppelspielers Dass ausgerechnet Pakistan sich als zentraler Vermittler zwischen den USA und Iran etabliert, nutzt niemandem außer Islamabad selbst. Für eine fragile Deeskalation akzeptiert Trump einen Bruch mit Indien und wirft die US-Strategie zurück in die Sackgassen des Kalten Krieges. VON SHANTANU PATNI
Militärische Analyse des Iran-Krieges : „Was wirklich hinter den Operationsplänen steckt“ Über 2000 Ziele wurden im Iran bereits angegriffen. Für den Militärexperten Oberst a.D. Ralph Thiele ist klar: Der Krieg folgt einem detaillierten Operationsplan. Doch politisch fahre der Westen „in eine Nebelwand“ – mit möglichen Folgen bis nach Europa. Deswegen komme es jetzt auf Tempo an. INTERVIEW MIT RALPH THIELE